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So – eine kleine Einleitung (erstmal), vielleicht hat jemand ja gerade heute noch Zeit und Lust, ein wenig auf Zeitreise zu gehen. Es war für mich wieder eine lange Reise durch die letzten Monate – heute nehme ich euch endlich wieder mit und wir erleben ein wenig Geschichte und die Top 20 der besten Mehrspielerspiele für den C64. Natürlich von euch gewählt
Hey und Dankeschön dass du reinhörst, ich bin tatsächlich wieder in einer neuen Folge vor dem Micro und wie immer …. ist schon wieder so viel passiert, es wird ja nicht langweilig. Aber rückblickend … hab ich ja damals dazu aufgerufen, mir auf Mastodon zu erzählen, was früher eure Lieblings-Mehrspielerspiele waren.
Dann war da zwischendurch plötzlich dieser Post auf Mastodon von Konrad aus Aachen, dass er einen Platz in einem netten Retro-Heim für seinen Amiga 3000 sucht. Kostenlos! Ein Arbeitstier ohne alles, das die letzten zehn Jahre in seiner Agentur nur noch in einem Regal stand, davor jedoch als DNS seine Arbeit verrichtet hatte.
Diese Traummaschine kannte ich nur vom Sehen, ich hatte seiner Zeit einen Amiga 1000 mit Sidecar und erst, als ich schändlicher Weise das Commodore Universum bereits verlassen hatte, kaufte sich Martin, ein alter Freund aus SMCC Zeiten und der heute in San Francisco lebt, eine solche Kiste. Wow … kann ich nur sagen.
Aber wir sind heute hier zusammen gekommen um über das goldene Zeitalter zu träumen – und für viele von uns waren das die Mitte der 80er Jahre.
Ja, es soll ja auch Leute gegeben haben, die sich noch anderen Systemen zugewandt haben und die Commodore Community ganz verlassen haben – auch jene haben sicherlich tolle Geschichte erlebt, die es lohnt zu erforschen.
Doch stell Dir heute mal folgende Frage:
Also meine Antwort darauf ist ein ganz klares: Ja! Aus vielerlei Gründen!
Die Spiele auf dem Commodore 64 machen auch heute noch unglaublich viel Spaß – oft auch wegen der persönlichen Geschichten daxu und ja, sie sind es wert, immer wieder entdeckt zu werden – nach 40 Jahren hat man nämlich mehr vergessen als man glaubt.
Darum schauen wir uns also endlich mal an, warum der C64 gerade im Mehrspieler-Modus so tolle Erinnerungen birgt….
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von VideoPlay! Einem Podcast von einem Familienvater, der mit euch hin und wieder in die Glaskugel der Vergangenheit blicken muss, um jung zu bleiben. Und um dank dieser Erinnerungen in schweren Zeiten wie diesen, nur so den Kopf frei von Sorgen zu bekommen kann.
Das Spielen und Basteln gehört meiner Meinung nach zum Wohlfühlen genau so dazu, wie der Talk über neue und alte Retro Themen oder beispielsweise besondere Ausflugsziele.
(Kurz gesagt, dieser Podcast ist für User:innen zu deren goldene Jahre die 1980er zählen ein kleiner Fluchtpunkt, der euch hoffentlich auch ein wenig so gut tut, wie mir)
Ja, denn selbst die Vorbereitung dieser Podcastfolge ist ein kleiner Schlüssel zu einer oft längst vergessenen Tür. Dahinter verbirgt sich bei vielen Menschen oft eine große verstaubte Bibliothek von fantastischen Erinnerungen einer anderen Zeit.
Aber Achtung: Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Podcast-Beschreibung. Häufig auftretende Zeitreise-Fantasien sowie gesteigerte Vorlieben für alte Videospiele treten vermehrt auf.
Durch Selbstversuche kann ich jedoch bestätigen, dass es sich lohnt Retro zu sein. Der Kampf nach mehr Freizeit für alte Computer, das gebastel und das Spielen rentiert sich und wird bei den meisten Hörern durch die massive Ausschüttung von Glückshormoneen bestätigt.
Aber Schluss endlich mit dem gesabbel, es geht los.
Die 1980er Jahre boten und eine Wahnsinns-Zeit voller spannender Abenteuer auf der Leinwand. Ob Star wars, die Goonies oder es kann nur einen geben – Highlander . Ja und viele davon wurden oft mehr schlecht als recht für den c64 umgesetzt.. Doch nur durch unseren treuen Begleiter, dem Commodore 64 und unsere Freunde an diesem Jahrzehnt, wurde es für viele die Dekade unseres Lebens, denn es gab auch gute Gamers – vor allem jene, die man zusammen spielen konnte.
…. und auf dem ersten Platz wahrscheinlich zu erwarten – Legenden von Epyx mit der gleichen Punktzahl teilen sich tatsächlich zwei Spiele den ersten Platz!
Auf dem ersten Platz eurer Abstimmung liegen nicht nur zwei Spiele,
brachten 1984 und 85 für uns echte Olympische Spiele im Wohnzimmer! Die KIds würden heute sagen, das ist nur ein Haufen Minispiele in einer Box,aber mal im ernst – was haben wir beim Staffellauf geschwitzt, oder beim Biatlon geflucht wenn wir vor lauter Puls daneben geschossen haben, und am Ende war man echt froh, wenn man schon einen „Competition Pro“ hatte.
Das Licht ist aus, das Leuchten vom Röhrenfernseher im Gesicht, vielleicht wie damals eine Dose Pepsi in der Hand …
Der Platz zwei geht an… wer erkennt die Melodie …
– auch aus dem Jahr 1984: – ja das war sie, die andere 8-Bit Sport Arena für bis zu 4 Spieler. Und wahrscheinlich der Grund, warum wir heute alle so markante Handgelenke oder gar Arthrose entwickelt haben. Wer hier nicht auf die Idee kam sich einen neuen Joystick zu kaufen, weil es die Folienschalter einfach nicht hergaben (ich hatte da noch einen Atari und Quickjoy Stick). Große Prügel konnte man mit dem berüchtigten ‚Rüttel-Trick‘ über Kopf nutzen – also man konnte ja ein wenig mit Physik und Cheverness cheaten. Und gefühlt war gegen den Freund auf dem Sofa auch oft alles erlaubt – bis zum Schubsen im RL. Bis dann die Eltern irgendwann genervt an die Tür klopften, weil es schon nach 12 war.
Ah und hier kommt die Krönung für Taktik-Füchse auf Platz drei, ein toller Titel für bis zu 4 Spieler der schon 1983 von Electronic Arts veröffentlicht wurde und auch jene, die es nicht gespielt haben jetzt bestimmt schon am Tune erkennen.
Damals haben sich viele von uns die Nächte um die Ohren geschlagen. Ein echtes „Freundschafts-fürs-Leben“-Spiel, das ich unbedingt nochmal nachholen muss. Ich habe mich eingelesen, da ich – achtung coming out – es damals nur kurz gespielt hatte. Ich hatte tatsächlich keinen Spielkameraden dazu gefunden … für mich hatte es einfach nicht sollen sein.
Helmut Kohl war Bundeskanzler, Ronald Reagan amerikanischer Präsident und aus dem Radio drang „Voyage, voyage“ von Desireless.
Das Ziel des Spiels ist es natürlich, die Fäuste fliegen zu lassen, in Kampfarenen die Gegner plattzumachen und dabei so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Im Idealfall ist der Gegner ein Mensch, den man versucht, mit verschiedenen Kampf-Movs zu besiegen.
Die Kampfsteuerung von IK+ ist relativ einfach erlernbar und überschaubar, zumindest im Gegensatz zu heutigen Prügelspielen. Wohl der Hauptgrund, warum ich das Spiel so mag, da die Anzahl der Angriffe und Verteidigungsgriffe waren auf das Nötigste reduziert. Man kann Kicks, Schläge und Sprungangriffe ausführen, um den Gegner zu treffen. Diese Moves hat jeder schnell gelernt und nur die Reflexe (und ein guter Joystick) erhöhen am Ende die Chancen auf einen Sieg, da jeder die Spielmechanik schnell beherrscht.
Die Arenen in IK+ bieten immer eine äußerst geschmackvolle Umgebung, die in höchster Pixelzauberkunst umgesetzt wurden. Und erst recht auf dem Amiga … aber öh wir reden heute ja vom C64.
Fazit: IK+ ist für sein schnelles und aufregendes Gameplay bekannt, das sowohl Geschicklichkeit als auch Reflexe erfordert. Dazu kommt, dass auch hier der Dreiklang von Grafik, Musik und Mechanik hervorragend umgesetzt wurden.
Und ohne die typische Hintergrundmusik kann ich mir heute kaum vorstellen, dass das Spiel auf dem C64 oder Amiga bei mir eine so bleibende Erinnerung ausgelöst hätte. Das Spiel hat sich meiner Meinung nach als ein beliebter Klassiker auf vielen Systemen etabliert und bietet C64-Fans und Kampfspiel-Enthusiasten noch immer ein herrliches Spielerlebnis.
„Warrior needs food badly!“ hörte man in der Arcade oder Amiga Version. Und wer kennt diesen Satz nicht? Platz fünf unserer Multiplayer Hitliste ist Gauntlet, welches schon Koop war, bevor das Wort überhaupt erfunden wurde. Zusammen in den Dungeon, einer schießt pfeile, einer hackt sich durch, und alle schreien gleichzeitig, wenn jemand das Essen getroffen hat und die Heilung yack … dahin war. Ich halte Gauntlett 1 + 2 garnicht so richtig auseinander – aber zusammen am 64er hat es zu zweit mords mäßig viel Spaß gemacht, daran erinnere ich mich noch ganz genau.
Ayf dem sechsten Platz geht es zurück auf den Asphalt.
Waah Split-Screen-Racing! Das war für uns der „Formel 1“-Moment. Wer beim Boxenstopp schneller am Stick war, hat gewonnen. Da wurde im Wohnzimmer mehr um die Pole-Position gekämpft als heute bei der echten Formel 1. Dieses Gefühl, wenn man ncoh eine runde extra drehen wollte und die reifen schon anfingen sich sehr zu verfärben – omg, und man es dann doch noch in die box geschafft hat. Das allein war ja schon fast wie ein sieg, wenn der Schweiß wieder trocknen durfte.
Zurück in der Zeit. Mein persönlicher Liebling landete auf Platz 7:
Wizard of Wor ist eigentlich ein Arcade-Videospiel, das 1981 von Bally Midway Games veröffentlicht wurde und ein Jahr sp#ter, als gerade Jean Paul Belmondo auf der Leinwand mit Der Profi losflimmerte, auf dem C64 raus.
Es ist ein ziemlich actiongeladenes Spiel, das gerade in Zwei-Spieler Modus richtig Spaß macht. In Wizard of Wor kämpfen sich der/die Spieler mal wieder durch ein Labyrinth mit jeder Menge Monster. Aber die Spielmechanik war schon etwas besonderes: Denn die angefeuerten Schüsse können sowohl die Monster als auch den Mitstreiter treffen, was bei einer sehr variablen Spielgeschwindigkeit so richtig stressig wird. Denn je mehr Sprites eliminiert sind, desto mehr verhält das Spiel sich wie der Klassiker Space Invaders – die Monster werden dann immer schneller. Eine Herausforderung, die man einfach immer wieder gerne auf der Arcade oder dem C64 spielt.
