stand er erstmals auf der Bühne – in der Gaststätte seiner Eltern. Es war der
Beginn einer ungewöhnlichen Laufbahn. Nach einer Ausbildung zum
Großhandelskaufmann und einem begonnenen Studium der Sozialpädagogik brachte
ihn ausgerechnet sein Religionslehrer auf eine andere Spur: Schauspielschule
zählt Gustav Peter Wöhler zu den profiliertesten deutschen
Charakterdarstellern. Entdeckt wurde er für die komischen Rollen von
Regielegende Peter Zadek – eine künstlerische Prägung, die ihn nachhaltig
Gespräch mit Oliver Dunk erzählt der Schauspieler, wie er es früh zu spüren
bekam, Außenseiter zu sein. Als Kind sei er „zu dick“ gewesen, sagt er selbst.
Seine Freunde nannten ihn damals „Porky“. Als großer Lassie-Fan habe er diesen
Spitznamen jedoch eher als Kompliment verstanden – ein Detail, das viel über
seinen Humor und seine Selbstironie verrät.
seiner Schauspielkarriere lebt Wöhler seine musikalische Leidenschaft aus. Mit
seiner Band steht er regelmäßig auf der Bühne. Sein großes Vorbild: Joni
Mitchell. Musik ist für ihn nicht Nebenprojekt, sondern Ausdruck einer inneren
Haltung, die er bei seinen Konzerten auch gerne mitteilt.
Im Schlager-Radio-Podcast „Chefsache! Macher im Gespräch“ spricht Gustav Peter Wöhler mit Oliver Dunk offen über Lebensbrüche, über Wendepunkte und über Karrierewege, die selten geradlinig verlaufen. Und er reflektiert sein ambivalentes Verhältnis zur Macht, ein Thema, das ihm bis heute Respekt einflößt.