Jura studiert, um “die Welt zu verändern” – und dann zwischen Kaufverträgen gemerkt: das kann’s nicht gewesen sein?
Staffel 7, Folge 12 mit Dr. Maximilian Oehl und damit krönender Abschluss der aktuellen Staffel
Dr. Maximilian Oehl ist genau mit diesem idealistischen Antrieb ins Studium gestartet:
„…ich möchte Strukturen verändern, und dafür möchte ich die Sprache des Systems lernen…“
Und dann saß er da – „…über Kaufverträgen und Anfechtungen…“ – und hat sich gefragt, was er eigentlich gerade tut.
Sein Ausweg war nicht “noch mehr Durchhalten”, sondern: anfangen, Wirkung zu bauen.
Er gründete 2013 in Köln eine der ersten studentisch organisierten Refugee Law Clinics – und merkte dabei:
Er kann Menschen zusammenbringen, Projekte starten, Spirit erzeugen.
Nicht, weil er “die Zauberformel” hatte, sondern weil es sich „…relativ natürlich angefühlt…“ hat.
Mein Lieblings-Learning aus dem Gespräch:
„…es war einfach so ein Stück weit gesunder Menschenverstand…“
Und: Mut entsteht oft nicht vor dem Schritt, sondern im Gehen.
Welche Idee schlummert bei dir, die du nie “verfolgst”, weil du glaubst, dafür bräuchtest du erst noch ein extra Studium / eine perfekte Note / eine Erlaubnis? 😉
🎧✨ Diese Folge ist dann für dich interessant, wenn…
1️⃣ du verstehen willst, wie man aus Frust im System eine echte Impact-Idee macht (statt nur innerlich zu kündigen)
2️⃣ du denkst, dass du “nur Jura” kannst – und Gründung/Politik/Kommunikation “was für andere” ist
3️⃣ du lernen willst, wie Max Projekte gestartet hat: reden, fragen, verifizieren („…mit wem kann ich da mal drüber sprechen, um das zu verifizieren.“)
4️⃣ du einen weiteren spannenden, unkonventionellen Juristen kennenlernen willst