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Der Kornkäfer war eine Weile still. Nicht weil nichts passiert ist – sondern weil manchmal einfach zu viel passiert.
Zwischen Jugendweihe, Plätzchentüten, Carport, Perfektionismus und Alltag geht manchmal der wichtigste Mensch verloren: man selbst.
Eine Folge über Pausen, das Wiederanfangen und warum auch gute Erde Zeit braucht, bevor sie wieder Früchte trägt.
Der Kornkäfer raschelt wieder...
Menschen mögen Sicherheit.
Das Vertraute.
Das Planbare.
Das, was wir kennen.
Und ich verstehe das.
Aber was passiert,
wenn wir immer nur dort bleiben?
Diese Folge erzählt von Nancy.
Der Stimme, die uns antreibt,
neue Wege zu gehen.
Von einer Entscheidung,
die mit achtzehn Jahren begann.
Nach einer durchtanzten Nacht.
Und einem Gefühl,
das einfach da war.
Und von der Frage,
was passiert,
wenn man es einfach macht.
Nicht, weil es sicher ist.
Sondern weil es größer macht.
Vielleicht ist diese Folge
eine kleine Erinnerung daran,
dass da draußen noch mehr ist.
Vielleicht ist heute ein guter Tag,
auf deine Nancy zu hören.
🪲
Der Kornkäfer hört zu.
Paula wacht an ihrem Geburtstag auf.
Ein ganz normaler Morgen.
Und genau darin wird spürbar,
wie viel sie sonst für andere gestaltet.
Diese Folge ist eine leise Geschichte
über das Schmücken.
Über Geburtstage,
Ostern,
Weihnachten
und all die kleinen Momente dazwischen.
Über das,
was wir vorbereiten,
oft ohne große Worte.
Und darüber,
warum wir es trotzdem tun.
Nicht, weil man es muss.
Sondern weil es etwas schafft,
das bleibt.
Für unsere Kinder.
Für Erinnerungen.
Für das Gefühl von Zuhause.
Und vielleicht auch
für uns selbst.
🪲
Der Kornkäfer hört zu.
In dieser Folge nehme ich dich mit in einen Elternabend,
der keiner sein wollte.
Ein Stuhlkreis.
Ein paar Lehrer.
Ein paar Eltern.
Und plötzlich geht es nicht nur um Kinder,
sondern um alles dazwischen.
Um Kippeln.
Um Papierkügelchen.
Um Respekt.
Und um die Frage:
Wann wird aus „ein bisschen lebendig“
eigentlich ein Problem?
Während außen gesprochen wird,
wird es innen laut.
Rita will Lösungen.
Dörte Ordnung.
Nancy versteht den Spaß.
Charlie hat ganz eigene Ideen.
Und Clara… fühlt.
Und irgendwo dazwischen sitze ich
und frage mich:
Was ist eigentlich richtig?
🪲
Der Kornkäfer hört zu.
Clara hat angefangen Klavier zu spielen.
Früher habe ich viele Instrumente gelernt – Keyboard, Blockflöte, später Gitarre.
Doch wie bei vielen Menschen kam irgendwann das Leben dazwischen: Schule, Ausbildung, Arbeit, Familie.
Und plötzlich merkt man eines Tages:
Da war doch einmal etwas, das mir wirklich Freude gemacht hat.
Also habe ich wieder angefangen.
Mit einem Stück, das vielleicht ein bisschen zu ambitioniert war:
River Flows in You von Yiruma.
Und dabei habe ich etwas wiederentdeckt, das nicht nur für Musik gilt.
Manchmal besteht Fortschritt aus zwei oder drei Noten.
Aus kleinen Sequenzen.
Aus hundert Versuchen.
Und aus Nächten, nach denen plötzlich etwas funktioniert, das gestern noch unmöglich schien.
Diese Folge handelt von Durchhalten.
Von inneren Kritikern.
Von kleinen Fortschritten.
Und davon, dass manchmal aus vielen kleinen Sequenzen ein ganzes Stück entsteht.
Im Leben.
Im Schreiben.
Und sogar beim Podcast.
🌾 Kornkäfer-Nachklang
„Große Dinge entstehen selten auf einmal.
Meist sind sie nur viele kleine Schritte,
die sich irgendwann wie Musik anhören.“
Warum eigentlich ein Kornkäfer?
Diese Frage bekomme ich ziemlich oft gestellt.
Genauso oft wie damals die Augenbraue gehoben wurde, als ich meinen angesehenen Teamleiter-Job gegen einen Job im Außendienst im Getreidehandel getauscht habe.
In dieser Folge erzähle ich die Geschichte hinter der 7. Stimme – dem Kornkäfer.
