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Stefan Büsser ist Moderator, Comedian und Entertainer – bekannt aus «Late Night Switzerland», «Donnschtig-Jass» und «Focus». In dieser Folge sprechen wir über sein neues Solo-Programm «Über-lebt» und die persönlichen Geschichten dahinter. Stefan gibt Einblicke in seinen Alltag zwischen TV, Radio, Comedy und Bühne. Wir reden über seine Cystische Fibrose, über Humor, Kritik und darüber, wie er all seine Projekte unter einen Hut bringt. Zudem erfahren wir, wie für ihn ein perfekter Tag ganz ohne Termine aussehen würde – und welches Ferienziel noch auf seiner To-do-Liste steht.
https://www.stefanbuesser.ch/
Pauline Bulliard ist Reparaturschneiderin bei FREITAG – der Kultmarke, die aus ausgemusterten LKW-Planen Rucksäcke und Taschen schneidert. In ihrem Atelier in München treffen Taschen aus ganz Europa ein. In diesem Gespräch erzählt sie mir, wie sie sich nach dem Biologiestudium dazu entschlossen hat, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen und eine dreijährige Ausbildung an der École de la Couture in Freiburg in Angriff zu nehmen. Wir erfahren, wie Pauline nach München kam, sprechen über die Marke FREITAG im Allgemeinen und darüber, wie der Alltag im Reparaturatelier aussieht.
Christophe Zürcher ist schulischer Heilpädagoge und freier Mitarbeiter im Gottéron-Kommentatoren-Team von Radio Freiburg. Der Michael Cotting Podcast für einmal am Puls der Zeit! Noch gebettet in Euphorie, darf ich in diesem Gespräch das Expertenwissen von Christophe anzapfen. Gemeinsam blicken wir auf die unvergessliche Nacht des Titelgewinns zurück, versuchen einzuordnen, was in den vergangenen Tagen rund um Gottéron passiert ist – und was dieser historische Erfolg für die Stadt Freiburg, den Kanton und die ganze Gottéron-Familie bedeutet.
Nicolas Lehmann ist Student und Regisseur aus Schmitten. Schon als Achtjähriger entdeckte er seine Leidenschaft fürs Filmemachen – zunächst mit einfachen Mitteln, heute mit immer grösseren Projekten und wachsender Erfahrung. Im März feierte sein neustes Projekt „Rahmenlos“ Premiere. In diesem Gespräch erzählt Nicolas von der Entwicklung seines Schaffens, davon, wo man seine Filme anschauen kann, und wie es zur Zusammenarbeit mit der Jungautorin Sarina Gygi kam, aus deren Feder die Romanvorlage zu „Rahmenlos“ stammt. Ausserdem sprechen wir über das Filmbusiness, über Nicolas’ Liebe zur Filmkunst im Allgemeinen und ordnen ein, welche Rolle KI künftig im Handwerk des Filmemachens spielen könnte.
Weitere Informationen zu Nicolas und seinen Filmen:Â https://ko-fi.com/zacharyproductions?utm_source=ig&utm_medium=social&utm_content=link_in_bio&fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGnqucz3DDRSeuR2AeYD02xSPU7jK1hUM5_7gDzTs3YGCvkV8W8U0AsibuSN8I_aem_BVQjiIruhKH40trxNO0hIw
Sein Insta: https://www.instagram.com/zachary.productions/
Das in Minute 52 besprochene Video: https://www.instagram.com/p/DU8cgfZCP0b/
Antonia Jann studierte Pädagogik, Psychologie und Gerontologie an den Universitäten Zürich, Wien und Vechta. In diesem Gespräch erzählt sie, wie sie von der Primarlehrerin zur Gerontologin und Coach wurde – und warum sie sich seit vielen Jahren mit Fragen des Alterns, des gesellschaftlichen Wandels und der Lebensgestaltung im höheren Alter beschäftigt. Wir sprechen über ihren beruflichen Weg, ihre langjährige Tätigkeit bei der Age-Stiftung und ihren heutigen Alltag als Beraterin und Coach für Menschen und Organisationen im Übergang. Ein besonderer Fokus liegt auf der SWISS100-Studie, die hundertjährige Menschen und ihre Angehörigen befragt hat: Was zeichnet diese Hochaltrigen aus? Was hält sie stabil – körperlich wie seelisch? Und wie wichtig ist eigentlich eine positive Grundhaltung?
Informationen zu Frau Jann findet man unter https://www.out-in.ch/antonia-jann & https://www.lebens-wandel-pensionierung.ch/ & https://jannmoeschlin.ch/angebot/
Informationen zu besprochenen Studie findet man unter https://wp.unil.ch/swiss100/de/
Informationen und Quellen zu besprochenen Statistiken findet man unter https://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.TFRT.INÂ
Martin Schick ist Performance-Künstler, Kulturschaffender und setzt sich intensiv mit alternativen Wohnformen auseinander. Für dieses Gespräch durfte ich ihn in seinem umgebauten Container besuchen – ein Ort, der viel über seine Haltung zum Leben und Arbeiten erzählt. Wir sprechen über sein erstes Engagement nach der Schauspielschule in einer SRF-Comedy-Soap, über die Frage, warum unsere Gesellschaft systemisch oft so festgefahren wirkt, und darüber, welche Projekte ihn aktuell beschäftigen. Es geht um künstlerische Freiheit, Eigenverantwortung und die Bereitschaft, Dinge anders zu denken.
