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Manchmal könnte ich die ganze Welt erobern. Und manchmal möchte ich einfach nur drei Stunden auf der Couch schlafen. Obwohl ich eigentlich genug geschlafen habe.
Liegt es am Wetter? An den Nachwirkungen der Chemo? Oder habe ich einfach einen schlechten Tag?
In dieser Folge von More than Dad nehme ich euch mit in meinen Alltag nach der Reha. Ich erzähle, warum mir feste Routinen guttun, weshalb ich tatsächlich gerne wieder arbeite und wie schwierig es manchmal ist, zwischen Erschöpfung und ganz normalen Stimmungsschwankungen zu unterscheiden.
Und dann wäre da noch Weihnachten.
Es ist Ende Oktober und gefühlt stehen wir schon mitten im Weihnachtsgeschäft. Adventskalender, Black Week, Geschenkideen und überall Spekulatius. Ich frage mich: Wann haben wir eigentlich angefangen, Weihnachten so sehr mit Konsum zu verbinden?
Wir sprechen über Kindheitserinnerungen, selbst befüllte Adventskalender, Weihnachtsbäume und darüber, warum ich mir manchmal ein bisschen von diesem früheren Weihnachtszauber zurückwünsche.
Eine Folge über Neuanfänge, schlechte und gute Tage, kleine Alltagsrituale und die Frage, ob wir wirklich immer mehr brauchen, um glücklich zu sein.
Schön, dass ihr wieder dabei seid.
Passt auf euch auf.
Patrick
More than Dad – mehr als Vater. Einfach Mensch.
Ich bin krebsfrei. Ein Satz, auf den ich so lange gewartet habe – und trotzdem war danach nicht plötzlich alles wieder gut oder wie früher.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum die große Euphorie zunächst ausgeblieben ist, wie sich Normalität von außen und innen völlig unterschiedlich anfühlen kann und weshalb ich gar nicht mehr versuche, der alte Patrick zu werden.
Gleichzeitig merke ich, dass Zukunft für mich wieder einen Sinn bekommt: Ich mache Pläne, kümmere mich wieder um meinen Körper, gestalte mein Zuhause und frage mich immer öfter, wer ich nach all dem eigentlich sein möchte.
Ich kenne die Antwort noch nicht. Aber zum ersten Mal seit Monaten habe ich wieder richtig Lust, sie herauszufinden.
Willkommen bei Folge 3 von morethandad.
Wenn du mich auf diesem Weg begleiten möchtest, abonnier gerne den Kanal und erzähl mir in den Kommentaren: Gab es in deinem Leben schon einmal einen Moment, nach dem du dich selbst neu kennenlernen musstest?
#morethandad #Podcast #Krebsfrei #LebenNachKrebs #Neuanfang
Manche Menschen sind „zu laut“.
Andere „zu sensibel“.
Manche gelten als schwierig, anstrengend oder kompliziert.
Aber was passiert eigentlich, wenn wir Menschen anfangen, auf einzelne Eigenschaften zu reduzieren?
In dieser Folge spreche ich über Schubladen.
Über Kinder, die früh einen Stempel bekommen.
Über meinen Sohn, die Schule und die Angst, dass aus Energie irgendwann ein Etikett wird.
Und darüber, wie oft wir Verhalten bewerten, ohne zu wissen, was wirklich dahinter steckt.
Vielleicht wäre vieles leichter, wenn Menschen – wie bei den Sims – einen kleinen Diamanten über dem Kopf hätten, der zeigt, wie es ihnen wirklich geht.
Eine Folge über Verständnis, Wahrnehmung und die Dinge, die wir oft nicht sehen.
Warten fühlt sich immer nach Pause an.
Als würde das Leben kurz stehen bleiben, bis endlich etwas passiert.
Spoiler: Tut es nicht.
In dieser Folge geht’s um dieses ständige Dazwischen.
Zwischen Hoffnung und Kopfkino, zwischen „gleich ist es soweit“ und „was, wenn nicht?“.
Ich spreche darüber, wie sich Warten wirklich anfühlt,
warum wir es uns manchmal selbst schwerer machen als nötig
und weshalb das Leben nicht erst dann beginnt, wenn endlich eine Antwort da ist.
Keine großen Lösungen.
Aber ehrliche Gedanken aus genau so einem Moment.
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