Wenn über Märchen gesprochen wird, landet man früher oder später beim Thema Angst. Viele Erwachsene verbinden Märchen mit unheimlichen Erinnerungen aus der Kindheit – andere sehen gerade darin ihre Stärke. Denn Märchen erzählen von Gefühlen, die zum Leben gehören: von Verlust, Verzweiflung, Mut und Trost. Warum also dieser Widerspruch? Was passiert, wenn Märchen Angst auslösen – und was, wenn sie Angst verwandeln?
In der ersten Folge meiner neuen Reihe Märchenspuren gehe ich diesen Fragen gemeinsam mit Dr. Oliver Geister nach. Wir sprechen darüber, warum Märchen Angst machen dürfen, welche Rolle Erzähler:innen dabei spielen und wie aus Angst Zuversicht werden kann.