
Sign up to save your podcasts
Or


Marcus Schögel, Präsident der Gesellschaft für Marketing und Professor an der Universität St. Gallen, hält die Forderung «Marketing muss die Sprache der Finanzen lernen» für den falschen Ansatz. Im m&k-Podcast mit Chefredaktorin Anna Kohler erklärt er, warum CFO und CMO stattdessen gemeinsam eine neue Sprache finden müssen – und weshalb am Anfang jedes Geschäfts der Kunde steht, nicht die Bilanz.Wer sich in der Wirtschaft bewegt, sollte sich mit Finanzen auskennen. So weit, so unbestritten – und so beginnt Marcus Schögel das Gespräch denn auch. Dann aber setzt er den Hebel an: Die in den letzten Jahren immer lauter erhobene Forderung, das Marketing müsse die Sprache der Finanzen sprechen, um sich im Unternehmen rechtfertigen zu können, hält der Präsident der Gesellschaft für Marketing und HSG-Professor für falsch gestellt. Finanzen seien bloss eine funktionale Sicht auf ein Unternehmen – nicht mehr und nicht weniger als der Blick des Vertriebs. Dass diese eine Perspektive zur dominierenden geworden ist, habe mit dem Shareholder Value und dem quartalsweisen Erfolgsnachweis börsennotierter Konzerne zu tun. Davon, so Schögel, habe sich das Marketing in einer Weise vereinnahmen lassen, die nicht weiterhilft, wenn man verstehen will, wie ein Unternehmen langfristig zu führen ist.Eine Funktion, die erst spät ins Spiel kommtSchögels Einwand ist grundsätzlich. Börsengetriebene Unternehmen seien quartalsgesteuert und bekennten teilweise selbst, zu kurzfristig zu denken, um langfristig planen zu können. Warum also solle sich ausgerechnet das Marketing einer Disziplin unterordnen, die erst dann ins Spiel komme, wenn das Geschäft bereits gemacht sei? Das habe nichts mit einem überzogenen Ego zu tun, betont er, sondern mit Logik: Es ergebe schlicht keinen Sinn, dass eine einzelne Funktion alle anderen dominiere.Am Anfang steht der KundeFür Schögel beginnt jedes Geschäft beim Kunden. Er beruft sich auf Peter Drucker, auf seinen akademischen Lehrmeister und auf die Balanced-Scorecard-Pioniere Kaplan und Norton, die sich in diesem Punkt einig seien: Zuerst brauche es einen Kunden, der bezahle – «bevor ich die Erbsen zählen kann». Dass es im Alltag dennoch oft umgekehrt laufe, erklärt er weniger mit Verschwörung als mit Systemen. Eine in sozialen Netzwerken kursierende These, wonach IT-Anbieter das Marketing früh zum unternehmensinternen Feindbild erklärt hätten, will er ausdrücklich nicht propagieren. Belegbar sei dagegen, dass mit der Einführung von ERP-Systemen die Kennzahlenlogik des Rechnungswesens nach oben gespült wurde – Forscher wie Thomas Davenport hätten das beschrieben. Wenn aber die Informationsbasis eines Unternehmens auf Rechnungswesen-Kennzahlen aufbaue, werde auch das Geschäftsmodell primär über Finanzzahlen abgebildet. Ganzer Artikel auf https://www.markt-kom.com/de/markom/marcus-schoegel-im-mk-podcast-erst-der-kunde-dann-die-kennzahl/
Kein Zufall: Swiss Post Advertising und BrinkertLück Creatives orchestrieren Werbewirkung neu
Werbung, die wirkt, ist kein Glückstreffer. Das ist die Kernthese einer Kampagne, die Swiss Post Advertising gemeinsam mit Kreativexperte Dennis Lück entwickelt hat – und die den Zufall aus der Mediaplanung verbannen will.
Im Mittelpunkt steht das Konzept der «Cross Moments»: aufmerksamkeitsstarke Alltagssituationen, in denen Zielgruppen besonders empfänglich sind. Raphael Bratschi, verantwortlich für das crossmediale Werbeökosystem bei Swiss Post Advertising, nennt konkrete Beispiele: die Wartezeit am Postschalter, der Moment am Briefkasten, eine Push-Notification unterwegs. «Das sind Momente, wo der Fokus drauf ist», sagt Bratschi. Die gezielte Kombination solcher Touchpoints – gestützt auf First-Party-Daten – löse zunehmend das Prinzip Hoffnung in der Mediaplanung ab.
