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  • Jules Ahoi
    Einen Monat verbringt Jules Ahoi im Dessauer Meisterhaus des Typografen und Malers László Moholy-Nagy. Morgen erscheint das Produkt dieser künstlerischen Arbeitsphase in Form eines neuen Albums. "MAGNOLIA (The Bauhaus Tapes)", auf denen er unter anderem einen Track (Old Master’s House) dieser Zeit in Sachsen-Anhalt widmet. Das Songwriting zu seinem neuen Album beginnt bereits lange vor seinem Aufenthalt in Dessau, und zwar mit einer Reise nach Norwegen und den Orten, die Jules Ahoi bei dieser Reise eigentlich gar nicht gesehen hat – wie den Ort Ålesund, der dennoch weiterhin eine Sehnsucht für den Kölner Musiker symbolisiert. Er selbst teilt das Album in drei Abschnitte; Erlebnisse und Erfahrungen, die letztlich in Akten zusammenfinden: auf Sehnsucht und Aufbruch folgen das Verweilen und genauere Beobachten sowie letztlich der Ausblick darauf, wie es weitergehen kann. Zusammengehalten werden die neuen Stücke von Jules Ahoi von Aufnahmen verschiedener Geräusche auf dem Bauhaus-Gelände in Dessau, sowie der Musik, die mitunter an die harmonisch, sanften Melodien von José Gonzalez erinnert oder dann an die direkten Lyrics und Stimme von Singer-Songwriter Johnny Flynn.
    17 min
  • Bonsai Kitten
    Am Freitag ist das neue Album von Bonsai Kitten erscheinen! "Let It Burn" heißt es und spielt mit den Sound-Images der Rock-Klassiker der 70er und 80er Jahre, erinnert aber zugleich an den Pop-Rock der Nuller Jahre, der alle möglichen Genres – von Metal bis Blues – umschließt. Die Gerüchte um sogenannte "Bonsai Kitten" halten sich nach der Fake-Webseite von Studierenden des MIT in Boston zum Teil bis heute. In den 2000ern hatten die vorgegeben, "Katzen im Glas" zu züchten und zu verkaufen, die dann die Form des jeweiligen Gefäßes angenommen hätten und entsprechend klein blieben; so wie eben die Bonsai-Bäume der japanischen Gartenkunst. Diese Falschmeldung hatte die Berliner Sängerin "Tiger Lilly" Marleen daraufhin zum Namen ihrer Band inspiriert. "Let It Burn" ist das mittlerweile sechste Album der Band, deren Reise mit einer Debüt-EP 2007 begann, die nur in Japan veröffentlicht wurde, und sechs Coversongs von u.a. Alice Cooper, Trio oder Depeche Mode enthielt. Viel beachtet, beschert das Debüt der Band Auftritte auf diversen Festivals oder die Chance als Support für Mad Dog Cole, und später für The Boss Hoss oder King Kurt, diverse Bühnen zu betreten. Heute spielen sie als Headliner ihre eigenen Konzerte, touren durch Europa – oder sogar mal nach Bangkog!
    13 min
  • Christian Ulmen (Wdhlg. vom 13.2.2022)

    Unser heutiger Gast sticht auf besondere Weise aus der Spezies seiner Branche hervor: er wurde u.a. mit dem Filmpreis, dem Fernsehpreis, dem Grimme-Preis und dem Bambi ausgezeichnet, hat in über 25 Kinofilmen mitgespielt, arbeitet erfolgreich als Entertainer, Produzent, Schauspieler, Autor, Regisseur und Medienunternehmer und müsste eigentlich ziemlich breitbeinig daherkommen. Aber - um es mit einem Vergleich aus der Ornithologie zu sagen: Er ist nicht der Pfau, eher die Amsel. Nicht so bunt, nicht so auffällig, aber klug. Und wenn Amseln anfangen zu singen, dann kann man nur hingerissen sein. Unsere Lieblings-Amsel unter den Menschen heißt: Christian Ulmen, der wirklich schwer zu erwischen ist, weil er permanent dreht, schreibt, schneidet und zudem noch eine Familie hat, mit der er sehr gerne Zeit verbringt. Dennoch war es uns möglich, ihn mit ein paar Rosinen und eingefetteten Haferflocken auf unser Fensterbrett zu locken.

    Playlist:

    CAKE – I will survive
    Hans Hammerschmidt – OST Schwarzwaldklinik
    The Prodigy – Breathe
    The Black Crowes – Remedy
    Guns’n Roses – Nighttrain
    Portishead – Roads
    Johann Sebastian Bach – Toccata Fuge in d-Moll BWV 565
    Massive Attack – Everywhen

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 25 min
  • Ein Jahr Ulrike Demmer | Das Podcast-Festival House of Podcast

    Die Ein-Jahresbilanz der rbb-Intendantin Ulrike Demmer. Am 01.09.2023 wechselte der Staffelstab von Interimsintendantin Katrin Vernau zu Ulrike Demmer. In diesem Jahr wurde die Geschäftsleitung neu aufgestellt und das Programm entsprechend der strategischen Weichenstellung ihrer Vorgängerin neu fokussiert. Weitere Themen: Das Festival House of Podcast im Haus des Rundfunks & Tipps zum House of Podcast. || Jörg Wagner

    44 min
  • Stefanie Heinzmann (Wdhlg. 31.10.2021)