Die Herausforderung besteht natürlich darin, die Monster zu besiegen, ohne dabei draufzugehen. Wenn ein Monster die Spieler berührt (oft rasen sie eher durch einen durch), oder man von einem Schuss getroffen wird, verliert man ein Leben, eigentlich ganz klassisch.
Doch ein ganz besonderer Aspekt von Wizard of Wor ist der Zweispieler-Modus, bei dem zwei Spieler zusammenarbeiten können, um gemeinsam gegen die Monster kämpfen oder im PVP(&M) Modus gegeneinander antreten, um zu sehen, wer es im Alleingang am weitesten schafft.
Das Gameplay von Wizard of Wor ist schnell, herausfordernd und erfordert schnelle Reflexe und durch die langsam fliegenden Projektile, von denen auch immer nur eins abgefeuert werden kann. Und bis es irgendwo einschlägt, kann man nicht erneut schießen!
Wizard of Wor ist tatsächlich meine Nr1. Ich wünsche nur jedem Spieler einen menschlichen Freund, der das Game auch so feiert denn nur dann hat WoW das Potenzial ein episches Zwei-Spieler-Spielvergnügen zu erschaffen!
Ich wollte unbedingt noch erwähnen, dass es jetzt auf CSDB eine 4 Spieler Version gibt, die ich aber noch nicht testen konnte – also wenn das wirklich so cool ist, wie ich denke … probierts mal aus, Link landet in den Shownotes
Jaaa und nun zu eurem Platz 8 ein sprung ins jahr 1987,
Auf Platz neun habt ihr einen echten Evergreen gewählt:
Das Ziel des Spiels ist es, die Spielfiguren Bub und Bob, zwei süße kleine Drachen, durch eine Reihe von Bildschirmen zu führen. Und das geht natürlich nur, wenn jeder Screen von Feinden geputzt ist. Die kleinen Drachen haben dazu die Fähigkeit, Blasen zu spucken, um ihre Gegner darin einzufangen. Sobald ein Bösewicht in einer Blase gefangen ist, berührt man mit der Spielfigur die Blase, oder hüpft diese an, um sie zum Platzen zu bringen und den darin gefangenen Feind aus dem Bildschirm fallen zu lassen. Kein Feuer, keine Gewalt und erfrischend süß.
Während des Spiels können die Spieler wie bei PacMan verschiedene Extra-Punkte-Früchte und Bonusgegenstände sammeln, um den Score zu erhöhen, ein sehr spannendes Rennen, wenn man gegenseitig den Punktestand im Auge behält. Es gibt auch spezielle Items, die besondere Strategien bieten, wie der Wasserfall, der alles mitreißt und die Gegner aus dem Bildschirm entfernt.
Letztendlich ist für mich wie auch für euch, der Zweispieler-Modus das wichtigste Element des Spiels, weshalb ich es auch in meine Zwei-Spieler-Dauerbrenner Liste aufgenommen habe. Bubble Bobble gemeinsam zu spielen und zusammenzuarbeiten, um die Feinde zu besiegen, sich von Level zu Level kämpfen, macht echt großen Spaß.
Das Gameplay von Bubble Bobble auf dem Commodore 64 ist einfach zu erlernen und auch für Kids tauglich. Ein Musterbeispiel für ein Zweispieler-Spiel, das jedes Alter anspricht. Für mich wie auch für euch ein absolut zeitloser Klassiker, der eigentlich jeden Retrogamer begeistern wird.
Platz zehn bietet jetzt nicht sehr viel Sound, der Erinnerungen tragen könnte – oder doch?
Willkommen bei
Zwei Joysticks, ein virtueller Ball. Mehr brauchten wir nicht, um uns wie Franz Beckenbauer oder Breitner persönlich zu fühlen. International Soccer ist ein Computerspiel aus dem Jahr 1983, das für den Heimcomputer Commodore 64 erschien und vom Computer-Hersteller Commodore selbst veröffentlicht wurde. Ich hatte es wie Wiyard of Wor als Steckmodul für den C64 und ein paar Runden auch mal gegen meinen Dad gespielt. Für mich eines der wenigen Fussballspiele, die ich wirklich mochte.
Egal ob 1983 oder 2026 – diese zehn Spiele beweisen, dass gute Multiplayer Games weder DLCs noch Ingamewährung braucht, solange gute Freunde mit am Start sind.
Wie viele Joysticks hatten wir wohl in den 80ern bei den Spielen auf dem Gewissen? Ich denke schon ein paar – der Atari gab zuerst auf – da war ein Kontaktblättchen gebrochen und nicht reparabel für mich, dann der Quickshot … aber da verlassen mich die Erinnerungen. Der Kauf der Competition Pro Joysticks hab ich nie bereut und die sind auch später weiter mit zum Amiga gewechselt.
Auf Platz 11 kam nach dem voting
von Epyx. Hier wollte man 1986 nochmals an fruhere Erfolge anschließen. in der Happy Computer erhielt es sriner Zeit 90 von 100 möglichen Punkten und Redakteur Heinrich Lenhardt lobte die gute bis sehr gute“ Grafik.
Auf Platz 12 habt ihr meiner Meinung nach wieder eine Perle gewählt.
wurde 1984 vom Atari auf den c64 portiert und ist ein herrliches kampf jump and run spiel, bei dem Spieler 2 die Rolle der bösen Jungs übernimmt um in jedem Screen versucht den guten Bruce Lee aufzuhalten.
Platz 13, ist für a alle Freunde des Mad Magazins klar.
, der Cartoon den die meisten von uns in dem Magazin geliebt haben, wurde 84 für den Commodore 64 umgesetzt. Die zwei coolen Spione versuchten sich im splitscreen Modus, natürlich auf jede erdenkliche Art und Weise gegenseitig umzubringen. Vielleicht lag es daran, dass ich zu dieser Zeit kein original hatte, oder vielleicht ein wenig auf den Kopf gefallen war. Das spielprinzip war mir nicht ganz klar und alleine machte es eh nicht so viel spaß, wie wenn man zu zweit am Rechner sitzt. Doch alleine der herrliche Soundtrack des Spiels dürfte vielen Hörern auch 41 Jahre später noch gut bekannt sein.
Platz 14 war für mich damals erstmals die lebendige Version einer Art Kamof-Schachspiels, dass mich an jenes in Star Wars erinnerte. Natürlich hatte es damit nichts zu tun, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass es gewisse parallelen gab.
Der 15. Platz eurer Multiplayer Games ist ein spannendes Jump and Run Puzzle Spiel aus dem Jahr 1984 von broderbund Software, bei dem ein oder die beiden Spieler simultan versuchen müssen einem alten Schloss gespickt voller Fallen und Rätseln zu entkommen.
Platz 16 … und es war eigentlich Zeit für diesen kleinen kracher aus dem Mehrspieler Sektor. Die Idee war gleichermaßen einfach, wie auch genial. Man nehme zwei Geschütze ein paar Hindernisse, wie zum Beispiel einen Berg etwas gestrüpp planen. Vielleicht noch etwas wechselnden Wind mit ein und übergibt die Kontrolle an die Spieler, die den schusswinkel und die schutzstärke einstellen können. Nach jeder Runde ändert sich der Wind und die schätzerei geht von vorne los. Natürlich war man bei einem Treffer nicht gleich ganz kaputt außer es war wirklich ein zentraler Treffer in die Mitte wo genau das Pixel zählt, sonst wurde immer ein damage report eingeblendet der den Druck erhöhte sich ein wenig mehr Gedanken zu machen um den anderen Spieler zuerst vom Bildschirm zu blasen.
Laufplatz 17. Habt ihr das Spiel
von 1984 gewählt. Und hier muss ich jetzt erstmal quer lesen, denn ich muss gestehen, dass ich dieses Spiel niemals vorher gespielt habe und damit wahrscheinlich auch heute nicht mehr anfangen werde. Ich weiß nicht wieso, aber es ist mir damals nie begegnet.
Es wird Zeit für Platz 18. Und ich freue mich einen Titel von Dr. Wuro industries vorstellen zu dürfen. Endlich mal ein Titel aus der Neuzeit, denn dieses Spiel, ein Run and Gun game, stammt aus dem Jahr 2016 bietet gerade mit einem 4 Spieler Adapter eine Extraportion Ballerspaß.
Auf Platz 19 wurde von euch wieder ein Kampfspiel gewählt. The
bot 1985 erstmal bis zu 19 verschiedene Moves an, was die Matches gegeneinander schon etwas anspruchsvoller machte. Hier lohnt es sich zu üben, man konnte es natürlich auch alleine spielen, aber der spaß war zu zweit natürlich ganz besonders außerordentlich!
Ein kleiner fun fact am Rande: Die Animationen der Spielfiguren setzen sich aus 700 einzelnen Sprites zusammen!
Für die deutsche Happy Computer schrieb Boris Schneider, dass es in Way of the Exploding Fist weder Tote noch Verletzte gäbe; es handele sich um einen sportlichen Wettkampf. Er lobte die Grafik, insbesondere die Animationen, sowie den aus „fernöstliche klingenden Hintergrundmelodien, digitalisierten Kampfschreien (sowie) Schlag- und Plumpsgeräuschen“ Sound. The Way of the Exploding Fist war seiner Meinung nach das „derzeit beste Karate-Spiel“. Und insgeheim muss ich sagen, ich finde auch, es kann sich noch immer sehen lassen
Auf Platz 20 landet ein deutscher Titel. Die Musik war von keinerem geringeren als Chris Hülsbeck komponiert und auch hier konnten zwei Spieler wieder gleichzeitig den Joystick in die Hand nehmen und den Finger auf den firebutton packen.
war ein knallharter shooter nach R-Type Manier und sogar mit einer kleinen Vorgeschichte gesegnet:
Nun sind Sie aufgerufen, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Mit einem DS-H75 Eaglefighter, der mit einem Satelliten und verschiedenen Extrawaffen aufgerüstet werden kann, versuchen Sie ins Zentrum der Maschinenstadt zu gelangen und die mechanischen Feinde auszuschalten.
Sie steuern dieses Raumschiff durch insgesamt 12 Level, wobei am Ende jedes Level ein riesiger Endgegner besiegt werden muss. Kollisionen mit Asteroiden, fliegenden Gegnern, Bodentruppen und dem Hintergrund müssen vermieden werden.
Mögen uns Parallelen in der nahen Zukunft hoffentlich erspart bleiben…
Viel Spaß mit der neuen Folge und viele liebe Grüße,
Credits:
Wizard of Four (Wizard of Wor 4 Player): https://csdb.dk/release/?id=262312 (Edited)
Neue Titel-Music by tAUREON from Pixabay
Mein Zuhause bei Mastodon: https://oldbytes.space/@video_play
Mein Zuhause bei Steam, falls jemand Lust hat, sich dort auch zu vernetzen: https://steamcommunity.com/id/rusty-invader/
Der Beitrag Mehrspieler-Spiele auf dem C64. VideoPlay Folge #6 erschien zuerst auf Rusty's VideoPlay.
