Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Mein Mentor im Gespräch - Harry Sneed


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Software-Test von den 1970er Jahren bis heute

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Ich würde niemals Leute nach Zeit bezahlen und das ist ein Prinzip von mir schon immer gewesen." – Harry Sneed

Harry ist einer der Software Test Pioniere überhaupt. 1969 fing er an, im IT-Bereich zu arbeiten und bereits in den 1970er Jahren beschäftigte er sich mit Software-Qualität. Er sagt von sich, dass seine Ideen zu der damaligen Zeit noch nicht angenommen oder erkannt wurden lag daran, dass die Zeit noch nicht reif war. Harry war und ist mein Mentor. Er hat mir viel im Testing beigebracht und mich immer unterstützt. Daher freue ich mich sehr, dass er heute Gast in meinem Podcast ist.

Harry Sneed absolvierte 1959 die Sewanee Military Academy und diente im Vietnamkrieg, bevor er seinen Master in Public Administration & Information Sciences an der Universität Maryland erlangte. Seit 1969 hat er in den USA und Europa in verschiedenen IT-Rollen, einschließlich Programmierer, Analytiker, Projektleiter, Laborleiter und Geschäftsführer gewirkt und für renommierte Unternehmen wie Thyssen und Siemens gearbeitet. Als Dozent für Software Engineering war er an den Universitäten Regensburg, Passau und Budapest tätig und ist Autor von über 20 Büchern.

Highlights:

  • Das erste unabhängige Software-Testlabor in Europa entstand 1978, weil Harry Marsh Sneed innerhalb von Siemens keine Mitarbeiter finden konnte, die bereit waren, ausschließlich als Tester zu arbeiten.
  • Tester nach Zeit zu bezahlen lehnte Harry Marsh Sneed grundsätzlich ab: Abgerechnet wurde nach Testfall, abgedeckten Programmzweigen und nachgewiesenen Fehlern, was die ungarischen Mitarbeiter direkt motivierte.
  • Agile Entwicklung scheitert in der Praxis häufig daran, dass Komponenten zu groß geschnitten werden, um in einem Sprint wirklich fertiggestellt und getestet werden zu können.
  • Statische Analyse allein reicht nicht aus, um Software vollständig zu validieren, weil die Spezifikation dafür auf der gleichen semantischen Ebene stehen müsste wie der Code selbst.
  • Testaufwand wird von Projektleitern systematisch unterschätzt: Wer den nötigen Testaufwand realistisch benennt, riskiert, aus dem Projekt ausgeschlossen zu werden, wie das Beispiel der elektronischen Gesundheitskarte zeigt.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung