Medien der Genauigkeit

Medien der Genauigkeit

By Christoph Keller, podcastlabSociety & CultureScienceSocial SciencesEducation
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Medien der Genauigkeit episodes

  • (6) Wenn sich Texte selber korrigieren
    Die Selbstkorrektur als literarisches Stilmittel der Moderne dient nicht einzig dazu, Fehler zu beseitigen; im Gegenteil, sie hinterlässt sogar Spuren. Aus literaturwissenschaftlicher Sicht und anhand von Textbeispielen aus dem Werk von Robert Walser skizziert Pascal Noirjean mögliche Funktionen von Selbstrevisionen im Kontext der Frage nach Genauigkeit.
    38 min
  • (5) Zur genauen Sprache
    Was kann Genauigkeit für die Literatur bedeuten? Können dafür überhaupt verbindliche Standards definiert werden? In Sprache und Schrift geht es um möglichst präzise Ausdrucksformen; in der Literatur meist um die Entwicklung eines Darstellungsprozesses, der seine Genauigkeitsstandards aus sich selbst heraus entwickeln muss. Alexander Honold, Lucas Knierzinger und Pascal Noirjean gehen diesen Fragen mit unterschiedlicher Akzentsetzung nach und beleuchten Aspekte literarischer Genauigkeit im zwanzigsten Jahrhundert.
    24 min
  • (4) Die sperrige Konjunktur
    Die Konjunkturbeobachtung entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts als wissenschaftliche Praxis zur Voraussicht und Vorbeugung unliebsamer wirtschaftlicher Entwicklungen. Die Historikerin Marion Ronca erklärt, wie in der Schweiz wirtschaftspolitische Ziele, die Verschwiegenheit der Wirtschaft und Fehlprognosen dazu beitrugen, dass sich die Praxis letztlich zu einer staatlichen Aufgabe etablierte.
    48 min
  • (3) Über Strom, Konsum und Zahlen
    Der Historiker Jonas Schädler beschreibt, welche Geschichten er hinter der schwarzen Abdeckung des Stromzählers aufgespürt hat. Von der Bastelei eines Mechanikers über die industrielle Produktion bis hinein in den Keller jedes Haushalts – zusammengenommen lässt sich daraus eine Geschichte von Vertrauensbildung, Konsumkontrolle und unserem Alltag mit Strom erzählen.
    26 min
  • (2) Was Zahlen mit Genauigkeit zu tun haben - und mit der Moderne
    Die Historikerinnen Monika Dommann und Marion Ronca sowie der Historiker Jonas Schädler, alle drei Autor*innen im Teilprojekt «Zahl», erzählen, wie sie es ganz persönlich und als Historiker:innen mit der Genauigkeiten halten und blicken zurück in die Geschichte von naturwissenschaftlichen Genauigkeitsvorstellungen und ihren Auswirkungen auf den Staat, die Verwaltung und die Wirtschaft von den wissenschaftichen Revolutionen im 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
    28 min
  • (1) Epilog - oder: was Genauigkeit bedeutet
    Worum es im Projekt «Medien der Genauigkeit» geht - ein paar Statements von Ralph Ubl, Professor für Kunstgeschichte, Universität Basel, Monika Dommann, Professorin für Geschichte der Neuzeit, Universität Zürich, von Alexander Honold, Professor für Neuer deutsche Literatur, Universität Basel, und von Markus Krajewski, Professor für Geschichte und Theorie der Medien, Universität Basel.
    8 min

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Ein Podcast zum Thema «Genauigkeit», in dem ganz genau gefragt wird, welchen Stellenwert Genauigkeit in der wissenschaftlichen Erkenntnisproduktion hat. In einer Reise durch die Welt von Stromzählern…