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Es ist nur ein kurzer Moment, ein Augenblick wie ein Wimpernschlag. Und er geschieht in einem Konzert der Händel & Haydn-Gesellschaft in Boston. Das Orchester beendet mit zarten Tönen ein Stück von Mozart. Danach ist es ganz still im dunklen Saal. Doch plötzlich hören alle eine kindliche Stimme. Sie sagt nur ein Wort: „Wow!“
Orchesterchef David Snead geht dieses „Wow“ nicht mehr aus dem Kopf. Später erzählt er einem Reporter: „Es war so fantastisch, weil darin so viel spontanes und echtes Erstaunen über die Schönheit der Musik anklang. Ich wollte unbedingt wissen, wer dieses Kind ist!“
Per E-Mail wendet sich Snead an möglichst viele Besucher des Konzertes und hat Glück. Pensionär Stephen Mattin meldet sich. Er hatte das Konzert mit seinem 9-jährigen Enkel Ronan besucht. Und erinnert sich: „Dass ausgerechnet Ronan so spontan ‚Wow‘ sagte, hat mich am meisten überrascht.“ Denn der Junge ist autistisch, spricht so gut wie nie und lebt sonst ganz in seiner eigenen Welt. Doch die Musik von Mozart ist trotzdem zu ihm vorgedrungen und hat ihn tief berührt.
Orchesterchef Snead trifft sich mit Ronans Familie, und gemeinsam haben sie eine Idee. Fortan besuchen immer wieder Musikerinnen und Musiker des Orchesters die Familie und spielen im Wohnzimmer für Ronan persönlich. Für den Jungen, den die Musik mitten ins Herz getroffen hat und der einfach nur „Wow!“ sagte.
Ich denke, so ähnlich könnte es gewesen sein, als die Kraft des Heiligen Geistes damals die Freundinnen und Freunde Jesu berührte – das Ereignis, das wir bis heute zu Pfingsten feiern. Und bis heute soll es ja immer wieder vorkommen, dass Gott Menschen so begeistert, dass ihnen dazu nur noch ein Wort einfällt: „Wow!“
Autor: Martin Buchholz
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender / Martin BuchholzEs ist nur ein kurzer Moment, ein Augenblick wie ein Wimpernschlag. Und er geschieht in einem Konzert der Händel & Haydn-Gesellschaft in Boston. Das Orchester beendet mit zarten Tönen ein Stück von Mozart. Danach ist es ganz still im dunklen Saal. Doch plötzlich hören alle eine kindliche Stimme. Sie sagt nur ein Wort: „Wow!“
Orchesterchef David Snead geht dieses „Wow“ nicht mehr aus dem Kopf. Später erzählt er einem Reporter: „Es war so fantastisch, weil darin so viel spontanes und echtes Erstaunen über die Schönheit der Musik anklang. Ich wollte unbedingt wissen, wer dieses Kind ist!“
Per E-Mail wendet sich Snead an möglichst viele Besucher des Konzertes und hat Glück. Pensionär Stephen Mattin meldet sich. Er hatte das Konzert mit seinem 9-jährigen Enkel Ronan besucht. Und erinnert sich: „Dass ausgerechnet Ronan so spontan ‚Wow‘ sagte, hat mich am meisten überrascht.“ Denn der Junge ist autistisch, spricht so gut wie nie und lebt sonst ganz in seiner eigenen Welt. Doch die Musik von Mozart ist trotzdem zu ihm vorgedrungen und hat ihn tief berührt.
Orchesterchef Snead trifft sich mit Ronans Familie, und gemeinsam haben sie eine Idee. Fortan besuchen immer wieder Musikerinnen und Musiker des Orchesters die Familie und spielen im Wohnzimmer für Ronan persönlich. Für den Jungen, den die Musik mitten ins Herz getroffen hat und der einfach nur „Wow!“ sagte.
Ich denke, so ähnlich könnte es gewesen sein, als die Kraft des Heiligen Geistes damals die Freundinnen und Freunde Jesu berührte – das Ereignis, das wir bis heute zu Pfingsten feiern. Und bis heute soll es ja immer wieder vorkommen, dass Gott Menschen so begeistert, dass ihnen dazu nur noch ein Wort einfällt: „Wow!“
Autor: Martin Buchholz
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