Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth 1711-1763 (Audio)

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Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth 1711-1763 (Audio) episodes

  • Markgraf Friedrich als Universitätsgründer 2010/2011
    1743 gründete Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth in seinem Fürstentum die Universität Erlangen. Der anlässlich des 300. Geburtstags des Markgrafen gehaltene Vortrag hinterfragt die Beweggründe für einen frühneuzeitlichen Landesherrn, eine eigene Universität zu gründen. Es wird thematisiert, welchen Bezug der Markgraf im Alltagsgeschäft zu seiner Universität hatte; ferner werden die finanziellen Verhältnisse der Universitätsgründung untersucht, da sie grundlegende Aufschlüsse darüber erlauben, in welchem Maße diese als substantiell gelten kann. Wenn auch ein großes Desiderat der Erlanger Universitätsgründung eine ausbaufähige Finanzausstattung, die das Markgraftum nicht leisten konnte, blieb, so hatte Markgraf Friedrich aber durchaus ein Problembewusstsein für das Bildungssystem seines Landes und ergriff mit seiner Universitätsgründung die Initiative, dieses zu verbessern. Damit führt der Vortrag einen interessanten Ausschnitt bildungspolitischer Realität in der Frühen Neuzeit vor Augen.
    34 min
  • Der zweite Gründer? Markgraf Alexander, die bayreuthische Landesuniversität und das Fürstentum Ansbach 2010/2011
    Die Übernahme der Regierung des Fürstentums Bayreuth durch Markgraf Alexander von Brandenburg-Ansbach im Jahre 1769 bedeutete für die junge Universität Erlangen nach Jahren der Vernachlässigung den Beginn eines neuen Aufschwungs. Er läßt sich durch drei Merkmale kennzeichnen: Zum ersten durch eine Verbesserung der finanziellen, personellen und materiellen Ausstattung, zum zweiten durch Ansätze zu einer Reform der Einrichtungen der Universität, drittens schließlich durch eine Intensivierung der staatlichen Aufsicht, die von der Ansbacher Universitätsdeputation unter dem Vorsitz des Geheimen Rates Friedrich Carl von Seckendorff ausgeübt wurde.
    Obgleich Markgraf Alexander am Wohl seiner Landesuniversität auch persönlich Anteil nahm, erweist sich damit nicht zuletzt die aufgeklärte Beamtenschaft des Fürstentums als wesentlicher Träger der markgräflichen Hochschulpolitik.
    44 min
  • Der Herrscher im aufgeklärten Absolutismus - Bild, Selbstbild, Repräsentationsformen. Unter Heranziehung der Markgrafenportraits der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 2010/2011
    Mit Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth, der der „Bayreuther Augustus" genannt wurde und vom Volk wegen seiner Leutseligkeit den Beinamen „der Vielgeliebte" bekam, gelangte ein bestens vorbereiteter Fürst mit ausgeprägtem Kunstsachverstand und Sinn für Wissenschaft an die Regierung, der zu unrecht bei der Nachwelt im Schatten seiner Frau Wilhelmine, der Schwester Friedrichs des Großen, stand. Entsprechend seiner Auffassung von Herrschaftsrepräsentation wurden alle Mittel des Herrscherlobes ausgeschöpft, die konstituierender Teil des sozialen Lebens waren und absolutistischen Herrschaftsanspruch sowie Herrscheridee sinnlich erfahrbar machten. Ihren individuellsten Ausdruck fand die repraesentatio majestatis im Herrscherporträt, handelt es sich
    doch primär um ein politisches Instrument zur Vergegenwärtigung der Staatsmacht in Gestalt des Souveräns. Der Vortrag behandelt die Entwicklung des barocken Herrscherporträts im Zeitalter des Absolutismus und des aufgeklärten Absolutismus. Am Beispiel des Markgrafen, der trotz aufklärerischer Ideen immer noch vom
    monarchischen Selbstverständnis des Absolutismus geprägt war, wird an offiziellen, inoffiziellen und graphischen Bildnissen der politisch und gesellschaftlich bedingte Wandel der höfisch-feudalen Repräsentationsformen hin zu ansatzweise aufgeklärten Legitimationsformen exemplifiziert und die Umwertung der absolutistischen Zeichenkonstitution erklärt.
    45 min

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Im Gedächtnis der Nachwelt steht Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth (1711-1763) im Schatten seiner Gemahlin Wilhelmine; die Markgräfin von Bayreuth,