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MacBook-Flut 2026: Apple erweitert Auswahl massiv


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(Bildquelle: Getty / Digital Camera und Bildbearbeitung GIGA)

So breit aufgestellt war Apples Notebook-Strategie seit Jahren nicht mehr – und genau das macht 2026 so spannend.

Vor 20 Jahren präsentierte Steve Jobs das erste MacBook Pro als legendäres „One More Thing“ auf der Macworld 2006. Zwei Jahrzehnte später steht Apple erneut vor einem großen Notebook-Jahr: 2026 sollen gleich vier sehr unterschiedliche MacBooks erscheinen, vom günstigen Einsteigergerät bis zum radikal neuen Pro-Modell mit OLED und Touchscreen. Damit deckt Apple erstmals fast den gesamten Markt in einem einzigen Jahr ab (Quelle: MacRumors).

Günstiges MacBook für Einsteiger: Apple geht neue Wege

Laut Bloomberg plant Apple ein völlig neues Low-Cost-MacBook, das sich preislich zwischen 699 und 899 US-Dollar einordnen soll und damit 100 bis 300 US-Dollar weniger als das günstigste MacBook Air, welches hierzulande bei Apple mindestens 1.099 Euro kostet. Zielgruppe sind Schüler, Studenten und Nutzer, die hauptsächlich surfen, schreiben oder leichte Medienbearbeitung erledigen.

  • 13 Zoll LCD, dünn und leicht
  • A18 Pro Chip statt M-Serie
  • Leistung vergleichbar mit dem M1 – bei besserer Grafik
  • USB-C ohne Thunderbolt
  • Neue Farbvarianten wie Blau, Pink oder Gelb möglich

Apple will damit stärker gegen Chromebooks und günstige Windows-Notebooks antreten – ein Marktsegment, das man bisher praktisch den Mitbewerbern überlassen hat.

MacBook Pro 2026: M5 Pro und M5 Max für mehr Power

Früh im Jahr sollen die bekannten MacBook-Pro-Modelle ein Performance-Update erhalten. Optisch bleibt alles wie gewohnt, aber unter der Haube gibt’s Fortschritte:

  • M5 Pro und M5 Max Chips auf 3-nm-Basis
  • Höhere Speicherbandbreite und schnellere SSDs
  • Leistungsplus ohne großen Architekturwechsel

Die Preise bleiben laut Berichten stabil: 14 Zoll mit M5 Pro ab 1.999 US-Dollar, 16 Zoll mit M5 Pro ab 2.399 US-Dollar. Hierzulande kostet der Vorgänger mit M4 Pro ab 2.299 Euro (14 Zoll) beziehungsweise ab 2.799 Euro (16 Zoll).

MacBook Air mit M5: Solides Leistungsplus ohne Überraschungen

Schon im Frühjahr 2026 wird das MacBook Air mit M5-Chip erwartet. Die Verbesserungen orientieren sich am M5 aus iPad Pro und MacBook Pro:

  • 10–15 Prozent höhere CPU-Leistung
  • Bis zu 36 Prozent schnellere GPU
  • Noch bessere Effizienz und längere Akkulaufzeit

Preislich soll Apple beim gewohnten 999-Dollar-Einstieg (1.099 Euro in Deutschland) bleiben. Ein neues Design ist vor 2027 nicht zu erwarten.

OLED-MacBook-Pro mit Touchscreen: Das große Highlight

Später im Jahr könnte Apple dann den eigentlichen Kracher präsentieren: ein komplett neu entwickeltes MacBook Pro mit M6-Chip, OLED-Display und Touchscreen. Geplante Neuerungen laut Gurman und Kuo:

  • OLED statt Mini-LED: dünner, heller, kontrastreicher
  • Touchscreen – ohne die klassische Bedienung aufzugeben
  • Neues Design, dünner und leichter
  • M6-Chip auf 2-nm-Basis mit neuer Integration von CPU/GPU/DRAM
  • Hole-Punch-Kamera statt Notch

Aufgrund der teuren Komponenten dürfte der Preis einige hundert Dollar über den aktuellen Modellen liegen. Die Markteinführung wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet.

Fazit: Ein seltenes Apple-Jahr mit vier klaren Zielgruppen

2026 liefert Apple ein ungewöhnlich breites MacBook-Line-up – fast schon eine „Alles für alle“-Strategie:

  • Einsteigermodell für Schüler und Budget-Käufer
  • MacBook Air für die breite Masse
  • MacBook Pro M5 für Profis
  • Neues OLED-MacBook Pro als technologisches Flaggschiff

Damit dürfte das Jahr 2026 tatsächlich das umfangreichste MacBook-Jahr seit der Ära von Steve Jobs werden.

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