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Das neue Buch von Barbara Messer: Das Methodenbuch für ungewöhnliche Coachings, Trainings, Workshops und Seminare
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Die Episode beginnt mit der grundlegenden Frage, wie Lernen und Veränderung zusammenhängen und warum Menschen in Zeiten des Wandels oft nach Sicherheit suchen. Barbara betont, dass Veränderung ständig geschieht, aber im Bildungskontext oft an der Vorhersehbarkeit scheitert. Um aus dem Modus des «Wiederholens des Üblichen» auszubrechen, braucht es Irritationsmomente, die Neugier säen – sei es durch eine persönliche Begrüssung vor dem Kursraum oder den Einsatz von Spielfiguren. David reflektiert dabei über die notwendige Veränderungsenergie und den «Überwindungsschmerz», den es kostet, bewährte, aber vielleicht langweilige Methoden hinter sich zu lassen.
Im Zentrum des Gesprächs steht die Präsenz der Lehrperson. Barbara erläutert ihren Kernsatz: Das Feuer in einem selbst muss brennen, um es in anderen zu entfachen. Sie schildert eindrücklich, wie die emotionale Nähe zum Thema und die Nahbarkeit des Lehrenden Lernbarrieren – wie etwa Sprachblockaden – abbauen können. Ein praktisches Werkzeug hierfür ist das Schaffen von Sinnbildern und Metaphern, wie Barbaras Beispiel, eine Idee «schwanger zu tragen», um abstrakte Prozesse greifbar zu machen.
Besonderes Augenmerk wird auf das Format der TV-Show gelegt. Dieses dient als Rahmen, um selbst langweilige Inhalte attraktiv zu verpacken, indem man sich an bekannten Fernsehformaten wie Quizsendungen oder Wissensmagazinen orientiert. David und Barbara entwickeln live Ideen für das Judo-Training, etwa durch Analogien mit Tieren oder den Einsatz von Musik und Rhythmus, um komplexe Bewegungsabläufe emotional zu verankern. Hierbei wird deutlich, dass das Einlassen auf das Unperfekte und Spielerische den Teppich für die Lernenden ausrollt, selbst etwas zu wagen.
Abschliessend thematisiert die Folge den Mut zum Rollenwechsel. Durch eine fiktive Identität können Lehrpersonen wie Lernende ihre eigene Geschichte und damit verbundene Blockaden kurzzeitig ablegen. Die Episode schliesst mit der Ermutigung zum «Beginner Spirit»: Auch als Meister in einem Fach ist es wertvoll, in einem anderen Bereich wieder Schüler zu sein, um das Gefühl der Lernenden nachempfinden zu können. David und Barbara laden die Hörer dazu ein, selbst zum Vorbild für Veränderung zu werden und die eigene Kreativität durch bewusstes Üben und Proben stetig zu erweitern.
By Barbara Messer, David SigosGib uns ein Feedback: [email protected]
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Die Episode beginnt mit der grundlegenden Frage, wie Lernen und Veränderung zusammenhängen und warum Menschen in Zeiten des Wandels oft nach Sicherheit suchen. Barbara betont, dass Veränderung ständig geschieht, aber im Bildungskontext oft an der Vorhersehbarkeit scheitert. Um aus dem Modus des «Wiederholens des Üblichen» auszubrechen, braucht es Irritationsmomente, die Neugier säen – sei es durch eine persönliche Begrüssung vor dem Kursraum oder den Einsatz von Spielfiguren. David reflektiert dabei über die notwendige Veränderungsenergie und den «Überwindungsschmerz», den es kostet, bewährte, aber vielleicht langweilige Methoden hinter sich zu lassen.
Im Zentrum des Gesprächs steht die Präsenz der Lehrperson. Barbara erläutert ihren Kernsatz: Das Feuer in einem selbst muss brennen, um es in anderen zu entfachen. Sie schildert eindrücklich, wie die emotionale Nähe zum Thema und die Nahbarkeit des Lehrenden Lernbarrieren – wie etwa Sprachblockaden – abbauen können. Ein praktisches Werkzeug hierfür ist das Schaffen von Sinnbildern und Metaphern, wie Barbaras Beispiel, eine Idee «schwanger zu tragen», um abstrakte Prozesse greifbar zu machen.
Besonderes Augenmerk wird auf das Format der TV-Show gelegt. Dieses dient als Rahmen, um selbst langweilige Inhalte attraktiv zu verpacken, indem man sich an bekannten Fernsehformaten wie Quizsendungen oder Wissensmagazinen orientiert. David und Barbara entwickeln live Ideen für das Judo-Training, etwa durch Analogien mit Tieren oder den Einsatz von Musik und Rhythmus, um komplexe Bewegungsabläufe emotional zu verankern. Hierbei wird deutlich, dass das Einlassen auf das Unperfekte und Spielerische den Teppich für die Lernenden ausrollt, selbst etwas zu wagen.
Abschliessend thematisiert die Folge den Mut zum Rollenwechsel. Durch eine fiktive Identität können Lehrpersonen wie Lernende ihre eigene Geschichte und damit verbundene Blockaden kurzzeitig ablegen. Die Episode schliesst mit der Ermutigung zum «Beginner Spirit»: Auch als Meister in einem Fach ist es wertvoll, in einem anderen Bereich wieder Schüler zu sein, um das Gefühl der Lernenden nachempfinden zu können. David und Barbara laden die Hörer dazu ein, selbst zum Vorbild für Veränderung zu werden und die eigene Kreativität durch bewusstes Üben und Proben stetig zu erweitern.