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Max Weber unterscheidet zwischen Macht und Herrschaft: Macht ist die Chance, den eigenen Willen durchzusetzen – situativ und flüchtig. Herrschaft dagegen ist institutionalisierte Macht, die sich verselbstständigt hat und von den Beherrschten akzeptiert wird, ohne täglich hinterfragt zu werden. Weber identifiziert drei Legitimationstypen: legale Herrschaft (wir folgen Gesetzen), traditionale Herrschaft („war schon immer so“) und charismatische Herrschaft (wir folgen außergewöhnlichen Personen). Michel Foucault erweitert diese Perspektive radikal: Macht ist für ihn nichts, was man besitzt, sondern etwas, was in jeder sozialen Beziehung zirkuliert. Sie durchdringt unser Wissen, unsere Körper, unsere Sprache – und produziert dabei sogar unsere Identität.
Patrick führt allein durch diese theoretische „Sendung mit der Maus“ für Erwachsene und macht komplexe philosophische Konzepte anschaulich. Er erklärt, warum Hannah Arendts Unterscheidung zwischen Macht und Gewalt so wichtig ist: Echte Macht entsteht nur durch gemeinsames Handeln, Gewalt dagegen ist ein Zeichen der Schwäche. Kann struktureller Widerstand diese Machtverhältnisse verschieben? Und warum hat uns der Neoliberalismus die kollektive Rebellion abtrainiert?
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By Jens Brodersen & Patrick BreitenbachMax Weber unterscheidet zwischen Macht und Herrschaft: Macht ist die Chance, den eigenen Willen durchzusetzen – situativ und flüchtig. Herrschaft dagegen ist institutionalisierte Macht, die sich verselbstständigt hat und von den Beherrschten akzeptiert wird, ohne täglich hinterfragt zu werden. Weber identifiziert drei Legitimationstypen: legale Herrschaft (wir folgen Gesetzen), traditionale Herrschaft („war schon immer so“) und charismatische Herrschaft (wir folgen außergewöhnlichen Personen). Michel Foucault erweitert diese Perspektive radikal: Macht ist für ihn nichts, was man besitzt, sondern etwas, was in jeder sozialen Beziehung zirkuliert. Sie durchdringt unser Wissen, unsere Körper, unsere Sprache – und produziert dabei sogar unsere Identität.
Patrick führt allein durch diese theoretische „Sendung mit der Maus“ für Erwachsene und macht komplexe philosophische Konzepte anschaulich. Er erklärt, warum Hannah Arendts Unterscheidung zwischen Macht und Gewalt so wichtig ist: Echte Macht entsteht nur durch gemeinsames Handeln, Gewalt dagegen ist ein Zeichen der Schwäche. Kann struktureller Widerstand diese Machtverhältnisse verschieben? Und warum hat uns der Neoliberalismus die kollektive Rebellion abtrainiert?
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