Mama • Baby • Blase

Mama • Baby • Blase

By Barbara Walcher, Lydia GrossgasteigerSociety & CultureRelationshipsParentingKids & Family
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Mama • Baby • Blase episodes

  • #31 Gedanken zum Muttertag
    Fürsorgend, liebevoll, humorvoll ... und immer auch einzigartig verrückt, wild und frech. Das alles und vieles mehr kann Mutter sein. Das Besondere an Mami, Mutti, Mamma ist die Melodie der Stimme, wenn unsere Kinder uns meinen und benennen. Mal wütend, mal innig, mal verzweifelt, mal voller Freude. Dann ist es auch vollkommen egal, wer hinter dem Namen steht.  Es spiegelt das Einzigartige wieder, was wir für sie in diesem Moment gerade sind. Egal ob Tatta, Mami, Goti, Gete, Omi, Opi, es geht darum, dass Kinder Menschen an der Seite haben, die sie geborgen und vertrauensvoll ins Leben begleiten und denen sie sich mit all dem, was Leben ausmacht, zumuten dürfen. Und dass solche Menschen uns alle ein Leben lang immer wieder begegnen, nicht nur am Lebensanfang.
    28 min
  • #30 Zu.....
    Zu ... laut, schüchtern, lebendig, ... . Irgendwie sollten Kinder oft anders sein als sie sind (und das selbe gilt übrigens auch bei uns Mütter). Ich möchte meine Kinder in ihrer Lebendigkeit begleiten, sie darin bestärken und für sie da sein. Ich merke allerdings, wie sehr es mich fordert, manchmal auch ärgert, gerade dann, wenn ich Kommentare dazu bekomme. Am meisten verletzt es mich, wenn Kritik aus meinem näheren Umfeld kommt. Denn was mir in solchen Momenten, in denen ich meine Kinder beim Gefühlsausdruck begleite, gut tun würde, wäre Unterstützung und Verständnis.
    In dieser Folge spreche ich gefühlt chaotisch, vielleicht, weil ich selbst noch nicht ganz klar habe, um was es mir geht, selbst Erwartungen an mein Umfeld habe, und noch einen Umgang damit suche.
    Barbara begleitet mich durch ihre liebevolle, achtsame Art  durch dieses Wirrwarr. Viel Freude beim Reinhören!
    29 min
  • #29 Geschwisterstreit und Gewalt
    Wenn Geschwister ihre Kräfte messen, kann das für uns Eltern sehr herausfordernd sein. Mich hat kürzlich ein Streit zwischen meinen Kindern sehr aktiviert.
    Geschwisterstreit ist zuallererst ein wichtiges Lernfeld. Kinder können so im vertrauten, sicheren Kreis der Familie entdecken, ihre Kräfte einzuschätzen, Grenzen zu erkunden und so ein soziales Miteinander erproben. Es ist ein Kräftemessen im sicheren Raum.
    Mich bringt der Geschwisterstreit meiner Kinder an neue Grenzen und Herausforderungen. Aufgrund selbst erlebter Gewalterfahrungen in meiner Kindheit reagiere ich schnell gestresst und überfordert. Wie kann ich damit einen guten Umgang finden? Darüber sprechen wir in dieser Folge!Viel Freude beim Zuhören!
    42 min
  • Für Magdalena
    Manchmal lässt uns das Leben keine Wahl. Der Tod stellt sich mitten hinein, lässt uns hilflos dem beiwohnen, was wir nicht verändern können. Verzweiflung und Ohnmacht erfassen uns, während das Leben selbst, wie in einer Parallelwelt, weitergeht und so vieles absurd erscheinen lässt. Diese Folge widmen wir dir, liebe Magdalena. Wir finden nur schwer Worte, für die Tatsache, wie zerbrechlich und verwundbar sich das Leben gerade zeigt. 
    8 min
  • #28 Verwöhnen
    Heute geht es um das allgegenwärtige Thema Verwöhnen. In vorangegangenen Folgen haben wir das Thema immer wieder gestreift. Was steckt hinter dieser Angst das Kind zu verwöhnen? Was sind die hier gesellschaftliche Prägungen dahinter? Viele Eltern bemühen sich und glauben, das Kind in seiner Autonomie fördern zu müssen. Dabei ist die Selbstwirksamkeit ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Das, was das Kind in den ersten Lebensjahren für seine Autonomieentfaltung benötigt, ist ein sicherer Hafen und das Vertrauen  dort immer wieder andocken zu können. Das ist die Basis, die wir besonders am Lebensanfang benötigen, um neugierig die Welt und uns selbst in unserer Kraft entdecken zu können. Dazu bringt Barbara ein tolles Bild vom Segeln. Autonomie und Nähe, Zugehörigkeit und Selbstwirksamkeit sind menschliche Grundbedürfnisse, die sich gegenseitig bedingen. Zuversichtlich und vertrauensvoll da zu sein, wenn es dem Kind in seinen Erkundungen zu viel wird; es zu trösten, wenn etwas nicht gelingt; es zu ermutigen, dass es diese neuen Schritte in einem nächsten Moment schaffen wird, dass ist das, was wir alle - nicht nur am Lebensanfang -, benötigen.
    Wir wünschen euch viel Freude beim Zuhören!

