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Thema ist diesmal Marken in den USA. Ich habe den Markenanwalt Ken Suzan aus den USA zu Gast. Daher führen wir das Interview auf Englisch.
Rolf Claessen – English: Since our virtual owner of a dance studio Maria Musica has grown her first studio into a nationwide successful chain of dance studios, she is thinking of expanding to the US for teaching traditional dances like Waltz, Foxtrot, etc. She already found a nice vacant dance studio in Minneapolis for rent and now wants to protect her trademark Marimba in the US. Since I am not a US trademark attorney, I am glad that I am joined by Ken Suzan in Minneapolis, trademark attorney at Barnes & Thornburg LLP with offices all over the US. He is an experienced trademark prosecutor. Before his current position, he was partner of the firm Hodgson & Russ and headed the trademark department. He received his J.D. from Albany Law School and holds a masters degree from the New York University. Beside his recent appearance in the Wall Street Journal, he is a prolific writer of articles in various magazines and journals. Ken, good to have you here in the podcast! Thanks for joining me!
Ken Suzan: see podcast
Rolf Claessen: Maria Musica want to get trademark protection for her trademark “MARIMBA” in the US. What do you recommend?
Ken Suzan: see podcast
Rolf Claessen: What are the most significant differences between German trademark law and the US trademark law?
Ken Suzan: see podcast
Rolf Claessen: What are the biggest problems that German trademark applicants face in the US in your opinion and how can they avoid these problems?
Ken Suzan: see podcast
Rolf Claessen: How much would it typically cost for the application and what is the typical total cost until registration of a trademark in the US?
Ken Suzan: see podcast
Rolf Claessen: Just in case Maria Musica or the listeners have questions regarding US trademarks – what would be the best way to contact you?
Ken Suzan: see podcast
Rolf Claessen: Do you have some closing words for our listeners?
Ken Suzan: see podcast
Sie können Ken Suzan jederzeit hier erreichen:
http://www.btlaw.com/kenneth-d-suzan
Viel Spaß beim Zuhören und bis zum nächsten Mal!
Ihr Rolf Claessen
The post MP008 Markenpod – Marken in den USA – Interview mit Ken Suzan appeared first on Markenpod.
Rolf Claessen: Heute geht es um das Thema Kommunikation der Marke. Da ich mich damit fast gar nicht auskenne, habe ich Karin Widera eingeladen, unserer virtuellen Heldin Maria Musica bei der Kommunikation der Marke Marimba für ihr Tanzstudio zu helfen. Karin war lange Zeit Leiterin des Referats Broschüren und Magazine der Bayer AG und betreibt seit einigen Jahren die Agentur Widera Kommunikation. Karin ist in diesem Feld der Kommunikation schon eine gewisse Berühmtheit. Die Liste Ihrer Auszeichnungen ist lang. Ich erwähne mal die wichtigsten: 4x Gold beim “Best of Corporate Publishing” für Kundenmagazine, Mitglied der Hall of Fame: Best of Corporate Publishing, Gold beim World Media Award 2010 für den Imagefilm „Innovation in everything we do” von Bayer CropScience, Gewinner des Fox-Awards 2010 mit dem Bayer-Unternehmensmagazin „report”. Karin, schön, dass Du da bist!
Karin Widera: s. Podcast
Rolf Claessen: Erzähl vielleicht erst einmal, wie man eine Marke überhaupt kommuniziert und was man dabei grundsätzlich beachten muss.
Karin Widera: s. Podcast
Rolf Claessen: Was könnte man Maria Musica mit ihrem Tanzstudio Marimba raten? Welche Maßnahmen könnte man ihr ans Herz legen? Wie würdest Du daran gehen? Ihre Zielgruppe sind vor allem Schüler.
Karin Widera: s. Podcast
Rolf Claessen: Könnte unsere Maria Musica mit ihrem Tanzstudio den Erfolg der Kommunikation ihrer Marke Marimba irgendwie messen?
Karin Widera: s. Podcast
Rolf Claessen: Wie können Dich interessierte Hörer am besten erreichen, wenn Sie noch Fragen zur Kommunikation von Marken haben?
Karin Widera: s. Podcast
Rolf Claessen: Vielen Dank, dass Du Zeit für unsere virtuelle Heldin Maria Musica und mich hattest! Hast Du ein Schlußwort für unsere Hörer?
Karin Widera: Schlußwort
Karin Widera können Sie am besten per Telefon unter +49-2203-9225520 erreichen.
