Montags geschlossen - Der Podcast vom Museum Europäischer Kulturen

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Montags geschlossen - Der Podcast vom Museum Europäischer Kulturen episodes

  • #3.4: Verborgen? Mit Jorge Eiroa und Andrés Martínez
    In der finalen Folge zur Ausstellung "Murcia - Im Garten Europas" geht es um die bewegte Geschichte der Region und ihren Religionskontakte. Der Archäologe Jorge Eiroa legt neben einem Einkaufszentrum im Zentrums Murcias Verborgenes frei. Der Historiker Andrés Martínez dokumentiert die Jahrhunderte alte Geschichte einer der wichtigsten Bruderschaften in Lorca.
    8 min
  • #3.3: Traditionell? Mit Antonio Piñera Moreno und Antonio Salmerón
    Weiter geht die Reise durch die spanische Region Murcia! Diesmal widmet sich Sofia Botvinnik der reichen Kultur und spricht mit dem Flamenco-Musiker Antonio "Pumuki" Piñera Moreno und dem Esparto-Flechter Antonio Salmerón. Hier erfahrt ihr, was es mit den Minen-Gesängen auf sich hat, wieso Flamenco ein ganzer Lebensstil ist und welche besondere Bedeutung das wilde Esparto-Gras für Murcia hat.
    Musik: Azuleo live in Berlin - "Nácar" (Bulerías) https://www.youtube.com/watch?v=12xFt_45JFI
    BULERIA DEL CON-FIN-A- MIENTO
    https://www.youtube.com/watch?v=RrP7lHoRkkM
    10 min
  • #3.2: Willkommen? Mit Olga Viviana Morales Bermeo und Göran Gnaudschun
    Die spanische Region Murcia ist seit jeher ein Ort, der Menschen anzieht: Der fruchtbare Boden und das milde Klima brachten immer Menschen unterschiedlichster Herkunft in die Region. Olga Viviana Morales Bermeo kam mit ihrer Familie als Jugendliche aus Ecuador nach Spanien. Ihre Eltern fanden damals schnell Arbeit in der boomenden Landwirtschaft. Sie erzählt von der Ankunft in Spanien und wie die Migration Einfluss auf die Region hat. Fotograf Göran Gnaudschun reiste 2020 zum ersten Mal nach Murcia. In seinen Fotografien beleuchtet er das Thema Migration auf vielfältige Weise. Denn neben der Arbeitsmigration ist auch das Thema der Altersmigration sichtbar.
    7 min
  • #3.1: Bedroht? Mit Klaus Schriewer und Pedro Garcia Moreno
    Die Natur in der Region Murcia ist vielfältig: Berge, Küste und weite Ebenen bieten vielen Arten Platz. Doch sie ist auch bedroht: Die massive Landwirtschaft hat dramatische Folgen. Sozialanthropologe Klaus Schriewer lebt seit über 20 Jahren in Murcia und erzählt über das besondere Verhältnis zum Wasser in der Region. Umweltaktivist Pedro Garcia Moreno leitet die Organisation ANSE - Asociación de Naturalistas del Sureste. Seit Jahrzehnten kämpft er für mehr Naturschutz in der Region und kann von ersten Erfolgen berichten.
    10 min
  • #2.4: Unpraktisch? Mit Barbara Schmidt und Lisa Keller
    Im Mittelpunkt der Ausstellung "Die menschliche Spur im Tafelservice" steht ein gedeckter Tisch voller Porzellan-Geschirr. Doch dieses Bild ist selten geworden, nicht jede*r hat heutzutage noch ein Sonntagsgeschirr im Schrank. Die Bedürfnisse und Lebensumstände der Nutzer*innen haben sich geändert - und das hat Auswirkungen auf die Gestaltung von Porzellan. Sofia Botvinnik spricht mit den Porzellan-Designerinnen Barbara Schmidt und Lisa Keller darüber, was sich in Bezug auf Tischkultur alles verändert hat und welche Herausforderungen die Entwicklung neuer Formen mit sich bringt.
    9 min
  • #2.3 Nachhaltig? Mit David Karl und Georgia von le Fort
