Meisterschulen am Ostbahnhof, München

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By Franz Höpfinger, Meisterschulen am Ostbahnhof, München, LandmaschinenmechanikEducation
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Meisterschulen am Ostbahnhof, München episodes

  • VIPPO und Galliumnitrid: Wie Leiterplatten die Hitze von GaN-FETs in Land- und Baumaschinen bändigen

    VIPPO und Galliumnitrid: Wie Leiterplatten die Hitze von GaN-FETs in Land- und Baumaschinen bändigen


    Quelle: Vogel Communications Group GmbH & Co. KG @VogelBusinessMedia Whitepaper Lösungsansätze für die Elektronik von morgen

    Ein Leitfaden für Entwickler

    Lösungsansätze für die Elektronik von morgen ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. @ElektronikpraxisDe Impulse. Kontakte. abrufbar unter https://www.elektronikpraxis.de/loesungsansaetze-fuer-die-elektronik-von-morgen-d-68d141df371a5



    **Titelthema: VIPPO und Galliumnitrid: Wie Leiterplatten die Hitze von GaN-FETs in Land- und Baumaschinen bändigen**


    Galliumnitrid-FETs (GaN-FETs) haben die Leistungselektronik revolutioniert. Doch für den zuverlässigen Einsatz dieser Hochleistungsbauteile – gerade in anspruchsvollen Anwendungen mit hoher Leistungsdichte – ist ein **effektives Wärmemanagement** auf der Leiterplatte (PCB) unerlässlich.


    In dieser Episode beleuchten wir die entscheidende Rolle von **Via in Pad Plated Over (VIPPO)**, auch bekannt als IPC4761 Typ VII. Erfahren Sie, warum diese spezielle Konfiguration von thermischen Durchkontaktierungen so wichtig ist, um **das Abfließen des Lots zu verhindern** und innere Kupferschichten in die Wärmeableitung einzubinden.


    Wir zeigen anhand von Richtlinien für Entwickler, dass durch die Nutzung von *Under-Bump-Vias* (eine Form von VIPPO) in optimierten PCB-Designs der thermische Widerstand $R_{thJA}$ um **signifikante Werte** – in Fallstudien um bis zu **33 Prozent** oder sogar über 35 Prozent – reduziert werden kann. Die Maximierung der Kupferausnutzung (z. B. 2 oz Dicke) und der optimale Abstand wärmeerzeugender Komponenten tragen zusätzlich zur **Verbesserung der Zuverlässigkeit und Effizienz** bei.


    **#GaNFET #VIPPO #ViaInPadPlatedOver #Wärmemanagement #Leiterplatte #PCBOptimierung #ThermalVias #Leistungselektronik #IPC4761 #RthJA**


    14 min
  • Open Circuits: Die verborgene Schönheit und Ingenieurskunst im Inneren unserer Elektronik – Präzisionsarbeit, Katzenhaar und Fokus-Stapelung

    Open Circuits: Die verborgene Schönheit und Ingenieurskunst im Inneren unserer Elektronik – Präzisionsarbeit, Katzenhaar und Fokus-Stapelung

    Quelle: VCF West: Open Circuits: The Inner Beauty of Electronic Components - a book interviewVintage Computer Federation

    Tauchen Sie ein in die verborgene Welt der Elektronik mit den Autoren Eric (tube time) und Wendell (Mitbegründer von Evil Mad Scientists) und ihrem visuell beeindruckenden Werk Open Circuits. Das Buch entstand aus der Motivation, die Genialität und Eleganz der Hardware-Entwicklung für technisch nicht versierte Personen zugänglich zu machen und die Wertschätzung für die komplexe Ingenieurskunst zu steigern.

