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So – eine kleine Einleitung (erstmal), vielleicht hat jemand ja gerade heute noch Zeit und Lust, ein wenig auf Zeitreise zu gehen. Es war für mich wieder eine lange Reise durch die letzten Monate – heute nehme ich euch endlich wieder mit und wir erleben ein wenig Geschichte und die Top 20 der besten Mehrspielerspiele für den C64. Natürlich von euch gewählt
Hey und Dankeschön dass du reinhörst, ich bin tatsächlich wieder in einer neuen Folge vor dem Micro und wie immer …. ist schon wieder so viel passiert, es wird ja nicht langweilig. Aber rückblickend … hab ich ja damals dazu aufgerufen, mir auf Mastodon zu erzählen, was früher eure Lieblings-Mehrspielerspiele waren.
Dann war da zwischendurch plötzlich dieser Post auf Mastodon von Konrad aus Aachen, dass er einen Platz in einem netten Retro-Heim für seinen Amiga 3000 sucht. Kostenlos! Ein Arbeitstier ohne alles, das die letzten zehn Jahre in seiner Agentur nur noch in einem Regal stand, davor jedoch als DNS seine Arbeit verrichtet hatte.
Diese Traummaschine kannte ich nur vom Sehen, ich hatte seiner Zeit einen Amiga 1000 mit Sidecar und erst, als ich schändlicher Weise das Commodore Universum bereits verlassen hatte, kaufte sich Martin, ein alter Freund aus SMCC Zeiten und der heute in San Francisco lebt, eine solche Kiste. Wow … kann ich nur sagen.
Aber wir sind heute hier zusammen gekommen um über das goldene Zeitalter zu träumen – und für viele von uns waren das die Mitte der 80er Jahre.
Ja, es soll ja auch Leute gegeben haben, die sich noch anderen Systemen zugewandt haben und die Commodore Community ganz verlassen haben – auch jene haben sicherlich tolle Geschichte erlebt, die es lohnt zu erforschen.
Doch stell Dir heute mal folgende Frage:
Also meine Antwort darauf ist ein ganz klares: Ja! Aus vielerlei Gründen!
Die Spiele auf dem Commodore 64 machen auch heute noch unglaublich viel Spaß – oft auch wegen der persönlichen Geschichten daxu und ja, sie sind es wert, immer wieder entdeckt zu werden – nach 40 Jahren hat man nämlich mehr vergessen als man glaubt.
Darum schauen wir uns also endlich mal an, warum der C64 gerade im Mehrspieler-Modus so tolle Erinnerungen birgt….
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von VideoPlay! Einem Podcast von einem Familienvater, der mit euch hin und wieder in die Glaskugel der Vergangenheit blicken muss, um jung zu bleiben. Und um dank dieser Erinnerungen in schweren Zeiten wie diesen, nur so den Kopf frei von Sorgen zu bekommen kann.
Das Spielen und Basteln gehört meiner Meinung nach zum Wohlfühlen genau so dazu, wie der Talk über neue und alte Retro Themen oder beispielsweise besondere Ausflugsziele.
(Kurz gesagt, dieser Podcast ist für User:innen zu deren goldene Jahre die 1980er zählen ein kleiner Fluchtpunkt, der euch hoffentlich auch ein wenig so gut tut, wie mir)
Ja, denn selbst die Vorbereitung dieser Podcastfolge ist ein kleiner Schlüssel zu einer oft längst vergessenen Tür. Dahinter verbirgt sich bei vielen Menschen oft eine große verstaubte Bibliothek von fantastischen Erinnerungen einer anderen Zeit.
Aber Achtung: Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Podcast-Beschreibung. Häufig auftretende Zeitreise-Fantasien sowie gesteigerte Vorlieben für alte Videospiele treten vermehrt auf.
Durch Selbstversuche kann ich jedoch bestätigen, dass es sich lohnt Retro zu sein. Der Kampf nach mehr Freizeit für alte Computer, das gebastel und das Spielen rentiert sich und wird bei den meisten Hörern durch die massive Ausschüttung von Glückshormoneen bestätigt.
Aber Schluss endlich mit dem gesabbel, es geht los.
Die 1980er Jahre boten und eine Wahnsinns-Zeit voller spannender Abenteuer auf der Leinwand. Ob Star wars, die Goonies oder es kann nur einen geben – Highlander . Ja und viele davon wurden oft mehr schlecht als recht für den c64 umgesetzt.. Doch nur durch unseren treuen Begleiter, dem Commodore 64 und unsere Freunde an diesem Jahrzehnt, wurde es für viele die Dekade unseres Lebens, denn es gab auch gute Gamers – vor allem jene, die man zusammen spielen konnte.
…. und auf dem ersten Platz wahrscheinlich zu erwarten – Legenden von Epyx mit der gleichen Punktzahl teilen sich tatsächlich zwei Spiele den ersten Platz!
Auf dem ersten Platz eurer Abstimmung liegen nicht nur zwei Spiele,
brachten 1984 und 85 für uns echte Olympische Spiele im Wohnzimmer! Die KIds würden heute sagen, das ist nur ein Haufen Minispiele in einer Box,aber mal im ernst – was haben wir beim Staffellauf geschwitzt, oder beim Biatlon geflucht wenn wir vor lauter Puls daneben geschossen haben, und am Ende war man echt froh, wenn man schon einen „Competition Pro“ hatte.
Das Licht ist aus, das Leuchten vom Röhrenfernseher im Gesicht, vielleicht wie damals eine Dose Pepsi in der Hand …
Der Platz zwei geht an… wer erkennt die Melodie …
– auch aus dem Jahr 1984: – ja das war sie, die andere 8-Bit Sport Arena für bis zu 4 Spieler. Und wahrscheinlich der Grund, warum wir heute alle so markante Handgelenke oder gar Arthrose entwickelt haben. Wer hier nicht auf die Idee kam sich einen neuen Joystick zu kaufen, weil es die Folienschalter einfach nicht hergaben (ich hatte da noch einen Atari und Quickjoy Stick). Große Prügel konnte man mit dem berüchtigten ‚Rüttel-Trick‘ über Kopf nutzen – also man konnte ja ein wenig mit Physik und Cheverness cheaten. Und gefühlt war gegen den Freund auf dem Sofa auch oft alles erlaubt – bis zum Schubsen im RL. Bis dann die Eltern irgendwann genervt an die Tür klopften, weil es schon nach 12 war.
Ah und hier kommt die Krönung für Taktik-Füchse auf Platz drei, ein toller Titel für bis zu 4 Spieler der schon 1983 von Electronic Arts veröffentlicht wurde und auch jene, die es nicht gespielt haben jetzt bestimmt schon am Tune erkennen.
Damals haben sich viele von uns die Nächte um die Ohren geschlagen. Ein echtes „Freundschafts-fürs-Leben“-Spiel, das ich unbedingt nochmal nachholen muss. Ich habe mich eingelesen, da ich – achtung coming out – es damals nur kurz gespielt hatte. Ich hatte tatsächlich keinen Spielkameraden dazu gefunden … für mich hatte es einfach nicht sollen sein.
Helmut Kohl war Bundeskanzler, Ronald Reagan amerikanischer Präsident und aus dem Radio drang „Voyage, voyage“ von Desireless.
Das Ziel des Spiels ist es natürlich, die Fäuste fliegen zu lassen, in Kampfarenen die Gegner plattzumachen und dabei so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Im Idealfall ist der Gegner ein Mensch, den man versucht, mit verschiedenen Kampf-Movs zu besiegen.
Die Kampfsteuerung von IK+ ist relativ einfach erlernbar und überschaubar, zumindest im Gegensatz zu heutigen Prügelspielen. Wohl der Hauptgrund, warum ich das Spiel so mag, da die Anzahl der Angriffe und Verteidigungsgriffe waren auf das Nötigste reduziert. Man kann Kicks, Schläge und Sprungangriffe ausführen, um den Gegner zu treffen. Diese Moves hat jeder schnell gelernt und nur die Reflexe (und ein guter Joystick) erhöhen am Ende die Chancen auf einen Sieg, da jeder die Spielmechanik schnell beherrscht.
Die Arenen in IK+ bieten immer eine äußerst geschmackvolle Umgebung, die in höchster Pixelzauberkunst umgesetzt wurden. Und erst recht auf dem Amiga … aber öh wir reden heute ja vom C64.
Fazit: IK+ ist für sein schnelles und aufregendes Gameplay bekannt, das sowohl Geschicklichkeit als auch Reflexe erfordert. Dazu kommt, dass auch hier der Dreiklang von Grafik, Musik und Mechanik hervorragend umgesetzt wurden.
Und ohne die typische Hintergrundmusik kann ich mir heute kaum vorstellen, dass das Spiel auf dem C64 oder Amiga bei mir eine so bleibende Erinnerung ausgelöst hätte. Das Spiel hat sich meiner Meinung nach als ein beliebter Klassiker auf vielen Systemen etabliert und bietet C64-Fans und Kampfspiel-Enthusiasten noch immer ein herrliches Spielerlebnis.
„Warrior needs food badly!“ hörte man in der Arcade oder Amiga Version. Und wer kennt diesen Satz nicht? Platz fünf unserer Multiplayer Hitliste ist Gauntlet, welches schon Koop war, bevor das Wort überhaupt erfunden wurde. Zusammen in den Dungeon, einer schießt pfeile, einer hackt sich durch, und alle schreien gleichzeitig, wenn jemand das Essen getroffen hat und die Heilung yack … dahin war. Ich halte Gauntlett 1 + 2 garnicht so richtig auseinander – aber zusammen am 64er hat es zu zweit mords mäßig viel Spaß gemacht, daran erinnere ich mich noch ganz genau.
Ayf dem sechsten Platz geht es zurück auf den Asphalt.
Waah Split-Screen-Racing! Das war für uns der „Formel 1“-Moment. Wer beim Boxenstopp schneller am Stick war, hat gewonnen. Da wurde im Wohnzimmer mehr um die Pole-Position gekämpft als heute bei der echten Formel 1. Dieses Gefühl, wenn man ncoh eine runde extra drehen wollte und die reifen schon anfingen sich sehr zu verfärben – omg, und man es dann doch noch in die box geschafft hat. Das allein war ja schon fast wie ein sieg, wenn der Schweiß wieder trocknen durfte.
Zurück in der Zeit. Mein persönlicher Liebling landete auf Platz 7:
Wizard of Wor ist eigentlich ein Arcade-Videospiel, das 1981 von Bally Midway Games veröffentlicht wurde und ein Jahr sp#ter, als gerade Jean Paul Belmondo auf der Leinwand mit Der Profi losflimmerte, auf dem C64 raus.
Es ist ein ziemlich actiongeladenes Spiel, das gerade in Zwei-Spieler Modus richtig Spaß macht. In Wizard of Wor kämpfen sich der/die Spieler mal wieder durch ein Labyrinth mit jeder Menge Monster. Aber die Spielmechanik war schon etwas besonderes: Denn die angefeuerten Schüsse können sowohl die Monster als auch den Mitstreiter treffen, was bei einer sehr variablen Spielgeschwindigkeit so richtig stressig wird. Denn je mehr Sprites eliminiert sind, desto mehr verhält das Spiel sich wie der Klassiker Space Invaders – die Monster werden dann immer schneller. Eine Herausforderung, die man einfach immer wieder gerne auf der Arcade oder dem C64 spielt.