Ein paar alte Freunde hätten bestimmt Freunde am Inhalt der neuen Folge wenn ich an die Demoabende bei Wolle zurückdenke … wir hatten so of Spaß nur neue Mods zu hören! Ja, aber weiter gehts, es ist viel passiert. Kurz im Krankenhaus und etwas krank … viele andere Prioritäten hatten mich erstmal abgehalten mit SPaß ans Micro zurückzukehren. Also kommt wieder mit in die 80er und die 90er Jahre, dieses Mal mit drei verschiedenen Kapiteln: und einer neuen Verlosung für alle die Lust haben mitzumachen
Viel Spaß und hoffentlich könnt/dürft ihr zeitweise laut hören – ich sabbel dieses Mal nicht nur in dieser Episode, sondern es gibt was tolles auf die Ohren
Hier das ungefähre Transcript dieser Folge:
Endlich Abend und ein wenig Zeit für Dinge, die sich gut auf Körper und Geist auswirken. Soviel Wasser ist inzwischen den Rhein hinunter geflossen, dass die betagten Transistoren unbedingt mal wieder strapaziert werden müssen, nicht dass diese irgendwann noch einrosten. Dieses Mal hat Boris, @[email protected] den Stein angestoßen – Danke Dir, sonst wäre heute zuerst eine Friesenzeit Folge entstanden. Ach und sollte ich gleich sagen, dass es am Ende wieder was zu gewinnen gibt? Aber davon erzähl ich erst am Ende
Was war denn alles passiert in der Zwischenzeit? Die letzte Folge habe ich tatsächlich im letzten September aufgenommen und es ist wirklich eine Menge passiert, als hätte die Zeit hat einen turboboost hingelegt.
Tja, Krank sein ist nicht so toll, aber Erholung braucht manchmal auch … und etwas mehr Zeit. Und zum Erholungsprozess gehört vor allem etwas zu tun, was gut tut und was wäre da besser, als endlich mal wieder eine Zeitreise zu machen, in einem Umfang, dass es sich anfühlt wie ein Neustart für das gealterte Herz.
Ja, und keine Zeit ist dazu besser dazu geeignet, als der Sonnenuntergang, denn dann ist endlich mal wieder Kellerkinder-Zeit.
„Willkommen zurück bei Video-Play.de – dem Podcast„, in dem ich versuche alte Erinnerungen zu wecken, random Datasetten rausziehe, die Geschichten erzähle und mich mit Dir in die Zeit die 80er flüchte, die für mich irgendwie nie so ganz aufgehört hat zu existieren.
Und jetzt schnapp Dir ein Kaltgetränk, lehn Dich zurück, denn bevor es richtig losgeht möchte ich noch ein besonderes Kapitel aufschlagen, das schon so lange wartet. Denn wenn wir hier gelegentlich über die Demoscene reden – und das wird hoffentlich noch oft sein, dann geht es besonders um die PC-Szene der 90er. Ja und dann kommt man an einem Namen eigentlich nicht vorbei: Future Crew. Und einer der Sound-Magier war ja niemand Geringeres als Purple Motion.
Ich hatte das riesige Vergnügen, mit Jonne Valtonen – so sein bürgerlicher Name – ein wenig zu mailen. Und wisst ihr was? Er ist nicht nur ein Genie am Tracker, sondern auch ein echter „Gamer“ geblieben. Er hat mir erzählt, dass er gerade erst Baldur’s Gate 3 und Cyberpunk 2077 durchgespielt hat. Er muss sich aber beim Zocken echt disziplinieren, damit er seine Abgabetermine als Komponist nicht reißt – ein Problem, das wir alle kennen, oder?
Spannend ist, wie Jonne überhaupt zur Musik kam. Er lernte klassisches Klavier, war aber – Zitat – „nicht der fleißigste beim Üben“. Aber dann gab es diesen einen Moment. Sein Vater kaufte ein neues Auto, und im Kassettendeck steckte noch eine vergessene Kassette vom Vorbesitzer: Das Album „TIME“ vom Electric Light Orchestra.
Jonne sagt, das hat sein Hirn komplett gegrillt! Dieser Mix aus Elektronik und Rock war die Initialzündung. Später kamen Jarre, Vangelis und Jan Hammer dazu. Da er als Teenager nicht das Geld für teure Synthesizer hatte, war Tracking die letzte Rettung. Seine ersten Gehversuche? Jahaaa und jetzt kommts: Auf dem C64 mit einer Software namens „Music Studio“. Da schließt sich der Kreis zu meinem neuen Ultimate, oh …
Wusstet ihr übrigens, dass Jonne eine tiefe Verbindung zu Deutschland hat? Er war jahrelang für die Symphonic Game Music Concerts in Köln unterwegs. Sein langjähriger Manager Thomas Böcker ist Deutscher. Ich darf heute in dieser Folge mit Jonnes Erlaubnis ein paar seiner Tracks spielen, die ich zwischen die Kapitel stecken wollte. Eigentlich wollte ich ja „Astraying Voyages“ nehmen, aber Jonne hat mich gewarnt: Die Drums da drin sind von Michael J… gesampelt – das könnte Ärger geben!
Deshalb hören wir jetzt einen Track, der für mich die Atmosphäre der damaligen Zeit einfängt. 2nd PM mit 8 Kanälen der Epische Track aus der Unreal 2 Demo.
Wahnsinn, oder? Wenn ihr mehr von Jonne hören wollt: Schaut unbedingt in die Shownotes! Ich habe euch seinen Bandcamp-Link, Apple Music usw verlinkt. Bitte supportet die Künstler der Szene!
Ja und Heute, heute beginnen wir erstmal mit einer Reise… eine Zeitreise.
Einen Monat nach der letzten Aufnahme machte ich mich auf ins Ruhrgebiet … nach Mönchengladbach. Vierzig Jahre Commodore Amiga – der Rechner, der uns das Herz weit über den Bildschirm hinaus verzaubert hat.
Und die Reise begann auch anders als gedacht. Ich hab ja spontan nur noch Tickets für den Sonntag bekommen. Also dachte ich mir – na gut, dann machen wir eben einen kleinen Retro-Roadtrip draus, denn meine Frau hatte Lust mich zu begleiten … und zwar mit unserem fast fertig ausgebauten Camper, den wir von nun an liebevoll ‘Harri’ nennen. Ja, genau: ‘Harri, fahr den Wagen vor!’ – ihr wisst schon von Derrick!?
Ich schwöre, dieser Camper hat bereits jetzt mehr Persönlichkeit als so mancher Main Character in einem Spiel, denn er passt sich uns und unsere Bedürfnssen echt perfekt an.
„Unser Basecamp für den Aufentahlt: Der Parkplatz vom Schloss Rheydt. Hüstel – es stand nichts davon da, dass man da nicht übernachten darf, aber sahen auch nur aus wie ein Lieferwagen, der Harri bleibt äußerlich – außer dem Solarpanel … völlig im Stealth-Mode.
Die Nacht auf dem Parkplatz war ungewohnt ruhig. So ruhig, dass ich dauernd wach wurde, weil Nichts passiert ist!
Aber genau dieses Nichts hatte etwas Magisches – wäre da nicht die Aufregung vor dem nächsten Tag gewesen.
Kuschelig lagen wir unter den Decken … Harri war im Standby-Modus… und draußen dieser märchenhafte Schlosspark.
Am nächsten Morgen dann den ersten Kaffee in unserem neuen Gefährten, es kamen ein paar frühe Gassigeher… sonst war es an diesem Sonntag morgen extrem ruhig, ein krasser Kontrast zu dem was daraufhin folgen würde.
Die Bootsequenz war abgeschlossen, jetzt waren jetzt bereit die paar Kilometer in die Stadt zu fahren.
Schon auf dem Parkplatz war klar: Diese Messe hatte einen anderen Spirit als kommt man auf die Hobbitronic nach Stuttgart. Viele genauso introvertierte silberne Schläfen liefen hier umher, T-Shirts mit Boing-Ball oder Turrican-Print…
Es fühlte sich an wie ein cooles Klassentreffen – nur dass man sich gar nicht kannte, aber trotzdem sofort wusste: Ja Mann, du bist einer von uns.
Nach dem Anlegen des coolen Amiga40-Armbands ging’s rein – wie in den oft benannten Wuselfaktor von Siedler, wovon hier ja auch die zweite Version für den Amiga vorgestellt wurde.
Halle 1 war eine Mischung aus Messe und Wohnzimmer. Überall standen Amigas in allen möglichen äh Zuständen (Luna in Hintergrund): Vom Stefanie-Tücking-Design über liebevoll zerkratzte Arbeitsmaschinen bis zu extremen Mods.
Die Merch-Stände – ein Traum: T-Shirts, Sticker, Poster mit alten Spielecovern… Man hätte locker hunderte Euro lassen können, ohne es zu bereuen. Aber hier wollte ich später nochmal aufschlagen. Aber ich war mit meiner Frau da und da kann man nicht alles kaufen was man gerne würde … hach! Aber vielleicht auch gut so.
Und dann die Vorträge: Demoszene-Talks, Hardware-Insights, Geschichten über neue AmigaOS-Versionen… letztere finde ich ja echt spannend, bin aber hier noch echt ein Noob, würde wirklich gerne mal Hand an ein aktuelles System legen, auf dem AmigaOS läuft – das muss ich mir mal wo hinpinnen …
Natürlich waren auch alle Magazine am Start: Return, Retrogamer, Amiga Fan Zine und ein Haufen liebevoll gestalteter Indie-Mags. Echt gedrucktes Kulturgut – wie früher, wenn man eine neue Ausgabe aus dem Briefkasten zog.
Halle 2 war… WOW! Das war der Punkt, an dem ich gemerkt habe: Die Community ist lebendig, kreativ und viel größer, als man denkt.
Hardware-Gurus, neue Boards, Tools, Erweiterungen, Adapter, Second-Hand Börse (und ich war nicht alleine!) … es fühlte sich tatsächlich an wie früher und ich lief wahrscheinlich erstmal nur mit einem blöden Dauergrinsen herum. Besonders cool waren die Jungs vom französischen Boing Magazin, mit denen ich zuerst ins Gespräch kam.
Wir haben gelacht, gefachsimpelt und irgendwie war nach ein paar Minuten klar: Das hier sind keine Fremden – das sind Verbündete in der Mission „Retro never dies„. ja und dann, wo ich hier die Bilder betrachte, dann kam der Moment von dem sich ein guter Freund ein Selfie mit ihr wünschte, wenn ich sie sehe – der Moment hieß natürlich: Lorraine. Der allererste Amiga-Prototyp. Über die Jahre gerettet und mitgebracht von Dale Luck.
Kein Mythos, kein Bild aus einem alten Magazin. Sondern das echte Ding!
Handverdrahtete Lochrasterplatinen, unfassbare Ingenieurskunst und pure Geschichte ohne Filter und voll in 3D. Alle fotografierten den Stand und Dale … es sah blöd aus, aber ich musste ein Selfie machen, auf dem ALLES mit mir drauf war – ein Proof, ich war auch da!
Und als ob das noch nicht genug wäre: Chris Hülsbeck lief her auch herum. Der Mann, dessen Musik meine Jugend mitgeprägt hat. Doch ich war viel zu nervös, um ihn anzusprechen. Was hätte ich auch sagen sollen … „Hi!“ … ähhh und dann? Ein echter Retro-Starstruck. Passiert….
Das unübertroffene Highlight: Ich traf endlich Marco XAct-6510 in echt.
Und das war sofort ein ‚Alter, wo warst du die ganzen letzten Jahre?‘-Moment.
