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Seit vielen Jahren herrscht Einigkeit darüber, dass verschmutzte Luft nicht gesund ist. In der Pandemie haben wir sogar gelernt, dass mit Viren belastete Luft für unsere Gesundheit sehr gefährlich sein kann. Deshalb will ich an dieser Stelle auflisten mit was denn Luft alles belastet und verschmutzt sein kann. In verschmutzter Luft sind beispielsweise
vorzufinden. Nach Information der Weltgesundheitsorganisation WHO haben Luftverschmutzungen weltweit den größten negativen Effekt auf die menschliche Gesundheit. Deshalb wurden 1987 in den USA der sogenannte PM-Standard definiert. PM steht für Particulate Matter und ist der Anteil von festen oder flüssigen Partikeln in der Luft. Diese feste oder flüssige Partikel sind dann ein Teil von Aerosolen und somit ist ein Aerosol ein Gemisch aus Luft und Partikeln. Auch hierzu gibt es oft Missverständnisse und die Begriffe werden durcheinandergebracht. Der in der Luft schwebende Partikel ist nicht das Aerosol, sondern der Partikel und die ihn umgebende Luft ist ein Aerosol. Somit definiert die Angabe PM10, ein Partikel Spektrum in der Luft mit einem Durchmesser von 10 Mikrometer (0,01 Millimeter) und kleiner. Im Vergleich dazu, hat ein menschliches Haar einen Durchmesser von zirka 50 bis 80 Mikrometer (0,05 bis 0,08mm). Dabei ist dann zu beachten, dass solche in der Luft schwebende PM10 Partikel sowohl aus festen Staubkörnern wie auch aus kleinen flüssigen Öltröpfchen sich zusammensetzen kann. Das heißt in einfachen Worten ist ein Aerosol immer ein Gas, meistens Luft, sowie ein zusätzliches festes oder flüssiges Partikel, das in der Luft schwebt.
Wie kann man solche Aerosole messen? Wie kann man deren Größe analysieren? Warum sind solche Messungen so wichtig? Warum sind kleine Aerosole so gefährlich für die Gesundheit? All das besprechen wir in dieser Podcast Folge!!!
„In unserer verschmutzten Umwelt wird die Luft langsam sichtbar.“
(Norman Kingsley Mailer)
Man kann mit mir auf LinkedIn in Kontakt treten: linkedin.com/in/svenrentschler/ - Sven Rentschler LinkedIn Profil
Wie strömt Luft wirklich?
Zu Beginn der Pandemie im Jahr 2020 konnten wir in Deutschland einen spannenden Trend beobachten, genauso wie Anzahl von kompakten Raumluftreinigern plötzlich explodierte hatten wir in Deutschland plötzlich hunderte von Lüftungsexperten und Aerodynamikern.
Es entstanden tausende von Grafiken, die die Luftströmungen in Großraumbüros und Klassenräumen darstellen sollten.
Was all diese Abbildungen gemeinsam hatten? Sie waren schön bunt und enthielten viele Pfeile. Meist zeigten diese Pfeile auf einen Luftreiniger, der in irgendeiner Raumecke postiert wurde und die Raumluft von Viren und Schadstoffen befreien sollte.
Dabei ist zu beachten, dass die Pfeile keinesfalls nur ein Hinweispfeil sein sollten! Nein weit gefehlt, die ganzen Pfeile sollten in diesen bunten Bildchen fast ausnahmslos eine Luftströmung darstellen!
Jedoch handelt es sich dabei oft um frei erfundene Luftströmungen, die mit der wirklichen Luftströmung nichts gemein haben.
Aber wie kommt man dann zu der wirklichen Luftströmung? Wie kann man dann eine Luftströmung sichtbar machen? Wie kann man eine Luftströmung optimieren?
All das besprechen wir in dieser Podcast Folge.
„In unserer verschmutzten Umwelt wird die Luft langsam sichtbar.“
(Norman Kingsley Mailer)
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Wozu UV-C und Ozon in der Luftreinhaltung?
Die neue Podcast Folge befasst sich mit dem Einsatz von UV-C und Ozon in der Lüftungstechnik und Luftreinhaltung. Aerosole, Gerüche, Viren und Bakterien in der Luft vollständig zu neutralisieren ist eine Aufgabenstellung über mehrere Schritte. Es beginnt mit einem effizienten Erfassen und Absaugen, benötigt anschließend sehr wirksame Aerosolfilter bzw. Abscheider und ist verbunden mit einer Kondensation der Dämpfe. Eine finale Geruchsneutralisation mit UV-C oder Ozon- Systemen wird nur funktionieren, wenn man all diese Schritte beachtet und realisiert!
Ein großes Missverständnis in der Lüftungstechnik und Luftreinhaltung ist, dass man sich um all die Schritte keine Gedanken machen muss. Einfach irgendetwas mit Lampen, die ein ultraviolettes Licht erzeugen in die Luftreiniger und Abluftsysteme packen und alles wird gut.
So oder zumindest so ähnlich lauten die immer wieder artikulierten Versprechungen vieler Marktbegleiter. Sowohl in der Funktionsweise als auch in der Wirkung der UV-C Technologien zur Luftreinhaltung summieren sich sehr viele Missverständnisse. Das fängt schon damit an, wie wenig Anwender auf den Einsatzbereich und die Gefahren einer Ultraviolett-Strahlung sensibilisiert werden. So ist eine wichtige Frage, mit der man sich beschäftigen sollte, die Frage: „was soll durch den Einsatz von UV-C Systemen erreicht werden?“ Hören Sie mehr dazu in diesem Podcast von Sven Rentschler.
„In unserer verschmutzten Umwelt wird die Luft langsam sichtbar.“
(Norman Kingsley Mailer)
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Lassen Sie es mich an einem einfachen Beispiel aus der Praxis erläutern. Viele von uns waren schon einmal mit ihrem Auto an einer Tankstelle und füllten dort den Tank mit Benzin wieder auf. Beim Betanken unseres Fahrzeuges wird dabei den meisten von uns schon einmal der Geruch des Benzins in die Nase gestiegen sein, oder?
Aber warum riechen wir eigentlich das Benzin beim Tanken, obwohl meist keinerlei Kraftstoff Spritzer oder Aerosole durch die Luft fliegen. Ganz deutlich wird das, wenn man seinen Tank bis zum Rand füllen möchte und aufpassen muss, dass nicht zu schnell zu viel Kraftstoff in den Tank läuft, sodass dieser überlaufen könnte. Man befindet sich sehr nahe an der Tanköffnung, damit man sieht, wann der Kraftstoffpegel oben an der Tanköffnung ankommt. Dabei riecht man den Kraftstoff intensiv – auch ohne dass etwas ausläuft.
Würde man in unmittelbarer Umgebung am Tank des Fahrzeuges eine Partikelmessung machen, würde man keinerlei Kraftstoffaerosole in der Luft um den Tankstutzen messtechnisch feststellen können. Aber wieso riecht es dann beim Tanken dennoch nach Kraftstoff? Das wird in dieser Podcast Folge beantwortet.
„In unserer verschmutzten Umwelt wird die Luft langsam sichtbar.“
(Norman Kingsley Mailer)
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Sehr viele Prozesse in der Lüftungstechnik und Luftreinhaltung können nur auf Grundlage einer effizienten Erfassung und Absaugung ablaufen. Sie sind auch die Grundlage, damit Luft von Schadstoffen gereinigt werden kann. Wird beispielsweise virenbelastete Luft in einer Schulklasse nicht vollständig erfasst und abgesaugt, kann sie auch nicht zuverlässig von Viren gereinigt werden. Dasselbe gilt im industriellen Maßstab für eine große Schweißerei in einem Maschinenbaubetrieb. All die beim Schweißen entstehenden Dämpfe, Rauch und Schadstoffe müssen erfasst und abgesaugt werden. Erst dann kann die belastete Luft davon effektiv befreit werden. Eine wirklich effiziente Luftreinigung setzt sich also aus drei sehr wichtigen Prozessen zusammen:
Der dritte Schritt - die Reinigung der Luft - ist das Thema, um das es hier nun in der Podcast Folge 2 gehen soll. Auch hier existieren einige Missverständnisse, die ich aufklären möchte. Beginnen wir mit der Frage
„Womit kann die Luft von Schadstoffen gereinigt werden?“
Schadstoffe in der Luft müssen gefiltert werden. Ist doch logisch! So die naheliegende Antwort. Jedoch etablieren sich auch mehr und mehr Abscheider im Bereich Luftreinigung. Das wohl bekannteste Beispiel hierfür ist das weltweit tätige Unternehmen Dyson mit seinen Zyklon-Staubsaugern, die ohne Filter arbeiten.