Viel Spaß und bis zum nächsten Mal,
Ihr Rolf Claessen
The post MP007 Markenpod – Kommunikation von Marken – Interview mit Karin Widera appeared first on Markenpod.
Rolf Claessen: Heute geht es um das Thema Positionierung einer Marke. Da das für mich als Patentanwalt normalerweise kein Thema ist, habe ich Prof. Karsten Kilian eingeladen, unserer virtuellen Heldin Maria Musica bei der Positionierung der Marke Marimba für ihr Tanzstudio zu helfen. Nach einer beeindruckenden Ausbildung an der Universität Mannheim, der Université Sorbonne, der University of Florida und schließlich der Promotion an der Universität St. Gallen ist Dr. Kilian seit 2012 Professor an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Er betreibt zudem das größte deutsche Markenportal im Internet – Markenlexikon.com – mit sage und schreibe 90.000 Besuchern pro Monat. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel und ein gut gebuchter Redner zu allen Themen rund um Marken. Eine besondere Expertise hat er sich im Bereich Profilierung und Positionierung von Marken aufgebaut.
Prof. Kilian, schön, dass Sie Maria Musica helfen wollen!
Prof. Kilian: Gerne. Mit “Maria Musica” haben Sie sich übrigens einen wunderschönen Namen ausgedacht. Die Alliteration mit den gleichen Anfangsbuchstaben beider Wörter gefällt mir wirklich sehr gut.
Rolf Claessen: Erzählen Sie vielleicht erst einmal, wie man eine Marke überhaupt positioniert und was man dabei grundsätzlich beachten muss. Was heißt das überhaupt? Was ist der Unterschied zu Branding? Gibt es da einen?
Prof. Kilian: Bei Branding geht es meinem Verständnis nach mehr um die “Markierung”, also den Schriftzug oder das Logo. Das sind aber eher Äußerlichkeiten. Ein Positionierung geht weiter. Es geht, neben den sichtbaren Merkmalen, die den Standpunkt einer Marke verdeutlichen sollen, vor allem darum, eine geeignete Position am Markt überhaupt erst bewusst zu wählen – und langfristig zu halten bzw. weiterzuentwickeln.
Basis ist ein Markenprofil aus 2 bis 4 Markenwerten und, soweit möglich, einem Markenkern, der die Markenwerte nochmals in ein bis zwei Worten zusammenfasst. Fallsweise kommt auch noch ein Markenclaim dazu, der dem Markenprofil verbal Ausdruck verleiht.
Bei der Profilierung geht es darum, eine Marke auf KURS zu bringen. Das Akronym “Kurs” fasst dabei die folgenden 4 Anforderungen zusammen, mit deren Hilfe Alleinstellungsmerkmale herausgefiltert werden können. Markenwerte müssen konkret, ursächlich, relevant und spezifisch sein:
– Konkret: bedeutungsvoll und inspirierend – Sie sind bildhaft und griffig statt nebulös und abstrakt, d.h. sie bieten nur wenig Interpretations¬spielraum.
Wenn diese 4 Kriterien erfüllt sind, ist eine Marke auf Kurs!
Prof. Kilian: Maria Musica müsste sich fragen, welche konkreten Eigenschaften ihr Tanzstudio Marimba aufweist, die zudem ursächlich im Tanzstudio begründet sind. Diese Eigenschaften sollten für ihre Zielgruppe Schüler relevant sein und möglichst spezifisch, d.h. im Vergleich zu anderen Tanzstudios in der Nähe so weit als möglich einzigartig. Das können die Öffnungszeiten genauso sein wie die angebotenen Kursformate und Tanzstile, die Gestaltung des Gebäudeinneren und der Typus Tanzlehrer, der bei Marimba unterrichtet. Manchmal ist schon die Lage ein zentraler Erfolgsfaktor, z.B. wenn das Tanzstudio auf dem Schulweg liegt oder, noch besser, direkt gegenüber der Schule.
Rolf Claessen: Gibt es besondere Herausforderungen bei der Positionierung von Marken mit der Zielgruppe der Jugendlichen, die es bei anderen Marken nicht in dieser Form gibt?
Prof. Kilian: Definitiv. Jugendliche sind ja meist noch in der Entwicklung und deshalb sehr unsicher. Sie nutzen Marken deshalb häufig, um sich selbst zu profilieren bzw. abzugrenzen. Ein Tanzstudio kann dabei von megaout bis ultracool wahrgenommen werden. Wer hier die falsche Ansprache wählt, wird von Jugendlichen gemieden. Wer demgegenüber Jugendliche richtig anspricht, ist “angesagt”.
