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Die Entwicklung des Kapitalismus geht gesetzmäßig damit einher, dass sich in den Händen der Kapitalisten immer mehr Kapital konzentriert. In dieser Episode wird ausgehend von der Konzentration und der Zentralisation des Kapitals beschrieben, wie sich das Monopolkapital herausbildet und was Lenin in Anlehnung an Hilferding unter Finanzkapital versteht. Der monopolistische Kapitalismus als imperialistisches Stadium des Kapitalismus und die nach Lenin fünf grundlegenden Merkmale des Imperialismus werden dargestellt. Abschließend wird erklärt, warum der Imperialismus einen „überreifen“ Kapitalismus darstellt, der den Übergang in eine andere, höhere Gesellschaftsformation vorbereitet, den Sozialismus. Das Kapitel wird begleitet von Zusatzinformationen zu Formen des Monopols, zu den Diskussionen über die Bestimmung des Begriffs „Finanzkapital“, zur Frage, ob es sich bei China und Russland um imperialistische Länder handelt und die übergreifende Diskussion um die Imperialismustheorie.
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Diese Episode umfasst Kapitel 4.5 (Die Profitrate) und 4.6 (Kreditwesen und fiktives Kapitel) der Grundlagenschule. Zunächst wird erläutert, was Marx – und vor ihm die Klassiker der Nationalökonomie wie Smith und Ricardo – unter Profitrate verstanden, und wie diese mit der organischen Zusammensetzung des Kapitals zusammenhängt. Es folgen Abschnitte zum Ausgleich unterschiedlicher Profitraten und zum tendenziellen Fall der Profitrate, über welchen Marx schrieb, es sei „das wichtigste Gesetz der modernen politischen Ökonomie und das wesentlichste, um die schwierigsten Verhältnisse zu verstehen“. Im zweiten Teil (Kapitel 4.6) behandeln wir das Kreditwesen, welches ab einer gewissen Stufe Voraussetzung für die weitere Ausdehnung der Kapitalakkumulation wird – und umgekehrt. Abschließend folgt ein Abschnitt zum fiktiven Kapital, welches kein wirkliches Kapital ist, sondern nur der Anspruch auf das wirkliche Kapital, als Eigentumstitel, mit dem man Anspruch auf erwartete zukünftige Gewinne (im Fall der Aktien) oder bereits in der Vergangenheit geschaffene Werte (Unternehmensanleihen, Staatsanleihen usw.) erhebt.
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Die zweite Episode zur Kritik der Politischen Ökonomie widmet sich dem Kapital und seinem Zirkulationsprozess. Beginnend bei der einfachen Warenzirkulation wird entwickelt, was Marx unter dem Mehrwert versteht, und warum die Quelle des Mehrwerts die Ausbeutung ist. Darauf aufbauend wird das Kapital entwickelt – sich selbst verwertender Wert, der investiert wurde, um Mehrwert zu schaffen – und erklärt, worum es sich bei konstantem Kapital und variablem Kapital handelt, und was Akkumulation bedeutet. Das Unterkapitel schließt mit einem Abschnitt zur industriellen Reservearmee und einem Infokasten zur Frage der relativen und absoluten Verelendung der Arbeiterklasse. Im zweiten Teil der Episode wird der Zirkulationsprozess des Kapitals auseinandergenommen, erklärt, was fixes und zirkulierendes Kapital ist, und ein vereinfachendes Modell der Produktion in zwei Abteilungen (Produktionsmittel und Konsumtionsmittel) eingeführt.
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In dieser Episode behandeln wir Kapitel 4 bis inklusive Unterkapitel 4.2 der Grundlagenschule und beginnen, uns mit der Kritik der Politischen Ökonomie zu beschäftigen. Was ist mit dem Begriff gemeint? Warum verfasste Marx seine eigene Theorie als Kritik der Politischen Ökonomie, und wie geht er dabei methodisch vor? Und was hat es mit Ware, Wert, Gebrauchswert und Geld auf sich?
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Die letzte Episode des Kapitels zu Dialektik und Materialismus beschäftigt sich mit dem Historischen Materialismus. Er ist ein Teilbereich des Dialektischen Materialismus: Die Geschichte der menschlichen Gesellschaft bedarf zwar einer eigenständigen wissenschaftlichen Untersuchung, das heißt, die Gesellschaftsanalyse ist durch die Naturwissenschaften nicht erledigt. Aber sie kann auch nicht losgelöst aus dem Gesamtzusammenhang der Entwicklung der Materie betrachtet werden. Natur und Gesellschaft stehen in einem Wechselverhältnis. So ist die Gesellschaft in vielfacher Hinsicht von den natürlichen Bedingungen geprägt, unter denen sie existiert: von der Biologie des Menschen (dem Stoffwechsel, der Sexualität, der Entwicklung seiner geistigen Fähigkeiten, seinem Drang zur Bildung von Gemeinschaften usw.), aber auch von geografischen, klimatischen und anderen Bedingungen. Umgekehrt greift aber der Mensch auch verändernd in seine natürliche Umwelt ein, wie wir sehen werden.