Die Herausforderung besteht natürlich darin, die Monster zu besiegen, ohne dabei draufzugehen. Wenn ein Monster die Spieler berührt (oft rasen sie eher durch einen durch), oder man von einem Schuss getroffen wird, verliert man ein Leben, eigentlich ganz klassisch.
Doch ein ganz besonderer Aspekt von Wizard of Wor ist der Zweispieler-Modus, bei dem zwei Spieler zusammenarbeiten können, um gemeinsam gegen die Monster kämpfen oder im PVP(&M) Modus gegeneinander antreten, um zu sehen, wer es im Alleingang am weitesten schafft.
Das Gameplay von Wizard of Wor ist schnell, herausfordernd und erfordert schnelle Reflexe und durch die langsam fliegenden Projektile, von denen auch immer nur eins abgefeuert werden kann. Und bis es irgendwo einschlägt, kann man nicht erneut schießen!
Wizard of Wor ist tatsächlich meine Nr1. Ich wünsche nur jedem Spieler einen menschlichen Freund, der das Game auch so feiert denn nur dann hat WoW das Potenzial ein episches Zwei-Spieler-Spielvergnügen zu erschaffen!
Ich wollte unbedingt noch erwähnen, dass es jetzt auf CSDB eine 4 Spieler Version gibt, die ich aber noch nicht testen konnte – also wenn das wirklich so cool ist, wie ich denke … probierts mal aus, Link landet in den Shownotes
Jaaa und nun zu eurem Platz 8 ein sprung ins jahr 1987,
Auf Platz neun habt ihr einen echten Evergreen gewählt:
Das Ziel des Spiels ist es, die Spielfiguren Bub und Bob, zwei süße kleine Drachen, durch eine Reihe von Bildschirmen zu führen. Und das geht natürlich nur, wenn jeder Screen von Feinden geputzt ist. Die kleinen Drachen haben dazu die Fähigkeit, Blasen zu spucken, um ihre Gegner darin einzufangen. Sobald ein Bösewicht in einer Blase gefangen ist, berührt man mit der Spielfigur die Blase, oder hüpft diese an, um sie zum Platzen zu bringen und den darin gefangenen Feind aus dem Bildschirm fallen zu lassen. Kein Feuer, keine Gewalt und erfrischend süß.
Während des Spiels können die Spieler wie bei PacMan verschiedene Extra-Punkte-Früchte und Bonusgegenstände sammeln, um den Score zu erhöhen, ein sehr spannendes Rennen, wenn man gegenseitig den Punktestand im Auge behält. Es gibt auch spezielle Items, die besondere Strategien bieten, wie der Wasserfall, der alles mitreißt und die Gegner aus dem Bildschirm entfernt.
Letztendlich ist für mich wie auch für euch, der Zweispieler-Modus das wichtigste Element des Spiels, weshalb ich es auch in meine Zwei-Spieler-Dauerbrenner Liste aufgenommen habe. Bubble Bobble gemeinsam zu spielen und zusammenzuarbeiten, um die Feinde zu besiegen, sich von Level zu Level kämpfen, macht echt großen Spaß.
Das Gameplay von Bubble Bobble auf dem Commodore 64 ist einfach zu erlernen und auch für Kids tauglich. Ein Musterbeispiel für ein Zweispieler-Spiel, das jedes Alter anspricht. Für mich wie auch für euch ein absolut zeitloser Klassiker, der eigentlich jeden Retrogamer begeistern wird.
Platz zehn bietet jetzt nicht sehr viel Sound, der Erinnerungen tragen könnte – oder doch?
Willkommen bei
Zwei Joysticks, ein virtueller Ball. Mehr brauchten wir nicht, um uns wie Franz Beckenbauer oder Breitner persönlich zu fühlen. International Soccer ist ein Computerspiel aus dem Jahr 1983, das für den Heimcomputer Commodore 64 erschien und vom Computer-Hersteller Commodore selbst veröffentlicht wurde. Ich hatte es wie Wiyard of Wor als Steckmodul für den C64 und ein paar Runden auch mal gegen meinen Dad gespielt. Für mich eines der wenigen Fussballspiele, die ich wirklich mochte.
Egal ob 1983 oder 2026 – diese zehn Spiele beweisen, dass gute Multiplayer Games weder DLCs noch Ingamewährung braucht, solange gute Freunde mit am Start sind.
Wie viele Joysticks hatten wir wohl in den 80ern bei den Spielen auf dem Gewissen? Ich denke schon ein paar – der Atari gab zuerst auf – da war ein Kontaktblättchen gebrochen und nicht reparabel für mich, dann der Quickshot … aber da verlassen mich die Erinnerungen. Der Kauf der Competition Pro Joysticks hab ich nie bereut und die sind auch später weiter mit zum Amiga gewechselt.
Auf Platz 11 kam nach dem voting
von Epyx. Hier wollte man 1986 nochmals an fruhere Erfolge anschließen. in der Happy Computer erhielt es sriner Zeit 90 von 100 möglichen Punkten und Redakteur Heinrich Lenhardt lobte die gute bis sehr gute“ Grafik.
Auf Platz 12 habt ihr meiner Meinung nach wieder eine Perle gewählt.
wurde 1984 vom Atari auf den c64 portiert und ist ein herrliches kampf jump and run spiel, bei dem Spieler 2 die Rolle der bösen Jungs übernimmt um in jedem Screen versucht den guten Bruce Lee aufzuhalten.
