Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Minimum-Viable-Teststrategie - Kathrin Potzahr


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Mit Test Strategy Storming zur leichtgewichtigen Teststrategie

📌 Konferenz-Tipp: TACON 2026 in Leipzig (16.–17. September). Ich war letztes Jahr als Keynote dort und fand den Austausch richtig gut 👉 https://swt.fm/tacon

"Dieses Workshop-Format hat das halt sehr sichtbar gemacht, dass man die neue Welt hatte und dahinter noch die alte Welt obendrauf" - Kathrin Potzahr

Verfasste Teststrategien sind ellenlang und am Ende liest sie keiner. Das kennen wahrscheinlich viele. Selbst wenn sie dann gelesen werden, kommen schnell Unstimmigkeiten auf: das haben wir immer anders gemacht; unter dem und dem Begriff verstehen wir aber was anderes, etc. Das ganze Szenario legt den Schluss nahe, dass die Überlegung der Teststrategie anders angegangen werden sollte. Kathrin hat zusammen mit einem Team einen Workshop erarbeitet, bei dem sich aus allen Teams Vertreter treffen und beginnen, eine Teststrategie zu entwickeln - in leichtgewichtiger Form.

Kathrin Potzahr ist seit 25 Jahren in der Softwareentwicklung bei Capgemini tätig, wo sie als Architektin Unternehmen und Projektteams in der Qualitätssicherung unterstützt. In ihrer Laufbahn übernahm sie verschiedene Rollen, darunter Entwicklerin, Teamleiterin und Architektin, mit einem Fokus auf die Sicherstellung angemessener Qualität. Sie hält zudem Schulungen und Vorträge zu Continuous Quality und hat Erfahrungen als Test-Managerin und Qualitätsarchitektin in agilen Projekten.

Highlights:

  • Eine Minimum Viable Teststrategie entsteht nicht durch Dokumente, sondern durch kollaborative Workshops, die ein gemeinsames Testbild schaffen, mit dem Teams sofort loslegen können.
  • Teststufen wie Microservice-Ebene oder Produktebene müssen im Kontext der eigenen Architektur neu definiert werden, weil klassische Stufenmodelle für moderne Systemlandschaften oft nicht passen.
  • Der gefährlichste Moment in einem Teststrategie-Workshop ist schnelle Einigkeit, nicht Streit: Wer zu früh zustimmt, überspringt Lücken, die später teuer werden.
  • Nicht-funktionale Anforderungen wie Security oder Performance werden in agilen Projekten systematisch nach hinten verschoben, obwohl das Risiko bewusst entschieden und dokumentiert sein sollte.
  • Eine Tabelle aus Teststufen, Testarten, Rollen, Tools, Umgebungen und Metriken macht Widersprüche sichtbar, die beim Lesen langer Teststrategiedokumente unbemerkt bleiben.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung