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„Die Wetterprognose ist unmoralisch und charakterschädigend für einen Meteorologen.“ – Mit diesem überraschenden Zitat starten wir eine Reise durch 175 Jahre Wettervorhersage in Österreich.
Wie wurden eigentlich aus einzelnen Beobachtungen schlussendlich moderne Wettermodelle? Dafür sprechen wir unter anderem über Karl Kreil und die Gründung der Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus im Jahr 1851. Wie hat die Telegrafie die Wettervorhersage revolutioniert und wie lange hat eigentlich die Berechnung einer Wetterprognose anno dazumals gedauert? Am Ende landen wir irgendwann bei (Super-)Computern, Satelliten und Radiosonden.
Und wir fragen uns: Haben wir das Wetter inzwischen eigentlich geknackt? Und das ist gar nicht so einfach zu beantworten – denn die Atmosphäre ist ein chaotisches System...
Von handgeschriebenen Messwerten bis zu modernen Ensembleprognosen: So hat sich die Wettervorhersage in 175 Jahren verändert.
Unsere Folge über die Herausforderungen der Gewittervorhersage:
https://geosphere.at/de/aktuelles/podcast/folge-18-gewitter-die-endgegner-der-wettervorhersage
Unsere Folge über das Niederschlagsradar:
https://geosphere.at/de/aktuelles/podcast/folge-17-vom-pixel-zum-platzregen
Vom Ozonloch haben wohl die meisten schon einmal gehört. Aber wie entsteht es eigentlich – und ist da wirklich einfach ein Loch in der Atmosphäre?
Wir erzählen euch die spannende Geschichte seiner Entdeckung, wie man den „Tätern“ – den FCKWs – auf die Spur kam und warum diese zunächst als sichere und ideale Stoffe gefeierten Chemikalien die Ozonschicht so effizient zerstören können.
Zum Schluss geht es um eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte: Wie hat es die Weltgemeinschaft tatsächlich geschafft, gemeinsam gegen dieses globale Umweltproblem vorzugehen? Das Montreal-Protokoll gilt heute als Beispiel dafür, dass internationale Zusammenarbeit bei Umweltproblemen funktionieren kann.
Hier geht's zur Folge über den Polarwirbel:
https://geosphere.at/de/aktuelles/podcast/wissensflash_so-ein-wirbel
Ozon hat zwei ziemlich unterschiedliche Seiten: In Bodennähe kann es uns im Sommer ordentlich zu schaffen machen – hoch oben in der Stratosphäre ist es dagegen ein unverzichtbarer Schutzschild für das Leben auf der Erde.
In dieser Folge geht es deshalb hoch hinaus: Wir schauen uns an, wo genau die Ozonschicht eigentlich liegt, wie sie entsteht und warum sie trotz ihrer gewaltigen Ausdehnung erstaunlich dünn ist. Außerdem sprechen wir über den Chapman-Zyklus, UV-A, UV-B und UV-C-Strahlung und darüber, wie Forschende die Ozonschicht überhaupt messen können.
Wir werfen auch einen Blick auf die Entwicklung der UV-Strahlung in Europa und klären, warum mehr UV-Strahlung am Boden nicht automatisch bedeutet, dass die Ozonschicht dünner geworden ist.
Und schließlich geht es zurück zu den Anfängen des Lebens: Welche Rolle spielte Ozon dabei, dass sich Leben auf der Landoberfläche ausbreiten konnte?
Studie zur aktuellen Abnahme der Ozonschicht in Europa:
https://link.springer.com/article/10.1007/s43630-026-00971-4
Vorhersagen UV-Index:
https://portale.geosphere.at/hpATgw/?p=HP_UVI_AT
Messungen UV-Index (MedUni Innsbruck):
https://www.uv-index.at/
Ozon ist nicht gleich Ozon: Während uns die Ozonschicht hoch oben in der Stratosphäre vor gefährlicher UV-Strahlung schützt, kann Ozon direkt am Boden zum Problem werden. In unserer ersten Folge der Ozon-Trilogie schauen wir uns deshalb das bodennahe bzw. troposphärische Ozon genauer an.
