
Sign up to save your podcasts
Or


Wie oft geben wir Entscheidungen ab, obwohl wir eigentlich selbst wissen, was wir wollen? Und wie häufig denken wir, dass sich schon jemand anderes darum kümmern wird?
In dieser persönlichen Folge von Mitspracherecht spreche ich über Selbstverantwortung, Selbstfürsorge und Selbstbestimmung – und darüber, warum es so wichtig ist, für sich selbst einzustehen.
Als rechtliche Betreuerin erlebe ich täglich, was passiert, wenn Menschen nicht mehr selbst entscheiden können oder Verantwortung abgeben. Doch Selbstfürsorge beginnt nicht erst in einer Krise. Manchmal fängt sie schon bei einer ganz einfachen Frage an: Was möchte ich eigentlich essen?
Ich erzähle, warum mir dieses Thema auch im Familienalltag immer bewusster wird, weshalb Kompromisse ihre Grenzen haben dürfen und warum es wichtig ist, die eigenen Werte zu kennen. Denn für mich bedeutet Selbstfürsorge auch, zu entscheiden, welche Menschen mir guttun und wo ich klare Grenzen setzen möchte.
Du musst nicht alles allein schaffen. Aber du darfst lernen, dein Leben und deine Entscheidungen selbst in die Hand zu nehmen, statt darauf zu warten, dass jemand anderes es für dich regelt.
Denn Vorsorge ist besser als Nachsorge – und Selbstbestimmung beginnt oft mit den kleinen Entscheidungen im Alltag.
Deine Nadine
Was wäre eigentlich, wenn mir morgen etwas passiert und ich plötzlich nicht mehr selbst entscheiden könnte?
Diese Frage habe ich mir gestellt, weil ich in meinem beruflichen Alltag als rechtliche Betreuerin genau das immer wieder erlebe. Menschen, die sich nie mit dem Thema Vorsorge beschäftigt haben bis plötzlich ein Schicksalsschlag passiert und niemand weiß, was zu tun ist.
In dieser persönlichen Folge spreche ich darüber, warum Vorsorge nicht nur etwas für Eltern oder ältere Menschen ist und warum es so wichtig sein kann, sich frühzeitig Gedanken zu machen.
Wo liegen wichtige Unterlagen? Wer kennt meine Wünsche? Wer würde für meine Kinder entscheiden? Und wer weiß eigentlich, was mir wirklich wichtig ist?
Ich spreche über verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge, von der Vorsorgevollmacht über die Patientenverfügungund Betreuungsverfügung bis hin zur Sorgerechtsverfügung. Dabei geht es aber nicht darum, möglichst viele Formulare auszufüllen.
Mein erster Schritt ist viel einfacher: Such dir eine Vertrauensperson und sprich darüber, was dir wichtig ist und was im Ernstfall passieren soll.
Denn Vorsorge ist für mich kein Misstrauen ins Leben. Sie ist eine Form von Fürsorge und Liebe und kann den Menschen, die bleiben, im Ernstfall eine riesengroße Last von den Schultern nehmen.
Deine Nadine
In dieser Folge geht es um eine Frage, die mir im Berufsalltag immer wieder begegnet: Wo liegen eigentlich die Grenzen einer rechtlichen Betreuerin?
Denn rechtliche Betreuung bedeutet nicht, dass ich alles betreue und schon gar nicht, dass ich automatisch für alle persönlichen oder mentalen Themen meiner Klientinnen und Klienten zuständig bin.
Ich spreche darüber, warum es so wichtig ist, den eigenen Fachbereich zu kennen, Verantwortung zu übernehmen und bewusst Grenzen zu setzen. Dabei geht es auch um das Thema Professionalität: Ist es wirklich professionell, alles anzubieten, nur weil man es irgendwie kann?
Außerdem teile ich meine persönliche Sicht auf Fortbildungen. Sie sind wichtig und können wertvolles Wissen vermitteln, eine Fortbildung ersetzt für mich jedoch keine fundierte Ausbildung und die anschließende Berufserfahrung.
Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzuschauen: Was ist eigentlich meine Aufgabe? Was gehört zu meinem Fachbereich? Und wo beginnt die Verantwortung eines anderen?
Denn seine eigenen Grenzen zu kennen und sie auch bewusst zu setzen, ist für mich ein wichtiger Teil von Professionalität.
Deine Nadine
In dieser Folge nehme ich dich mit in meinen Arbeitsalltag als selbstständige rechtliche Betreuerin – und der ist alles andere als normal.
Ich arbeite mit Menschen, die sich teilweise in Krisen befinden. Ein Anruf kann reichen und plötzlich verschieben sich alle Prioritäten. Genau deshalb geht es um Struktur, Organisation und die Frage: Was ist eigentlich meine Aufgabe – und was nicht?
Ich spreche darüber, warum es gerade in der sozialen Arbeit so wichtig ist, den eigenen „Tanzbereich“ zu kennen und Grenzen zu setzen. Denn rechtliche Betreuung ist kein Krisendienst, keine persönliche Assistenz und keine tatsächliche Hilfestellung.
Für mich bedeutet rechtliche Betreuung vor allem: unterstützen statt vertreten. Menschen sollen so viel wie möglich selbst entscheiden und selbst machen können.
Deine Nadine
Homeoffice oder Büro – was tut uns wirklich gut?
Ich war jahrelang absolut Team Homeoffice.
