Wir haben unseren Kleinen zum ersten Mal über Nacht abgegeben. Gebucht haben wir das schon im November, mit dem beruhigenden Gedanken, dass man ja immer noch absagen könnte. Abgesagt haben wir nicht. In dieser Folge erzählen wir, wie sich der Moment angefühlt hat, in dem wir Tschüss gesagt haben, und wie der Kleine einfach weitergespielt hat, während wir zur Tür raus sind.
Was danach kam, hat uns selber überrascht: Ein Konzertabend am Stars in Town, der plötzlich zweitrangig wurde, eine Pizzeria mit farbigem Teig, eine Stunde Schlaf nach dem Essen und ein Morgen im Hotelgarten, an dem niemand gefragt hat, wo die Wickelunterlage ist. Andi nennt es einen Reset. Wir reden darüber, warum uns ausgerechnet die banalen Sachen am meisten gebracht haben.
Ausserdem geht es um das «Papi, Papi, Papi!» oder «Mami, Mami, Mami!», das erst aufhört, wenn man in Sichtweite ist und um die zweite Schwangerschaft, in der der Körper deutlich früher Stopp sagt als beim ersten Mal.
Darum geht es in dieser Folge:
- Die erste Nacht ohne unseren Sohn, vom Loslösungsmoment an der Tür bis zum Einchecken im Hotel
- Warum ein Konzertabend plötzlich zweitrangig wurde und eine Stunde Schlaf nach dem Essen das Highlight war
- «Papi, Papi, Papi!» oder «Mami, Mami, Mami!», das erst aufhört, wenn man in Sichtweite ist, und wo unsere Grenze dabei liegt
- Warum wir uns im Restaurant ganz bewusst möglichst weit weg von anderen Familien hinsetzen
- Die zweite Schwangerschaft, Müdigkeit, Erschöpfung und ein Staubsauger, der einfach liegen bleibt
- Nächte mit Aufschrecken um eins und wachwerden um fünf, und wie es ist, beim Büchlein vorlesen fast selber einzuschlafen
- Unser Wörterbuch der ersten Wörter, «One» für Zitrone und «Wauwuf» für Hund
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