Eine Technologie, die die vom Prinzip wie ein Mini-Wirbelsturm funktioniert. Die Luft wird in eine Rotation versetzt, die mit sehr hoher Geschwindigkeit wirbelt und so Partikel aus der Luft ausschleudert. Dieser Prozess wird dann auch mit Abscheidung beschrieben, was jedoch oft zu Missverständnissen führt, da Abscheidung oft mit einer Filterung verwechselt wird.
„In unserer verschmutzten Umwelt wird die Luft langsam sichtbar.“
(Norman Kingsley Mailer)
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Auf unsere Folge 1 unseres Podcast "Missverständnisse in der Lüftungstechnik und Luftreinhaltung“ erhielten wir unheimlich viele positive Feedbacks, vor allem aus dem Industrie- und Maschinenbau- Bereich kamen viele Fragen und Anmerkungen. Hierauf haben wir unsere Vertriebspartner TTS Fertigungstechnologien GmbH in unseren Podcast eingeladen. Gerald Marx ist der Geschäftsführer und seit 25 Jahren für die REVEN Industrie Produkte der Ansprechpartner in Österreich. Gerald hat über drei Jahrzehnte Maschinenbau- & Industrie- Erfahrung. Er, unser Vertriebsleiter Vitali und Sven werden mit einem neuen Podcast auf die ganzen Feedbacks unserer Podcast Folge 1 reagieren und alle Feedbacks und Fragen beantworten.
Die Saugleistung direkt an der Öffnung einer Absaugeinrichtung ist hundert Prozent. So auch beispielsweise gültig für den Schlauch unseres Staubsaugers! Auch dieser hat direkt an seiner Öffnung die höchste Saugleistung. Je weiter wir uns nun von dieser Öffnung am Ende des Schlauches entfernen, desto geringer wird die Ansaugleistung. Was dabei sehr oft unterschätzt wird, ist die Höhe, mit der die Ansaugkraft abnimmt.
Wenn man sich beispielsweise ein Saugrohr mit zwanzig Zentimeter Durchmesser ansieht, dann hat dieses zwanzig Zentimeter von seiner Öffnung entfernt nur noch rund 10% seiner ursprünglich Ansaugkraft. Diese Gesetzmäßigkeit hat so seine Gültigkeit für jede Art von Ansaugeinrichtung. Egal ob Staubsauger, Design-Küchenhaube im eigenen Zuhause, Lüftungsanlage in einem Schweißbetrieb oder große Lüftungsdecken in Werkskantinen. Entfernt man sich zu weit von der eigentlichen Stelle, die Schadstoffe erfassen und absaugen soll, ist die Ansaugleistung gleich null.
In den allermeisten Fällen reichen bereits Abstände von dreißig bis fünfzig Zentimeter, um keinerlei Absaugwirkung mehr zu haben! Diese Gesetzmäßigkeiten werden viel zu oft nicht beachtet und führen oft zu Missverständnissen in der Lüftungstechnik und Luftreinhaltung.
