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Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) und die Hamburger Hochbahn AG (HHA) haben Verträge mit Werbekonzernen abgeschlossen, die es vorsehen, dass wir alle ständig Werbung konsumieren müssen. Ob wir wollen oder nicht.
Die Reizdichte wird immer wieder erhöht, ohne Rücksicht auf die Menschen, die dem täglich ausgesetzt sind. Zuerst gab es nur Plakate - harmlos und oft erwünscht.
Dann begannen die Werbekonzerne auf große Plakate hinter Vitrinen zu setzen, die per Motor auf- und abscrollen. Die Bewegungsreize beschlagnahmen die Aufmerksamkeit, viele Menschen hassen diese Plakatwechsler (wir auch 😉), und infolgedessen wurden Initiativen wie Hamburg Werbefrei gegründet.
Mittlerweile sind wir bei Videos angekommen, die ohne Gnade auf die Fahrgäste einprasseln und ihnen jede Möglichkeit rauben, in Ruhe den Bahnhof zu nutzen. Es sind derart viele Bildschirme allein an diesem einen Bahnhof, dass wir sie noch nicht zählen konnten, und die Reizdichte ist extrem:
STROER wurde es erlaubt, den Bahnhof quasi lückenlos zuzupflastern.
(Alles, was noch fehlt, ist eine Tonspur für die Werbespots. Hoffentlich lesen die hier nicht mit ...)
Wir treten ein für ein werbefreieres Hamburg, ohne bewegte oder hinterleuchtete Werbung, mit einer Beschränkung der Plakatgrößen für mehr Vielfalt. (Leider ist die Rechtsprechung nicht eindeutig bei der Frage, inwieweit unser Gesetzentwurf auch in Bahnhöfen etwas verbessern würde ... aber auf der Straße auf jeden Fall.)
By Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) und die Hamburger Hochbahn AG (HHA) haben Verträge mit Werbekonzernen abgeschlossen, die es vorsehen, dass wir alle ständig Werbung konsumieren müssen. Ob wir wollen oder nicht.
Die Reizdichte wird immer wieder erhöht, ohne Rücksicht auf die Menschen, die dem täglich ausgesetzt sind. Zuerst gab es nur Plakate - harmlos und oft erwünscht.
Dann begannen die Werbekonzerne auf große Plakate hinter Vitrinen zu setzen, die per Motor auf- und abscrollen. Die Bewegungsreize beschlagnahmen die Aufmerksamkeit, viele Menschen hassen diese Plakatwechsler (wir auch 😉), und infolgedessen wurden Initiativen wie Hamburg Werbefrei gegründet.
Mittlerweile sind wir bei Videos angekommen, die ohne Gnade auf die Fahrgäste einprasseln und ihnen jede Möglichkeit rauben, in Ruhe den Bahnhof zu nutzen. Es sind derart viele Bildschirme allein an diesem einen Bahnhof, dass wir sie noch nicht zählen konnten, und die Reizdichte ist extrem:
STROER wurde es erlaubt, den Bahnhof quasi lückenlos zuzupflastern.
(Alles, was noch fehlt, ist eine Tonspur für die Werbespots. Hoffentlich lesen die hier nicht mit ...)
Wir treten ein für ein werbefreieres Hamburg, ohne bewegte oder hinterleuchtete Werbung, mit einer Beschränkung der Plakatgrößen für mehr Vielfalt. (Leider ist die Rechtsprechung nicht eindeutig bei der Frage, inwieweit unser Gesetzentwurf auch in Bahnhöfen etwas verbessern würde ... aber auf der Straße auf jeden Fall.)