Das Buch
Jan Clement schließt Kirchen. Nicht mit dem Schlüssel, mit der Tabelle. In Lütterbach soll er Sankt Vincent bewerten: zu groß, zu leer, zu teuer. Eigentlich Routine – bis Gemeindereferentin Elsa Engel am Altar steht und ihm erklärt, dass man das Wichtigste oft übersieht, weil man mit dem Falschen beschäftigt ist.
Was als Geschäftsreise beginnt, wird zur Zerreißprobe. Das Dorf redet. Der Pfarrer warnt. Frankfurt zieht die Reißleine. Und Jan muss entscheiden, ob Zahlen die ganze Wahrheit sind – oder nur die bequemere Hälfte.
Kirche geschlossen – Herz geöffnet ist eine christliche Businessromance über Effizienz und Sehnsucht, über ein Gebäude, das bleiben will, und zwei Menschen, die sich nicht in Excel pressen lassen.
Kapitel 1: Unerwartete Begegnung
Sonntagmorgen in Lütterbach. Jan Clement sitzt im Mietwagen vor Sankt Vincent und versteht nicht, warum er zögert. Drinnen: buntes Glas, leere Bänke, zwanzig Prozent Auslastung. Am Altar: Elsa Engel. Sie spricht über Emmaus, über das, was man nicht sieht, obwohl es direkt daneben geht – und schaut dabei in seine Richtung.
Nach dem Gottesdienst stellt er sich vor. Organisationsberatung, Bistum. Ihr Lächeln wird kühler. Seins unsicherer. Auf dem Weg ins Hotel weiß er schon: Der Bericht wird schwieriger als der Auftrag.
Als eBook bei amazon erhältlich und demnächst auch als Hörbuch bei Spotify.