Für Lück, ehemaliger Werber des Jahres, eröffnet diese Architektur einen grösseren kreativen Spielraum, der aber auch komplexer wird: Statt eines einzelnen Spots müsse eine Leitidee über vernetzte Momente hinweg gedacht werden. So entstand die Bildwelt der Kampagne – tausend gelbe Regenschirme als Sinnbild für gezielte Sichtbarkeit. Seinen Unmut über das dauernde Reden über Mut in der Branche bringt Lück direkt auf den Punkt: «Bei den besten Ideen braucht es keinen Mut mehr. Wenn jeder am Tisch weiss, das ist eine tolle Idee, dann rennt man einfach.»
Bratschi betont, dass die Qualität der Daten wichtiger sei als ihre Menge. Swiss Post Advertising arbeitet mit validierten First-Party-Daten – ein bewusster Gegenentwurf zum digitalen Status quo, den er mit Las Vegas vergleicht: «Blinkend, wild durcheinander und voller Reizüberflutung.»
Die Kampagne ist als Plattform angelegt, mit weiteren Wellen geplant. Das Fazit: Wirkung ist heute weniger Glückstreffer – und mehr Orchestrierung.
Der Podcast wurde im Castalavista Audio- und Videopodcast-Studio von Soltmannowski Kommunikation produziert, im Auftrag von m&k.
Zwei Köpfe, zwei Welten – und eine gemeinsame Leidenschaft: Gute Kommunikation. Martin Walthert, CMO of the Year 2025 und Marketingchef von Digitec Galaxus, hat mit seinem Team eine Inhouse-Agentur aufgebaut, die Kampagnen produziert, die wirken – und oft viral gehen.
Philipp Skrabal, Chief Creative Officer von Farner und Werber des Jahres, stiftet lieber Sinn als bloss zu verkaufen. Beide sprechen im m&k-Podcast mit Chefredaktorin Anna Kohler über Haltung, KI, Mut und die feine Linie zwischen Nähe und Distanz.
In dieser Folge des m&k Werbewoche Podcasts diskutiert Co-Chefredaktorin Anna Kohler mit ihren Gästen Roger Baur (Ringier Advertising) und Jochen Witte (Projektleiter OneID) über das Thema OneID. Sie sprechen über die bevorstehende Post-Cookie-Ära und die Bedeutung von First-Party-Daten in der digitalen Werbung.
Die Schweizer Verlage und ihre Vermarkter audienzz, CH Media, Goldbach und Ringier Advertising schaffen damit gemeinsam eine Basistechnologie in Form einer digitalen Werbe-ID. Diese ermöglicht es Werbetreibenden, Schweizer Nutzerinnen und Nutzer über programmatische Einkaufsplattformen
Cheyenne Mackay ist Pionierin in der Schweizer Podcast-Welt. und Mitorganisatorin der Podcast-Konferenz Dezibel , die am 16.11.23 zum zweiten Mal in Winterthur stattfindet. Anna Kohler spricht mit ihr über die steigende Beliebtheit von Podcasts und wie Unternehmen sie als Marketing- und Kommunikationstool nutzen können. Dabei ging es um folgende Themen und Aspekte:
Die Zugänglichkeit von Podcasts: Cheyenne betonte, dass Podcasts eine willkommene Abwechslung von Bildschirmen bieten und durch Bluetooth-Kopfhörer leicht zugänglich sind. Es besteht jedoch noch Bedarf an mehr Aufklärung darüber, wie man Podcasts nutzt.
Storytelling in Unternehmenspodcasts: Cheyenne unterstrich die Bedeutung des Storytellings in Unternehmenspodcasts. Sie ermutigt Unternehmen, Geschichten zu erzählen, die noch nicht erzählt wurden, um neue Zuhörer zu gewinnen.
Podcasts als einzigartiges Medium: Ein Podcast ist nicht nur eine weitere Social-Media-Plattform oder ein Marketing-Tool, sondern ein einzigartiges Medium mit eigenem Zweck und Zielgruppe.
Die Rolle der Podcastschmiede: Die Podcastschmiede hilft Unternehmen dabei, eine Inhaltsstrategie zu entwickeln, die Geschichten erzählt und ihre gewünschte Botschaft vermittelt.
Podcasts in der Gesamtmarketingstrategie: Cheyenne betonte, dass Podcasts von Anfang an in die Gesamtmarketingstrategie eines Unternehmens integriert werden sollten.
Die Bedeutung von KPIs: Unternehmen müssen klare Ziele im Kopf haben, wenn sie Podcasts erstellen. Ob es darum geht, das Bewusstsein zu erhöhen oder den Verkauf anzukurbeln, KPIs sind entscheidend.
Podcasts und Startups: Cheyenne gab wertvolle Ratschläge für Startups, die Podcasts in ihren Marketing-Mix aufnehmen möchten, auch mit kleinem Budget.