Wie ein beiläufiger Kommentar auf einem Polterabend plötzlich zu einer Figur wurde, die heute die klügste Stimme an meinem inneren Tisch ist.
Der Kornkäfer beobachtet.
Er bewertet nicht.
Er erinnert mich daran, genauer hinzusehen.
Und genau so habe ich auch angefangen, die Landwirtschaft zu sehen.
Denn plötzlich wurde mir bewusst, wie wenig wir eigentlich über unsere Lebensmittel wissen – obwohl wir jeden Tag an Feldern vorbeifahren und unser Brot essen.
Von Aussaat und Sortenwahl bis hin zu Eiweißgehalt, Hektolitergewicht und den vielen kleinen Faktoren, die darüber entscheiden, ob eine Ernte gelingt.
Die Landwirtschaft ist eine raue, ehrliche und wunderschöne Branche – und sie hat mir gezeigt, wie viel Herz und Wissen in jedem Korn steckt.
Und so wurde aus einem kleinen Käfer eine große Erinnerung:
Manchmal muss man einfach genauer hinsehen.
In dieser Folge nehme ich euch mit in meinen Schreibprozess.
In das Stimmenchaos zwischen Perfektionismus und Leichtigkeit, zwischen Mut und Selbstzweifel.
Ich erzähle, warum ich mein Innerstes zu Papier gebracht habe,
warum ich mich gefragt habe, ob ich die Einzige bin mit sieben Meinungen zu einem Thema,
und warum ein Buch im Urlaub („Let Them“ von Mel Robbins) plötzlich alles noch einmal ins Wanken gebracht hat.
Es geht um Sichtbarkeit.
Um den Mut, unperfekt zu sein.
Und um zwei kleine Sätze, die gerade viel in mir bewegen:
Lass sie.
Und lass mich.
Vielleicht kennst du das auch –
dieses innere Team aus Stimmen, die gleichzeitig reden.
Diese Zweifel.
Und diesen Wunsch, einfach du selbst zu sein.
Dann ist diese Folge für dich.
🌾 Kornkäfer-Nachklang:
Du kannst die Gedanken anderer nicht steuern.
Aber du kannst entscheiden, ob du dich selbst klein hältst.
Erster Soloeinsatz im Getreidehandel.
Neue Verantwortung.
Probezeit.
Und ein alter Getreidestecher aus Metall.
Was nach einer einfachen Weizenprobe klingt, wird zu einer schmerzhaften Lektion über Stolz, Durchhalten und das Ignorieren von Warnzeichen.
In dieser Folge erzählt Charlie von einem Arbeitsunfall,
von Adrenalin,
von „Geht schon“
und von der Frage, warum wir uns manchmal selbst mehr beweisen wollen als nötig.
Es geht um Stärke.
Um Übermut.
Und darum, dass Stolz kein Pflaster ist.
Eine ehrliche Geschichte über Leistungsdruck, Selbstüberschätzung und die Kunst, rechtzeitig Pause zu machen.
🌾 Kornkäfer-Nachklang inklusive.
Man sagt, Wachstum tut weh.
Bei Kindern sind es die Beine.
Bei Müttern ist es das Herz.
In dieser Folge spricht Paula über das leise Loslassen.
Über den Moment, in dem Kinder größer werden –
und wir sie vermissen, obwohl sie noch neben uns stehen.
Wachstumsschmerzen sind nicht nur ein Ziehen in den Waden.
Sie sind ein Ziehen im Bauch,
wenn aus „Mama, bleib hier“ plötzlich „Ich schaffe das allein“ wird.
Es geht um Stolz.
Um Wehmut.
Und um das Vertrauen, dass Wachsen kein Abschied ist –
sondern ein Zeichen, dass Liebe getragen hat.
Und vielleicht geht es nicht nur um unsere Kinder.
Vielleicht haben auch wir selbst Wachstumsschmerzen –
wenn wir uns verändern,
Rollen hinter uns lassen,
mutiger werden
oder neue Wege gehen.
🌾 Mit Kornkäfer-Nachklang.
Für alle, die lernen, loszulassen –
und gleichzeitig selbst zu wachsen.
Konfetti fällt nicht einfach vom Himmel.
Es wird ausgesucht.
Geschnitten.
Verteilt.
Geworfen.
In dieser Folge geht es nicht nur um Glitzer.
Sondern um die Arbeit dahinter.
Um all die Hände, die vorbereiten.
Organisieren.
Mitdenken.
Aushalten.
Rita spricht über das Unsichtbare.
Über die leise Erschöpfung hinter perfekten Momenten.
Und über die Frage:
Wer sieht eigentlich die, die alles möglich machen?
Aschermittwoch ist ehrlich.
Heute fällt der Glitzer ab.
Und wir schauen dahinter.
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