
Sign up to save your podcasts
Or


Klaudia und Anni reden darüber, dass Autorensein im Kopf beginnt und was das Autorenbusiness so alles mit sich bringt. Nebst einer Philosophie des Scheiterns, Einer für Alle und Alle für Einen und den verschiedenen Income Streams von Autor*innen.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
Sendegarten „Schutzkraut“ vom 24. Mai 2018
Du kannst mich sehr gerne auch finanziell unterstützen.
Anni Bürkl, Texte & Tee
Book on Demand
VG Wort (De)
Patreon (Klaudias Patreon Seite)
Joanna Penn
***
Anni Bürkl, Texte & Tee
vielleicht wäre es ein Anfang, sich als Unternehmerin zu bezeichnen – Kreativling klingt nach Hobby. Mal als Gedankenanstoß.
— Katharina Schöndorfer Autorin Bücher (@ABuerkl) April 16, 2018
Mein erster Blog bestand von 1999 bis 2001. Ich hab ihn nach einem Shitstorm geschlossen.
Das sind keine grauen Haare, das sind Wisdom Highlights!!!
Selbständig machen nach 9/11 und dem Zusammenbruch der Internetblase war auch sehr mutig.
Es fing bei Anni alles mit einem Sachbuch an.
Es gibt keine fehlerfreien Bücher. Irgendein Hund bleibt immer.
Journalismus ist in Österreich leider schlecht bezahlt.
Radiojournalismus hat Anni übrigens nie gemacht.
Irgendwann muss man sich entscheiden: Macht man das als Hobby oder macht man einen Job daraus?
Bezahlung ist ein klassisches Frauenthema: Oft durch mangelndes Selbstwertgefühl.
Wenn man viel verkaufen will, muss man auch schauen, was gefragt ist. Und dann muss man sich fragen, will ich das machen oder will ich meine Stimme behalten.
Geschichten schreiben, die man nicht schreiben will, funktionieren nicht.
Anni ist „Hybridautorin“, sie hat sowohl Verlagsbücher als auch Selfpublishing Titel.
Die deutschsprachige Buchbranche ist klein und man trifft sich immer zweimal.
Man muss in der Branche zusammenstehen. Autor*innen sollen keine Scheiße bauen und anderen schaden. Man macht kein Zeug für Dumpingpreise. Man liest nicht gratis. Einer für alle und alle für einen.
Tipp: Es gibt Möglichkeiten, Lesehonorare vom Staat fördern zu lassen. Österreich liest, Kriminacht, etc. sind gut, da eine große Veranstaltung mehr Besucher anzieht. Mit so einer Förderung muss der Veranstalter dann nicht das gesamte Lesehonorar aufstellen.
Dinge ändern sich. Auch der Buchmarkt hat eine ziemliche Änderung durchgemacht.
In den 90ern gab es „Autorenhandbücher“, wo man sich die Verlage rausgesucht hat!
Auch die Autor*innen sind selbstbewusster geworden. Man muss sich nicht mehr alles unterjubeln lassen.
Lektion 1: Verträge lesen lernen.
Man kann Kolleg*innen fragen.
Verhandeln ist völlig normal und üblich. Auch Autor*innen dürfen das.
Auch Verwertungsgesellschaften wie VG-Wort und LiteraMechana sind finanziell durchaus ein valider Punkt. Die Mitgliedschaft kostet nichts, sie kriegen Provision von dem, was sie für die Autor*innen „eintreiben“. Bibliothekstantieme beispielsweise oder Tageszeitungen/Zeitschriften.
Bücher klauen ist unfair.
Almende – die Weide, die allen gehört.
Fokus? F00!
Solange das Internet besteht, sind die Möglichkeiten dort natürlich größer.
Jetzt kann man im Onlinebusiness noch alles testen, ausprobieren, wie das alles funktioniert, bis im Frühjahr 2019 die ePrivacy-Verordnung kommt.
Das Schreiben war bei Anni eine schleichende Kriminalisierung der Autorin.
Annis Tipps:
Danke, Anni!
