Making Space for Dialogue

Making Space for Dialogue

By Peace Brigades International DeutschlandNewsPolitics
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Making Space for Dialogue episodes

  • Wahlen, Menschenrechte und Protest in Nepal
    Die Rolle der Jugend für demokratische Veränderung

    Nepal hat gewählt – und die Wahlen markieren einen tiefgreifenden politischen Umbruch. Vorausgegangen waren die sogenannten Gen-Z-Proteste im September 2025, bei denen junge Menschen gegen Korruption, Vetternwirtschaft und politische Perspektivlosigkeit auf die Straße gingen. Die Proteste führten schließlich zum Rücktritt der Regierung und zu vorgezogenen Neuwahlen.

    In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, was hinter diesem politischen Wandel steckt und welche Rolle die junge Generation dabei spielt. Kishor Kuikel von PBI berichtet im Gespräch mit dem Koordinator von PBI Nepal Jakob Littmann über die Situation vor Ort, die Bedeutung der Jugendbewegung und die Herausforderungen für zivilgesellschaftliche Handlungsräume und marginalisierte Gemeinschaften.

    Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Was hat die Gen-Z-Proteste ausgelöst? Warum konnte eine junge Partei wie die Rastriya Swatantra Party einen überraschenden Wahlerfolg erzielen? Und welche Erwartungen haben insbesondere junge Menschen an die neue Regierung?

    Die Folge zeigt, wie gesellschaftlicher Druck demokratische Prozesse verändern kann – und warum Transparenz, Rechenschaftspflicht und gewaltfreies zivilgesellschaftliches Engagement entscheidend dafür sind, dass aus einem politischen Umbruch nachhaltiger demokratischer Wandel wird.

    Mehr Infos zur Arbeit von Peace Brigades International in Nepal unter: www.pbi-deutschland.de/pbinepal

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    29 min
  • Der generationenübergreifende Kampf für Menschenrechte in Kenia
    Gegen Korruption und Straflosigkeit

    In dieser Folge des „Making Space for Dialogue“-Podcasts sprechen wir mit Perpetua Kariuki, einer Menschenrechtsaktivistin vom Mathare Social Justice Centre in Nairobi, und Bernard Gashie, einem Mitglied von PBI Kenia.

    Sie berichten über die Herausforderungen und Erfolge im Kampf gegen politische Korruption, Straflosigkeit und die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, die in Mathare und anderen Gemeinschaften in Kenia weit verbreitet sind.
    Ihre persönlichen Erzählungen geben Einblicke in die täglichen Risiken, denen sie sich stellen, um Widerstand zu fördern und Gerechtigkeit zu erlangen. Ihre Arbeit zeigt die Bedeutung von gemeinschaftlichem Zusammenhalt und die unermüdliche Hingabe, die nötig ist, um Veränderungen herbeizuführen.
    Mehr Infos zur Arbeit von PBI in Kenia unter: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-kenia-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    39 min
  • Erinnerungsarbeit in Kolumbien
    Ein Gespräch mit Menschenrechtsverteidiger Erik

    Kolumbien ist seit über 60 Jahren von bewaffneten Konflikten geprägt. Trotz des Friedensvertrags von 2016 bleibt die Lage angespannt. Zusammen mit dem Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Autor Erik Arellana Bautista sprechen wir über die Bedeutung gesellschaftlicher Erinnerungsarbeit.

    Erik engagiert sich seit dem gewaltsamen Verschwinden seiner Mutter Nydia Erika Bautista im Jahr 1987 – verschleppt vom kolumbianischen Militär – als Menschenrechtsaktivist. Seine Familie gründete die Fundación Nydia Erika Bautista, um Gerechtigkeit einzufordern, andere Angehörige Verschwundener zu unterstützen und das Gedenken wachzuhalten. Hier teilt er seine persönliche Sicht auf den Begriff Frieden und berichtet über seine bevorstehende Rückkehr aus dem Exil.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Kolumbien: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-kolumbien-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    26 min
  • Indigene Gemeinden gegen Bergbaukonzerne in Guatemala
    Ubaldino García Canan im Gespräch

    Im Jahr 2016 wurde im Südosten Guatemalas eine Lizenz zum Abbau von Antimon vergeben – heute kämpfen dagegen die Maya Ch’orti’ aus Olopa. Unter ihnen ist Ubaldino García Canan, der mit uns über die Verletzung internationaler Abkommen und die Verteidigung der Lebensweise der indigenen Gemeinschaft durch Einschüchterung und Spaltung spricht.