Platz 13, ist für a alle Freunde des Mad Magazins klar.
, der Cartoon den die meisten von uns in dem Magazin geliebt haben, wurde 84 für den Commodore 64 umgesetzt. Die zwei coolen Spione versuchten sich im splitscreen Modus, natürlich auf jede erdenkliche Art und Weise gegenseitig umzubringen. Vielleicht lag es daran, dass ich zu dieser Zeit kein original hatte, oder vielleicht ein wenig auf den Kopf gefallen war. Das spielprinzip war mir nicht ganz klar und alleine machte es eh nicht so viel spaß, wie wenn man zu zweit am Rechner sitzt. Doch alleine der herrliche Soundtrack des Spiels dürfte vielen Hörern auch 41 Jahre später noch gut bekannt sein.
Platz 14 war für mich damals erstmals die lebendige Version einer Art Kamof-Schachspiels, dass mich an jenes in Star Wars erinnerte. Natürlich hatte es damit nichts zu tun, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass es gewisse parallelen gab.
Der 15. Platz eurer Multiplayer Games ist ein spannendes Jump and Run Puzzle Spiel aus dem Jahr 1984 von broderbund Software, bei dem ein oder die beiden Spieler simultan versuchen müssen einem alten Schloss gespickt voller Fallen und Rätseln zu entkommen.
Platz 16 … und es war eigentlich Zeit für diesen kleinen kracher aus dem Mehrspieler Sektor. Die Idee war gleichermaßen einfach, wie auch genial. Man nehme zwei Geschütze ein paar Hindernisse, wie zum Beispiel einen Berg etwas gestrüpp planen. Vielleicht noch etwas wechselnden Wind mit ein und übergibt die Kontrolle an die Spieler, die den schusswinkel und die schutzstärke einstellen können. Nach jeder Runde ändert sich der Wind und die schätzerei geht von vorne los. Natürlich war man bei einem Treffer nicht gleich ganz kaputt außer es war wirklich ein zentraler Treffer in die Mitte wo genau das Pixel zählt, sonst wurde immer ein damage report eingeblendet der den Druck erhöhte sich ein wenig mehr Gedanken zu machen um den anderen Spieler zuerst vom Bildschirm zu blasen.
Laufplatz 17. Habt ihr das Spiel
von 1984 gewählt. Und hier muss ich jetzt erstmal quer lesen, denn ich muss gestehen, dass ich dieses Spiel niemals vorher gespielt habe und damit wahrscheinlich auch heute nicht mehr anfangen werde. Ich weiß nicht wieso, aber es ist mir damals nie begegnet.
Es wird Zeit für Platz 18. Und ich freue mich einen Titel von Dr. Wuro industries vorstellen zu dürfen. Endlich mal ein Titel aus der Neuzeit, denn dieses Spiel, ein Run and Gun game, stammt aus dem Jahr 2016 bietet gerade mit einem 4 Spieler Adapter eine Extraportion Ballerspaß.
Auf Platz 19 wurde von euch wieder ein Kampfspiel gewählt. The
bot 1985 erstmal bis zu 19 verschiedene Moves an, was die Matches gegeneinander schon etwas anspruchsvoller machte. Hier lohnt es sich zu üben, man konnte es natürlich auch alleine spielen, aber der spaß war zu zweit natürlich ganz besonders außerordentlich!
Ein kleiner fun fact am Rande: Die Animationen der Spielfiguren setzen sich aus 700 einzelnen Sprites zusammen!
Für die deutsche Happy Computer schrieb Boris Schneider, dass es in Way of the Exploding Fist weder Tote noch Verletzte gäbe; es handele sich um einen sportlichen Wettkampf. Er lobte die Grafik, insbesondere die Animationen, sowie den aus „fernöstliche klingenden Hintergrundmelodien, digitalisierten Kampfschreien (sowie) Schlag- und Plumpsgeräuschen“ Sound. The Way of the Exploding Fist war seiner Meinung nach das „derzeit beste Karate-Spiel“. Und insgeheim muss ich sagen, ich finde auch, es kann sich noch immer sehen lassen
Auf Platz 20 landet ein deutscher Titel. Die Musik war von keinerem geringeren als Chris Hülsbeck komponiert und auch hier konnten zwei Spieler wieder gleichzeitig den Joystick in die Hand nehmen und den Finger auf den firebutton packen.
war ein knallharter shooter nach R-Type Manier und sogar mit einer kleinen Vorgeschichte gesegnet:
Nun sind Sie aufgerufen, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Mit einem DS-H75 Eaglefighter, der mit einem Satelliten und verschiedenen Extrawaffen aufgerüstet werden kann, versuchen Sie ins Zentrum der Maschinenstadt zu gelangen und die mechanischen Feinde auszuschalten.
Sie steuern dieses Raumschiff durch insgesamt 12 Level, wobei am Ende jedes Level ein riesiger Endgegner besiegt werden muss. Kollisionen mit Asteroiden, fliegenden Gegnern, Bodentruppen und dem Hintergrund müssen vermieden werden.
