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Junge, aktive Menschen erleiden beim Sport häufig traumatische Meniskusrisse. Diese Verletzung führt oft zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Noch kritischer ist, dass Betroffene ein 6-mal höheres Risiko haben, später eine Kniearthrose zu entwickeln. Standardmäßig wird vielen dieser Patienten eine arthroskopische partielle Meniskektomie empfohlen. Allein in den USA werden jährlich über 200.000 dieser Eingriffe bei unter 45-Jährigen durchgeführt.Doch ist diese Operation wirklich notwendig, oder gibt es Alternativen? Die STARR-Studie stellte genau das infrage. Sie verglich die Meniskektomie mit einem strukturierten Physiotherapieprogramm unter Aufsicht und Hausübungen mit der Option zur späteren Operation, sollte sich keine Besserung einstellen. Ziel der nun vorliegenden Sekundäranalyse war es, mithilfe von MRT-Untersuchungen frühe arthrosebedingte Veränderungen 24 Monate nach einem isolierten Meniskusriss zu vergleichen. Die Forscher stellten hierfür operativ und konservativ behandelte Patienten gegenüber.Klinisch zeigte sich, dass die Meniskektomie 24 Monate nach Beginn der Behandlung einer Physiotherapie nicht überlegen war. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie deuten sogar darauf hin, dass sich Knochenmarksläsionen und Knorpeldefekte nach einer Meniskektomie im Vergleich zu einer physischen Therapie nach 24 Monaten bei jungen Patienten mit isolierten traumatischen Meniskusrissen eher verschlimmern.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38574801/
van der Graaff SJA et al. Post-traumatic and OA-related lesions in the knee at baseline and 2 years after traumatic meniscal injury: Secondary analysis of a randomized controlled trial. Osteoarthritis Cartilage 2025; 33:647-655
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
By Thieme GruppeJunge, aktive Menschen erleiden beim Sport häufig traumatische Meniskusrisse. Diese Verletzung führt oft zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Noch kritischer ist, dass Betroffene ein 6-mal höheres Risiko haben, später eine Kniearthrose zu entwickeln. Standardmäßig wird vielen dieser Patienten eine arthroskopische partielle Meniskektomie empfohlen. Allein in den USA werden jährlich über 200.000 dieser Eingriffe bei unter 45-Jährigen durchgeführt.Doch ist diese Operation wirklich notwendig, oder gibt es Alternativen? Die STARR-Studie stellte genau das infrage. Sie verglich die Meniskektomie mit einem strukturierten Physiotherapieprogramm unter Aufsicht und Hausübungen mit der Option zur späteren Operation, sollte sich keine Besserung einstellen. Ziel der nun vorliegenden Sekundäranalyse war es, mithilfe von MRT-Untersuchungen frühe arthrosebedingte Veränderungen 24 Monate nach einem isolierten Meniskusriss zu vergleichen. Die Forscher stellten hierfür operativ und konservativ behandelte Patienten gegenüber.Klinisch zeigte sich, dass die Meniskektomie 24 Monate nach Beginn der Behandlung einer Physiotherapie nicht überlegen war. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie deuten sogar darauf hin, dass sich Knochenmarksläsionen und Knorpeldefekte nach einer Meniskektomie im Vergleich zu einer physischen Therapie nach 24 Monaten bei jungen Patienten mit isolierten traumatischen Meniskusrissen eher verschlimmern.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38574801/
van der Graaff SJA et al. Post-traumatic and OA-related lesions in the knee at baseline and 2 years after traumatic meniscal injury: Secondary analysis of a randomized controlled trial. Osteoarthritis Cartilage 2025; 33:647-655
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].