Wir tranken Kaffee, quatschten wie alte Freunde, klauten die Stühle an den nächsten Ständen und schmiedeten hier bereits Pläne – Norden besucht Süden, Süden besucht Norden… bald kommt er und der Stephan vom früheren Brotkasten.blog zu Besuch und ich freue mich jetzt schon, die beiden mit ins OCM zu schleifen, das in der Zeit auch ein OCM Play veranstaltet, das man bei einem Besuch im Norden Neutschlands nicht verpassen sollte. Ein Link zum Hands-On-Museum packe ich in die Infos.
Ja Retro verbindet Menschen. Punkt!
Jaaa zum Schluss wollte ich noch wissen, wie es mit der Amiga41 oder Amiga42 aussieht. Vielleicht weil ich noch einen Grund suchte zu bleiben, quatschte ich eine Dame vom Orga-Team an… auch weil ich eine weitere Messetüte für einen Freund mitnehmen wollte. Aber ihre Antwort tat echt weh:
‚Ich glaube nicht…‘ sagte sie mit glasigen Augen.
Und ja… das hat mich getroffen. Aber so richtig, und zwar so dass ich mich jetzt echt wundere – als hätte man mir etwas unheimlich wertvolles schlagartig weggenommen.
Es traf härter als erwartet, denn die Amiga40 war nicht irgendeine Messe.
Sie war für mich ein emotionaler Neustart in der Retroszene. Ein Stück Jugend, das plötzlich wieder da war – so warm, so lebendig und irgendwie so vertraut, obwohl ich schon seit der CeBit auf keiner Messe mehr war. Und dann verliert man es wieder
Die dreieinhalb Stunden Heimweg, die daraufhin folgten fühlten sich gleichzeitig schwer und leicht an. Ich war erfüllt, schwebte einen Meter über dem Boden … und war doch traurig.
Ja, die Amiga40 war kein normales Event, und ich ziziere meine Notizen, „Sie war eine Erinnerung, die sich selbst neu schreibt! Ein System-Reboot fürs Herz.
Und egal, ob es eine 41 oder 42 geben wird – dieses Wochenende bleibt für immer unvergessen. Ich bin dankbar. Für die Community, für die Menschen, für das Gefühl… und für Harri. Danke fürs Zuhören Bleibt pixelig, bleibt neugierig – und möge eurem Boing-Ball nie die Luft ausgehen!
Dieses Erlebnis hab ich mit vielen Fotos aus Mönchengladbach bereits in mein Blog gepackt, wer also mal blättern möchte….
Achherje … ich kann den Sprung in die nächste Geschichte kaum angehen,
Aber bevor es jetzt weitergeht, springen wir nochmal ins jahr 1994 – dies war der Beitrag für die Assembly Multi Channel Combo … When the Heavens fall von Purple Motion.
Das nächste große Ding war natürlich das Weihnachten 2025, das sicher viele so gefeiert haben wie ich – und zwar wie vor gut 40 Jahren.
Denn während die einen sich einen The A1200 vorbestellen, orderte ich mir letztes Jahr einen C64 Ultimate Starlight … nicht nur um die Idee ‚Commodore zurückzubringen‘ und diese auch zu unterstützen, sondern dass ich noch einmal so ein Weihnachten zu erleben, wie wahrscheinlich vor genau 41 Jahren.
Wahnsinn was Peri in diesem Zeitfenster geschafft hat … und tatsächlich wurde es ein episches Weihnachten. Im Forum64 habe ich mit vielen anderen mitgefiebert und dafür letztendlich Commodore und dpd gefeiert. Ich fand es großartig, dass Commodore dann den Computer noch auf eigene Kosten per Priorität zustellen ließ, um so vielen Fans wie möglich ein Weihnachten genau wie damals zu bescheren Viele von euch haben sicher auch gesehen, dass Peri in England eine Wagenladung selbst ausgeliefert hat – nur den Dude, den er da filmen durfte – hach what a pitty. Er hätte mir die Kiste liefern sollen, ich wäre ihm mindestens um den Hals gefallen … nur konnte ich wegen der Inventur beim Job leider nicht Zuhause sein und erteilte zähneknirschend eben eine Abstellgenehmigung. Und als ich in der Firma die Tabellen checkte und die Werte addierte, meldete sich die Überwachungskamera an der Tür Zuhause, die unsere liebe Zustellerin mit meinem neuen Schatz unterm Arm eingefangen hatte …. von da an wollte ich nur noch nach Hause, was mache ich denn hier … ich muss Zuhause sein, war mein Gedanke!!
Aber ganz nach unserer Tradition, wer die letzte Folge gehört hatte, weiß es – habe ich den C64u so lange verpackt gelassen, alle Spoiler gemieden und den Leucht-Broti erst einen Tag vor Weihnachten ausgepackt und angeschlossen. Genau wie damals
Und so sollte diese neue Folge sich in die Alte und neue Zeit gleichermaßen eingliedern. Vor allem weil wir im Gegensatz zu damals jetzt selber Familie haben, die, wenn es um den alten Kram geht, oft glauben noch immer mit Kindern von damals verheiratet zu sein hehehe
Und was liegt da näher dran, als mal zu schauen, welche Spiele wir damals gerne mit Freunden gespielt haben und welche Games vielleicht heute noch mit der Familie funktionieren könnten?
Und ob Ultimate oder nur normaler Broti, ich würde gerne bald – bald habe ich auch Urlaub – eine reine C64 Spielefolge für alte und neue Mehrspielerspiele bringen.
Ich schrieb dazu:
Ich brauche bitte Deine Mithilfe! Ich würde gerne in einer Podcast Folge gerne über (meine und eure) liebsten Multiplayer Games sprechen!
Ich verlose unter allen Kommentaren auch was … dazu gleich, denn ich hab noch weitere Fragen an die Ohren da draußen an den Empfangsgeräten.
Eine andere Frage wäre – Was hört ihr so im Fitness Studio? Musik oder Podcasts? Und habt ihr vielleicht einen Tipp für mich? Ich war jetzt zweimal beim Probetraining und stehe kurz davor, mich zu registrieren – der Arzt sagte, das wäre wichtig. Und was soll ich da sagen … mich störte nur eins, die Beschalling in den Läden. Nichts gegen Rap … ja, ich hab nichts dagegen – zumindest nichts was wirkt, außer ich setz mir selber Hörer auf. Daher … Danke Leute für jeden Hinweis – das ist echt das Einzige was mich abhält
So und dann ist da ja noch ein Track, der niemals gealtert ist, aus dem Jahr 1993, das Mod Satelitte One von Purple Motion.
Vielleicht schaffe ich es ja auf diesem Weg zum Digital Independence Day bei Spotify rauszufliegen. Das ist ja leider dem Poldi passiert. In meinem Fall wäre es jetzt pure Absicht und ich hoffe ich habe diesmal auch zuviel Musik gespielt und das Thema wird bei BigTech Spotify dann auch beendet
Und aus aktuellem Anlass, hier unterhilt ich mich mit dem Boris Kretzinger als ich mich ein wenig über einen Kontaktaufnahme bei Kleinanzeigen geärgert hatte. Es geht um einen C64 II den ich dort zum Verkauf eingestellt habe, weilllll ich meiner Liebsten versprochen habe, etwas abzurüsten. Und da der Ultimate dazugekommen ist, reicht noch ein originaler Brotkasten zusätzlich aus – drei ist einer zuviel. Also schrieb mich so ein Dude an und fragte zuerst welcher SID drinsteckt. Ich habe dann ausführlich erklärt, welche Hauptrollen der Kleine schon auf TikTok gespielt hatte (hatte … zum letzten DID habe ich das Profil auch gelöscht), also mit Wic64, Drucker, gezockt usw.
Darauf schrieb er mir, dass er ja schon „zitat“ bestimmt 20 Stk. 64er im Regal stehen hat und dann den Preis noch ein wenig drücken wollte.
Ich glaube ich bin da einfach zu emotional oder zu sentimental – genau kann ich das auch nicht sagen. Es gibt ja auch solche und solche Tage, aber der Dude hatte mich definitiv auf dem falschen Fuß erwischt. Vielleicht weil letztens ein anderer Sammler meinte, für ihn wäre das eine Art Investment – und egal um welche Artikel es geht, solange diese eine Wertsteigerung erfahren. Das hat mich irgendwie getriggert, dass ich das jetzt jedem Sammler irgendwie unterstelle, der so viele Geräte anhäuft und sie den Leuten wegnimmt, die auch gerne einen hätten und die Preise gehen dazu immer weiter nach oben. Was willst zu mit 20+ C64 bitte mache? Hätte er geschrieben er hätte schon zwei, hätte es mich sicher nicht groß gekümmert.
Aber der Kleiner liebt seine Freiheit und ich habe dann eben geschrieben:
Dann wurde es stumm – vielleicht haben einige das auf Mastodon gelesen, dort habe ich den Chat teils geteilt… nun Boris und meine Frage, wie seht Ihr das? Ich mag Scheuklappen der eigenen Erfahrung wegen tragen – für mich fühlte es sich falsch an, an einen Sammler zu verkaufen. Aber sicher hört hier einer zu, der sich mal dazu äußern mag? Oder sieht das jemand aus der #Retrogaming Bubble anders?
Also … Verkauft ihr (gerne) an Sammler?
Und das bringt uns zur Verlosung dieser Folge. Also unter allen, die mit bis zum 21. Februar einen Kommentar im Blog tippen (unter diese Folge), kommt in den Lostopf für ein hübsches Monkey Island Diorama, die ich gelegentlich in Handarbeit abends selber schnitze. Hin und wieder sieht man die in meiner Timeline oder in freier Wildbahn – das letzte hatte ich beim Wichteln im Forum 64 abgegeben.
So meine Lieben, ich hoffe ich konnte ein wenig Zeit aufholen und kann bald mit der Spielefolge beginnen – wie gesagt, spätestens im Urlaub und dann könnte ich die Folge unter der Sonne des Südens aufgenommen werden, das wäre eine tolle Premiere
Bleibt gesund und munter, bis zum nächsten Mal,
PS: Purple Motion 1995 for HighSpeed Game .. wer weiß wo dieser Titel geladnet ist? Happy Digital Independence Day!
Links und Quellen:
Jonne Valtonen https://www.valtone.com/about.html
Für den Support <3
Amiga 40 Bilder in meinem Blog https://video-play.de/amiga40-meine-zeitreise-nach-moenchengladbach/
OCM Oldenburger Computer Museum: https://computermuseum-oldenburg.de/
Ich im Fediverse: https://oldbytes.space/@video_play
Digital Independence Day: https://di.day/
Der Beitrag Catchup, es ist viel passiert! VideoPlay Folge #5 erschien zuerst auf Rusty's VideoPlay.
Spinnen am Mikro & kalte Pixel im Herzen hätte ich es beinahe genannt, so sehr hab ich heute gefroren. Aber da ich beim Einsprechen wieder so oft die Richtung gewechselt habe, möchte ich mit dieser Folge zwei Menschen gedenken, die meine Gleise in der IT maximal zum Guten beeinflusst haben – wahrscheinlich auch damit mein ganzes Leben.
Machts gut, bleibt gesund und vor allem verspielt,
Hallo liebe Hörerinnen und Hörer – willkommen zurück bei Video-Play,
Der John hat mir kürzlich über Mastodon geschrieben:
Ich glaube, beim letzten Mal hab ich noch über den Sommer gesprochen – und heute Morgen? Kam ich bibbernd aus der Dusche.