    38 min
  • #27 Hilfe, mein Kind tobt!
    Hauen, beißen, sich auf den Boden schmeißen, kratzen, das Geschwisterkind bei den Haaren ziehen. Ist das noch normal? Ja, es ist eine gesunde Reaktion, wenn Kinder zeigen und zum Ausdruck bringen, was sie innerlich fühlen.
    Doch die eigentliche Frage ist: Wie gehe ich damit um?

    Meistens haben wir selber keine Vorbilder dafür. Kinder benötigen bei ihren starken Gefühlsausdrücken einen Erwachsenen, der ihnen als Co- Regulator zur Seite steht, sie wahrnimmt und die Not hinter dem Ausdruck erkennt. Der Umgang mit Gefühlsregungen ist ein Lernprozess, der sich bestenfalls bereits am Lebensanfang entfaltet. Kinder üben diesen Umgang über vielfache Wiederholungen. Das ist für Eltern oft herausfordernd. Auch wenn wir als erwachsene Begleiter darum wissen, kann ein starker Ausdruck unseres Kindes uns selbst in Not bringen. Wird es dann auch für uns innerlich eng, steigen eigene Gefühle wie Überforderung, Hilflosigkeit oder Wut hoch und wir reagieren impulsiv und unkontrolliert.

    Kindern drücken ihre Gefühle nicht deswegen so heftig und wiederholend aus, um uns zu ärgern. Sie sind gefordert zu lernen, mit diesen oft so überwältigenden Gefühlen umzugehen. Gerade dann, wenn uns das Verhalten des Kindes am meisten abstößt,  in diesen Momenten, brauchen sie uns am meisten. Sie benötigen Nähe und Zuwendung. Denn hinter Wut, Zorn oder Brüllen steht oft Traurigkeit, Angst oder Überforderung. Auf den ersten Blick ist das nicht als solches erkennbar. Durch den Ausdruck, der bei den Eltern entweder einen Fluchtimpuls oder Abwehr auslöst, versuchen unsere Kinder unsere Zuwendung und Aufmerksamkeit zu bekommen. Es ist eine Bewegung zu uns hin. Kommt es in einer solchen Situation zu einem Kontaktabbruch, ist es die Aufgabe der Eltern, die Verbindung zum Kind zu suchen und erneut aufzubauen. Für ein Kind ist das oft nicht möglich. Wir erwarten uns dann eine Entschuldigung, ein Eingeständnis, etwas falsch gemacht zu haben und können dabei das subjektive Erleben des Kindes nicht nachvollziehen. Fordern wir in einer solchen Situation eine Entschuldigung, bleibt es eine Worthülse ohne authentischem Hintergrund, ein leeres Wort, das erzwungen wurde.

    Kinder lernen durch uns. Wir sind ihr Lebensmodell. Versöhnlichkeit lernen sie, indem wir es ihnen vorleben. Und manches darf auch Mal stehen gelassen werden. Nicht alles muss zerredet werden. Denn Worte nehmen Kinder in dem orange- roten Bereich, wo die Aufnahmefähigkeit stark eingeschränkt ist, nur mehr begrenzt auf. Wenn ich den Fokus und die Erwartung auf ein versöhnliches Verhalten auf das Kind richte, erhöht sich der bereits bestehende Druck, spitzen sich herausfordernde Dynamiken weiter zu. Hier hilft es, den Fokus auf sich zu legen, über die sogenannte Selbstanbindung. Dabei wird das eigene innere Erleben beobachtet: Welche Gedanken habe ich gerade, was fühle ich, wie nehme ich meinen Körper wahr? Das, was wir in solchen Momenten in uns erleben, benötig eine liebevolle Anerkennung. Von sich zu fordern, gelassen und entspannt zu bleiben ist eine Form der Ablehnung. Da flüstert dann die weise Stimme in unserem Kopf: "Sei gelassen!" Und das Gefühl im Bauch brüllt zurück: "Scheiß Gelassenheit!" ... nachdem ich schon 20 mal die gleiche Situation an einem Vormittag hatte.

