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David und Barbara starten mit einem Experiment in die Folge, indem David Barbaras auffälligen Anzug kritisiert, um die psychologische Reaktion auf Beschämung und die darauffolgende innere Aufrüstung zu demonstrieren. Das Kernthema der Episode ist Microshaming – jene kleinen, oft unbewussten Abwertungen im pädagogischen Alltag, die Scham auslösen und das Gehirn für Lernprozesse schliessen können. Sie erörtern diverse Formen dieser Beschämung, wie herablassende Bemerkungen über den Reifegrad eines Schülers oder subtile Gesten wie das mitleidvolle Kopfschütteln. Ein wesentlicher Treiber für solches Verhalten ist mangelnde Selbstreflexion; oft projizieren Lehrkräfte oder Trainer ihre eigenen Kindheitserfahrungen und das Gefühl, nicht zu genügen, auf ihr Gegenüber.
Barbara schildert eindrücklich ihren eigenen Entwicklungsprozess und wie sie durch Feedback in ihrer Ausbildung lernte, ihre eigene Aussenwirkung sowie ihre subtilen Aggressionen und Schutzmechanismen wahrzunehmen. Ein wichtiges Werkzeug, um Microshaming zu verhindern, ist die Arbeit an der eigenen Haltung: weg vom Machtanspruch hin zu einer bedingungslosen Wertschätzung oder Liebe zum Menschen. Es wird betont, dass Scham massiv vom Kontext abhängt – eine Kritik unter vier Augen wird völlig anders verarbeitet als eine öffentliche Blossstellung vor der Gruppe oder in sozialen Medien.
Die Folge plädiert dafür, dass Führungskräfte Selbstreflexion aktiv vorleben sollten, indem sie eigene Fehler offen als „Lerngeschichten“ teilen, anstatt sie zu tabuisieren. Prophylaxe bedeutet in diesem Sinne, den Menschen wirklich zu sehen, ihn wahrzunehmen und ihm das Gefühl zu geben, verstanden zu werden.
By Barbara Messer, David SigosGib uns ein Feedback: [email protected]
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David und Barbara starten mit einem Experiment in die Folge, indem David Barbaras auffälligen Anzug kritisiert, um die psychologische Reaktion auf Beschämung und die darauffolgende innere Aufrüstung zu demonstrieren. Das Kernthema der Episode ist Microshaming – jene kleinen, oft unbewussten Abwertungen im pädagogischen Alltag, die Scham auslösen und das Gehirn für Lernprozesse schliessen können. Sie erörtern diverse Formen dieser Beschämung, wie herablassende Bemerkungen über den Reifegrad eines Schülers oder subtile Gesten wie das mitleidvolle Kopfschütteln. Ein wesentlicher Treiber für solches Verhalten ist mangelnde Selbstreflexion; oft projizieren Lehrkräfte oder Trainer ihre eigenen Kindheitserfahrungen und das Gefühl, nicht zu genügen, auf ihr Gegenüber.
Barbara schildert eindrücklich ihren eigenen Entwicklungsprozess und wie sie durch Feedback in ihrer Ausbildung lernte, ihre eigene Aussenwirkung sowie ihre subtilen Aggressionen und Schutzmechanismen wahrzunehmen. Ein wichtiges Werkzeug, um Microshaming zu verhindern, ist die Arbeit an der eigenen Haltung: weg vom Machtanspruch hin zu einer bedingungslosen Wertschätzung oder Liebe zum Menschen. Es wird betont, dass Scham massiv vom Kontext abhängt – eine Kritik unter vier Augen wird völlig anders verarbeitet als eine öffentliche Blossstellung vor der Gruppe oder in sozialen Medien.
Die Folge plädiert dafür, dass Führungskräfte Selbstreflexion aktiv vorleben sollten, indem sie eigene Fehler offen als „Lerngeschichten“ teilen, anstatt sie zu tabuisieren. Prophylaxe bedeutet in diesem Sinne, den Menschen wirklich zu sehen, ihn wahrzunehmen und ihm das Gefühl zu geben, verstanden zu werden.