Mit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 wurde richtiges Lüften zu einem der Topthemen in Deutschland. Überall im Land begannen Diskussionen um gesunde Luft in Innenräumen. Leidenschaftlich wurde debattiert, wie Klassenräume richtig zu lüften sind. Oft wurde mit Verwunderung realisiert, dass sehr viele Büroräume in Gebäuden über keine Lüftungsanlage mit sauberer Luft versorgt werden. Bei Herstellern von kompakten Raumluftreinigern brach plötzlich eine Goldgräberstimmung aus. Landauf, landab wurde kontrovers diskutiert, wie die Luftverschmutzung in Innenräumen gemessen und ausgewertet werden kann. Es wurden sogar Kampagnen ins Leben gerufen, die saubere Luft als das wichtigste Lebensmittel bezeichneten.
Woher kommen all diese Engagements so plötzlich und mit solch enormer Wucht? Viele dieser Diskussionen und Fragen begleiten mich schon mein ganzes Berufsleben. Im Jahr 1995 trat ich unserem Unternehmen, der REVEN GmbH, bei. REVEN steht für REntschler VENtilation. Ventilation oder Lüftung sind exakt die Prozesse, mit denen sich die REVEN GmbH seit Generationen beschäftigt und in die auch ich zuerst als Technischer Leiter und nun als Geschäftsführer seit Jahrzehnten involviert war und bin. Die Luftreiniger- und Lüftungsprodukte der REVEN GmbH werden eingesetzt, um in gewerblich genutzten Räumen für saubere Luft zu sorgen. Es handelt sich dabei beispielsweise um Produktionshallen in der Lebensmittelindustrie, Anlagen im Maschinenbau sowie große Küchen und Kantinen. Diese Produktionsräume haben alle gemeinsam, dass sie oft eine sehr hohe Luftverschmutzung aufweisen. Die Luft in solchen Bereichen zu messen, zu analysieren, zu reinigen und zu filtern, sind Aufgaben, mit denen wir uns bei der REVEN GmbH seit Jahrzehnten beschäftigen.
Seit Beginn der Coronakrise im Jahr 2020 waren diese Aufgaben rund um saubere Luft, plötzlich nicht mehr nur im industriellen Bereich relevant, sondern ein Thema das ganz Deutschland beschäftigte. Dabei fielen mir bei den zum Teil höchst leidenschaftlich geführten Diskussionen mehr und mehr Ähnlichkeiten, zwischen dem industriellen und privaten Sektor auf. Durch die plötzlich rasant gestiegene Nachfrage, nahmen es einige Hersteller nicht mehr so genau mit den Leistungsangaben der Raumluftreiniger. Vieles wurde behauptet und noch viel mehr wurde versprochen. Lüftungswirkung, Filterleistung, Effizienz vieler Lösungen sind – vor allem für Laien – kaum nachzuvollziehen und führten in der Debatte zu Missverständnissen. Missverständnisse im Bezug auf saubere Luft und korrekte Raumluftreinigung in Klassenräumen, die ähnlich geartet sind wie die Missverständnisse, die sich seit vielen Jahrzehnten in der Industrie zu Halbwahrheiten verfestigt haben.
Dieser Podcast soll einen Einblick geben, welche Missverständnisse und Halbwahrheiten rund um das Thema Lüftung in unserer Gesellschaft – im privaten wie auch industriellen Bereich – kursieren.
Ich werde die einzelnen Themen nicht zu wissenschaftlich, sondern vielmehr anhand von Erfahrungen, die ich seit 1995 in meiner beruflichen Tätigkeit und Praxis bei der REVEN GmbH gesammelt habe, erläutern. Schon während meines Maschinenbaustudiums an der Universität Stuttgart erhielt ich Einblicke in die wichtigen Aufgaben eines erfolgreichen Technologie- und Innovationsmanagements. So erlangte ich wertvolle Kenntnisse in Bezug auf innovative Produktentwicklung und Erkenntnisaustausch zwischen Forschung und Praxis.
Diesen Austausch möchte ich mit Hilfe dieses Podcasts fortführen und für den Bereich der Lüftungstechnik und Luftreinhaltung vertiefen, um so einige Missverständnisse auszuräumen.
„In unserer verschmutzten Umwelt wird die Luft langsam sichtbar.“
(Norman Kingsley Mailer)
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