Mehr Informationen zu Martin Schick findet man auf seiner Homepage: https://www.martinschick.com/
Christine Thürmer gilt als die meistgewanderte Frau der Welt. Ende dreissig war sie eine erfolgreiche Managerin und als Saniererin dafür bekannt, angeschlagenen Unternehmen neues Leben einzuhauchen. 2004 entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Fernwandern – auf dem Pacific Crest Trail in den USA. Was als Abenteuer begann, wurde schnell mehr als nur ein Ausgleich zum Berufsalltag. 2007 nahm sie sich eine längere Auszeit zum Wandern. Die Konsequenz: Kündigung. Fast zeitgleich verlor sie einen guten Freund viel zu früh. Diese Erfahrung veränderte ihren Blick auf das Leben grundlegend. Ihr wurde klar: Wirklich wertvoll ist nicht Geld, sondern Lebenszeit. Aus einem Hobby wurde eine Leidenschaft, aus der Leidenschaft eine Passion – und schliesslich ein Beruf. Heute teilt sich ihr Jahr in zwei klare Phasen: Rund sechs Monate ist sie auf Langstrecken unterwegs, die anderen sechs Monate gibt sie Shows, schreibt Bücher und plant ihre nächsten Tour.
Mehr ĂĽber Christine findet man auf ihrer Homepage (https://christinethuermer.de/) und auf Instagram (https://www.instagram.com/christine_thuermer/).
Meine erste Online-Aufzeichnung klang nach der Aufnahme ehrlich gesagt ziemlich besch*****. Dass diese Folge heute so gut klingt, ist Martin Rohrmoser (https://www.locationsound.at/) zu verdanken. Vielen Dank nochmals fĂĽr die schnelle und professionelle Rettung.
Wichtiger Nachtrag einer vergessenen Frage: Wieso ist ein kristallsuchender ein "Strahler"?
Im Alpenraum nennt man die spitzen Bergkristalle traditionell „Strahlen“. Der Name „Strahlen“ kommt daher, dass die langen, klaren Kristallspitzen oft strahlenförmig aus dem Gestein herauswachsen und im Licht wie kleine Lichtstrahlen glänzen. Das Suchen und Bergen dieser Kristalle wird deshalb „strahlen“ genannt. Eine Person, die diesem Hobby oder Beruf nachgeht, heisst folglich Strahler.
Yves Raemy ist Strahler aus Leidenschaft. Die Suche nach Kristallen in den Alpen fasziniert ihn seit seiner Kindheit – draussen sein, genau hinschauen, Geduld haben und manchmal belohnt werden. In diesem Gespräch erzählt mir Yves, wie er zu diesem besonderen Hobby gefunden hat. Wir sprechen über die Gerätschaften, die ihn auf seinen Touren begleiten, über die Gefühle, die bei der Entdeckung eines Kristalls mitschwingen, und darüber, was nach dem Fund mit den Steinen geschieht. Auch das Thema Risiko findet Platz im Gespräch. Yves spricht offen über zwei Unfälle, die Teil seines Weges waren und seinen Blick auf Erfahrung, Verantwortung und den Umgang mit den Bergen geprägt haben.
https://rauchquarz-raemy.ch/
Daniela Vetter ist seit über 20 Jahren Hebamme und Mitglied der Geschäftsleitung des Geburtshauses Le Petit Prince in Villars-sur-Glâne. In diesem Gespräch erzählt sie, wie werdende Eltern während der Schwangerschaft, der Geburt und in den ersten Wochen nach der Geburt ihres Kindes begleitet werden. Daniela gibt dabei spannende Einblicke, wie sich der Beruf der Hebamme in den letzten Jahren verändert hat – und warum sich viele Eltern ganz bewusst für ein Geburtshaus statt für ein Spital entscheiden. Wir sprechen über Sicherheit, Vertrauen, Selbstbestimmung und darüber, was eine Hebamme alles macht – weit über die Geburt hinaus.
https://www.le-petit-prince.ch/home.html
Walter Baeriswyl hat über viele Jahre hinweg das Musikhaus Baeriswyl in Düdingen geführt. Heute, im Ruhestand, widmet er sich einer persönlichen Mission: Als selbst Betroffener setzt er sich dafür ein, das wenig bekannte Phänomen «alleingeborenen Zwilling» ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Mit 60 Jahren erfuhr Walter, dass er im Mutterleib nicht allein war, sondern ursprünglich zu dritt. Seine beiden Geschwister kamen im Rahmen einer Abtreibung ums Leben – er selbst kam als alleingeborener Drilling zur Welt. Eine Erkenntnis, die sein Selbstverständnis und seinen Lebensrückblick grundlegend verändert hat. In dieser Folge sprechen wir über seine Geschichte, über die möglichen psychischen und emotionalen Spuren solch früher Verluste und darüber, warum dieses Thema bis heute kaum öffentlich diskutiert wird.
Umfassende Informationen zur Thematik findet man auf seiner Homepage: https://alleingeborenerzwilling.ch/
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