Zudem verändern sich die Markenpräferenzen Jugendlicher relativ schnell. Sie sind noch in der Selbstfindungsphase und folgen damit gerne neusten Trends, aber meist nur kurzfristig. Denn der nächste Trend wartet bestimmt. Erst ab einen Alter von ca. 25 Jahren stabilisieren sich die Markenvorlieben der dann schon jungen Erwachsenen.
Rolf Claessen: Falls Maria Musica oder die Hörer noch Fragen an Sie haben: Wie könnte man Sie man besten erreichen?
Prof. Kilian: Am Besten erreichen Sie mich via E-Mail an [email protected]. Viele Fragen lassen sich aber auch schon durch den Besuch meines Markenportals Markenlexikon.com von selbst klären. Denn dort finden Sie Markenwissen von A bis Z!
Rolf Claessen: Vielen Dank, dass Sie Zeit für unsere virtuelle Heldin Maria Musica und mich hatten! Haben Sie ein Schlußwort für unsere Hörer?
Prof. Kilian: Unzählige Marken stehen heute für Qualität, Innovation, Tradition und Kundenorientierung – und damit nicht alleine. Aber genau darum geht es: Alleinstellungsmerkmale heraus¬zu¬arbeiten, die dafür sorgen, dass Kunden KURS auf Ihre Marke nehmen.
Ich wünsche Maria Musica und Ihnen, liebe Hörer, viel Erfolg dabei!
Hilfreiche Links:
Markenlexikon
Veröffentlichungen
Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal,
Ihr Rolf Claessen
The post MP006 Markenpod – Positionierung von Marken – Interview mit Prof. Karsten Kilian appeared first on Markenpod.
In dieser Folge geht es um die Durchsetzung von Marken. Unsere virtuelle Heldin Maria Musica muss sich in dieser Folge gegen unliebsame Wettbewerber durchsetzen und darf sogar Detektivin spielen und Schiffscontainer mit Fälschungen an den Zoll melden. Im Einzelnen geht es um folgende Themen:
1) Berechtigungsanfrage
2) Abmahung
3) Klage
4) Einstweilige Verfügung
5) Zollbeschlagnahme
Stimmen Sie gerne auf der Webseite dieses Podcasts über zukünftige Themen ab.
Bis zum nächsten Mal!
The post MP005 Markenpod – Durchsetzung von Marken appeared first on Markenpod.
In dieser Folge geht es um die Markenanmeldung selbst. Ich nehme unsere virtuelle Heldin Maria Musica an die Hand und fülle das Formular für die Anmeldung einer Markenanmeldung zusammen mit ihr aus. Dabei gebe ich ihr viele Hinweise, um häufige Stolperfallen zu umgehen. Folgende Fragen werden insbesondere beantwortet:
Wie wird der Anmelder angegeben?
Wie ist die optimale Wiedergabe der Marke?`
Welche Markenform wähle ich am besten?
Wie gebe ich die Waren und Dienstleistungen an?
Wie zahle ich die Gebühren?
Und viele Dinge mehr …
Das Anmeldeformular finden Sie hier:
http://www.dpma.de/marke/formulare/index.html
Bis zum nächsten Mal!
Ihr Rolf Claessen
The post MP004 Markenpod – Markenanmeldung – Großschreibung – Wort- oder Wort-/Bildmarken appeared first on Markenpod.
Benennung von Produkten und Firmen: Unsere virtuelle Heldin Maria Musica aus Kleinstadt, die gerade ein Tanzstudio eröffnet hat, darf heute den besten deutschen Experten zur Benennung von Firmen und Produkten fragen, wie sie ihr Tanzstudio nennen soll. Dr. Bernd Samland der Endmark GmbH ist verantwortlich für Namen wie den Mokka von Opel, den Tiguan von VW, den Fernsehsender Vox und viele mehr. Hier sind Ausschnitte aus dem interessanten Dialog – die Antworten von gibt es nur beim Zuhören:
Heute geht es um die Benennung von Produkten und Firmen und ich bin dankbar, dass ich heute bei der Firma Endmark GmbH in Köln sein darf und der Geschäftsführer Dr. Bernd Samland heute für unsere virtuelle Heldin Maria Musica und mich Zeit hat. Vielen Dank Bernd!
Dr. Bernd Samland)
Maria Musica aus Kleinstadt hat die Tanzschule Marimba aufgemacht und wurde vom bösen Wettbewerber Kai Komisch aus Großstadt aus einer Marke MAREMBA abgemahnt. Nun muss Sie einen neuen Namen finden und kommt zu Dir. Was rätst Du ihr? Wie könntet Ihr Maria helfen?