Die Partnerschaft zwischen AXA und einem Podcast-Host: Cheyenne lobte AXA für ihren subtilen Ansatz zur Markenbildung, bei dem der Podcast von AXA unterstützt wird, ohne den Inhalt zu überschatten.
Wie erreicht und begeistert man 1,5 Milliarden Fussballfans auf allen Kanälen und auf der ganzen Welt? Anna Kohler spricht mit Tom Hanan, Gründer und CEO von Webrepublic, über die Vermarktung der Fussball WM in Katar.
Jetzt steht die Frauen-WM in Australien an, und die Zürcher Digitalagentur kann wieder zeigen, wie es geht. Gibt es Unterschiede in der Vermarktung von Frauenfussball? Im Podcast «off the record» von Anna Kohler lüftet er dieses und noch andere Geheimnisse.
Der Präsident des Swiss Marketing Forums Uwe Tännler ist so verwoben mit der Schweizer Marketingszene wie kein anderer. Als Zugpferd für den Marketing Tag 2023 spricht er im Podcast off the record über die Veranstaltungshighlights und verrät, warum man unbedingt am 18. April ins KKL Luzern kommen muss. Gute Nachrichten für die Marketing- und Sales-Branche: Der Marketing Tag mit Verleihung des Marketing Excellence Award nimmt nach zwei Jahren pandemiebedingter Live-Absenz wieder voll Anlauf. Der Marketing Tag als grösstes Branchenevent ging 2019 zum letzten Mal im KKL Luzern über die Bühne. Seither hat nicht nur die Veranstaltungsbranche schwierige Zeiten gemeistert. Doch der Neuanfang rückt in grossen Schritten näher. Träger des Marketing Excellence Awards und des Sales Excellence Awards wird AZ Konzept sein. Für die Zukunft der beiden Awards ist das ein bedeutender Schritt, mit Ausstrahlung auf die gesamte Branche. Die Co-Chefredaktoren Anna Kohler und Johannes Hapig haben sich mit Uwe Tännler über den Marketing Tag 2023 unterhalten.
https://www.swissmarketingforum.ch/events/marketing-tag
Spitzenköchin Meta Hiltebrand ist mit ihren knallorangen Haaren eine werbestarke Kultfigur. Nicht kochen kann ihre Schwester, Sarah Hiltebrand. Dafür aber kann sie als Creative Director Brands ins beste Licht rücken. Zum Beispiel ihre Schwester. Anna Kohler hat die ungleichen Geschwister in den Videopodcast «Off The Record» eingeladen. Ein Gespräch über Höhen und Tiefen, Glück und Trauer und über alte Säcke und alte Schachteln. #Werbewoche #OffTheRecord #MetaHiltebrand #SarahHiltebrand
Auch als Videoversion auf Youtube
https://www.youtube.com/watch?v=I7sTdb18Cfo&list=PLdi_59K-llkvrrsUjacFZ9YQJ7XS0eB6a
Roman Hartmann, Mitgründer von Farmy, erzählt im Podcast Off The Record, was Farmy so einzigartig macht, wo er und sein Partner die geniale Idee zu einem Online-Hofladen hatten und wo er Farmy in fünf Jahren sieht.
Farmy, 2014 von Roman Hartmann und Tobias Schubert gegründet, bietet über 14'500 handverlesene Produkte von mehr als 1’200 authentischen Produzent:innen an. In den Metropolregionen Zürich und dem Genfer See erfolgt die Lieferung sogar kostenfrei und mit eigener e-Mobile-Flotte.
Während der Pandemie ist das junge Unternehmen um 170 Prozent gewachsen. Im Mai 2022 erhielt die Farmy AG als erstes schweizerisches Unternehmen die B-Corp-Zertifizierung. «B Corp» steht für «Benefit Corporations», also für Unternehmen, welche die höchsten Standards bezüglich Nachhaltigkeit erfüllen.
Auch als Videoversion auf YouTube https://youtu.be/XmOz-Ndbs2k
_____
CHF 20.- Farmy Gutschein für die Erstbestellung
http://www.farmy.ch
Code: OFFTHERECORD
Gültig bis: 31.12.2022
_____
Im Podcast «Off The Record» spricht Anna Kohler mit Linda Rasumowsky, Fachpsychologin für Psychotherapie, über leistungsstarke Frauen, die lernen, Rücksicht auf sich selbst zu nehmen, nicht zu viel von sich zu verlangen und den Perfektionsanspruch an sich und die Umwelt loszulassen. #offtherecord #Werbewoche #m&k
Auch als Videoversion auf Youtube https://youtu.be/itY_spyWkAc
From the publisher's feed