Beste Voraussetzung für eine neue Folge, da schon wieder so viel Zeit vergangen ist.
Apropos Zeichen der Zeit: Heute früh hab ich entdeckt, dass sich eine kleine Spinne an meinem Mikrofon ein Netz gesponnen hat. Kein Witz. Fast so, als wollte sie mir sagen, dass wieder Zeit ist!
Und ja – es ist einiges passiert in den letzten zwei Monaten.
Das hier hat mich echt überrascht:
– Spotify hat den Podcast vom Pixelpoldi getrasht. Ihr kennt doch sicher „Pixelbeschallung“, oder? Falls nicht – hört unbedingt mal rein. Viele kennen ihn sicher auch von den Spielosophen. Anyway, er kann echt jeden Support gebrauchen nach dem Ärger mit dem Spotify-Verein.
– Ja und dann gab’s neue Bilder vom neuen 64er – ich bin schon total gespannt auf meine Starlight Edition. Das sieht wirklich extrem schick aus. Hoffen wir, dass das Ding noch dieses Jahr erscheint. Sonst können wir den Christbaum nur mit einem alten Steckmodulen schmücken.
Ein kleines Highlight hab ich auch noch für euch:
Wer erinnert sich an den Nickname „Purple Motion“? Kleiner Tipp: Future Crew. Oder moment … hör mal …
[Musik spielt – UNREAL1D]
Ja genau – der Purple Motion. Ich habe mit ihm ein paar mal geschrieben – und darf demnächst eine kleine Sonderfolge zum Thema machen. Und das Beste: Er hat mir erlaubt, seine Tracks zu spielen. Wie cool ist das bitte?
Ein paar Fragen hab ich ihm auch gestellt – aber dazu erzähl ich mehr in der Spezialfolge. Ich freu mich jetzt schon riesig drauf – Gänsehaut pur, erst recht wenn ich die dann erstmals unter Linux aufnehmen werde!
Ach ja… das Rätsel aus der letzten Folge. Tja… das hat leider niemand gelöst.
Also – schön, dass du wieder dabei bist. Mach’s dir gemütlich, tippe deinem inneren Modem ein ATA und lehn dich zurück – wir reisen wieder zurück in eine Zeit, als Speicherplatz Mangelware war, aber unsere Fantasie sowas von unendlich.
Los geht’s – PLAY gedrückt und willkommen bei Folge 4!
Mein Scrible ist diesmal etwas lange – ich habe die Sorge, ich bringe heute meine Lebensgeschichte. Aber vielleicht kennt das hier nochjemand, dass es einen gewissen Punkt im Leben gab, ab dem der Zähler erst richtig gestartet wurde, als wäre da erst die Münze in den Schlitz gefallen und vorher lief das Leben nur wie ne Demo und vielen NPCs ab. Meine Tochter wird mich feiern für den Begriff hehehe
Es ist schon verrückt, dies Scribble sollte eigentlich meine längst überfällige Selbstdarstellung für das Blog werden und so wie es aussieht, wird das jetzt doch wieder eine Podcast Folge für meine RetroEcke. Aber da ich den Text ja auch als Transcript ins Blog bringe, passt das vielleicht ja für beide Zwecke. Hehehe
Tja, entschuldigt bitte die Pause – Gesundheit ist so ein Thema, wo man leider auf analoge Hilfe angewiesen ist und auch kein Fastload den Prozess beschleunigen kann. Leider – es geht nur langsam mit doppeltem verify. Aber es wird schon…
Also eine neue Folge? Gut, je länger ich vor dem Kasten sitze, desto mehr Themen kommen wieder hoch und ich weiß garnicht, wie ich das Chaos in einer Zeitlinie ordnen soll.
So komme ich aber zum Schluss, dass ich mich rückblickend einfach nur sehr glücklich schätzen kann, dass ich dank meiner alten (und neuen) Freunde, wohl so ziemlich jede Facette der Computerhistorie miterleben durfte. Für alle die es nicht wissen, im RL heiße ich Jürgen Jester (Rusty Invader in Social Media), und mein Einstieg erfolgte mit dem wohl am meisten verkauften Heimcomputer der Geschichte: Dem Commodore 64.
Dieser sollte auch nur kurze Zeit sein originales Dasein fristen, ehe mich die vielen Einflüsse dazu brachten, mich für die Hard- und Software im Detail zu begeistern. Mit dem Broti lernte ich das löten und so erhielt mein 64er später über die Zeit eine Menge Upgrades. Vielleicht war das optisch auch nicht immer der Hit und die Eltern waren vielleicht auch mal schockiert, was aus dem teuren Gerät wurde, aber hey, wir waren Kids und nach meinem Blickwinkel wurde der Brotkasten so immer weiter verbessert.
Es ging ja nicht um einen Schönheitswettbewerb, sondern um Geschwindigkeit und Speicherkapazitäten. Mein Gott, was waren wir stolz – ohne arogant zu sein, aber mächtig stolz auf unser Hobby, von dem so viele anderen in der Zeit ja wirklich keinen blassen Schimmer hatten. Woher auch, das Internet oder Google gab es noch nicht um sich „mal schnell“ zu einem Thema zu informieren, wir hatten ja sogar noch einen Ausweis für die Stadtbibliothek. Wer von den Kids kennt denn heute noch sowas?
Eigentlich wollte ich als Schüler ja immer ein ATARI, das VCS 26oo, das ich erstmals an einem verschneiten Winterabend bei einer kleinen Foto-Quelle Filiale auf Hautstraße entdeckte, davon habe ich ja erzählt und Du kennst es sicher. Es war eines dieser Telespiele, das man an den Fernseher klemmte und nur noch eins der teuren Spielmodule reinstecken musste. Ein Schulfreund (Hallo Uwe … Ich habe doch tatsächlich deinen Nachnamen vergessen!) also Uwe hatte dieses Teil von seinen Eltern bekommen und ich bekam das Ding nicht mehr aus dem Kopf.
In der einzigen Arcade meiner Heimatstadt – das „City“ genannt, entdeckte ich die ganzen coolen Spielautomaten dieser Zeit. Von Afterburner, Outrun oder auch TimePilot, letzteres ist bis heute eines meiner Lieblingsgames! Doch die echten Klassiker standen wo anders: Donkey Kong stand im Getränkemarkt vom EZA, dem Einkaufszentrum für alle … Stimmt davon habe ich euch ja auch schon erzählt.
Der einzige Asteroids Automat stand kurz im Freibad von Speyer, doch verschwand der auch schnell wieder … Ist vielleicht zu nass geworden. Dann erinnere ich mich nur noch an die erneute Begegnung in unserem Landschulheim in der 7. Oder 8. Klasse in Hochspeyer.
Ich glaube aber, ich bringe die Zeiten wieder die Zeit etwas durcheinander. Gehen wir nochmal etwas zurück. Die „Will-Will“-Kurve erreichte mit dem Atari einen echten Höhepunkt in meiner Jugend, doch mein Vater hatte damals erst Krieg der Sterne auf Super-8 gekauft und viele werden sich erinnern das die einzelnen Filmrollen damals kosteten. Und dabei mochte er gar kein Star Wars! Da war nicht mehr viel für weitere Wünsche übrig.
Meine Reise in die Cyberwelt begann wahrscheinlich* 1984 mit einem spektakulären Weihnachtsgeschenk. Zuvor hatte ich erst im städtischen Jugendzentrum noch einen Kurs auf einem Apple II besucht, da ich einen Apple II Freak aus der Schule kannte, besser gesagt war es das Equipment seines Bruders – echt teures Zeug. Christian Busch wohnte zu dieser Zeit am Wasserturm in Speyer und hatte mir damals gezeigt was der Unterschied zwischen den ersten Konsolen und den Computern war – die echt Freiheit für Programme und User
Meine Mutter hatte es damals auf sich genommen dem Söhnchen etwas zu kaufen, was dieser sich oft im Quelle- und neckermann Katalog gerne angesehen hatte. Nein, keine Nachtwäsche… einen ‚Brotkasten‘ mit einer 1541 Floppy
Der Atari war im Vergleich um einiges billiger, daher hatte ich lange ein Auge auf den geworfen, denn
Wie es so ist, wurde mir im Leben diese Entscheidung von einem ganz besonderen Menschen abgenommen. Meine Mom brachte mich mit ihrer Entscheidung für Commodore mit vielen ganz besonderen Menschen zusammen. Sie war echt die beste Mom der Welt – eine echte Commodore Mom
So entschieden also damals meine Eltern, welcher „Gruppe“ ich angehören sollte. Für die, die es nicht wissen, sei gesagt, daß es die Commies und Atarianer gab. Ja es herrschte auf eine Gewisse Art und weise sogar auch hier ein Glaubenskrieg. Die Commies (hat nichts mit Kommunisten zu tun!1!11) steigen später um auf den Amiga und davon viele wiederum auf den PC.
Atarianer (vom 600 und 800 XL/XE) der 8Bit Generation stiegen fast immer auf die (Mega)ST Reihe um und der Glaubenskrieg welcher Computer denn nun der Bessere wäre wurde auch dort freudig fortgesetzt. Zudem fanden viele ST´ler wie man sie bei uns im Verein liebevoll nannte, später den Weg zum Apple Macintosh. Sie waren neidisch auf unsere Games und wir auf deren DTP Software.
Meine Mam hatte es jedenfalls damals auf sich genommen die Hardware bei Quelle zu kaufen und im Winter mit dem Fahrrad nach Hause zu schaffen. Einen C64 und eine 1541 Floppy. Zusammen kam das auf bestimmt 1500 DM zu dieser Zeit, einer Zeit wo das extrem viel Geld war! Meine Mam arbeitete an der Kasse und mein Dad ‚auf Heizung‘, da blieb eigentlich nicht viel.
Zu Ihrem Leid, sei noch erwähnt, dass sie leider nichtmal zugegen war, um meine großen Augen und die Begeisterung zu sehen, als mein Vater zwei Tage vor Weihnachten es nicht aushielt und mir offenbarte, was da in der Besenkammer unter dem Gerümpel versteckt auf mich und das Weihnachtsfest wartete. Ja, das war wirklich hart für sie, als sie am Abend von der Arbeit nach Hause kam und Söhnchen schon am Zocken war.
Als wäre es gestern gewesen: Das Rumgerutsche auf dem hellen Teppichboden vor dem Fernseher… Kabel rein, Fernseher anschließen, Sender suchen…. Ein blaues und irgendwie rätselhaftes Bild bot sich: Ein Quadrat blinkte unter einem Ready und ich hatte wirklich noch keine Ahnung was zu tun ist. Vielleicht haben das andere ja auch so erlebt?
Ich will ja jetzt keine üble Kritik abliefern, aber das Game war nun wirklich nicht so meins. Und so war es am Ende doch noch gut, dass es doch noch nicht Weihnachten war. Die Geschäfte waren noch offen und mein Dad gab mir noch etwas Geld, dass ich nochmals zu Quelle radeln konnte. Ich solle halt mal sehen, ob ich noch etwas anderes finde, was man vielleicht zusammen spielen konnte.
