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Lange habt ihr gewartet und lange hat es gedauert. Doch der Weg war eigentlich nicht so lang. Von Finsterre nach Santiago de Compostela sind es knapp 86km. Ich habe Euch versprochen Euch mitzunehmen und wenn auch mit Verspätung kommt nun endlich meine erste Etappe vom Finisterre rückwärts. Von Finisterre nach Cee, mit Knall, großen grünen Schuhen und die seltsame Vermutung von Chat GPT.
Von der Anreise, über den Weg, das Wetter und Erkenntnisse. War es das was ich wollte? Würde ich ihn weiterempfehlen oder sogar nochmal laufen.
Eine herausfordernde Etappe wartet auf mich. Vom Gedanken des Abbruchs bis zur Einsicht der Erschöpfung. Leicht oder schwer, für was entscheidet man sich auf den letzten Metern?
Oft passieren Dinge weil sie passieren sollen. Hätte ich mich heute anders entschieden, wäre der folgende Tag ganz anders gelaufen. Dankbar im richtigen Moment am richtigen Ort gewesen zu sein und wenn auch nur für kurz, ein wirklich bedeutsames Zusammenkommen erlebt.
Das war mein wohl emotionalster Tag. Von Wegweisern zu Pfeilen und Gefühlen die wahrscheinlich nur ein Pilger verstehen kann.
Wer hat eigentlich gesagt das es Wanderschuhe sein müssen, Gummistiefel gehen auch, vielleicht nicht zu empfehlen, aber geht..., ich habs gesehen.
Wer kennt ihn noch. Den Steinbeisser von der unendlichen Geschichte. Heute war ich bei ihm zu Hause und es war so mystisch. Der dos Faros bietet immer wieder faszinierende Dinge, die man bewusst und achtsam erleben sollte.
Einfach nur gammeln fällt mir schwer wenn ich auf den Caminos zum pilgern bin.
Zwischen Pause, Knie schonen und doch schon mal kurz gucken...
Auf dem Camino ist es wie im Leben und auch im Leben muss man manchmal andere Wege gehen um durch zu halten.
Die anspruchsvollste Etappe soll sie 2. sein. Wie ich mit dem doch etwas überraschenden Teil des Weges umgegangen bin und warum ich eine Alternative wählen musste erfährst Du in der Folge.
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