    Seit 1838 und bis heute fast unverändert wird im polnischen Ćmielów Porzellan hergestellt. Das Material hat viele geniale Eigenschaften – gebrannt ist es schon im unglasierten Zustand wasserabweisend, es ist dünnwandig und dabei gleichzeitig wahnsinnig hart. Aber bei Alltagsgegenständen wie Geschirr stellt sich mittlerweile immer häufiger die Frage: Ist es auch nachhaltig? Ob Porzellan und dessen Herstellung auch für die Zukunft geeignet sind, klärt Sofia Botvinnik mit David Karl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet keramische Wertstoffe an der TU Berlin und Georgia von le Fort, die in ihrem Projekt "RELICS" Porzellan recycelt.
    11 min
  • #2.2 Makellos? Mit Ewa Klekot und Arkadiusz Szwed
    Heute geht es unter dem Titel „Makellos?“ um die Porzellan-Fabrikarbeit in dem kleinen Ort Ćmielów in Polen und warum es wichtig ist, sie zu schützen. Anthropologin Ewa Klekot und Keramikdesigner Arkadiusz Szwed sind fasziniert von den Menschen in der Porzellan-Fabrik und dem unglaublichen Wissen in jeder ihrer Bewegungen. Sie wollten die menschliche Arbeit, die in jedem Porzellan-Service steckt, sichtbar machen. Wie sie das gemacht haben und wie die Fabrikarbeiter*innen auf das ungewöhnliche Ergebnis ihrer Forschungsarbeit reagiert haben, erfahrt ihr in der neusten Folge „Montags geschlossen“ und bis zum 12.09.21 in der Sonderausstellung „Die menschliche Spur im Tafelservice. Menschen in der Porzellanfabrik“ im MEK.
    9 min
  • #2.1 Einzigartig? Mit Claudia Kanowski und Claudia Tetzlaff
    Bis zum 12.09.2021 zeigt die Sonderausstellung "Die menschliche Spur im Tafelservice" im MEK, dass es viele geschulte Hände braucht, um ein makelloses Porzellan herzustellen. Seit 1838 wird in dem kleinen Ort Ćmielów in Polen Porzellan gefertigt. Die Geschichte des Porzellans in Europa ist aber viel älter: Über die Faszination des einzigartigen Materials und das jahrhundertealte Geheimnis seiner Herstellung spricht Sofia Botvinnik mit Dr. Claudia Kanowski, Keramik-Expertin aus dem Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin, sowie mit Claudia Tetzlaff, Leiterin des Archivs und der Ausbildungsmalerei bei KPM, Königliche Porzellanmanufaktur Berlin.
    Musik: Konstantin v. Zitzewitz
    11 min
  • #1.4 Überflüssig? Mit Mikael Ross
    Im Rahmen der Ausstellung "Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode", 2017 - 2019 im MEK, erschien der Comic "Will haben!". Sofia Botvinnik spricht mit Autor und Illustrator Mikael Ross darüber, warum unser frontaler Cortex keine Chance hat gegen Impulskäufe und was in unserer Gesellschaft überflüssig ist. Kuratorin Judith Schühle fällt es schwer, aus 285.000 Objekten im MEK eines als "überflüssig" zu bezeichnen. Auf welches überraschende Objekt ihre Wahl gefallen ist und warum, erfahrt ihr in dieser Folge von "Montags geschlossen"!
    Musik: Konstantin v. Zitzewitz
    31 min
  • #1.3 Verrückt? Mit Sebastian Strombach
    Stadtgeschichte anders: Sofia Botvinnik spricht mit Comic-Autor Sebastian Strombach. Er erzählt in seinem neuesten Werk „Verrückt“ die Geschichte des Berliner Stadtschlosses von der Eiszeit bis in die Zukunft. Wir begegnen darin nicht nur beweglichen Immobilien, sondern auch zahlreichen eigensinnigen Charakteren, die um die Architektur der Stadt ringen. Auch in der Sammlung des MEK findet sich einiges Verrücktes: Kuratorin Beate Wild stellt ein Objekt vor, das luftig-leicht daher kommt, aber dann eine ganz brutale Seite zeigt.
    Musik: Konstantin v. Zitzewitz
    27 min

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