So kam ich in den Laden rein, wo dieser „böse alte Onkel“ seine Computer im Geschäft bewachte. Ja, es war ein echtes Ekel, der uns Kinder, die nach der Schule immer gern in seinem Laden die Kisten bestaunten irgendwann raus warf, da wir nichts kaufen woll… äh konnten. Doch diesmal war das natürlich anders. Ich stand wie vor einem heiligen Schrein an der Wand der Datasetten und Steckmodule. Die Hand krampfhaft um die Geldbörse geschlossen, sollte ich etwas später mit einem weiteren Meilenstein der Spielegeschichte nach Haus gehen. Und ich wurde fündig, neben Games von Quellesoft, Europa und Mastertronic … es war ein Spiel, das sich in meinem Leben fast immer als die Nummer 1 positionierte. Auch über alle folgenden Dekaden.
Wizard of Wor, damit ging ich jedenfalls zur Kasse. Das Cover war cool und sich die Beschreibung sich noch besser las. Das Cover verriet, es wäre eine Art von Labyrinth- und Ballerspiel, das man zu zweit spielen konnte – gleichzeitig, das war zu der Zeit echt eher selten! Naja, mein Dad mochte das Spiel nicht sonderlich, ich hätte vielleicht Soccer kaufen sollen aber … mit Fußball bin ich mein ganzes Leben nie warm geworden. Wahrscheinlich weil ich als Kind jedes Wochenende auf irgendeinem Dorf-Fussballplatz abhängen musste, wo total tote Hose war. Mein Dad spielte aktiv, aber konnte mich einfach nicht bekehren. Irgendwann war ich dann endlich alt genug, um Zuhause bei meinem C64 zu bleiben!
Erst etwas später kam dann noch die Datasette hinzu – das war das Kassettenlaufwerk, da viele Spiele auf Datasette bei uns Anfangs besser und vor allem günstiger zu bekommen waren und in der Schule gingen am Anfang eh erst nur die Tapes herum.
Schließlich erzählte eines Abends mein Vater beim Abendbrot von der Arbeit im Großlager, der damals recht bekannten COOP Lebensmittel Kette. Und von ein Trucker, der sich dort oft mit einem anderen Mitarbeiter beim Laden der Tagestour über Computer unterhielt. Tja, so ging der Bub in den Ferien mit zur Arbeit und lernte den Mann kennen, der ein ganz besonderer Freund und Mentor wurde und bei dem ich fast alles über den C64 gelernt hatte. Anti-Byte nahm mich regelrecht in die Familie auf, war gerne „Schuld“ an vielen folgenden Umbauten, der Anschaffung von Eprom Brenner und unzähligen Erweiterungen, Hobby-Tronic Messebesuchen und so vielem mehr. Mannem‘ (Mannheim) die Quadratestadt wurde von da an zu meinem allerliebsten Reiseziel mit der Bahn.
Die ersten Jahre kamen einem eigentlich ewig vor, hier könnte ich mehr als ein Buch füllen. Trotz der Hausaufgaben von Anti-Byte, wo ich gelerntes noch weiter vertiefen musste, liebte ich natürlich klassische Computerspiele, wie auch die wöchentlichen Vereinstreffen des 1983 gegründeten Computervereins SMCC e.V. (Speyerer Micro Computer Club), der sich in den Nebenräumen der Gaststätte des Tierheims in Speyer traf. Auch hier passierten die interessantesten Dinge im Halbdunkel des nur von Computerbildschirmen beleuchteten Nebenzimmers. Von Besuchern des Restaurants wurden wir gemieden, denn dieses zwielichtige Verhalten der Computerleute war sicher für normale Leute schon etwas befremdlich. Selbst in der Nähe zur Tür wollte wohl niemand sitzen, da aus dem Raum immer so seltsame Geräusche drangen
Und neben der 64er, RUN der Happy Computer gab es noch einige Magazine, in die ich jeden Monat viel Geld und Zeit investierte. Abtippen der Listings gehörte damals auch gelegentlich dazu, wie viele erfolglose Versuche gekauften Programmen Ihren Kopierschutz zu rauben. Und wenn man doch mal erfolgreich bar, oder das Programm gar keinen Schutz hatte, verbrachte man Tage damit es mit einem eigenen kleinen Vorspann zu versehen, um den eigenen Namen in die Welt hinauszutragen um den ganzen Namenlosen stolz zu zeigen, dass man eben selbst einen hatte.
Aber mit dem Eintritt in unseren örtlichen Computer Club SMCC, änderte sich (schon wieder) praktisch alles. So lernte ich nicht nur viel mehr Leute aus der Computer-Szene kennen, sondern lernte so auch sehr viel dazu .. und kam auch mit dem Kauf von Leerdisketten kaum noch nach.
Der Klang der Panflöten wenn das Marauder II Kopierprogramm auf dem Amiga gestartet wurde, das einfach gut klang, nice aussah aber nicht gut im kopieren war, lag genau wie der zugehörige Zigarettenqualm in der Luft.
Der Vorstand des Vereins wusste natürlich offiziell nichts davon, wenn es in den Jahren wieder und wieder mal zu einem Besuch der örtlichen Polizei kam. Das war der Anfang einer großartigen Zeit und dem Gewinn neuer Freunde und Verbündeter.
Das MAC das Computermagazin des SMCC hab ich mal eingescannt und als PDF umgewurschtelt. Wenn Du Dich für diese Zeit interessierst, wirst Du darin interessante Artikel finden, die große Magazine zu dieser Zeit nie hätten drucken dürfen. Das MAC hatte nichts mit dem Apple Mac gemein, zu dieser Zeit gab es auch erst den Apple II.
Das MAC war das allgemeine Clubblatt des Speyerer Micro Computer Clubs. Leider hat die Zeit scheinbar nur dieses eine Exemplar überlebt. Ich bin inzwischen selbst froh, was ich es vor Jahren digitalisiert habe, fand ich die Ausgabe nach dem letzten Umzug auch nicht mehr. Wir packen das in die Credits am Ende des texts.
Und manche Menschen, die diesem Thema unwissend gegenüberstanden, fühlten sich bei unseren Club-Treffen scheinbar von unserem Hobby bedroht. Das ging soweit, dass sie sich lieber an die Ordnungshut um „Hilfe“ wandten. Leider hatten die Beamten in der Anfangszeit selbst nur einen Wissensstand, der sich kaum dem des Verkäufers bei „Kaufhof“ unterschied. Das ist nicht böse gemeint, irgendwo musste es eben beginnen und das waren die coolen Anfänge mitten in den 80er Jahren.
Unsere eigene Hardware war meist den, in den Kaufhausregalen, so fremd es nur geht. Es galt, je schneller und umgebauter desto besser. Wir hatten mit den VW und OPEL-Clubs oft einiges gemein, denn wer schonmal einen Commodore Plus 4 mit verchromten Sidepipes gesehen hat, dem ist klar, dass sich der Kasten die „verdient“ hatte und es das Gerät eines echten Freaks war. Man lebte auch mit einer Lebenseinstellung, die sich derer unserer normalen Mitmenschen ziemlich unterschied – vielleicht wurden wir deshalb so oft seltsam beäugt. Doch das lag oft daran, dass wir neben ein paar Freunden in unserem Leben nicht viel mehr Beziehungen, als als zu Computern hatten.
Wir waren eine ganz neue frühe Randgruppe, die nichts mit Punks und Poppern gemein hatte. Wir lebten in unserer eigenen Welt, die wir selbst errichtet hatten. Dabei war es uns völlig egal, ob wir als Teenager noch von den Eltern eingekleidet wurden, oder welche Religion oder Hautfarbe ‚unsere Freunde‘ hatten. Wir fühlten uns pudelwohl in den 80ern.
Und damit möchte ich diese Folge für heute beenden und Rassisten nahelegen, diesen Podcast garnicht erst zu abonieren – ihr werdet auch in Zukunft hier weder Freude noch Freunde finden.
Macht gut ihr Lieben
PS: Und nächstes mal wollen wir mal anfangen auch etwas zu spielen
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Links:
Das letzte überlebende MAC Magazin zum Download (PDF): Mac SMCC Magazin Juni 1985
Der Podcast „Pixelbeschallung“ ist hier Zuhause:
Der Beitrag Commodore Mom schrieb meine Geschichte – VideoPlay Folge #4 erschien zuerst auf Rusty's VideoPlay.
Hallo Ihr Lieben, es gibt eine neue Folge und ich hoffe man steinigt mich nicht für die ganzen verrückten Ideen Um was es geht? Also Commodore zofft sich – japp, es gibt mehrere! Die Sonne brennt (zumindest als ich die Folge aufgenommen hab) – und ich nehme dich mit in den coolen Keller eines Freundes, der meine Zeitlinie massiv von der geplanten Spur abgelenkt hat. Aber was erzähl ich… vielleicht hast Du ja Lust mir zuzuhören.
Machts gut und bleibt verspielt,
Das Transcript … so gut es geht:
Den Link zur offiziellen Pressemitteilung aus Italien packe ich euch natürlich in die Shownotes – für alle, die bei dieser Soap mit Plot-Twist auf dem Laufenden bleiben wollen.
Ein guter Freund meinte schon augenzwinkernd: „Fahr zum Supermarkt und hol dir ’nen großen Vorrat Popcorn, Jürgen – das wird noch spannend.“
Aber jetzt… lassen wir die Business-Schlachten der Retro-Giganten mal kurz ruhen. Denn draußen ist Sommer, die Sonne knallt – und die Nächte sind gefühlt heller als das Amiga-Einschaltbild.
Und während draußen Menschen schwitzen, Ventilatoren röhren und Dachwohnungen bei der Joystick-Gymnastik zur Hölle werden, denke ich zurück… als wir das Overclocking der CPUs doch lieber zurücknahm, weil die Kiste bei der Hitze sonst noch Feuer gefangen hätte. Aber ich bin gedanklich im flaschen Jahrzehnt – wir gehen natürlich wieder zurück in die 80er – nicht die 90er, das Thema kommt erst in einer viel späteren Folge.
Jedenfalls war ich anerkannter Stubenhocker – also von meinen Eltern. Und war eine solch erwärmende Sommer-Zeit für uns damals nur ein weiterer Level im Spiel des Lebens, den wir versuchten zu meistern – auch wenn wir zu dem Zeitpunkt die Anleitung für das „Game“ noch nicht verstanden hatten. Egal wie warm es war: Wenn wir nur die Zeit an unserem Brotkasten, nem Atari oder einem anderen treuen elektronischen Freund verbringen durften, haben wir doch den Sommer meistens ganz offiziell zur Nebensache erklärt, da musste man eben nur durch.
Aber dann – inmitten eines Sommers und kam ein Moment, der alles veränderte.
Die 80er – das SDI Programm der Amerikaner war in allen Medien. Ein Raketenschild gegen Atomraketen sollte zu dieser Zeit ‚Star Wars‘ auf eine andere Art Realität werden lassen. Es herrschte der „Kalte Krieg“ zwischen den UdSSR und der USA, die gerade einen alten Ex-Cowboy und Schauspieler als Präsidenten hatte. Wir sahen ‚The Day After‘ jedes Jahr in der Schule und machten uns im Jahr mehrere Male fast in die Hose, wenn atomarer Probealarm in der Stadt alle Sirenen zum Heulen brachte. Ob das überall im Land so war, weiß ich nicht, vielleicht auch wegen dem Atomkraftwerk Philippsburg, das Luftlinie nur ein paar Kilometer entfernt vor sich hin köchelte. Ja die 80er waren für mich eine echt krasse Zeit.