    Eric und Wendell enthüllen die Geheimnisse hinter alltäglichen und spezialisierten Komponenten durch kristallklare Querschnitte. Erfahren Sie mehr über die außergewöhnlichen und zeitaufwendigen Methoden, die sie anwenden mussten:

    • Präzisionsarbeit: Jede Probe erforderte viele Stunden des Polierens mit superfeinem Schleifpapier, um absolut makellose Oberflächen zu erzielen, was weit über die Anforderungen der typischen Fehleranalyse hinausging.
    • Fokus-Stapelung (Focus Stacking): Um eine immense Tiefenschärfe zu erreichen, wurde eine spezielle Technik angewendet, bei der zahlreiche Fotos mit minimal verschobener Kamera mit einem robotischen Stativ aufgenommen und dann am Computer zusammengesetzt wurden.
    • Ein Pinsel aus Katzenhaar: Um hartnäckigen Staub von empfindlichen Drahtverbindungen zu entfernen, griff Wendell zu einem äußerst unkonventionellen Werkzeug: einem Pinsel, der aus einem einzigen Katzenhaar gefertigt wurde!

    Entdecken Sie die inneren Strukturen von:

    • Vielschicht-Leiterplatten (PCBs), die Lagen, Fasergewebe und Durchkontaktierungen offenbaren.
    • Hochleistungskabeln, wie einem USB-C-Kabel, das im Inneren winzige Mikro-Koaxialkabel für hohe Datenraten verbirgt.
    • Smartphone-Komponenten, die zeigen, wie Epoxy-Unterfüllungen die Zuverlässigkeit bei Stürzen gewährleisten.
    • Quarzkristalle (wie eine Stimmgabel), bei denen die Laser-Trimmung zur Feinabstimmung der Frequenz sichtbar wird.

    Ein Muss für alle, die die verborgenen Details und die Genialität der Fertigungsprozesse unserer Technologie bewundern möchten!

    #OpenCircuits #Elektronik #InnerBeauty #VerborgeneSchönheit #HardwareDesign #Querschnitt #FokusStapelung #Katzenhaar #Präzisionsarbeit #VintageComputerFederation #EvilMadScientists #tubeTime


    20 min
  • Das tödliche Dilemma des Relais: Warum Silberkontakte bei Kleinsignalen versagen und Gold bei Last schmilzt – Der Freibrenn-Effekt erklärt

    Das tödliche Dilemma des Relais: Warum Silberkontakte bei Kleinsignalen versagen und Gold bei Last schmilzt – Der Freibrenn-Effekt erklärt.

    Quelle: eigene Unterlagen.

    Willkommen zu einer neuen Folge, in der wir uns mit dem unsichtbaren, aber kritischen Problem der Schaltkontakte in der Elektrotechnik beschäftigen: dem Dilemma des Relaismaterials.

    Relais werden grundsätzlich entweder für das Schalten hoher Lasten oder für minimale Signale konstruiert, wobei der entscheidende Unterschied im Kontaktmaterial liegt. Wir erklären, warum eine falsche Auswahl zum Totalausfall führen kann!

    Gold gegen Silber: Das Material-Duell

    Für das Schalten von Kleinsignalen (Mikro- bis Millivolt/Ampere), oft als Trockenlast bezeichnet, sind Edelmetalle wie reines Gold (Au) ideal. Gold sorgt für einen extrem niedrigen und konstanten Kontaktwiderstand, da es chemisch reaktionsträge ist und kaum isolierende Schichten bildet.

    Im Gegensatz dazu nutzen Lastrelais Legierungen auf Silberbasis (z. B. AgSnO₂). Diese sind aufgrund ihres höheren Schmelzpunktes und ihrer Härte optimiert für die Abführung von Schaltwärme und die Beständigkeit gegen den Schaltlichtbogen.

    Der fehlende Freibrenn-Effekt

    Doch das Problem entsteht, wenn ein Lastrelais Kleinsignale schalten soll. Silberlegierungen reagieren mit der Umgebungsluft und bilden auf der Kontaktoberfläche isolierende Schichten wie Silbersulfid oder Silberoxid. Bei Lastanwendungen erzeugt der hohe Strom einen Schaltlichtbogen, der diese Schichten verbrennt (freibrennt) und die Kontakte reinigt – ein essenzieller Selbstreinigungseffekt. Bei Kleinsignalanwendungen fehlt dieser elektrische Energieimpuls jedoch; die Spannung und der Strom sind zu gering, um die Schicht thermisch zu entfernen oder zu durchschlagen. Die Isolatorschicht führt zu einem extrem hohen Übergangswiderstand und zum Signalausfall.