    Handeln wir dann doch einmal anders als wir es uns vorgenommen hatten, hilft es Kindern, wenn wir es benennen, wenn wir ihnen zeigen, dass auch wir nicht immer alles wissen, selbst nicht immer pädagogisch wertvoll reagieren. Fehlerfreundlich mit uns selbst sein, uns Zeit geben, es immer wieder neu versuchen, ohne von vorne herein eine korrekte Lösung parat zu haben, sind mögliche Ansätze auf diesem Weg.

    Kinder kommen nicht mit der Absicht auf die Welt, es Eltern besonders schwer zu machen. Kinder kommen in die Welt, um ihre Lebendigkeit entfalten zu dürfen in ihrem gesamten Spektrum. Es tut gut, sich das immer wieder bewusst zu machen und hilft uns, das Verhalten unseres Kindes nicht als persönliche Kränkung zu erleben. 
    Ganz konkret können wir Kinder einladen, den Ausdruck, egal welcher Art, in körperliche Bewegung umzusetzen. Dazu stellt Barbara am Ende der Folge noch ein paar konkrete Ideen vor.

    37 min
  • #26 Überforderung - Emotionelles Erstes Hilfe Paket
    7 Schritte zur emotionellen Wiederbelebung

    Die ausklingende Weihnachtszeit eignet sich im Besonderen Resümee zu ziehen und Überforderungsdynamik bewusst zu machen. Diese besondere Zeit trägt alle Jahre wieder eine Akkumulation von Erwartungen und Ansprüchen in sich. Die Feier- und Ferientage, in denen die Familie gemeinsam mehr Zeit als üblich verbringt, birgt emotionelle Explosionsgefahr in sich: Mutter, Vater und Kinder müssen sich erst mal wieder im Miteinander einruckeln. Angestautes und Spannungen, welche im Alltag weder Raum noch Zeit finden, werden über einen Funktionsmodus kompensiert. Alltagsauszeiten und Familienzusammenführungen ermöglichen, dass diese Dynamiken an die Oberfläche zu treten. Rasch entladen sie sich aus dem Verborgenen heraus in der so "stillen" Zeit. Der Schein der heilen Familie, der in dieser Zeit besonders gehuldigt wird, führt schnell von der Erwartung hin zur Überforderung und damit einhergehend zur Enttäuschung.
    Wir blicken heute auf Überforderungsdynamiken mit der Frage, wie Eltern damit umgehen können. Wie ist der Wunsch nach einem harmonischen Miteinander vereinbar mit dem emotionalen Familienchaos, wo sich vieles dicht zuspitzt?  Wir haben in dieser Folge ein Emotionelles Erstes Hilfe Paket über sieben konkrete Schritte geschnürt, ein Weg zur emotionellen Wiederbelebung:

    Schritt 1: Innehalten
    Schritt 2:
    Bewusste Hinwendung zu dem, was gerade schwierig ist
    Schritt 3:
    Anerkennung von dem, was ist
    Schritt 4:
    Fünfe grad sein lassen
    Schritt 5:
    Sich mit jemanden darüber austauschen
    Schritt 6: Den eigenen Körper in Bewegung bringen
    Schritt 7: Unterstützung zulassen und einholen, um damit nicht alleine zu bleiben

    Viel Freude beim Reinhören!

