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Die momentane Finanz- und Wirtschaftskrise trifft viele Menschen deutlich. Die Reallöhne sind stark rückläufig, Vermögen verliert durch hohe Inflation seinen Wert und immense neue Schulden des Staates werden zu höheren Steuern führen. Angesichts fehlender Facharbeiter und den höchsten Stromkosten weltweit werden die Probleme sich wahrscheinlich auch noch etwas hinziehen.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist eine Sache, der persönliche Umgang damit eine ganz andere. Solche Situationen können Sorgen auslösen und Lebensfreude rauben. Wer hier aktiv mit Gott lebt, der hat deutliche Vorteile. Der Glaube kann helfen, konstruktiv mit Belastungen umzugehen und seine Hoffnung auf das Richtige zu setzen.
Papst Benedikt XVI. ist tot. Während seiner Amtszeit zählte er zu den zehn wichtigsten Personen weltweit. Nach dem äußerst populären Johannes Paul II. war es für ihn nicht einfach, ein eigenes Profil zu zeigen. Auch wenn es in den letzten Jahren ruhig geworden war um den ehemaligen Papst, hatte er seine Spuren hinterlassen in der katholischen Kirche.
Evangelische Christen stehen dem Papsttum gewöhnlich distanziert gegenüber. Mit klaren Aussagen forderte Benedikt seine Zuhörer heraus, auch die Nichtkatholiken. Er positionierte sich deutlich zum Islam, zum Judentum, zur Bedeutung Jesu, zu evangelischen Christen und zum Lebensschutz.
Astrologen, Wahrsager und Medien wollen zuverlässige Informationen über die Zukunft geben. Regelmäßig bereiten sie ihre Zuhörer auf die besonders spektakulären Ereignisse des kommenden Jahres vor. Jetzt geht es um 2023. Im Großen und Ganzen sind die Prognosen wieder einmal ziemlich erschreckend.
Im Rückblick waren die Zukunftsdeuter für 2022 nicht besonders erfolgreich; glücklicherweise kann man wohl sagen. Einige schockierende Ereignisse haben nicht stattgefunden. Dafür haben sie andere Katastrophen scheinbar vollkommen übersehen. - Prophezeiungen in der Bibel unterscheiden sich ziemlich von den alljährlichen Zukunfts- Vorhersagen.
Martin Luther war eine der zentralen Personen der Reformation. Eigentlich eher ungeplant beeinflusste er das Leben vieler Millionen Menschen bis in die Gegenwart. Weil er deutliche Kritik an den korrupten Zuständen der damaligen Kirche übte, wollte man ihn kurzerhand ermorden lassen. Während seiner Flucht versteckte er sich zeitweilig auf der Wartburg bei Eisenach.
Als Martin Luther nicht mehr wusste, wie lange er noch leben würde, wollte er mindestens noch eines machen: Die Bibel in ein allgemein verständliches Deutsch übersetzen. Die Menschen sollten nicht mehr nur auf die Interpretationen der Kirche angewiesen sein, sondern sich selbst ein Bild von Jesus Christus und seiner Lehre machen können. – Genau vor 500 erschien dann das von Martin Luther übersetze Neue Testament; im September 1522.
Krieg passt so gar nicht zu Weihnachten, dem Fest von Frieden und Freude. Im Dezember 1914 standen sich in Nordfrankreich deutsche und alliierte Soldaten gegenüber. Täglich wurde aufeinander geschossen. Viele Menschen starben. Und es würde noch Millionen weitere Opfer geben; was damals aber natürlich niemand wissen konnte.
Zu Weihnachten 1914 passierte dann ein regelrechtes Wunder. Tausende Soldaten auf beiden Seiten legten ihre Waffen nieder. Sie trafen sich im Niemandsland, feierten zusammen Weihnachten und tauschten kleine Geschenke aus. - Später hatten die Generäle dann einige Probleme, die Soldaten wieder zum Kämpfen zu bewegen. Weihnachten kann eben wirklich Frieden bringen; wenn man sich nur darauf einlässt.
Weihnachten wird heute weltweit gefeiert, nicht nur in christlich geprägten Ländern, von besonders gläubigen Menschen. Viele schätzen Weihnachten als feierliche Ablenkung von Kälte und Dunkelheit, als Fest für die Familie oder als Erinnerung an die eigene Kinderzeit. Gerade Deutschland gilt als Hochburg von Adventsdekorationen und Weihnachtsbräuchen.
Ohne große öffentliche Diskussion und von vielen kaum bemerkt wird Weihnachten von einflussreichen Atheisten umgeprägt. Christliche Lieder und Symbole werden zunehmend verdrängt und durch säkulare ersetzt. In Kindergärten und Schulen treten die biblischen Inhalte von Weihnachten in den Hintergrund. Stattdessen entsteht das Bild eines allgemeinen Winterfests mit gutem Essen, Elfen und Weihnachtsmännern. Das ist irgendwie schade.
Argentinien ist ein kulturell und landschaftlich absolut sehenswertes Land. Schon seit einigen Jahren befindet es sich allerdings in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Argentinier sind stolz, dass Papst Franziskus aus ihrem Land kommt. Viele verstehen sich als katholisch, auch wenn das im Alltag eine nur untergeordnete Rolle spielt.
Gerade habe ich Argentinien besucht, Christen getroffen und an der Bibelschule von „Wort des Lebens“ (WDL) unterrichtet. Hier gibt es viele bereichernde Verbindungen. Christen können in Argentinien einiges bewegen und verzweifelten Menschen neue Hoffnung geben. Besonders freue ich mich über die rund 1000 Brüdergemeinden im Land. Die treten zwar eher zurückhaltend auf, sind aber sehr langfristig und glaubwürdig aktiv.
Bei den “Säulen der Erde” denken die meisten wahrscheinlich an den gleichnamigen Roman des Bestsellerautors Ken Follett. Ursprünglich ist mit den „Säulen der Erde“ aber keine mittelalterliche Kathedrale gemeint oder die Kirche als wichtige Konstante der früheren Gesellschaft.
In der Antike gab es die verbreitete Vorstellung einer Erdplatte, die auf steinernen Säulen ruht. Weil sich die Formulierung „Säulen der Erde“ auch in der Bibel findet, sehen sich Anhänger einer „flachen“ Erde in ihren Vorstellungen bestätigt. „Säulen“, auch „Säulen der Erde“ bezeichnen im biblischen Zusammenhang allerdings ziemlich Unterschiedliches.
Der schriftliche Text des Beitrags findet sich hier: https://xuvu7p.podcaster.de/2020/09/0...
Weitere schriftliche Information gibt es in meinem Aufsatz:
„Die Erde eine Scheibe? Warum weder die Bibel noch die Kirchengeschichte eine flache Erde bezeugen“, in der Zeitschrift „Bibel und Gemeinde“ Heft 3/2020, S. 49-60
Wer heute vom “Ende der Erde” spricht meint damit gewöhnlich
Anhänger einer „flachen“ Erde wollen Bibelverse, die vom
Die schriftliche Form des Beitrags findet sich hier:
https://xuvu7p.podcaster.de/2020/08/25/flache-erde-3-die-enden-der-erde/
Weitere schriftliche Information gibt es in meinem Aufsatz:
Keine Erdkugel? - Ihre Vorstellung von einer mutmaßlich „flachen“
Weitere schriftliche Information findet sich in meinem
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