Mögen uns Parallelen in der nahen Zukunft hoffentlich erspart bleiben…
Viel Spaß mit der neuen Folge und viele liebe Grüße,
Credits:
Wizard of Four (Wizard of Wor 4 Player): https://csdb.dk/release/?id=262312 (Edited)
Neue Titel-Music by tAUREON from Pixabay
Mein Zuhause bei Mastodon: https://oldbytes.space/@video_play
Mein Zuhause bei Steam, falls jemand Lust hat, sich dort auch zu vernetzen: https://steamcommunity.com/id/rusty-invader/
By Jürgen JesterSo – eine kleine Einleitung (erstmal), vielleicht hat jemand ja gerade heute noch Zeit und Lust, ein wenig auf Zeitreise zu gehen. Es war für mich wieder eine lange Reise durch die letzten Monate – heute nehme ich euch endlich wieder mit und wir erleben ein wenig Geschichte und die Top 20 der besten Mehrspielerspiele für den C64. Natürlich von euch gewählt
Hey und Dankeschön dass du reinhörst, ich bin tatsächlich wieder in einer neuen Folge vor dem Micro und wie immer …. ist schon wieder so viel passiert, es wird ja nicht langweilig. Aber rückblickend … hab ich ja damals dazu aufgerufen, mir auf Mastodon zu erzählen, was früher eure Lieblings-Mehrspielerspiele waren.
Dann war da zwischendurch plötzlich dieser Post auf Mastodon von Konrad aus Aachen, dass er einen Platz in einem netten Retro-Heim für seinen Amiga 3000 sucht. Kostenlos! Ein Arbeitstier ohne alles, das die letzten zehn Jahre in seiner Agentur nur noch in einem Regal stand, davor jedoch als DNS seine Arbeit verrichtet hatte.
Diese Traummaschine kannte ich nur vom Sehen, ich hatte seiner Zeit einen Amiga 1000 mit Sidecar und erst, als ich schändlicher Weise das Commodore Universum bereits verlassen hatte, kaufte sich Martin, ein alter Freund aus SMCC Zeiten und der heute in San Francisco lebt, eine solche Kiste. Wow … kann ich nur sagen.
Aber wir sind heute hier zusammen gekommen um über das goldene Zeitalter zu träumen – und für viele von uns waren das die Mitte der 80er Jahre.
Ja, es soll ja auch Leute gegeben haben, die sich noch anderen Systemen zugewandt haben und die Commodore Community ganz verlassen haben – auch jene haben sicherlich tolle Geschichte erlebt, die es lohnt zu erforschen.
Doch stell Dir heute mal folgende Frage:
Also meine Antwort darauf ist ein ganz klares: Ja! Aus vielerlei Gründen!
Die Spiele auf dem Commodore 64 machen auch heute noch unglaublich viel Spaß – oft auch wegen der persönlichen Geschichten daxu und ja, sie sind es wert, immer wieder entdeckt zu werden – nach 40 Jahren hat man nämlich mehr vergessen als man glaubt.
Darum schauen wir uns also endlich mal an, warum der C64 gerade im Mehrspieler-Modus so tolle Erinnerungen birgt….
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von VideoPlay! Einem Podcast von einem Familienvater, der mit euch hin und wieder in die Glaskugel der Vergangenheit blicken muss, um jung zu bleiben. Und um dank dieser Erinnerungen in schweren Zeiten wie diesen, nur so den Kopf frei von Sorgen zu bekommen kann.
Das Spielen und Basteln gehört meiner Meinung nach zum Wohlfühlen genau so dazu, wie der Talk über neue und alte Retro Themen oder beispielsweise besondere Ausflugsziele.
(Kurz gesagt, dieser Podcast ist für User:innen zu deren goldene Jahre die 1980er zählen ein kleiner Fluchtpunkt, der euch hoffentlich auch ein wenig so gut tut, wie mir)
Ja, denn selbst die Vorbereitung dieser Podcastfolge ist ein kleiner Schlüssel zu einer oft längst vergessenen Tür. Dahinter verbirgt sich bei vielen Menschen oft eine große verstaubte Bibliothek von fantastischen Erinnerungen einer anderen Zeit.
Aber Achtung: Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Podcast-Beschreibung. Häufig auftretende Zeitreise-Fantasien sowie gesteigerte Vorlieben für alte Videospiele treten vermehrt auf.
Durch Selbstversuche kann ich jedoch bestätigen, dass es sich lohnt Retro zu sein. Der Kampf nach mehr Freizeit für alte Computer, das gebastel und das Spielen rentiert sich und wird bei den meisten Hörern durch die massive Ausschüttung von Glückshormoneen bestätigt.
Aber Schluss endlich mit dem gesabbel, es geht los.
Die 1980er Jahre boten und eine Wahnsinns-Zeit voller spannender Abenteuer auf der Leinwand. Ob Star wars, die Goonies oder es kann nur einen geben – Highlander . Ja und viele davon wurden oft mehr schlecht als recht für den c64 umgesetzt.. Doch nur durch unseren treuen Begleiter, dem Commodore 64 und unsere Freunde an diesem Jahrzehnt, wurde es für viele die Dekade unseres Lebens, denn es gab auch gute Gamers – vor allem jene, die man zusammen spielen konnte.
…. und auf dem ersten Platz wahrscheinlich zu erwarten – Legenden von Epyx mit der gleichen Punktzahl teilen sich tatsächlich zwei Spiele den ersten Platz!
Auf dem ersten Platz eurer Abstimmung liegen nicht nur zwei Spiele,
brachten 1984 und 85 für uns echte Olympische Spiele im Wohnzimmer! Die KIds würden heute sagen, das ist nur ein Haufen Minispiele in einer Box,aber mal im ernst – was haben wir beim Staffellauf geschwitzt, oder beim Biatlon geflucht wenn wir vor lauter Puls daneben geschossen haben, und am Ende war man echt froh, wenn man schon einen „Competition Pro“ hatte.