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In dieser Episode geht es einerseits um den dialektischen Materialismus: es geht um die Bewegung als Eigenschaft der Materie, den Zusammenhang der materiellen Welt, um Gesetzmäßigkeit und Kausalität, und die Widersprüchlichkeit. Im zweiten Abschnitt behandeln wir die Erkenntnis als Widerspiegelung der objektiven Realität und damit zwei Grundfragen der Erkenntnistheorie: Erstens: Gibt es eine objektive Realität, also existiert die Welt außerhalb unseres Bewusstseins? Zweitens: Wenn ja, kann diese objektive Realität sich im Bewusstsein ausdrücken? Damit zusammen hängen die Fragen, warum Wahrheit relativ ist und wie aus Wahrnehmung Erkenntnis wird.
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Warum ist es für Kommunisten wichtig, sich mit philosophischen Fragen zu beschäftigen? In der Philosophie geht es doch meistens um irgendwelche abgehobenen Diskussionen, die mit der Realität nicht viel zu tun haben – und Kommunisten haben doch alle Hände voll damit zu tun, den Kampf gegen den Kapitalismus zu organisieren und die Bevölkerung zu erreichen. Oder? Im Verlauf dieses Kapitels werden wir sehen, dass scheinbar abgehobene und abstrakte Fragen wie nach dem Ursprung des Lebens, nach Wandel und Stillstand in der Natur, nach Materie und Geist, nach den treibenden Kräften der Bewegung usw. enorme politische Bedeutung besitzen. Das ist so, weil Politik eben kein isolierter, abgeschotteter Bereich ist, sondern mit sehr vielen anderen Fragen zusammenhängt. Um die Welt zu verändern, muss man sie richtig verstehen. Man muss die Regeln, nach denen sie funktioniert, erst einmal erkennen. Deshalb braucht eine erfolgreiche politische Strategie eine stabile wissenschaftliche Grundlage. Die wissenschaftliche Theorie der Kommunisten kann sich aber auch nicht darauf beschränken, sich z.B. nur mit der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Denn die Gesellschaft ist Teil der Welt und nicht unabhängig davon, wie der Rest der Welt, wie der Mensch, wie die Natur, deren Teil er ist, funktionieren.
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Der Wissenschaftliche Sozialismus wurde von zahllosen Menschen weiterentwickelt und in der Praxis angewandt. Nur in der Wechselwirkung und Einheit von Kämpfen, Begreifen und Anwenden können wir revolutionäre Taten umsetzen und die Organisierung der Arbeiterklasse voranbringen. Wie im letzten Kapitel angedeutet, spielten allerdings Karl Marx, Friedrich Engels und Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt unter seinem Kampfnamen „Lenin", dabei eine besonders herausgehobene Rolle. Diese drei wichtigen Führer der Arbeiterklasse stehen in dieser Grundlagenschule nicht im Vordergrund. Im Vordergrund steht die wissenschaftliche Lehre, die sie begründet haben. Trotzdem ist es sinnvoll, sich zunächst kurz mit ihrem Leben und den damit verknüpften historischen Bedingungen zu beschäftigen, da wir so die Entwicklung ihrer Erkenntnisse im Kontext der Geschichte der Arbeiterbewegung besser nachvollziehen können.
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Diese Grundlagenschulung hat das Ziel, in möglichst verständlicher Sprache die Grundlagen des Marxismus-Leninismus zu vermitteln. Sie ist geschrieben worden, um möglichst breite Massen an den Wissenschaftlichen Sozialismus heranzuführen und Generationen neuer Kommunisten heranzubilden, die die große Aufgabe der Formierung der Kommunistischen Partei und einer klassenkämpferischen Arbeiterbewegung angehen werden.Wir werden alltäglich mit unterschiedlichsten Meinungen, Argumenten, Fragen und Problemen konfrontiert, auf die wir als Kommunisten Antworten im Sinne der Arbeiterklasse finden müssen. In der heutigen Situation, in der sich die kommunistische Weltbewegung in einer tiefen Krise befindet und unzählige theoretische und praktische Fehler aufzuarbeiten hat, besteht die Aufgabe der Kommunisten außerdem darin, einen wissenschaftlichen Klärungsprozess zu organisieren, der das notwendige Maß an Licht in das Dunkel der theoretischen und praktischen Unklarheiten bringen kann. Für all diese Aufgaben ist ein möglichst umfassendes Verständnis des Wissenschaftlichen Sozialismus die grundlegende Voraussetzung.
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Die Grundlagenschulung der KP im AudioformatDiese Grundlagenschulung der Kommunistischen Partei (KP) hat das Ziel, in möglichst verständlicher Sprache die Grundlagen des Marxismus-Leninismus zu…