In dieser Folge wird es persönlich: Sanata ist diesmal nicht Hostin, sondern selbst bei „MitStimmen“ zu Gast. Sie erzählt von ihrem Aufwachsen zwischen der Elfenbeinküste und Deutschland, von Erfahrungen, die sie geprägt haben und von der Frage, wie man seinen eigenen Platz findet, wenn man sich zwischen verschiedenen Welten bewegt.
Wir sprechen über ihre Kindheit, über das Gefühl von Ohnmacht und Zugehörigkeit, aber auch über das, was sie stärkt: Gemeinschaft, Kultur, Sprache und Literatur.
Es geht um weibliche Genitalverstümmelung, um Schutz und Aufklärung und darum, warum Veränderung oft bei Bildung beginnt, aber dort nicht aufhört.
Gleichzeitig wird deutlich, wie viele Rollen Sanata in sich vereint: Psychologin, Autorin, Wissenschaftlerin, Mutter, Reservistin bei der Bundeswehr und warum sie sich dagegen wehrt, auf nur eine dieser Perspektiven reduziert zu werden.
Wir sprechen über Feminismus, über Erwartungen von außen und darüber, wie schwer es sein kann, sich nicht zur Projektionsfläche machen zu lassen und bei sich zu bleiben.
Diese Folge ist ehrlich, stellenweise schmerzhaft und gleichzeitig hoffnungsvoll.
Und sie zeigt: Du musst nicht laut sein, um wirksam zu sein.
Hinweis: In dieser Folge werden auch sensible Themenangesprochen. Einige sehr persönliche Passagen haben wir im Nachhinein gemeinsam herausgenommen, um Offenheit zu ermöglichen und gleichzeitig Grenzen zu respektieren.
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