Konflikte ansprechen, ohne einander zu verletzen – mit Selbstreflexion, klaren Worten und einem Blick auf euch als Team.
Konflikte gehören für die beiden zu einer Beziehung dazu. Streit verstehen sie dagegen als eine Auseinandersetzung, bei der man in Kauf nimmt, den anderen zu verletzen. Ihre fünf Impulse setzen deshalb an, bevor ein Konflikt eskaliert:
- Ins eigene Herz schauen: Welche alten Verletzungen und familiären Erfahrungen beeinflussen die eigene Reaktion?
- Kein Gedankenlesen erwarten: Gefühle und Bedürfnisse mitteilen und aufmerksam nachfragen, wenn beim anderen etwas anders wirkt.
- Dinge zeitnah ansprechen: Kleine Verletzungen nicht ansammeln, sondern möglichst direkt oder in einem passenden Moment klären.
- Auf den Ton achten: Kurz durchatmen und liebevoll statt vorwurfsvoll ins Gespräch gehen.
- Den „Filmmoment“ erkennen: Im entscheidenden Augenblick Stolz und Rechthaberei zur Seite legen, ohne die eigenen Gefühle zu verschweigen.
Außerdem geht es um Müdigkeit im Familienalltag, einen nachsichtigen Umgang mit eigenen Fehlern und biblische Impulse zu Zorn und freundlichen Antworten. Die Beispiele stammen vor allem aus ihrer Ehe; zum Abschluss laden sie dazu ein, die Gedanken auch in Freundschaften und Familie anzuwenden.