(Dr. Bernd Samland)
Frage: Wie funktioniert das? Wie findet Ihr einen neuen Namen für eine Tanzschule?
(Dr. Bernd Samland)
Frage: Wie würdet Ihr an die Namensfindung gehen, wenn ein größeres Unternehmen an Euch herantreten würde?`
(Dr. Bernd Samland)
Frage: Du hast ja nun für die Benennung von sehr bekannten Produkten und Firmen gesorgt – Beispiele sind Coloneum (jedenfalls den Kölnern sehr bekannt), Gusticus, Opel Mokka, Qimonda, Serways, VW Tiguan, Fernsehsender Vox, und ich könnte noch eine Weile so weiter machen … Wenn Du durch die Straßen läufst und Du ständig mit Marken konfrontiert bist – denkst Du dann oft: das hätte man auch besser benennen können?
(Dr. Bernd Samland)
Du beschäftigst Dich auch mit Slogans und hast dazu vor kurzem auch ein sehr unterhaltsames Buch geschrieben. In den Bevölkerungsumfragen, die ihr dazu durchführt, erfahrt ihr oft, dass englischsprachige Slogans in Deutschland zwar schick klingen aber nicht funktionieren. Die Bevölkerung versteht die Slogans einfach nicht. Was sind aus Deiner Sicht die schlimmsten Ausrutscher, was Slogans angeht?
(Dr. Bernd Samland))
Bernd, vielen Dank für das sehr informative Gespräch. Maria Musica hat sich sehr über Deine Hilfestellung gefreut und wird sich sicher bei Dir melden.
Bis zum nächsten Mal!
Ihr Rolf Claessen
The post MP003 Markenpod – Namensfindung mit Dr. Bernd Samland appeared first on Markenpod.
Wozu braucht man eine Marke? Unsere virtuelle Heldin Maria Musica aus Kleinstadt hat ein Tanzstudio MARIMBA gegründet und lernt, warum es gut war, eine Marke anzumelden.
Sie kann ihre eigene Tanzschule von anderen Tanzschulen unterscheiden und sie so überhaupt erst bewerben. Nur so ist überhaupt ein Markterfolg möglich. Dann kann sie mit der Marke die Tanzschule im Markt positionieren. Auch kann sie ihrem fiesen Wettbewerber Kai Komisch aus Großstadt verbieten, sich auch MARIMBA zu nennen. Zu guter letzt kann sie die Marke auch dazu nutzen, Lizenzen zu vergeben oder gar ein Franchisekonzept aufzubauen. Die Marke ist natürlich auch sehr hilfreich zu verhindern, dass Wettbewerber sich einfach die Marke sichern und dann womöglich die Nutzung des Namens untersagen.
In den nächsten Folgen begleiten wir Maria Musica auf ihrer Reise durch die Markenwelt.
Nützliche Links in dieser Folge sind:
Front Page
http://www.dpma.de
http://www.patentserver.de/Patentserver/Navigation/root,did=206444.html
https://register.dpma.de
Bis zum nächsten Mal!
Ihr Rolf Claessen
The post MP002 Markenpod – Wozu brauche ich eine Marke? appeared first on Markenpod.
Was ist eine Marke? Wie unterscheidet sie sich von Patenten und Geschmacksmustern? Anhand einer kleinen Geschichte rund um die virtuelle Heldin Maria Musica werden diese Schutzrechte erläutert.
Maria Musica aus Kleinstadt gründet ein Tanzstudio Marimba und meldet hierfür eine Marke an. Sie bekommt Probleme mit ihrem Erzrivalen Kai Komisch aus Großstadt, der das Tanzstudio Maremba eröffnet hat.
Sie hat sich zudem ein ganz spezielles Design für ihre Tanzfläche ausgedacht, das sie als Geschmacksmuster schützt. Und zu guter letzt hat sie für ihr Haustier sogar etwas sehr praktisches erfunden …
In der nächsten Folge wird erläutert, wofür man eine Marke überhaupt braucht. Dann begleiten wir Maria Musica auf ihrer Reise durch die Markenwelt.
Nützliche Links in dieser Folge sind:
http://www.markenpod.de
http://www.dpma.de
http://www.patentserver.de/Patentserver/Navigation/root,did=206444.html
https://register.dpma.de
Bis zum nächsten Mal!
The post MP001 Markenpod – Was ist eine Marke? Unterschied zu Patenten und Designschutz appeared first on Markenpod.
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