    Hinweis:
    https://campus.lebensweise.net/o/lw-community_anmeldung/
    53 min
  • #25 Den eigenen Weg finden
    Vor einem Jahr sind wir mit unsrer ersten Folge von Mama•Baby•Blase gestartet. Dabei haben wir immer wieder nachgespürt: Was passt zu uns? Wie wollen wir die unterschiedlichen Themen präsentieren? Was ist unser Rhythmus? In diesem Gespräch haben wir zwischen diesem Entwicklungsprozess des Podcasts und dem Mamasein einige Parallelen gefunden. 
    Ich bin als Mama mit klaren Vorstellungen in die Elternschaft gestartet und dachte, mit der Geburt bin ich Mama und weiß, wie das läuft. Gezeigt hat sich etwas anderes. Es war und ist ein Hineinwachsen, etwas das sich entwickeln und entfalten darf, immer wieder neu. Manches hat vor einem Jahr noch gepasst, jetzt passt es nicht mehr. Es tut gut, wenn wir als Eltern Verantwortung übernehmen und uns immer wieder fragen, was es braucht: für mich selbst und für meine Familie. Den eigenen Weg als Mama und Papa zu finden kann herausfordernd sein, schließlich wollen wir es richtig machen, wollen gute Eltern für unsere Kinder sein. Nicht immer spielen unsere Nerven dabei mit. Oft können wir uns dabei zusehen, wie wir durchknallen. Prädikat: NICHT-Pädagogisch-Wertvoll". Das zu reflektieren ist wichtig, uns dabei aber auch zugestehen, dass es durchwegs MENSCHLICH ist. 
    Denn eine tragende Elternschaft erfordert Kraft. Darauf zu achten, dass wir selbst gut versorgt sind, genügend "Strom" haben, ist bedeutend, damit wir für unsere Kinder ein leuchtender Leuchtturm im Sturm des Meeres sein können. Woher aber nehmen wir Eltern diese Kraft, wo Kinder gerade in den ersten Lebensjahr viel davon einfordern? Und was benötigen wir, damit wir uns durch eigene rigide Vorstellungen und Erwartungen nicht überfordern? Innehalten, liebevolles Resümee ziehen, Standortbestimmung und neues Einstimmen auf die jeweilige Familiensituation können Möglichkeiten sein, neue Wege zu finden und auszuprobieren, ohne Anspruch auf Perfektion. Viel Freude beim Zuhören!

    37 min
  • #24 Zeit um dich und mich zu spüren
    10 Minuten Zeit für uns. Zeit um mich, dich und mein und dein Baby bewusst zu spüren.
    Barbara leitet uns durch eine Körperwahrnehmungsübung um uns mit unserem Baby im oder auf dem Bauch zu verbinden. Eine Anleitung, die an die Folge #20 Schwangerschaft anknüpft. 
    13 min
  • #23 Weglaufen vom Muttersein
    Am liebsten würde ich die Koffer packen und eine Auszeit von meinem Muttersein nehmen! Bin ich mit diesem Gedanken alleine? Nicht, dass ich meine Kinder nicht liebe. Aber der Umstand, alleine viel schaffen zu müssen, emotionales Dasein neben vielem mehr, lässt das Gefühl aufkommen, diesen Spagat zwischen alledem nicht zu schaffen.  In dieser Folge sprechen wir über die Grundbedürfnisse aus Sicht der Mutter. Das sind Dinge wie
    Nahrung, Schlaf, Essen, Trinken, Bewegung, frische Luft, Selbstwirksamkeit. Die persönlichen Bedürfnisse der Frau stellt sie selbst oft hinten an. Bei all dem, was es zu bewältigen gilt, Arbeit, Mamasein, Kinder irgendwohin brinngen und wieder abholen, Alltag organisieren, Partnerschaft, ... da bleiben die persönlichen Bedürfnisse oft auf der Strecke. Das damit einhergehende Gefühl der Überforderung löst den Impuls aus, den Koffer zu packen und dem Alltag zu entfliehen. Zusätzlichen Zündstoff dafür liefern unter anderem meine eigenen Ansprüche, der Anspruch nach Perfektion, der Glaube alles alleine schaffen zu müssen, verbunden mit dem hormonellen Status an meinen  ersten drei Tagen der Menstruation. 

    Was löst in mir in dieser Überforderung diesen Fluchtimpuls aus, der mich auch überkommt, wenn ich genervt und am Zahnfleisch bin, mich nicht mehr spüre? Es tut gut zu wissen, dass es vielleicht erlernte Muster sind, die da unbewusst aktiv werden, wenn ich in eine innere Not komme. 

    Was täte mir jetzt gut? Wo komme ich wieder in meine Kraft? Und was kriege ich gerade alles auf die Reihe? Solche Fragen helfen den Blick zu weiten und auch auf das zu richten, was wir gut machen. Wir sprechen in diesem Podcast über dies und auch darüber, was es heißt Entscheidungen zu treffen, die nicht in Stein gemeißelt sind und welche Erleichterung es bringt, wenn wir mit einer gewissen Verspieltheit, Dinge ausprobieren: Testen, reflektieren und dann schauen, ob es für uns so passt oder nicht und gegebenenfalls wieder ändern. Viel Freude beim Zuhören!

    31 min

About Mama • Baby • Blase

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Barbara Walcher, EEH (Emotionelle Erste Hilfe) Therapeutin, und ich, Lydia, sprechen über Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre mit Baby. Dabei beziehen wir uns auf jene Themen, die in diesem Zeitraum präsent sind und auch mich als Mama bewegen.