Wenn die Menschen nicht ins Museum kommen können, dann kommt das Museum eben zu den Menschen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn dazu braucht es mindestens Führungspersönlichkeiten wie Ruth Swoboda, wissenschaftliche Direktorin der inatura. „In unserem Verständnis hört die inatura nicht bei den Eingangstoren auf, sondern wirkt von hier aus über das ganze Land“, sagt die ehemalige Handball-Nationalspielerin.
Bei Moscht & Riebel erzählt die gebürtige Waldviertlerin im Gespräch mit Christof Burtscher, wie sehr sie ihre Jugend im Gymnasium für Hochleistungssport geprägt hat. „Mir war allerdings klar, dass ich mit Handball kein Leben erwirtschaften werde“, sagt Ruth Swoboda und folgte ihrer Leidenschaft, der Wissenschaft. Heute ist sie Museumsdirektorin und sorgt mit ihrem Kollegen Peter Schmid dafür, dass sich die Naturwissenschaft in Vorarlberg auch über den oft zitierten Tellerrand hinaus vernetzt und dass neue Ideen und Impulse als starker Antrieb für eine aktive Museumskultur in die Fläche wirken.
Ihr Faible für den hohen Norden, was das Hinternwackeln von Graugänsen in ihr auslöst und warum ihre Geschwindigkeit manche Menschen überfordert – das alles erklärt sie in dieser Episode. Viel Vergnügen!