Rassistischer und antisemitischer Chat unter Young Republicans an Öffentlichkeit
Wie
Politico berichtete, wurde ein interner Chat von Mitgliedern der US-Jugendorganisation
Young Republicans öffentlich, in dem sich rassistische, antisemitische und gewaltverherrlichende Kommentare fanden – darunter Bezugnahmen auf Gaskammern und Hitler. Der Chat umfasste rund 2.900 Seiten und zog parteiübergreifende Empörung nach sich. In Folge entschied die Führung des New York-Zweigverbands, die lokale Organisation auszusetzen. Einige Beteiligte wurden bereits entlassen oder aufgefordert zurückzutreten. Die Enthüllung wirft ein grelles Licht auf problematische Haltungen innerhalb konservativer Jugendnetzwerke.
Krone der Kaiserin gestohlen – spektakulärer Einbruch im Louvre
Wie der ORF meldete, haben Einbrecher im Pariser Louvre in nur sieben Minuten kostbare Schmuckstücke erbeutet – darunter offenbar eine Krone einer Kaiserin. Bei der Flucht ließ das Täter:innenensemble die Krone zurück, sie wurde in der Nähe des Museums gefunden. Den Ermittlern zufolge nutzten die Diebe einen Lastenlift und bewegten sich höchst effizient. Der Vorfall gleicht einem filmreifen Einbruch, der in ähnlicher Art bereits mehrmals cineastisch aufgegriffen wurde.
Peršmanhof-Kommission könnte Einsatz für rechtswidrig erklären
Wie
Der Standard berichtete, könnte die Peršmanhof-Kommission den umstrittenen Polizeieinsatz bei einem antifaschistischen Camp in Kärnten als rechtswidrig einstufen. Bei dem Einsatz seien Behördenrechte überschritten worden, argumentieren Kritiker:innen. Der Einsatz am historischen Peršmanhof – einer NS-Gedenkstätte – hatte starkes Aufsehen erregt. Die Kommission soll nun prüfen, ob es zu unverhältnismäßiger Gewaltanwendung kam. Besonders sensibel ist die Situation, da der Ort mit der Geschichte der Familie Sadovnik verbunden ist, die 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. Der Einsatz rief medial und politisch scharfe Kritik hervor, zuletzt wurde im Kärntner Landtag über die Vorgänge verhandelt.
Schuldspruch und Freispruch im Benko-Prozess – vier Aspekte
Im Prozess gegen Immobilienmilliardär René Benko fällte das Innsbrucker Gericht ein differenziertes Urteil: Wie
Der Standard berichtete, wurde er im Zusammenhang mit einer 300.000-Euro-Schenkung an seine Mutter verurteilt, während ihn der Teilvorwurf über eine Miet- und Betriebskostenvorauszahlung in Höhe von rund 360.000 Euro frei sprach. Das Urteil umfasst demnach sowohl Schuldspruch als auch Freispruch. Der Schuldspruch ist nicht rechtskräftig, mehrere Verfahren gegen Benko laufen weiterhin.