    Die Hybrid-Lösung und ihr Haken

    Einige Hersteller bieten Hybrid- oder Kombi-Relais an, die versuchen, das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Diese nutzen eine Silberlegierung als Basis, die mit einer sehr dünnen Schicht aus reinem Gold überzogen wird. Solange nur Kleinsignale geschaltet werden, gewährleistet die Goldschicht die Zuverlässigkeit. Achtung: Wird das Hybrid-Relais zum ersten Mal zum Schalten einer hohen Last verwendet, verbrennt oder verdampft der entstehende Schaltlichtbogen die dünne Goldschicht. Sobald dies geschehen ist, ist das Relais nicht mehr zuverlässig für Kleinsignalanwendungen geeignet, da es fortan auf die Schichtbildung der darunterliegenden Silberkontakte angewiesen ist.

    Erfahren Sie in dieser Episode, wie die richtige Wahl des Kontaktmaterials über die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Schaltung entscheidet!

    #Relais #Elektrotechnik #Kontaktmaterial #Schaltkontakte #FreibrennEffekt #Kleinsignal #Lastrelais #Trockenlast #Goldkontakte #Silberlegierung #Übergangswiderstand #SuperTollesDokument


    18 min
  • DIN, ISO & Co.: Wer wirklich die Regeln für unsere technisierte Welt festlegt

    DIN, ISO & Co.: Wer wirklich die Regeln für unsere technisierte Welt festlegt

    Quelle: eigene Unterlagen an der Meisterschulen am Ostbahnhof, MünchenFachbereich LandmaschinenmechanikUnterlagen auf Anfrage verfügbar.

    In unserer technisierten Welt bestimmen Normen und Standards, wie Produkte funktionieren, wie Kommunikationssysteme aufgebaut sind und welche Sicherheitsanforderungen gelten. Aber wer schreibt diese Regeln wirklich? Weltweit gibt es über fünfzig Organisationen, die den Titel „Standardisierungsorganisationen“ verdienen.

    In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der globalen und nationalen Regelwerke ein und klären die entscheidenden Unterschiede.

    1. Die Architekten des globalen Standards:

    Wir stellen die World Standards Cooperation (WSC) vor, eine Arbeitsgemeinschaft, die 2001 gegründet wurde, um das freiwillige, auf Konsens basierende System der Standardisierung zu stärken.

    • ISO (Internationale Organisation für Normung): Die ISO erarbeitet internationale Normen in allen Bereichen, mit Ausnahme der Elektrik/Elektronik und der Telekommunikation.
    • IEC (Internationale Elektrotechnische Kommission): Sie ist die zuständige internationale Normungsorganisation für die Bereiche Elektrotechnik und Elektronik.
    • ITU (Internationale Fernmeldeunion): Diese Organisation ist für die Normung in der Telekommunikation zuständig und hat eine Sonderstellung als Organisation der Vereinten Nationen (UN).

    2. Nationale und Regionale Einflussbereiche:

    Wir beleuchten die Schlüsselrollen auf regionaler und nationaler Ebene:

    • DIN (Deutsches Institut für Normung): Die bedeutendste nationale Normungsorganisation in Deutschland. Das DIN ist eine unabhängige Plattform, die im Konsensverfahren Normen erarbeitet und Deutschland als Mitglied der ISO vertritt.
    • CEN, CENELEC und ETSI: Das Europäische Komitee für Normung (CEN) ist auf regionaler Ebene für europäische Normen (EN) in allen technischen Bereichen außer Elektrotechnik und Telekommunikation verantwortlich. Für Elektrotechnik ist CENELEC und für Telekommunikation das ETSI zuständig.

