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1. Zwei Monate nach Persmanhof-Einsatz: keine Verfahren, aber hohe Kosten
Trotz Anzeigen wegen Verwaltungsübertretungen – etwa falsch aufgestellter Zelte und geparkter Autos – liegt bislang kein abgeschlossenes Verfahren vor. Die Grünen kritisieren den Aufwand als „vollkommen unverhältnismäßig“; insbesondere das Einschreiten des Landesamts für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung wird als überzogen angesehen. Der Peršmanhof ist historisch hoch sensibel: Gedenkstätte eines Massakers an Kärntner Slowenen durch Nazis im April 1945. Viele sehen daher das Vorgehen als unangemessen und werten es als Provokation. Innenminister Karner versprach einen Abschlussbericht der Analysekommission; dieser war zwei Monate nach dem Einsatz noch nicht vorgelegt. Ende September wurde ein Bericht der eingesetzten Komission versprochen, zum Zeitpunkt der heutigen Sendung am Mittwoch den 15. Oktober wurde noch kein Bericht veröffentlicht.
Der Tatvorwurf reicht über mehrere Jahre; der Kontakt zu einem Häftling soll der Auslöser gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, im Rahmen dieser Beziehung in Schmuggelgeschäfte eingestiegen zu sein. Die Belege für das Vorgehen sind in der 25-seitigen Anklageschrift angeführt, darunter belastende Aussagen und Ermittlungen. Wann der Prozess stattfinden wird, ist noch unklar.
Wie der Kurier berichtete, wurden am 13. Oktober 2025 die letzten 20 noch lebenden israelischen Geiseln aus der Gefangenschaft der Hamas freigelassen. Die Freilassungen erfolgten im Rahmen eines Waffenruhe- und Gefangenenaustauschabkommens unter Vermittlung der USA. Im Gegenzug will Israel rund 1.900 palästinensische Häftlinge freilassen, darunter mehrere hundert mit langen Haftstrafen.
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) unterstützte die Übergabe, z. B. hinsichtlich der sterblichen Überreste der Toten. In Israel löste die Rückkehr Jubel aus, auch im Gaza Streifen wurde ein erhofftes Ende des Krieges gefeiert.
By Radio Helsinki1. Zwei Monate nach Persmanhof-Einsatz: keine Verfahren, aber hohe Kosten
Trotz Anzeigen wegen Verwaltungsübertretungen – etwa falsch aufgestellter Zelte und geparkter Autos – liegt bislang kein abgeschlossenes Verfahren vor. Die Grünen kritisieren den Aufwand als „vollkommen unverhältnismäßig“; insbesondere das Einschreiten des Landesamts für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung wird als überzogen angesehen. Der Peršmanhof ist historisch hoch sensibel: Gedenkstätte eines Massakers an Kärntner Slowenen durch Nazis im April 1945. Viele sehen daher das Vorgehen als unangemessen und werten es als Provokation. Innenminister Karner versprach einen Abschlussbericht der Analysekommission; dieser war zwei Monate nach dem Einsatz noch nicht vorgelegt. Ende September wurde ein Bericht der eingesetzten Komission versprochen, zum Zeitpunkt der heutigen Sendung am Mittwoch den 15. Oktober wurde noch kein Bericht veröffentlicht.
Der Tatvorwurf reicht über mehrere Jahre; der Kontakt zu einem Häftling soll der Auslöser gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, im Rahmen dieser Beziehung in Schmuggelgeschäfte eingestiegen zu sein. Die Belege für das Vorgehen sind in der 25-seitigen Anklageschrift angeführt, darunter belastende Aussagen und Ermittlungen. Wann der Prozess stattfinden wird, ist noch unklar.
Wie der Kurier berichtete, wurden am 13. Oktober 2025 die letzten 20 noch lebenden israelischen Geiseln aus der Gefangenschaft der Hamas freigelassen. Die Freilassungen erfolgten im Rahmen eines Waffenruhe- und Gefangenenaustauschabkommens unter Vermittlung der USA. Im Gegenzug will Israel rund 1.900 palästinensische Häftlinge freilassen, darunter mehrere hundert mit langen Haftstrafen.
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) unterstützte die Übergabe, z. B. hinsichtlich der sterblichen Überreste der Toten. In Israel löste die Rückkehr Jubel aus, auch im Gaza Streifen wurde ein erhofftes Ende des Krieges gefeiert.