    Als Teil des Indigenen Rates (Consejo Indígena Maya Ch’orti’ de Olopa) setzt sich Ubaldino für das Recht seiner Gemeinde, die Maya Ch’orti’ ein. Oft wird er aufgrund seines friedlichen Widerstandes mit Einschüchterung, Morddrohungen und Kriminalisierung konfrontiert.
    Antimon ist ein Halbmetall, das unter anderem als Flammschutzmittel in Kunststoffen und auch im metallischen Bereich für Bleisäurebatterien eingesetzt wird. Das Bergbauunternehmen Cantera los Manantiales verursacht Umweltverschmutzung in der ganzen Region. Im Juli 2021 stellte der Oberste Gerichtshof Guatemalas eine Verletzung des Rechts auf freie, vorherige und informierte Zustimmung (FPIC) fest.
    Das Recht wurde in der ILO-Konvention 169 – dem internationalen Abkommen über indigene Völker – anerkannt. Die ILO-Konvention 169 soll indigenen Gemeinschaften Schutz bieten. Sie schreibt vor, dass sie vor der Durchführung von Projekten, Bauvorhaben, Landnutzungsänderungen oder sonstigen Maßnahmen jeglicher Art konsultiert werden. Das Abkommen wurde 1996 von Guatemala ratifiziert, doch das Recht auf Zustimmung wird heute dennoch oft missachtet.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Guatemala: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-guatemala-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    31 min
  • Umweltschutz im Norden Kolumbiens

    Yuly Velásquez und Holmer Pérez leben in Kolumbien, in den stark von Gewalt geprägten Regionen Magdalena Medio und Catatumbo. Trotz der Einschüchterungen durch Guerillagruppen und paramilitärische Kräfte setzen sich die beiden Aktivist:innen für die Umwelt und für die Rechte ihrer Gemeinden ein.

    Wie geht man mit so viel Gewalt um? Wie reagieren und handeln Menschenrechtsaktivist:innen in Kolumbien? Welche Maßnahmen werden vom Staat getroffen, um sie zu schützen? Was tut die internationale Gemeinschaft, um die Rechte der indigenen Gemeinschaften zu stärken - beziehungsweise - wie kann sie die kolumbianische Regierung dazu auffordern, diese Rechte zu gewährleisten? Dies sind die Fragen, mit denen wir uns in diesem Gespräch mit Yuli und Holmer auseinandersetzen.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Kolumbien: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-kolumbien-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    28 min
  • Mit Community Medien für Menschenrechte
    Im Gespräch mit Dora Muñoz

    Warum sind Community-Radios wichtig und welchen Gefahren sind sie ausgesetzt?

    Wir sprechen mit Dora Muñoz aus dem Cauca, Kolumbien. Im Cauca war sie am Aufbau eines autonomen Kommunikations- und Medienprogramms beteiligt, arbeitete für Community-Radios und gab ihr Wissen unter anderem an der indigenen Universität UAIIN weiter.
    Im Gespräch spricht sie über die Bedeutung indigener Radios und darüber, wie wichtig es ist, Themen und Wissen aus den Communities selbst herauszuvermitteln. Dabei geht es auch um die Selbstermächtigung der Menschen vor Ort und darum, Räume für Austausch und Vernetzung zu schaffen.
    Doch Community-Radios stehen auch vor großen Herausforderungen. Dora Muñoz berichtet von den Hindernissen und Bedrohungen, denen sie und andere Medienschaffende ausgesetzt sind.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Kolumbien: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-kolumbien-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

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    14 min
  • Lokaler Journalismus und der Kampf mit internationalen Konzernen
    Im Gespräch mit Carlos Choc

    Der Kampf für die Interessen indigener Gemeinden und den Erhalt ihrer Lebensgrundladen hat in internationalen Konzernen oft einen mächtigen Gegner. Ein Beispiel aus Guatemala zeigt, welche wichtige Rolle dabei Community-Journalismus spielen kann.

    Darüber sprechen wir mit Carlos Choc, der aufgrund seiner Berichterstattung über die Nickelmine Solway vor Gericht landete. Inzwischen wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt. Wir sprechen mit ihm über Umweltzerstörung und Ressourcenausbeutung durch den hinter der Nickelmine stehenden Konzern sowie über den Kampf für die Rechte der Bevölkerung und den Erhalt der Natur. Carlos Choc spricht außerdem über die Bedeutung des Journalismus vor Ort.
    Sein Fall zeigt eindrücklich, welche wichtige Rolle Community-Journalismus für Meinungsfreiheit und damit auch für die Wahrung der Menschenrechte spielt. Zugleich verdeutlicht er, wie Journalist:innen und Menschenrechtsverteidiger:innen durch strafrechtliche Verfahren unter Druck gesetzt und in ihrer Arbeit eingeschränkt werden können. Solche Verfahren ziehen sich häufig über Jahre hin und stellen für die Betroffenen eine erhebliche zeitliche und finanzielle Belastung dar.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Guatemala: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-guatemala-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

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    18 min
  • Die politische Situation, Feminismus und Territorio in Guatemala
    Rebeca Lane im Gespräch

    Bei Rebeca Lane kommen Kunst und der Kampf für Menschenrechte zusammen. Die Rapperin, Soziologin und Aktivistin lenkt mit ihrer Musik und politischen Arbeit den Blick auf die Rechte von Frauen und queeren Menschen in Guatemala.