    Ob man Castingshows nun mag oder nicht - es ist schon verrückt, was sie offenlegen: Talent nämlich, verstecktes Gesangstalent, das unentdeckt in Mathematiklehrerinnen, Finanzbeamten oder Schlosser-Lehrlingen steckt und möglicherweise nie nach außen tritt. Glücklicherweise hat sich die riesengroße Begabung unseres heutigen Gastes einen Weg gesucht: In einer Stefan Raab-Show entdeckte die Welt Stefanie Heinzmann, eine damals 18-jährige junge Frau, die mit dem eigenen Leben haderte, was aber da noch kaum jemand wusste. Alle waren tief beeindruckt von der Stimme und Kraft dieser jungen Schweizerin, die - im Gegensatz zu 90 Prozent aller anderen Castingshow-Teilnehmer - nicht wieder verschwand, sondern von diesem Moment an durchstartete und bis heute konstant erfolgreich ist. Wer die 32-Jährige im Interview sieht oder hört, kann sich ihrer Ausstrahlung unmöglich entziehen. Die fast noch heller strahlt, wenn man weiß, wie schwer sich ihr Leben viele Jahre lang anfühlte.

    Playlist

    Stefanie Heinzmann & Joss Stone - Unbreakable (Live)

    Michael Jackson - Heal the World
    Aretha Franklin - Respect
    Jill Scott - It's Love
    Incubus - Dig
    Biffy Clyro - Different People
    Stefanie Heinzmann - Labyrinth
    Asgeir - Youth

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 22 min
  • 20 Jahre Podcast | Medienwirtschaft Brandenburg

    (00:00) INTRO: 20 Jahre Podcast | (01:56) „Schlaflos in München“ - Erinnerungen einer deutschen Podcast-Pionierin - Annik Rubens/ Larissa Vassilian | (21:29) Wie ORB/SFB/rbb den Podcast entdeckten - Lutz Schramm | (37:13) Die Entfesselung des Radios im Podcast - Tim Pritlove | (55:21) Trailer: House of Podcast | (56:33) BONUS: “Zukunft der Film-, Medien- und Digitalwirtschaft in Brandenburg” - Podiumsdiskussion || Jörg Wagner

    3 hr 6 min
  • Lohnen sich Michelin-Sterne für ein Restaurant?

    Das weiße Michelin-Männchen, offiziell Bibendum genannt, kann noch mehr als nur die Werbefigur für einen Reifenhersteller zu sein, denn: Das Maskottchen steht in der Gastronomiebranche auch für herausragende Küchenleistungen - die Michelin-Sterne. Ein Forschungsteam der Universität Lleida in Spanien hat sich angeschaut, wie viel die Sterne den Restaurants finanziell bringen. Was dabei herauskam und welche Faktoren eine beeinflussende Rolle in der Welt der Sterne-Restaurants spielen, erklärt uns Dr. Mark Benecke.

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    6 min
  • Jonsjooel
    Jonsjooel zelebriert das Sensible und versucht die Zeichen seiner Umgebung aufmerksam wahrzunehmen. So ist unter anderem seine aktuelle Single "Goodbye Ah" entstanden, von der er selbst sagt, sie sei eine Reflexion seines Glaubens an Zeichen. Nach dem im vergangenen Jahr erschienenen Album-Debüt, steht im Oktober eine neue EP des finnischen Musikers an. Während er als Jazz-Schlagzeuger seine Karriere begann, zeigt die neue Single "Goodbye Ah", dass Jonsjooel sich nicht auf ein Instrument reduzieren lässt, und, dass sich auch das Klavier perfekt als Rhythmusinstrument einsetzen lässt. Zudem mischt er zum Jazz Elemente aus Elektro und Folk und macht damit breite Klangspektren auf. Jonsjooel geht's um das Vertrauen auf die eigene Intuition, und darum, liebevoll mit sich selbst und anderen in der Welt umzugehen.
    16 min
  • FINK
    Fin Greenall alias FINK hat mit "Beauty in Your Wake" kürzlich sein achtes Studioalbum veröffentlicht, das vor allem durch Reduktion auffällt: Stimme und Gitarre – mehr braucht es nicht. Fink schließt damit an vergangene Alben an, und seinen bekanntesten Song "Looking Too Closely". Seit mehr als acht Jahren hat Greenall bereits seine Heimat Cornwall gegen Berlin eingetauscht. Auch hier sind Teile des neuen Albums entstanden, wie zum Beispiel der Song "Follow Me Down". Während der Impuls für das Album maßgeblich mit Berlin verbunden ist, entstand der Großteil von "Beauty in Your Wake" allerdings in England, an der cornischen Riviera; an dem Ort, an dem nach wie vor das Herz von Fink wohnt.
    12 min
  • Luca Vasta
    Sonnenaufgang, Stern und Mond – nach "Alba" und "Stella" hat Luca Vasta nun ihr Album "Luna" veröffentlicht; und die Reihe scheint komplett. Ihre Musik hat inhaltlich dabei eher weniger mit Himmelskörpern zu tun. Vielmehr sind es aufbauende Songs, die sich anfühlen, wie der gute Laune Soundtrack zu einem Urlaubstag in Italien. Zwischen Remscheid und Sizilien aufgewachsen, setzt sich die Sängerin schon früh mit der italienischen Pop-Kultur auseinander. Während die ersten Alben teilweise auf Englisch sind, singt Luca Vasta auf "Luna" nun komplett auf Italienisch. Mit ihrem "Spaghetti Pop", wie sie die eigene Musik selbstironisch nennt, ist Vasta zudem komplett unabhängig. Sie hat ihr eigenes Label, "Gelato Records", und zusammen mit Philipp Steinke schreibt und produziert Luca Vasta Songs und Videos komplett selbst.
    14 min

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