In dieser Bedrohung, die uns Kids ziemlich prägte, stell Dir nun vor, Du kommst an einem sonnigen Tag in einen Musik- und Plattenladen. Beim Betreten versucht die noch analoge Türklingel in Form eines goldenen Glöckchens, das von dem Öffnen der Ladentür auslöste gegen ‚Van Halen‘, ‚Falco‘ oder ‚Run-DMC‘ anzustinken und versagt kläglich. Diese Tunes zauberten uns in dieser Zeit der Bedrohung trotzdem ein Lächeln ins Gesicht, da konnte man machen was man wollte, man kannte es ja nicht anders.
Aber ich hatte die Musik zum Abschalten der schlechten Gedanken.
Schön, dass Du wieder hier bist. Nachdem wir in der letzten Folge erst kurz über mein Kennenlernen mit Donkey Kong gesprochen haben, erleben wir heute eine wirklich unheimliche Begegnung von ganz besonderer Art. Aber ich will nicht vorgreifen…
Alle paar Tage ging ich nach der Schule in das Musikgeschäft in der Fußgängerzone meiner Heimatstadt am Rhein. Unweit des Speyrer Doms, mitten auf der sonnigen Hauptstraße hatte der Vater eines Schulfreundes einen eigenen Plattenladen mit allem was uns Kids ansprach. Das war die Zeit, als die Inhaber noch selbst Musikfreaks waren, selbst bestellten und nicht von Verbänden zwangsbeliefert wurden. Ich war kein richtiger Musikkenner, aber ich sammelte leidenschaftlich 12inch Maxi-Singles und Pucture-Disks wenn ich es mir leisten konnte. Ja im ernst, wer konnte an den Tischen mit den krassen Picture-Disks schon vorbeigehen, die sich auch gut als Deko an der Wand machten. Vor allem wenn sich die Mädchen ebenfalls dort aufhielten? Nicht dass ich je mit jemandem hier ins Gespräch gekommen wäre, doch die Atmosphäre hatte etwas – vor allem, wenn man vom Inhaber persönlich gegrüßt wird, und die anderen „Kunden“ bekommen es mit. Hach, so fühlte man sich einfach gut, auch als Außenseiter, der sich in der Zeit höchstens für Musik und Elektronik interessierte.
Ein paar Mark ärmer ging es dann vom Plattenladen über die Straße, um zumindest noch ins Schaufenster der Foto-Quelle zu blicken.
‚Gucken‘ von draußen war hier die einzige Möglichkeit von der Hardware im Schaufenster zu träumen, denn drinnen wollte man keine Kids bedienen, dafür war der Ableger der größeren Quelle Filiale auch eh zu winzig. Aber es stand ein Atari VCS im Fenster! Der war immer eingeschaltet und eine Demo lief darauf 24/7.
Es sollte noch weitere ein oder zwei Jahre dauern, bis die andere große Quelle dem Foto-Ableger das Wasser abgraben wird, als der C64 in deren Auslage kommt – aber wie gesagt, das dauerte noch ein wenig.
Für den Tag stand nur eins auf dem Plan – ich wollte an diesem Sommertag einen Schulfreund besuchen, der mir vom Apple Computer seines Bruders erzählt hatte.
Ich werde mir also einen echten Apple ansehen – nicht dass ich jetzt deshalb sonderlich aufgeregt war, ich hatte natürlich auch noch keinen in echt gesehen, doch Christian Busch war bei den Erzählungen immer richtig begeistert gewesen. Als wäre es etwas ganz großes, eie eine Tür in eine andere Welt.
Aber ich war realistisch, so ein Gerät lag schon finanziell auf einer dermaßen unerreichbaren Höhe, dass der Realist in mir bereits vor dem Besuch versuchte das Herz zu verbarrikadieren, ich wollte dem Gerät schon im Vorfeld auf keinen Fall gestatten mich irgendwie zu verzaubern.
Am Nachmittag schwang ich mich auf mein Rennrad, und versuchte mich daran mit meiner defekten Gangschaltung den Schützenbuckel zu bezwingen. Sicher wieder ein vergebliches Vorhaben für mich, die 500m Steigung zu meistern – ich frage mich immer, was machen eigentlich Leute, die so richtig in den Bergen wohnten? Wahrscheinlich gehen die zu Fuß – anders geht es ja nicht, oder die haben kein kaputtes Fahrrad.
You found a ‚The Hackers Lair‘ … und einen Apple II
Im Schatten des Speyrer Wasserturms stand ich vor dem hübschen Reihenhaus in einer von alten LaubBäumen gesäumten und verkehrsberuhigten Straße. Er wohnte hier mit seinen Eltern und seinem großen Bruder, der bereits bei der Bundeswehr war und nur moch an Wochenenden nach Hause kam. Es war ein heißer und sonniger Tag und ich erinnere mich noch genau, wie Christian die Tür öffnete und ich in den kühlen Hausflur trat.
Wie in einem Krimi erhellte das Licht nur das, was nötig war. Der Rest beleuchtete ein Grünmonitor in einer beinahe märchenhaften Aura, wären da nicht die ganzen Heavy Metal Poster an der Wand gewesen. Hier stand ein Apple II mit zwei Diskettenlaufwerken, einem Nadeldrucker, Bergen von Endlos-Ausdrucken von Programmcode und unglaublich vieler ‚Särge‘ voller 5 1/4 Disketten.
Ich konnte garnicht mehr, als in ein ehrfürchtiges Staunen zu verfallen.
Auch wenn ich es noch nicht wusste – dieser Raum wurde auch später für mich das Maß aller Dinge. Genau so erträumte ich mir einen Raum, in dem ich … ja was eigentlich? Keine Ahnung, aber ich wusste, dass genau dieser Weg der richtige war und ich diesen unbedingt irgendwie beschreiten wollte.
Bis zu diesem Zeitpunkt war das Atari 2600 im Schaufenster der Fotoquelle für mich das größte gewesen. Während gleichartige Jungs im neuen Quelle oder Neckermann Katalog verstolen die Nachtwäsche-Seiten für Damen bestaunten, blätterte ich zu den Computer und Telespiel Seiten der neuen Kataloge.
Ja, Christian hatte einen echt coolen Bruder! Doch als mein Schulfreund die Führung aus Sorge sein Bruder könnte merken, dass wir hier waren, schon beenden wollte, bat ich ihn doch inständig „irgendwas zu laden“, doch noch kurz irgendwas auf den Bildschirm zu zaubern. Ich hatte mich scheinbar in diesen grob aufgelösten Grünmonitor verschossen.
You are about to enter another dimension, a dimension not only of sight and sound but of mind. A journey into a wondrous land of imagination.
Als Chris in dieser ins grün getauchten Hackerhöhle in den Disketten blätterte, wusste ich nicht, dass ich wieder an einem neuen Scheideweg stand. „Ein Adventure?“, fragte er und ich hatte echt keine Ahnung was das sein sollte. Ich kann mich erinnern, dass ich zum ersten mal ein Textadventure erleben durfte, einem Genre, von dem ich bis dahin nichtmal wusste, dass es existiert.
Was es war, weiß ich nicht mehr, denn die Erinnerung sollte durch das folgende Spiel hart überschrieben werden. Chris traf als zweites Spiel eine vorzügliche Wahl.
Und während er die Disk einschob, das Laufwerk wieder mechanisch verriegelte und der Motor auf sein Kommando ansprang, durfte ich mal durch die Disketten blättern, wovon ein Großteil mit unbekannten Bezeichnungen beschriftet waren.
Auch wenn ich eigentlich nichts davon kannte, war der Geruch der Disketten so angenehm und passten genau in diese magische Szene, als Apple INVADERS fertig geladen war.
Christian Busch, mit dem ich über dreißig Jahren keinen Kontakt mehr habe, stieß mit der Demonstration dieses Spiels bei mir natürlich eine Tür auf und plötzlich war klar, dass ich mir keinen Atari VCS mehr wünsche. Ich wollte etwas Größeres, mit viel mehr Potenzial, einer Tastatur, diesen unendlichen Erweiterungsmöglichkeiten und einen Grünmonitor mit einem blinkenden Cursor!
Mit einem Apple II war so viel mehr möglich, ich blickte über die Disketten und Papierstapel und war plötzlich tatsächlich neidisch – ein Zug, den ich von mir nicht kenne! An diesem Tag war ich es zum ersten Mal. Unterirdisch, anonym und wie eine Räuberhöhle … oh es geht los, das Spiel war fertig geladen!
Dieser Satz war so episch, für mich eine der geilsten Szenen. Erinnert Ihr Euch noch an „Das Imperium schlägt zurück“, als sich die imperialen Sternzerstörer über Hoth, dem Eisplaneten in Position brachten und die Rebellen die Transporter zur Evakuierung starten um zu fliehen?
Warum es mich emotional so bewegte? Wahrscheinlich weil erst kurz davor mein Vater mir die erste Rolle von ‚Das Imperium schlägt zurück‘ auf Super-8 geschenkt hatte. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich in meinem Leben nichts öfter gesehen habe, als das erste Drittel dieses Films. Ein Film bestand aus drei je 120 Meter langen Filmrollen, die in dem Fall je Stück gute 100 bus 120 Mark kosteten. Das aber nur am Rand – doch wenn ich Space Invaders spiele, spiele ich oft eine Verteidigungsrolle auf Hoth, ich kann mir nicht helfen
Natürlich war das originale Space Invaders, dem ich später irgendwo als Arcade Automat begegnete grafisch etwas schicker als das auf dem Apple. Schon durch die bedruckte Hintergrundpappe mit dem Mond – oder war es ein Asteroid? – wirkte die Szene viel lebendiger und farbenfroher. Wo mir der Automat begegnete habe ich leider vergessen – ich trage nur die Erinnerung an die Apple II Höhle Aber um die Erinnerung nochmal zu durchleben habe ich mir vor vielen Jahren erstmals die Roms von Space Invaders mal mit MAME auf dem PC installiert um zu testen, wie viel Magie heute noch in dem alten Arcade Schmuckstück steckt.
Kurz gesagt, das Spiel geht auch heute noch steil! Es ist herrlich gealtert und ich kann euch nur empfehlen, die Perle mal zu testen.
Apple Invaders, das mein erstes Invaders war, ist genau wie das echte Space Invaders ein Shoot ’em up Titel. Neben Pac-Man, Moon Patrol und Asteroids war Space Invaders für mich eines der Spiele, die die unendliche Erfolgsgeschichte der Videospiele erst möglich gemacht haben. Obwohl diese heute nur noch in Videospielmuseen zu entdecken sind, lohnt sich der Weg dorthin immer und sollte auch bei euch wieder im Kalender stehen. Diese echten Maschinen können Dich an Ort und Stelle eingefangen, da ist man machtlos!
Als der Arcade-Spielautomat Space Invaders 1978 rauskam, lief das Spiel auf einer Intel 8080 CPU. Erstaunlich, was man bei Wikipedia nachlesen kann. So zum Beispiel dass der 1974 entwickelte Prozessor zuerst in Marschflugkörpern und den ersten PCs eingesetzt wurde, ehe dieser seinen Weg in die Arcade fand.