Wie entsteht bodennahes Ozon? Warum sind gerade heiße, sonnige und windschwache Tage kritisch? Und warum werden die höchsten Ozonwerte häufig gar nicht direkt in der Stadt, sondern im Umland gemessen? Wir sprechen über die Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die Landwirtschaft, über die Entwicklung der Ozonbelastung in Österreich und darüber, was sich seit den extremen Ozonsmog-Episoden der 1990er-Jahre verändert hat.
Außerdem nehmen wir euch mit ins Los Angeles der 1940er-Jahre, wo ein mysteriöser Sommersmog zunächst sogar für einen möglichen Chemieangriff gehalten wurde. Und natürlich klären wir auch, wie Ozon eigentlich gemessen wird und welche Werte heute als kritisch gelten.
Das ist Teil 1 unserer Ozon-Trilogie. In der nächsten Folge geht es hoch hinaus: zur Ozonschicht in der Stratosphäre.
Aktuelle Ozonprognosen für Österreich:
https://portale.geosphere.at/hpATgw/?p=HP_O3_AT
Aktuelle Ozonmesswerte (Umweltbundesamt): https://www.umweltbundesamt.at/umweltthemen/luft/luftschadstoffe/dashboard
Sommer, Sonne, Hitzestress – so oder so ähnlich hat sich der Sommer 2026 für viele angefühlt. Wir schauen uns die Sommerbilanz im Detail an: Dass der Sommer zu warm war, dürfte niemanden erstaunen – aber wie krass fällt er im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt tatsächlich aus? Was zeigt uns die Niederschlagsbilanz? Und kann ein insgesamt zu trockener Sommer punktuell trotzdem zu nass sein?
Wir nehmen euch außerdem mit zu einem Tag im Vorhersagedienst während einer angespannten Gewitterlage und wir beleuchten welche anderen Extremwetterereignisse abseits der Hitze uns in Erinnerung bleiben werden.
Hier geht's zur Übersicht der Bundesländer und anderen spannend Fakten:
https://www.geosphere.at/de/aktuelles/news/heissester-sommer-der-messgeschichte-rekordtemperaturen-an-mehr-als-100-messstationen-der-geosphere-austria
Hier der Link zum Klimamonitor:
https://klimaportal.geosphere.at/klimamonitoring/?view=fullscreen¶m=t&period=period-ys-2026-2&ref=4
Hier der Link zur Podcast-Folge über Trockenheit und Dürre:
https://geosphere.at/de/aktuelles/podcast/folge-20-trockenheit-duerre
Hier der Link zur Podcast-Folge über die Juni-Hitzewelle:
https://geosphere.at/de/aktuelles/podcast/wissensflash-die-juni-hitzewelle-2026
Trockenheit und Dürre gehören neben der Hitze zu den prägenden Wetterthemen dieses Sommers. Doch was genau unterscheidet eigentlich Trockenheit von Dürre? Hängt alles nur vom Niederschlag ab? Und worin liegt der Unterschied zwischen meteorologischer und hydrologischer Dürre?
Unser „Dürre-Typ“ Klaus Haslinger nimmt uns mit auf eine Reise durch die verschiedenen Facetten von Trockenheit und Dürre. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Wetterlagen, sondern auch um das erstaunliche Langzeitgedächtnis großer Flüsse – und darum, was uns Mammutknochen darüber erzählen können.
Wie immer werfen wir außerdem einen Blick auf die Zusammenhänge mit dem Klimawandel: Wie verändern sich Trockenheit und Dürre? Was kommt auf uns zu? Und vor allem: Welche Maßnahmen können wir setzen, damit wir dem Thema Trockenheit in Zukunft nicht so ausgeliefert sind?
Eine Folge über Wassermangel, Flüsse, Klimawandel und die Frage, wie wir besser mit Dürre umgehen können.