Und trotzdem kam irgendwann der Punkt, an dem genau dieses Modell angefangen hat, mich auszubremsen.
In dieser Folge spreche ich ehrlich darüber, warum sich mein Zuhause irgendwann nicht mehr wie Zuhause angefühlt hat. Warum Arbeit plötzlich überall war. Im Arbeitszimmer. In der Küche. Im Kopf. Und warum ich irgendwann verstanden habe, dass ständige Erreichbarkeit nicht automatisch Freiheit bedeutet.
Ich nehme dich mit in meinen ganz persönlichen Veränderungsprozess:von der absoluten Homeoffice-Verfechterin hin zu der Entscheidung, mir ein eigenes Büro zu nehmen, obwohl sich das für mich lange unerreichbar angefühlt hat.
Diese Folge ist für dich, wenn du selbstständig bist, im Homeoffice arbeitest oder manchmal das Gefühl hast, dass Arbeit und Privatleben ineinander verschwimmen.
Denn manchmal braucht Wachstum nicht mehr Freiheit im Außen, sondern klarere Grenzen im Innen.
Deine Nadine
Zwischen Struktur und echtem Leben
Ich bin ein absoluter Struktur-Mensch. Ich liebe Ordnung, klare Abläufe und das Gefühl, alles im Griff zu haben.
Und dann kommt das Leben.
In den letzten Wochen war genau das der Fall: ein großer beruflicher Schritt mit meinem eigenen Büro, Urlaub mit zwei kleinen Kindern, volle To-do-Listen – und das Gefühl, dass meine eigene Struktur plötzlich ins Wanken gerät.
In dieser Folge nehme ich dich mit in genau diese Phase. Ich spreche darüber, warum Struktur für mich mehr ist als nur Ordnung – sondern eine echte Stärke. Eine, die mir hilft, Chaos zu sortieren, Prioritäten zu setzen und mich immer wieder neu auszurichten.
Und gleichzeitig geht es um die Erkenntnis: Dass nicht immer alles perfekt laufen muss. Dass das Leben manchmal dazwischenkommt – und das völlig okay ist.
Ich teile mit dir, warum ich glaube, dass jede von uns ihre ganz eigene „Superpower“ hat. Warum das, was für dich selbstverständlich ist, für jemand anderen unglaublich wertvoll sein kann. Und warum genau darin so viel Potenzial liegt.
Deine Nadine
Diese Folge ist mehr als nur ein Anfang – sie ist ein Stück meiner Geschichte.
Ich nehme dich mit zurück zu einem Thema, das mich lange begleitet hat: das Sprechen. Als Kind habe ich stark gestottert. Situationen wie Vorlesen in der Schule haben sich für mich nicht selten wie ein innerer Ausnahmezustand angefühlt. Und auch wenn es nach außen irgendwann weniger sichtbar wurde, geprägt hat es mich trotzdem.
Heute sitze ich hier und starte meinen eigenen Podcast. Allein das fühlt sich manchmal noch ein bisschen surreal an.
In der ersten Folge erfährst du, wie mein Weg verlaufen ist: von der unsicheren Schülerin über meine ersten Schritte im Berufsleben, meine Zeit in der Bank mit Führungsverantwortung bis hin zu dem Punkt, an dem sich mein Leben durch Familie, Kinder und neue Perspektiven komplett verändert hat.
Und vor allem: wie ich schließlich meinen Weg in die rechtliche Betreuung gefunden habe einen Beruf, der für mich heute so viel mehr ist als nur ein Job.
Denn ich bin heute die Stimme für Menschen, die selbst gerade keine haben.
Diese Folge ist eine Einladung an dich: deine eigene Geschichte anzuschauen. Deine Herausforderungen. Deine Hürden. Und vielleicht auch den Mut zu finden, deine eigene Stimme zu nutzen, egal, wie sie klingt.
Denn genau darum geht es: zu sprechen. Sichtbar zu werden. Echt zu sein.
Deine Nadine
Herzlich Willkommen bei MIT SPRACHE RECHT
Ich bin Nadine Sönmez – 36 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern (3 und 5), verheiratet und zuhause in Hamm, NRW.
Als selbstständige rechtliche Betreuerin, Mutter und Mensch bin ich auf einer Reise, die nie wirklich endet: die Reise zu mir selbst.
Ich spreche über meinen Beruf als rechtliche Betreuerin: über Verantwortung, schwierige Entscheidungen und die Menschen, die ich ein Stück ihres Weges begleiten darf. Gleichzeitig geht es um meine eigene Stimme, darum, sie zu finden, ihr zu vertrauen und sie zu nutzen.
Denn ein Teil meiner Geschichte hat genau damit zu tun: Ich habe als Kind gestottert. Diese Erfahrung hat mich geprägt und beeinflusst bis heute, wie ich über Kommunikation, Selbstvertrauen und Ausdruck denke.
Dieser Podcast ist meine Einladung an dich: hinter die Fassade zu schauen. Zu sehen, welche Hürden ich überwunden habe, was ich daraus gelernt habe und was auch du für dich mitnehmen kannst.
Ich glaube daran, dass echte Geschichten verbinden. Dass wir voneinander lernen, wenn wir ehrlich teilen. Und dass genau darin Wachstum entsteht.
Wenn dich persönliche Entwicklung, authentische Lebensgeschichten und echte Einblicke in einen besonderen Beruf interessieren, dann bist du hier genau richtig.
Deine Nadine
From the publisher's feed