Das Licht ist aus, das Leuchten vom Röhrenfernseher im Gesicht, vielleicht wie damals eine Dose Pepsi in der Hand …
Der Platz zwei geht an… wer erkennt die Melodie …
– auch aus dem Jahr 1984: – ja das war sie, die andere 8-Bit Sport Arena für bis zu 4 Spieler. Und wahrscheinlich der Grund, warum wir heute alle so markante Handgelenke oder gar Arthrose entwickelt haben. Wer hier nicht auf die Idee kam sich einen neuen Joystick zu kaufen, weil es die Folienschalter einfach nicht hergaben (ich hatte da noch einen Atari und Quickjoy Stick). Große Prügel konnte man mit dem berüchtigten ‚Rüttel-Trick‘ über Kopf nutzen – also man konnte ja ein wenig mit Physik und Cheverness cheaten. Und gefühlt war gegen den Freund auf dem Sofa auch oft alles erlaubt – bis zum Schubsen im RL. Bis dann die Eltern irgendwann genervt an die Tür klopften, weil es schon nach 12 war.
Ah und hier kommt die Krönung für Taktik-Füchse auf Platz drei, ein toller Titel für bis zu 4 Spieler der schon 1983 von Electronic Arts veröffentlicht wurde und auch jene, die es nicht gespielt haben jetzt bestimmt schon am Tune erkennen.
Damals haben sich viele von uns die Nächte um die Ohren geschlagen. Ein echtes „Freundschafts-fürs-Leben“-Spiel, das ich unbedingt nochmal nachholen muss. Ich habe mich eingelesen, da ich – achtung coming out – es damals nur kurz gespielt hatte. Ich hatte tatsächlich keinen Spielkameraden dazu gefunden … für mich hatte es einfach nicht sollen sein.
Helmut Kohl war Bundeskanzler, Ronald Reagan amerikanischer Präsident und aus dem Radio drang „Voyage, voyage“ von Desireless.
Das Ziel des Spiels ist es natürlich, die Fäuste fliegen zu lassen, in Kampfarenen die Gegner plattzumachen und dabei so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Im Idealfall ist der Gegner ein Mensch, den man versucht, mit verschiedenen Kampf-Movs zu besiegen.
Die Kampfsteuerung von IK+ ist relativ einfach erlernbar und überschaubar, zumindest im Gegensatz zu heutigen Prügelspielen. Wohl der Hauptgrund, warum ich das Spiel so mag, da die Anzahl der Angriffe und Verteidigungsgriffe waren auf das Nötigste reduziert. Man kann Kicks, Schläge und Sprungangriffe ausführen, um den Gegner zu treffen. Diese Moves hat jeder schnell gelernt und nur die Reflexe (und ein guter Joystick) erhöhen am Ende die Chancen auf einen Sieg, da jeder die Spielmechanik schnell beherrscht.
Die Arenen in IK+ bieten immer eine äußerst geschmackvolle Umgebung, die in höchster Pixelzauberkunst umgesetzt wurden. Und erst recht auf dem Amiga … aber öh wir reden heute ja vom C64.
Fazit: IK+ ist für sein schnelles und aufregendes Gameplay bekannt, das sowohl Geschicklichkeit als auch Reflexe erfordert. Dazu kommt, dass auch hier der Dreiklang von Grafik, Musik und Mechanik hervorragend umgesetzt wurden.
Und ohne die typische Hintergrundmusik kann ich mir heute kaum vorstellen, dass das Spiel auf dem C64 oder Amiga bei mir eine so bleibende Erinnerung ausgelöst hätte. Das Spiel hat sich meiner Meinung nach als ein beliebter Klassiker auf vielen Systemen etabliert und bietet C64-Fans und Kampfspiel-Enthusiasten noch immer ein herrliches Spielerlebnis.
„Warrior needs food badly!“ hörte man in der Arcade oder Amiga Version. Und wer kennt diesen Satz nicht? Platz fünf unserer Multiplayer Hitliste ist Gauntlet, welches schon Koop war, bevor das Wort überhaupt erfunden wurde. Zusammen in den Dungeon, einer schießt pfeile, einer hackt sich durch, und alle schreien gleichzeitig, wenn jemand das Essen getroffen hat und die Heilung yack … dahin war. Ich halte Gauntlett 1 + 2 garnicht so richtig auseinander – aber zusammen am 64er hat es zu zweit mords mäßig viel Spaß gemacht, daran erinnere ich mich noch ganz genau.
Ayf dem sechsten Platz geht es zurück auf den Asphalt.
Waah Split-Screen-Racing! Das war für uns der „Formel 1“-Moment. Wer beim Boxenstopp schneller am Stick war, hat gewonnen. Da wurde im Wohnzimmer mehr um die Pole-Position gekämpft als heute bei der echten Formel 1. Dieses Gefühl, wenn man ncoh eine runde extra drehen wollte und die reifen schon anfingen sich sehr zu verfärben – omg, und man es dann doch noch in die box geschafft hat. Das allein war ja schon fast wie ein sieg, wenn der Schweiß wieder trocknen durfte.
Zurück in der Zeit. Mein persönlicher Liebling landete auf Platz 7:
Wizard of Wor ist eigentlich ein Arcade-Videospiel, das 1981 von Bally Midway Games veröffentlicht wurde und ein Jahr sp#ter, als gerade Jean Paul Belmondo auf der Leinwand mit Der Profi losflimmerte, auf dem C64 raus.
Es ist ein ziemlich actiongeladenes Spiel, das gerade in Zwei-Spieler Modus richtig Spaß macht. In Wizard of Wor kämpfen sich der/die Spieler mal wieder durch ein Labyrinth mit jeder Menge Monster. Aber die Spielmechanik war schon etwas besonderes: Denn die angefeuerten Schüsse können sowohl die Monster als auch den Mitstreiter treffen, was bei einer sehr variablen Spielgeschwindigkeit so richtig stressig wird. Denn je mehr Sprites eliminiert sind, desto mehr verhält das Spiel sich wie der Klassiker Space Invaders – die Monster werden dann immer schneller. Eine Herausforderung, die man einfach immer wieder gerne auf der Arcade oder dem C64 spielt.