Auf unserem Klimamonitoring-Portal könnt ihr die (Jahres-)Niederschlagssumme quasi in Echtzeit nachverfolgen:
https://klimaportal.geosphere.at/klimamonitoring/?view=fullscreen¶m=rr&period=period-y-2026&ref=4
Hier der Link zu Klaus Haslingers Artikel im renommierten Nature-Magazin:
https://www.nature.com/articles/s41586-025-08647-2
Grundwasser – ein Thema, das gerade heuer immer wieder in sämtlichen Medien vertreten ist. Doch was steckt eigentlich hinter unserem wichtigsten Süßwasserspeicher?
In dieser Folge sprechen wir mit (unserem “Wunderwuzzi”) Cornelia Steiner über die Grundlagen des Grundwassers und beantworten dabei spannende Fragen: Ist Grundwasser immer Süßwasser? Wie entsteht eigentlich Mineralwasser? Und was hat Maria Theresias vermeintliche Lieblingstochter mit der Trinkwasserversorgung Wiens zu tun?
Eine Folge voller interessanter Fakten über eine Ressource, die für uns alle von zentraler Bedeutung ist.
https://geosphere.at/de/aktuelles/podcast/folge-7-geothermie-das-heisse-eisen-der-waermeversorgung
https://geosphere.at/de/aktuelles/podcast/folge-6-hitze-die-unterschaetzte-gefahr
https://www.noe.gv.at/noe/Wasser/Hydrologische_Daten.html
https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Grundwasser?station=358036
Warum können wir den Zeitpunkt einer Sonnenfinsternis auf die Sekunde genau berechnen, aber oft nicht sagen, ob heute Abend genau über deinem Ort ein Gewitter niedergeht?
In dieser Folge gehen wir einer der schwierigsten Fragen der Meteorologie nach. Wir erklären, wie Gewitter entstehen, warum selbst modernste Wettermodelle dabei an ihre Grenzen stoßen und weshalb eine Gewitterwarnung manchmal völlig richtig sein kann – obwohl am eigenen Wohnort kein einziger Tropfen fällt. Außerdem werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Wettervorhersage: Wie arbeiten Wettermodelle bei Gewittern? Was bedeutet eigentlich eine Gewitterwahrscheinlichkeit von 70 %? Welche Rolle spielen Satelliten und Radarsysteme?
Unsere Gewitterfolge mit Georg Pistotnik:
https://open.spotify.com/episode/6mZs98ZOcYbZaxSdeNHqfu?si=4afb1c67af08470c
Europa im Hitzestress: Ende Juni 2026 erlebten weite Teile Europas eine der extremsten Hitzewellen der jüngeren Geschichte – mit Rekorden, Tropennächten und massiven Auswirkungen auf Alltag, Gesundheit und Infrastruktur.
In diesem Wissensflash erläutern wir, wie es zu dieser Hitzewelle gekommen ist, warum ein „Heat Dome“ dahintersteckt und weshalb die Temperaturen heute deutlich extremer ausfallen als früher.
Wir schauen uns die Rekordhitze in Deutschland genauer an und analysieren einen der sehr heißen Tage in Österreich im Jahr 2026 im Detail. Wie schauen die Strategien von Frankreich, Italien oder Spanien im Umgang mit Hitze aus und was können oder besser gesagt müssen wir uns hier abschauen? Denn Hitzewellen sind kein Ausnahmefall mehr – sie sind Teil unserer neuen Klima-Realität.
El Niño – schon mal gehört, aber nie ganz verstanden, was dahintersteckt?
In dieser Folge geht es um eines der wichtigsten Klimaphänomene der Erde: Die El Niño–Southern Oscillation – kurz ENSO. Dieses System steuert, wie sich der tropische Pazifik verändert und hat dadurch Auswirkungen auf das Wetter weltweit.
Wir erklären El Niño und sein Gegenstück La Niña anhand eines einfachen Bildes: einem unsichtbaren „Regler“ im Klimasystem. Wenn sich dieser Regler verschiebt, verändert sich die Verteilung von warmem und kaltem Wasser im Pazifik, was Auswirkungen auf Niederschläge, Stürme und Temperaturen hat und zwar weltweit.
El Niño zeigt eindrücklich, wie eng Ozean und Atmosphäre miteinander verbunden sind – und wie ein vergleichsweise kleiner Regler im Pazifik das Wetter auf der ganzen Welt mitbestimmen kann.
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