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
By Klaudia Zotzmann-KochKlaudia und Anni reden darüber, dass Autorensein im Kopf beginnt und was das Autorenbusiness so alles mit sich bringt. Nebst einer Philosophie des Scheiterns, Einer für Alle und Alle für Einen und den verschiedenen Income Streams von Autor*innen.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
Sendegarten „Schutzkraut“ vom 24. Mai 2018
Du kannst mich sehr gerne auch finanziell unterstützen.
Anni Bürkl, Texte & Tee
Book on Demand
VG Wort (De)
Patreon (Klaudias Patreon Seite)
Joanna Penn
***
Anni Bürkl, Texte & Tee
vielleicht wäre es ein Anfang, sich als Unternehmerin zu bezeichnen – Kreativling klingt nach Hobby. Mal als Gedankenanstoß.
— Katharina Schöndorfer Autorin Bücher (@ABuerkl) April 16, 2018
Mein erster Blog bestand von 1999 bis 2001. Ich hab ihn nach einem Shitstorm geschlossen.
Das sind keine grauen Haare, das sind Wisdom Highlights!!!
Selbständig machen nach 9/11 und dem Zusammenbruch der Internetblase war auch sehr mutig.
Es fing bei Anni alles mit einem Sachbuch an.
Es gibt keine fehlerfreien Bücher. Irgendein Hund bleibt immer.
Journalismus ist in Österreich leider schlecht bezahlt.
Radiojournalismus hat Anni übrigens nie gemacht.
Irgendwann muss man sich entscheiden: Macht man das als Hobby oder macht man einen Job daraus?
Bezahlung ist ein klassisches Frauenthema: Oft durch mangelndes Selbstwertgefühl.
Wenn man viel verkaufen will, muss man auch schauen, was gefragt ist. Und dann muss man sich fragen, will ich das machen oder will ich meine Stimme behalten.
Geschichten schreiben, die man nicht schreiben will, funktionieren nicht.
Anni ist „Hybridautorin“, sie hat sowohl Verlagsbücher als auch Selfpublishing Titel.
Die deutschsprachige Buchbranche ist klein und man trifft sich immer zweimal.
Man muss in der Branche zusammenstehen. Autor*innen sollen keine Scheiße bauen und anderen schaden. Man macht kein Zeug für Dumpingpreise. Man liest nicht gratis. Einer für alle und alle für einen.
Tipp: Es gibt Möglichkeiten, Lesehonorare vom Staat fördern zu lassen. Österreich liest, Kriminacht, etc. sind gut, da eine große Veranstaltung mehr Besucher anzieht. Mit so einer Förderung muss der Veranstalter dann nicht das gesamte Lesehonorar aufstellen.
Dinge ändern sich. Auch der Buchmarkt hat eine ziemliche Änderung durchgemacht.
In den 90ern gab es „Autorenhandbücher“, wo man sich die Verlage rausgesucht hat!
Auch die Autor*innen sind selbstbewusster geworden. Man muss sich nicht mehr alles unterjubeln lassen.
Lektion 1: Verträge lesen lernen.
Man kann Kolleg*innen fragen.
Verhandeln ist völlig normal und üblich. Auch Autor*innen dürfen das.
Auch Verwertungsgesellschaften wie VG-Wort und LiteraMechana sind finanziell durchaus ein valider Punkt. Die Mitgliedschaft kostet nichts, sie kriegen Provision von dem, was sie für die Autor*innen „eintreiben“. Bibliothekstantieme beispielsweise oder Tageszeitungen/Zeitschriften.
Bücher klauen ist unfair.
Almende – die Weide, die allen gehört.
Fokus? F00!
Solange das Internet besteht, sind die Möglichkeiten dort natürlich größer.
Jetzt kann man im Onlinebusiness noch alles testen, ausprobieren, wie das alles funktioniert, bis im Frühjahr 2019 die ePrivacy-Verordnung kommt.
Das Schreiben war bei Anni eine schleichende Kriminalisierung der Autorin.
Annis Tipps:
Danke, Anni!
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast