Gesund sein und gut regenerieren können, ist nicht unbedingt dasselbe.
Spannend wird es nämlich dann, wenn unser Organismus gefordert wird: durch einen Infekt, Schlafmangel, körperliche Belastung, eine Operation, Verletzung oder psychischen Stress.
Wie weit wirft uns eine solche Belastung aus der Bahn? Wie viel können wir kompensieren? Und vor allem: Wie gut finden wir anschließend wieder zurück?
In dieser Folge schauen wir deshalb nicht nur auf Gesundheit, sondern auf Regenerationsfähigkeit, funktionelle und physiologische Reserve.
Der Regenerations-Check: 10 Fragen
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Wie erholt fühlst du dich morgens nach einer normalen Nacht?
- Wie schnell erholst du dich von einer normalen körperlichen Belastung?
- Wie gut kommst du nach einer einzelnen schlechten Nacht wieder auf die Beine?
- Wie gut erholst du dich von einem gewöhnlichen Infekt?
- Wie schnell regenerierst du nach psychischem Stress?
- Wie gut heilen kleine Verletzungen bei dir?
- Wie gut erhältst beziehungsweise regenerierst du deine körperliche Funktion nach ein oder zwei Wochen mit weniger Aktivität?
- Wie stabil ist deine Energie über einen normalen Tag?
- Wie gut verkraftest du mehrere kleinere Belastungen gleichzeitig?
- Erreichst du nach größeren Belastungen wieder ungefähr dein früheres Leistungsniveau?
- Du kannst die Werte zusammenrechnen – maximal sind 100 Punkte möglich. Viel interessanter als die Gesamtzahl ist aber dein persönliches Regenerationsprofil:
Wo sind deine Werte hoch?
Wo brechen sie ein?
Seit wann ist das so?
Und was hat sich möglicherweise verändert?
Der Fragenkatalog ist kein wissenschaftlich validierter Test, kein diagnostischer Score und ersetzt keine medizinische Diagnostik. Er kann aber eine spannende Möglichkeit zur Selbstbeobachtung und auch ein Gesprächseinstieg in der therapeutischen Anamnese sein.
In der zweiten Hälfte der Folge geht es darum, welche Möglichkeiten verschiedene naturheilkundliche Therapiesysteme rund um Regeneration, Rekonvaleszenz und Belastungsreserve bieten können.
Unter anderem sprechen wir über:
Cordyceps und Reishi, Schüßler-Salze, Rosenwurz und Ginseng, den Mammutbaum in der Gemmotherapie, Magnesium, Zink, Protein und Aminosäuren, Vitamin D, Ubiquinol/Coenzym Q10 sowie eine klassische Rezeptur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin:
Bu Zhong Yi Qi Wan / Bu Zhong Yi Qi Tang
補中益氣丸 / 補中益氣湯
Sie wird in der TCM traditionell insbesondere bei einem entsprechenden Muster von Milz-Qi-Mangel mit absinkendem Qi eingesetzt und ist keine pauschale „Regenerationsrezeptur“.
Vielleicht ist nach dieser Folge deshalb nicht mehr nur die Frage interessant:
„Bin ich gesund?“
Sondern auch:
„Wie gut kommt mein Körper eigentlich wieder zurück?“