Bevor wir zu unserem nächsten Interview kommen, werde ich Ihnen, werte Hörerinnen und Hörer,
eine kleine Vorgeschichte erzählen. Mittlerweile wird ja in Deutschland seit einigen Wochen
auf politischer Ebene ernsthaft über die Möglichkeit debattiert, ob man die bundesdeutsche
Volkswirtschaft tatsächlich auf Kriegswirtschaft umstellen soll. Mit dem Ziel, somit der
Ukraine in ihrem Verteidiguns-Krieg gegen Russland zu unterstützen.
So berichtete das ZDF am 1. Februar 2023 unter der Überschrift "Ausrüstung der Bundeswehr
:Braucht Deutschland eine Kriegswirtschaft?" folgendes: "Die Forderung nach einer Art Kriegswirtschaft,
um die Misere der Bundeswehr zu bewältigen, klingt nach Kaltem Krieg, ist aber ganz real."
Danach räumt aber der öffentlich-rechtliche Sender selbst ein: Doch ist dies alles auch realistisch?
So plädierte André Wüstner, der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes,
in der letzten Woche in der Talk-Runde bei Maybrit Illner für "eine Art Kriegswirtschaft".
Diese Aussage trat die Diskussion sozusagen los.
Auch der ehemalige Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz,
Wolfgang Ischinger, hatte diese Forderung erhoben.
"Kriegswirtschaft", das erinnere, so das ZDF, an den Zweiten Weltkrieg,
als die US-Regierung von Franklin D. Roosevelt nach dem japanischen Angriff
auf Pearl Harbor und dem US-amerikanischen Kriegseintritt alle Anstrengungen
auf die Produktion von Militärmaterial konzentrierte.
Im Grunde ist dies eine ökonomische Mobilmachung,
um die Bedürfnisse einer Armee zu stillen.
Nun wissen sowohl Wüstner als auch Ischinger, dass Deutschland sich nicht im Krieg befindet,
aber die Lage der deutschen Armee dennoch ziemlich desolat ist.
Zu all diesen Aspekten führen wir nun ein Interview mit dem renommierten
Ökonomen und Chef-Volkswirt bei DEGUSSA Goldhandel, Thorsten Polleit. Er hatte sich
ebenfalls in einer aktuellen Publikation, im DEGUSSA Marktreport, zu diesen Überlegungen
... soweit Thorsten Polleit, der Chef-Volkswirt bei DEGUSSA Goldhandel in Frankfurt am Main,
mit seinen Einschätzungen zu einer möglichen Kriegswirtschaft in Deutschland und in Russland.
Polleit zählt laut der Zeitung FAZ zu den 50 einflussreichsten Ökonomen der Bundesrepublik.
Ich konnte mit ihm für MEGA Radio Aktuell sprechen. Hören Sie in den nächsten Tagen
weitere spannende und hoch-informative Beiträge mit ihm, dann zum Gold- und Silbermarkt.
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