Über die ganze Welt zogen von nun an Armeen junger Leute in den Krieg gegen die Aliens, um diese vom Himmel zu ballern. Und für dieses Privileg wurde gerne bezahlt (frei übersetzt aus dem Album Intro „Wave“, von The Midnight)
Christian Busch, ich hatte Dir sicher nie dafür gedankt, doch dieser Tag in der ‚Gruft‘ Deines Bruders bleibt mir unvergessen. Ich hatte versucht Dich zu googeln, aber habe keine Spuren von Dir gefunden. Ich hoffe, es geht Dir gut und Du bist wohl auf.
Zum 40ten Geburtstag noch ein Lied trällern
Vor vielen Jahren, als wir noch den eDonkey nutzen um Musik zu so Zeug aus dem Netz zu holen, stieß ich auf eine interessante Aufnahme einer mir bis dato unbekannten Band aus Australien. Den Song darf ich euch als Space Invaders Fan nicht vorenthalten! Gut dass es dafür YouTube gibt, denn ich vergöttere diesen Track. Vielleicht hast Du ja Lust hier die Pause Taste zu drücken und entweder dem Link in den Shownotes zu folgen oder selbst „PLAYER 1, Space Invaders von 1979“ zu googeln?
Zitat aus Wikipedia: „Space Invaders“ is a song by Australian songwriters Russell Dunlop and Bruce Brown, recording under the band name Player One (commonly stylised as Player [1]) in 1979. The song is based on the hugely successful 1978 video game Space Invaders. It was a novelty hit in Australia, peaking at No.3 on the Kent Music Report charts, and ending up as the seventh best selling single in Australia for 1980 and spent 28 weeks on the Australian charts. The song approached Platinum status (100,000 sales) in Australia as of October 1980. The single was very popular in South Africa and received much airplay.“
Nicht vergessen – wer nicht mehr spielt, wird alt
Ach und bevor die Folge dem Ende zugeht, möchte ich Dir in dieser neuen Sektion noch eine kleine Hausaufgabe mitgeben. Und zwar bin ich beim Hören eines Tracks von Alex Gopher darauf gekommen, wie ich Dir …
„Hello, my name is SAM.“
Ach, was … Sam! Aber schön dass Du auch da bist. Ich dachte, ich wäre alleine hier.
„You’re never alone, JJ, – we always listen to you, when you talk about the old days. Just to be sure you dont tell any nonsense. And by the way. – This is Eliza speaking. Did you miss me?“
Oh. Das das alte Psychoprogramm? Wer hat Dich denn geladen?
„Is something troubeling you?“
Nein, mir geht es blendend, aber es geht hier
„Sorry – can we please play the Quiz now.“
Ja, klar SAM, Danke, dazu wollte ich gerade kommen. Also, willkommen in der Spiele-Ecke. Die ist neu und an all jene gerichtet, die die Sommerferien genießen oder jetzt im Freibad liegen. Und das Schönste? Du musst nicht vor Frust am Schwimmbad Kiosk das ASM Magazin oder einen kleinen Styporflieger kaufen. Nein, du brachst jetzt nur einen Stift und ein Blatt Papier – ja, die große Pommes-Serviette tuts auch. Such das mal zusammen und pausiere mich so lange. Wenn Du mitschreiben kannst, drück wieder auf Play würdest Du das kurz machen Sam?
Sam erzählt eine Menge Zahlen … eine Menge!
Leichter geht’s mit kariertem Papier… mehr Hinweise kann ich aber nicht geben. Viel Spaß beim Knobeln – alles, was ich wissen will, ist … wie heißt das Spiel! Hört sich vielleicht kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Ich bin gespannt, wer es löst und im Blog unter der Folge kommentiert
So, dann lasse ich Dich jetzt weiter Deinen Urlaub genießen. Und immer dran denken – bleib verspielt.
Der Rusty äh Jürgen
Ende. Die Musik läuft noch …
Sam: you see, he left
Sam: Game List
END OF LINE.
Weitere Links zu Themen im Podcast:
Der Beitrag Our cover’s been blown away-ay – VideoPlay Folge #3 erschien zuerst auf Rusty's VideoPlay.
Willkommen zu meiner ersten kleinen Zeitreise, die ich gerne monatlich veröffentlichen möchte. Heute starten wir mit einem ersten Ausflug zurück in die frühen 80er. Ich plaudere von einem typischen Wendepunkt der Interessen eines Jungen in diesem Jahrzehnt. Und eben jener Punkt war für mich die Entdeckung des (für mich) ersten Donkey Kong Arcade-Automaten in einem Getränkemarkt. In dieser unglaublich untypischen Umgebung habe ich mich verliebt und möchte mit dieser kurzen Folge den ‚frühesten Stein des Anstoßes‘ erzählen – so hat es also begonnen, genau wie dieses neue Podcast-Hobby, das hier noch ziemlich im Findungsprozess ist
Bleibt verspielt und viele liebe Grüße,
Links:
„Boah Leute… es ist gerade einfach zu viel auf einmal. Kennt ihr das? Wenn das Leben einen Cheatcode brauchen könnte – aber der Joystick trotzdem im falschen Port steckt? Genau da bin ich gerade.“
Zuerst mal: eine Woche Krankenhaus. Nicht wegen zu viel Pac-Man oder Donkey Kong – leider eher wegen meinem Lotterleben. War nicht schön, aber hat mir mal wieder klargemacht: Gesundheit ist nicht einfach da – da muss man arbeiten. Wie beim Endboss in R-Type. Von nix kommt nix. Leider!
Und als ob das nicht reicht, wartet da ja auch noch unser Camper-Ausbau auf mich. Für meine Frau. Ihr wisst schon – eine echte RL-Quest. Ich nenn’s „Van Life – Level 1“. Ich verbaue aber eine Netzwerk Switch, dann wird der Van Lan-Party tauglich. Man muss sich ja noch ein paar neue Ziele setzen.
Jedenfalls war ich kaum zurück im echten Leben, flattert mir auch schon die Nachricht rein: Ein YouTuber kauft sich das verdammte Commodore-Brand !!1!11
Ich denk mir: Moment mal – ich will doch auch Retro-Content machen! Also dachte ich, in einer dieser seltenen ruhigen Minuten – so richtig schön analog, mit Kaffee, Regen draußen, keine Notifications – „Jürgen, jetzt machste das. Dein Retrogaming-Podcast wird bestimmt eine witzige Sache.“
Und was passiert? Zack! Bevor ich am Micro sitze und Folge 1 aufnehme, kam schon die Werbung für den neuen C64!
Der Neue! Schön und naja … teuer ist er nicht, zumindest nicht so teuer wie damals, aber das nötige Kleingeld liegt ja auch nicht gerade so rum.
Und als dann Stephan, ein weiterer guter Freund mir dann nochmal fasziniert erklärt, was für ein Schnäppchen der neue „Ultimate“ ist – und mich aich noch einen Tag später fragt, ob ich mir endlich auch einen bestellt hab…
Tja. Da saß ich gerade mit dem Handy auf dem Lokus als ich die WhatsApp gecheckt hab – japp, auf der Arbeit!
Jetzt heißt’s: Warten bis November.
Aber wisst ihr was? Ich überbrücke die Zeit mit dem gelegentlichen Blick in den Rückspiegel. Und vielleicht hat ja jemand von Euch Lust, diese Folge in meinem Blog zu kommentieren?
Aber genug jetzt… wir fangen dann mal an – am Anfang schuf der da oben wohl auch den ersten Arcade-Automaten …
Willkommen zu meiner kleinen Zeitreise – heute will ich zuerst mal zurück in die 80er, als Münzen noch die einzigen Türöffner zu anderen Welten waren und ein Besuch im Getränkemarkt mein Leben veränderte.
Vor Kurzem saß ich am PC, scrollte durch alte Spieletitel und plötzlich… zack! – da war sie: eine Erinnerung, tief vergraben, längst vergessen. Wie eine alte Diskettenbox, die man beim Aufräumen im Keller findet. Und auf einmal war alles wieder da: Geräusche, Bilder, Gefühle. Dieses Erlebnis hat mich so gepackt, dass ich beschlossen habe, meine schönsten Retro-Gaming-Momente endlich aufzuschreiben – oder besser gesagt: euch zu erzählen. […]
Ich war elf. Das war irgendwann 1981 oder ’82. Und ich erinnere mich noch ganz genau: Direkt hinter dem Eingang vom EZA – dem Einkaufszentrum für alle in Speyer – stand plötzlich ein seltsamer Kasten. Mannshoch, schwarz, mit einem Bildschirm, einem Joystick und blinkenden Tasten. Vorne dran: ein Münzeinwurf.
Ich erinnere mich, wie ich damals zum ersten Mal „freiwillig“ mit zum Einkaufen ging. Einkaufen! Ich hasste es eigentlich. So wirklich richtig! Vor allem gab es nichts langweiligeres als Getränkemärkte. Aber plötzlich – wollte ich nichts lieber. Wie kommts? Ich wollte zu ihm. Zu meinem neuen Helden.
Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein oder zwei Jahre kehrte ich regelmäßig zu diesem Automaten zurück. Manchmal nur zum Spielen, manchmal einfach nur, um den Highscore zu checken. Doch irgendwann war Schluss.
Das war nicht das Ende. Das klingt jetzt vielleicht wie ein Abschluss. Aber eigentlich war es ein Anfang. Denn was damals begann – dieses Staunen, diese Faszination – ist bis heute geblieben. Ich war Mario. Für ein paar Minuten. Und das reicht manchmal, um ein ganzes Leben zu prägen.
Und Du? Hattest Du auch so einen Moment? Dein erstes Mal vor einem Spielautomaten? Der eine Automat, der Dich gefesselt hat?
Jürgen
Der Beitrag Ein Held zu sein, kostet nur eine Mark – VideoPlay Folge #2 erschien zuerst auf Rusty's VideoPlay.
Es geht los … was mache ich hier nur! Aber wenn einen das Retro-Fieber erstmal packt, ist es eben zu spät. So entsteht hier gerade etwas, vor dem mich mehr als nur ein Freund gewarnt haben. Nicht noch ein Retrogamer-Podcast hab ich noch im Kopf, doch ich muss sagen, es tun sich (leider) auch immer wieder Lücken auf. So vermisse ich seit letzter Woche wirklich einen meiner liebsten Podcasts, es geht um den „The C64 Take-away Podcast“ von Jan Lund Thomsen, der passenderweise (das muss man ihm schon lassen) seine Sendung mit der 64sten Folge eingestellt hat. Hach … und mit über 50 möchte ich jetzt wie Johnny Castaway in seinem legendären Bildschirmschoner noch eine kleine Insel für mich errichten. Hier kann ich träumen und mich vielleicht auch mit euch austauschen. Den einen oder anderen Tipp loswerden oder oder oder … es ist alles offen, aber ich weiß, dass ich mich hier wohlfühlen werden – darum passiert es jetzt!
Aber zurück zum Thema, ich glaube, ich hab schon ein bisschen was zu erzählen, zumindest hab ich Lust dazu und vielleicht hat da draußen ja jemand Lust auch mal bei mir reinzuhören.
So, dann lasse ich es mal geschehen und drücke jetzt auf „Veröffentlichen„!
Viele Grüße und bis bald,
Der Beitrag Podcast Intro – Folge #1 erschien zuerst auf Rusty's VideoPlay.
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