    3. Die Macht der Industrie-Standards (Die „Co.“):

    Nicht alle Regeln kommen von formellen Normungsorganisationen. Wir zeigen, wie Konsortien und Verbände den „Stand der Technik“ festlegen:

    • VDI-Richtlinien: Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ist keine offizielle Normungsorganisation wie DIN oder ISO. Stattdessen erstellt er VDI-Richtlinien, die als umfangreiches technisches Regelwerk den Stand der Technik in vielen Ingenieurbereichen beschreiben und als wichtiger Nachweis in technischen Fragen dienen.
    • AEF und ISOBUS: Die Agricultural Industry Electronics Foundation (AEF) ist ebenfalls keine klassische Normungsorganisation. Als Plattform der Agrarindustrie verbessert sie die herstellerübergreifende Kompatibilität und erstellt AEF-Guidelines zur Umsetzung und Ergänzung des Standards ISO 11783 (ISOBUS). Die AEF hat sich sogar zur Aufgabe gemacht, selbst entwickelte Branchenstandards in offizielle ISO-Normen zu überführen.
    • UN ECE-Regelungen: Wir klären, warum die UN ECE (Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa) keine klassische Normungsorganisation ist, aber dennoch Regelungen zur Erleichterung der Wirtschaftskooperation festlegt, die besonders im Kraftfahrzeugbereich (z. B. für das E-Zeichen) bekannt sind.

    Fazit: Normungs- und Standardisierungsorganisationen sind wichtige Erfolgsfaktoren für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie entwickeln Standards, um den weltweiten Handel zu fördern, die Qualität und Sicherheit zu sichern und die Verständigung zu verbessern. Erfahren Sie, wer im Hintergrund die unsichtbaren Regeln für Ihre Technik festlegt.


    Die wichtigsten Organisationen und Akronyme:

    • #ISO
    • #DIN
    • #IEC
    • #IEC61499
    • #IEC61131-3
    • #ITU
    • #CEN
    • #VDI
    • #DKE
    • #AEF
    • #Normung
    • #Standardisierung
    • #TechnischeRegeln
    • #StandDerTechnik
    • #Qualitätsmanagement
    • #GlobalStandards
    • #Kompatibilität
    • #ITNormung
    • #Elektrotechnik
    • #Telekommunikation
    • #ISOBUS
    • #ISO11783
    • #Ingenieurwesen
    • #Präzision
    • #TechnikWelt
    23 min
  • Schlüter: Vom Kaiserreich-Motor zum 500-PS-Giganten – Aufstieg und Fall der bärenstarken Traktoren aus Freising

    Schlüter: Vom Kaiserreich-Motor zum 500-PS-Giganten – Aufstieg und Fall der bärenstarken Traktoren aus Freising


    Quelle: Anton Schlüter (Unternehmen)

    Podcast-Beschreibung

    Titel: Schlüter: Vom Kaiserreich-Motor zum 500-PS-Giganten – Aufstieg und Fall der bärenstarken Traktoren aus Freising

    Beschreibungstext:

    Tauchen Sie ein in die Geschichte von Anton Schlüter München, einem traditionsreichen deutschen Hersteller von Traktoren und Stationärmotoren. Diese Episode beleuchtet den Aufstieg und den Niedergang einer Marke, die für bärenstarke bayerische Ingenieurskunst stand.

    Von den Anfängen bis zum Großschlepper-Spezialisten:

    Das Unternehmen wurde bereits 1899 von Kommerzienrat Anton Schlüter (1867–1949) gegründet und widmete sich zunächst dem Bau von Benzin- und Vielstoffmotoren. Ab 1937 stieg Schlüter in den Traktorenbau ein. Nach Kriegszerstörungen in München und Freising konzentrierte Anton Schlüter junior die Herstellung auf ein Werk.

    Die entscheidende Wende kam ab 1964, als sich Schlüter auf den Bau von Großschleppern spezialisierte. Legendäre Baureihen wie Super Trac und Profi Trac, welche serienmäßig bis zu 320 PS leisteten, machten die Marke bekannt. Das Trac im Namen wies dabei auf Tracschlepper mit vier gleich großen Rädern hin.