    Wir sprechen über ihren Kampf für die Frauenrechte im transkulturellen Kontext der guatemaltekischen Gesellschaft. Dabei geht es um die historischen Wahlen in Guatemala und was sie für Hoffnung, aber auch realistische Herausforderungen in ihrem Land bedeuten. Wir tauchen ein in die Dynamik politischer Veränderungen, den Einfluss von Protesten und die Widerstandskraft gegen Korruption und patriarchale Strukturen. Rebecca teilt ihre Sicht auf die globale Krise des Kapitalismus, die Rolle von Frauen im Widerstand und die Kraft kultureller Transformation. Unsere Diskussion reicht von persönlichen Erfahrungen mit Heilung und Empowerment bis hin zu den Möglichkeiten internationaler Solidarität, Queerfeminismus und dem Konzept des Territorio. Gemeinsam fragen wir uns, wie echte Veränderung gelingen kann.
    Mehr über die Arbeit von PBI Guatemala: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-guatemala-im-einsatz-fuer-die-menschenrechte

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    33 min
  • Indigene Rechte in Westpapua und der Kampf gegen die Umweltzerstörung - Teil 2
    Im Gespräch mit der Organisation AJAR

    Auch Jahre nach der Einführung der Sonderautonomie für Westpapua ist das Volk von Papua noch immer mit struktureller und kultureller Gewalt konfrontiert, die ihre Wurzeln in der langen Geschichte des Rassismus hat. Infolgedessen leidet die indigene Bevölkerung Papuas unter den gefährlichen Auswirkungen des Waldverlustes auf Grund steigender Palmöl Monokulturen und damit einhergehender Umweltzerstörung.

    Die Organisation AJAR (Asia Justice and Rights) dokumentiert mit Hilfe partizipativer Forschung die strukturelle Gewalt und Diskriminierung, der die indigene Gemeinschaft, insbesondere die Frauen, ausgesetzt sind. AJAR arbeitet auch an der Seite des gesellschaftlichen Zusammenhalts und fördert den Wissensaustausch, um die Kapazitäten der lokalen Organisationen zu stärken. In dem zweiten Teil des pbi-Podcast zur Situation in Westpapua sprechen wir mit Rosita Techuari, Veronica Manimbu und Magdalena Kafia.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Indonesien: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-indonesien-im-einsatz-f%C3%BCr-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    42 min
  • Indigene Rechte in Westpapua und der Kampf gegen die Umweltzerstörung Teil 1
    Im Gespräch mit der Organisation AJAR

    Auch Jahre nach der Einführung der Sonderautonomie für Westpapua ist das Volk von Papua noch immer mit struktureller und kultureller Gewalt konfrontiert, die ihre Wurzeln in der langen Geschichte des Rassismus hat. Infolgedessen leidet die indigene Bevölkerung Papuas unter den gefährlichen Auswirkungen des Waldverlustes auf Grund steigender Palmöl Monokulturen und damit einhergehender Umweltzerstörung.

    Die Organisation AJAR (Asia Justice and Rights) dokumentiert mit Hilfe partizipativer Forschung die strukturelle Gewalt und Diskriminierung, der die indigene Gemeinschaft, insbesondere die Frauen, ausgesetzt sind. AJAR arbeitet auch an der Seite des gesellschaftlichen Zusammenhalts und fördert den Wissensaustausch, um die Kapazitäten der lokalen Organisationen zu stärken. Sornica Ester Lily und Natalia Yewen von AJAR sprechen mit uns über die Situation in Westpapua, Klimagerechtigkeit und wie echte Unterstützung der globalen Gemeinschaft aussehen kann.
    Mehr über die Arbeit von PBI in Indonesien: https://pbideutschland.de/de/informieren/wo-wir-arbeiten/pbi-indonesien-im-einsatz-f%C3%BCr-die-menschenrechte

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ.

    29 min

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Was heißt es, sich trotz großer Bedrohung für Menschenrechte einzusetzen? In unserem Podcast erzählen Menschenrechtsverteidiger:innen aus dem Globalen Süden von ihrem Alltag und ihrem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. Peace Brigades International (PBI) begleitet seit 45 Jahren mutige Menschen, die für die Rechte ihrer Gemeinschaften kämpfen – jetzt kannst du ihre Perspektiven als Podcast hören! Dieser bietet persönliche Einblicke, erzählt bewegende Geschichten und stellt wichtige globale Zusammenhänge her.