Die Herausforderung besteht natürlich darin, die Monster zu besiegen, ohne dabei draufzugehen. Wenn ein Monster die Spieler berührt (oft rasen sie eher durch einen durch), oder man von einem Schuss getroffen wird, verliert man ein Leben, eigentlich ganz klassisch.
Doch ein ganz besonderer Aspekt von Wizard of Wor ist der Zweispieler-Modus, bei dem zwei Spieler zusammenarbeiten können, um gemeinsam gegen die Monster kämpfen oder im PVP(&M) Modus gegeneinander antreten, um zu sehen, wer es im Alleingang am weitesten schafft.
Das Gameplay von Wizard of Wor ist schnell, herausfordernd und erfordert schnelle Reflexe und durch die langsam fliegenden Projektile, von denen auch immer nur eins abgefeuert werden kann. Und bis es irgendwo einschlägt, kann man nicht erneut schießen!
Wizard of Wor ist tatsächlich meine Nr1. Ich wünsche nur jedem Spieler einen menschlichen Freund, der das Game auch so feiert denn nur dann hat WoW das Potenzial ein episches Zwei-Spieler-Spielvergnügen zu erschaffen!
Ich wollte unbedingt noch erwähnen, dass es jetzt auf CSDB eine 4 Spieler Version gibt, die ich aber noch nicht testen konnte – also wenn das wirklich so cool ist, wie ich denke … probierts mal aus, Link landet in den Shownotes
Jaaa und nun zu eurem Platz 8 ein sprung ins jahr 1987,
Auf Platz neun habt ihr einen echten Evergreen gewählt:
Das Ziel des Spiels ist es, die Spielfiguren Bub und Bob, zwei süße kleine Drachen, durch eine Reihe von Bildschirmen zu führen. Und das geht natürlich nur, wenn jeder Screen von Feinden geputzt ist. Die kleinen Drachen haben dazu die Fähigkeit, Blasen zu spucken, um ihre Gegner darin einzufangen. Sobald ein Bösewicht in einer Blase gefangen ist, berührt man mit der Spielfigur die Blase, oder hüpft diese an, um sie zum Platzen zu bringen und den darin gefangenen Feind aus dem Bildschirm fallen zu lassen. Kein Feuer, keine Gewalt und erfrischend süß.
Während des Spiels können die Spieler wie bei PacMan verschiedene Extra-Punkte-Früchte und Bonusgegenstände sammeln, um den Score zu erhöhen, ein sehr spannendes Rennen, wenn man gegenseitig den Punktestand im Auge behält. Es gibt auch spezielle Items, die besondere Strategien bieten, wie der Wasserfall, der alles mitreißt und die Gegner aus dem Bildschirm entfernt.
Letztendlich ist für mich wie auch für euch, der Zweispieler-Modus das wichtigste Element des Spiels, weshalb ich es auch in meine Zwei-Spieler-Dauerbrenner Liste aufgenommen habe. Bubble Bobble gemeinsam zu spielen und zusammenzuarbeiten, um die Feinde zu besiegen, sich von Level zu Level kämpfen, macht echt großen Spaß.
Das Gameplay von Bubble Bobble auf dem Commodore 64 ist einfach zu erlernen und auch für Kids tauglich. Ein Musterbeispiel für ein Zweispieler-Spiel, das jedes Alter anspricht. Für mich wie auch für euch ein absolut zeitloser Klassiker, der eigentlich jeden Retrogamer begeistern wird.
Platz zehn bietet jetzt nicht sehr viel Sound, der Erinnerungen tragen könnte – oder doch?
Willkommen bei
Zwei Joysticks, ein virtueller Ball. Mehr brauchten wir nicht, um uns wie Franz Beckenbauer oder Breitner persönlich zu fühlen. International Soccer ist ein Computerspiel aus dem Jahr 1983, das für den Heimcomputer Commodore 64 erschien und vom Computer-Hersteller Commodore selbst veröffentlicht wurde. Ich hatte es wie Wiyard of Wor als Steckmodul für den C64 und ein paar Runden auch mal gegen meinen Dad gespielt. Für mich eines der wenigen Fussballspiele, die ich wirklich mochte.
Egal ob 1983 oder 2026 – diese zehn Spiele beweisen, dass gute Multiplayer Games weder DLCs noch Ingamewährung braucht, solange gute Freunde mit am Start sind.
Wie viele Joysticks hatten wir wohl in den 80ern bei den Spielen auf dem Gewissen? Ich denke schon ein paar – der Atari gab zuerst auf – da war ein Kontaktblättchen gebrochen und nicht reparabel für mich, dann der Quickshot … aber da verlassen mich die Erinnerungen. Der Kauf der Competition Pro Joysticks hab ich nie bereut und die sind auch später weiter mit zum Amiga gewechselt.
Auf Platz 11 kam nach dem voting
von Epyx. Hier wollte man 1986 nochmals an fruhere Erfolge anschließen. in der Happy Computer erhielt es sriner Zeit 90 von 100 möglichen Punkten und Redakteur Heinrich Lenhardt lobte die gute bis sehr gute“ Grafik.
Auf Platz 12 habt ihr meiner Meinung nach wieder eine Perle gewählt.
wurde 1984 vom Atari auf den c64 portiert und ist ein herrliches kampf jump and run spiel, bei dem Spieler 2 die Rolle der bösen Jungs übernimmt um in jedem Screen versucht den guten Bruce Lee aufzuhalten.