    Der 500-PS-Gigant und der tragische Niedergang:

    Der absolute Höhepunkt der Schaffenskraft war 1978: Als Unikat entstand der Profi Trac 5000 TVL. Mit gewaltigen 368 kW (500 PS) war er der stärkste Schlepper Europas. Doch trotz Innovationen wie dem Euro Trac (1989 vorgestellt) geriet Schlüter in wirtschaftliche Schieflage. Die Konkurrenz überholte die Freisinger technisch.

    Nachdem nur 184 Exemplare des Euro Trac gebaut worden waren, musste Schlüter Konkurs anmelden. Das Werk in Freising, das einst zur Gießerei ausgebaut worden war, schloss im Dezember 1993. Die nachfolgende Produktion bei der LandTechnik Schönebeck wurde nach nur 32 produzierten Exemplaren eingestellt.

    Das Erbe in Freising:

    Wir blicken auf das, was blieb: Das stillgelegte Werk in Freising stand über ein Jahrzehnt als Industrieruine mit zwei markanten Türmen. Heute erinnern die renovierten Gebäude als Schlüterhallen an die frühere Nutzung, wo auch ein restaurierter Schlüter-Schlepper seinen Platz fand.

    Erfahren Sie, wie Schlüter zum Inbegriff des bayerischen Kraftprotzes wurde und warum eine der bärenstärksten Traktorenmarken Deutschlands verschwand. Bis heute pflegen mehrere Fanclubs die Erinnerung an die Marke und veranstalten regelmäßig Schlüter-Feldtage.

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    Keywords (Tags): #Schlüter #Traktoren #Großschlepper #ProfiTrac5000TVL #Freising #Landtechnik #Industriegeschichte #Bayern #Konkurs1993

    18 min
  • Vom bayerischen Dorf in die Autodesk Cloud: Die faszinierende Metamorphose der Software-Legende EAGLE CAD

    Vom bayerischen Dorf in die Autodesk Cloud: Die faszinierende Metamorphose der Software-Legende EAGLE CAD

    Video auf Youtube: @ms-muc-lama

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    EAGLE CAD: Eine Legende


    Der Leiterplatten-Editor EAGLE (Easily Applicable Graphical Layout Editor) ist ein legendäres Stück deutscher Softwareentwicklung. Dieser Podcast erzählt die faszinierende Geschichte der Software, die 1988 in der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen (Postleitzahl 84568) ihren Anfang nahm.

    Gründer wie Rudolf Hofer und Klaus-Peter Schmidinger schufen EAGLE als eine einfache, aber leistungsstarke 16-Bit PCB-Design-Anwendung für DOS, die sich schnell als erschwingliche und plattformunabhängige Alternative zu teureren EDA-Systemen etablierte. Wir beleuchten den einzigartigen "CadSoft-Spirit" aus Pleiskirchen, der lange Zeit durch den exzellenten Support und die Community-Arbeit von zentralen Figuren wie Richard Hammerl (Autor des EAGLE-Handbuchs) und Alfred Zaffran geprägt wurde.

    Nach über 20 Jahren Unabhängigkeit begann eine Kette von Eigentümerwechseln, die EAGLE schließlich in die Cloud führte. Erfahren Sie, wie die CadSoft Computer GmbH 2009 von Premier Farnell übernommen wurde und 2016 schließlich an den US-Softwarekonzern Autodesk veräußert wurde.

    Die Metamorphose spiegelt den Wandel der gesamten Softwareindustrie wider: von einer lokal entwickelten Kaufsoftware hin zu einem reinen Abonnement-Modell (ab Version 8.0.0 um 2017) und der tiefen Integration in die Fusion 360 Cloud-Plattform. Der Podcast endet mit der finalen Zäsur: der Einstellung des eigenständigen Verkaufs von EAGLE-Lizenzen zum 7. Mai 2026.

    Begleiten Sie uns auf dem Flug des Adlers – von den bescheidenen Anfängen in Bayern bis zum globalen Abschied als eigenständiges Produkt.



    18 min

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