Platz 13, ist für a alle Freunde des Mad Magazins klar.
, der Cartoon den die meisten von uns in dem Magazin geliebt haben, wurde 84 für den Commodore 64 umgesetzt. Die zwei coolen Spione versuchten sich im splitscreen Modus, natürlich auf jede erdenkliche Art und Weise gegenseitig umzubringen. Vielleicht lag es daran, dass ich zu dieser Zeit kein original hatte, oder vielleicht ein wenig auf den Kopf gefallen war. Das spielprinzip war mir nicht ganz klar und alleine machte es eh nicht so viel spaß, wie wenn man zu zweit am Rechner sitzt. Doch alleine der herrliche Soundtrack des Spiels dürfte vielen Hörern auch 41 Jahre später noch gut bekannt sein.
Platz 14 war für mich damals erstmals die lebendige Version einer Art Kamof-Schachspiels, dass mich an jenes in Star Wars erinnerte. Natürlich hatte es damit nichts zu tun, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass es gewisse parallelen gab.
Der 15. Platz eurer Multiplayer Games ist ein spannendes Jump and Run Puzzle Spiel aus dem Jahr 1984 von broderbund Software, bei dem ein oder die beiden Spieler simultan versuchen müssen einem alten Schloss gespickt voller Fallen und Rätseln zu entkommen.
Platz 16 … und es war eigentlich Zeit für diesen kleinen kracher aus dem Mehrspieler Sektor. Die Idee war gleichermaßen einfach, wie auch genial. Man nehme zwei Geschütze ein paar Hindernisse, wie zum Beispiel einen Berg etwas gestrüpp planen. Vielleicht noch etwas wechselnden Wind mit ein und übergibt die Kontrolle an die Spieler, die den schusswinkel und die schutzstärke einstellen können. Nach jeder Runde ändert sich der Wind und die schätzerei geht von vorne los. Natürlich war man bei einem Treffer nicht gleich ganz kaputt außer es war wirklich ein zentraler Treffer in die Mitte wo genau das Pixel zählt, sonst wurde immer ein damage report eingeblendet der den Druck erhöhte sich ein wenig mehr Gedanken zu machen um den anderen Spieler zuerst vom Bildschirm zu blasen.
Laufplatz 17. Habt ihr das Spiel
von 1984 gewählt. Und hier muss ich jetzt erstmal quer lesen, denn ich muss gestehen, dass ich dieses Spiel niemals vorher gespielt habe und damit wahrscheinlich auch heute nicht mehr anfangen werde. Ich weiß nicht wieso, aber es ist mir damals nie begegnet.
Es wird Zeit für Platz 18. Und ich freue mich einen Titel von Dr. Wuro industries vorstellen zu dürfen. Endlich mal ein Titel aus der Neuzeit, denn dieses Spiel, ein Run and Gun game, stammt aus dem Jahr 2016 bietet gerade mit einem 4 Spieler Adapter eine Extraportion Ballerspaß.
Auf Platz 19 wurde von euch wieder ein Kampfspiel gewählt. The
bot 1985 erstmal bis zu 19 verschiedene Moves an, was die Matches gegeneinander schon etwas anspruchsvoller machte. Hier lohnt es sich zu üben, man konnte es natürlich auch alleine spielen, aber der spaß war zu zweit natürlich ganz besonders außerordentlich!
Ein kleiner fun fact am Rande: Die Animationen der Spielfiguren setzen sich aus 700 einzelnen Sprites zusammen!
Für die deutsche Happy Computer schrieb Boris Schneider, dass es in Way of the Exploding Fist weder Tote noch Verletzte gäbe; es handele sich um einen sportlichen Wettkampf. Er lobte die Grafik, insbesondere die Animationen, sowie den aus „fernöstliche klingenden Hintergrundmelodien, digitalisierten Kampfschreien (sowie) Schlag- und Plumpsgeräuschen“ Sound. The Way of the Exploding Fist war seiner Meinung nach das „derzeit beste Karate-Spiel“. Und insgeheim muss ich sagen, ich finde auch, es kann sich noch immer sehen lassen
Auf Platz 20 landet ein deutscher Titel. Die Musik war von keinerem geringeren als Chris Hülsbeck komponiert und auch hier konnten zwei Spieler wieder gleichzeitig den Joystick in die Hand nehmen und den Finger auf den firebutton packen.
war ein knallharter shooter nach R-Type Manier und sogar mit einer kleinen Vorgeschichte gesegnet:
Nun sind Sie aufgerufen, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Mit einem DS-H75 Eaglefighter, der mit einem Satelliten und verschiedenen Extrawaffen aufgerüstet werden kann, versuchen Sie ins Zentrum der Maschinenstadt zu gelangen und die mechanischen Feinde auszuschalten.
Sie steuern dieses Raumschiff durch insgesamt 12 Level, wobei am Ende jedes Level ein riesiger Endgegner besiegt werden muss. Kollisionen mit Asteroiden, fliegenden Gegnern, Bodentruppen und dem Hintergrund müssen vermieden werden.
Mögen uns Parallelen in der nahen Zukunft hoffentlich erspart bleiben…
Viel Spaß mit der neuen Folge und viele liebe Grüße,
Credits:
Wizard of Four (Wizard of Wor 4 Player): https://csdb.dk/release/?id=262312 (Edited)
Neue Titel-Music by tAUREON from Pixabay
Mein Zuhause bei Mastodon: https://oldbytes.space/@video_play
Mein Zuhause bei Steam, falls jemand Lust hat, sich dort auch zu vernetzen: https://steamcommunity.com/id/rusty-invader/