MoTalkz
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MoTalkz episodes

  • „Ich bin voll auf die Propaganda reingekippt!“: Stephan Bartunek über Verschwörungswahn, Hass & den Weg zurück
    „Stellt euch vor, die Welt geht unter – und wir schauen alle einfach nur zu.“
    • Wie wird ein Theater-Schauspieler zum Sprachrohr für Verschwörungsmythen? 
    • Und was passiert, wenn die Wut auf Politik und Medien langsam in pure Aggression kippt?
    Stephan Bartunek war jahrelang mittendrin. Von den Friedensmahnwachen über die Flüchtlingskrise 2015 bis hin zur Pandemie: Er hat die Propaganda nicht nur geglaubt, sondern selbst verbreitet. Bis zu jenem Moment, an dem er begriff: Er ist komplett falsch abgebogen.

     Jetzt überall streamen: MoTalkz Folge #69! 
    1 hr 2 min
  • Job gekündigt für die Kunst? feat. David Samhaber (Poetry Slammer, Kabarettist, Autor ... uvm.🎭)
    Für das Jahr 2026 hatte David Samhaber einen klaren Entschluss gefasst: Er kündigte seinen Job, um sich ganz auf die Kunst zu konzentrieren.

    „Mich interessieren so viele Dinge und ich mache so viele Dinge gerne. Und ich glaube, ich kann auch viele Dinge gut. Wenn nicht jetzt, wann dann?“
    Nach mehreren Monaten habe ich David zu MoTalkz eingeladen, um nachzufragen: Wie ist es tatsächlich gelaufen? Was lief gut, was war enttäuschend – und was würde er heute anders machen?
    45 min
  • Schämen wir uns nicht! (feat. Dr. John Evers, Generalsekretär VHS Österreich)
    In dieser Folge spricht Mohit mit Dr. John Evers von den VHS Österreich über Bildungschancen, ungerade Bildungswege und die Frage, warum sich niemand für seinen Bildungsweg schämen sollte. Es geht um frühe Entscheidungen im Schulsystem, soziale Herkunft, geringe Lesekompetenz, Erwachsenenbildung und darum, wie Bildung gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen kann.

    Foto zur Folge: Michaela Obermair
    Hinweis: Es handelt sich um unseren ersten Videopodcast. Falls euch also kleine Fehler beim Audio oder Video auffallen, verzeiht sie uns gerne :)
    1 hr 5 min
  • #66 – „Man lernt und man macht weiter“: René Hackl über 150 Kämpfe, Rückschläge und 30 Jahre Disziplin
    Als Kind fühlte sich René nirgends richtig zugehörig. Über einen Zwischenfall kam er zum Kampfsport – und was als Zufall begann, wurde zu seinem Lebensweg, der ihn zum mehrfachen Staatsmeister, Europameister und zu einem der erfolgreichsten Thaiboxer Österreichs machte.


    In dieser Folge sprechen wir mit René über seine Anfänge im Kampfsport, über die harte Realität im Wien der 90er, über Niederlagen, Verletzungen und die Frage, warum er nie für Geld oder Titel gekämpft hat, sondern immer nur, um sich mit den Besten zu messen. Es geht um Disziplin, um Zusammenhalt in einer oft von Egos geprägten Szene, um seinen schweren Autounfall und darum, wie der Entschluss entstand, mit Ronin Athletics ein Studio zu gründen, das für andere ein sicherer Ort sein soll.

    37 min
  • #65 - Keine Angst vor Frauen! feat. Barbara Blaha (Moment Magazin & Institut)
    Die „Wenigen“ denken nur an sich. Wer denkt dann an die „Vielen“?
    Barbara Blaha ist in einer Hacklerfamilie in Simmering aufgewachsen — und ziemlich früh draufgekommen, dass Ungleichheit nicht einfach „normal“ ist, nur weil alle so tun. Schon als Jugendliche hat sie mit der Schulzeitung der Gottschalk begonnen, Öffentlichkeit zu schaffen, später wurde sie zu einer der lautesten Stimmen, wenn es um soziale Gerechtigkeit, Frauenrechte und die Frage geht, wer in diesem Land eigentlich mitgemeint ist.

    In dieser Folge sprechen wir über ihren Weg vom Arbeiterkind zur Gründerin von Momentum und dem Moment Magazin, über ihr neues Buch „Funkenschwestern“ und darüber, warum Feminismus nicht nervt, sondern vieles (oder alles) besser machen würde — auch wenn viele noch ein bisserl Angst vor dem Begriff haben.
    1 hr 8 min
  • #64 - Alleinerziehend, armutsgefährdet, unsichtbar? Andrea Czak (FEM.A) über Armut, fehlende Absicherung und strukturelle Hürden
    Die Hälfte der Alleinerzieherinnen in Österreich erhält keinen Unterhalt, die andere im Schnitt nur rund 300 Euro. Viele Frauen und Kinder sind damit nicht nur einer enormen Mehrbelastung durch Sorgearbeit und einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt – sie erleben häufig auch Gewalt. Diese reicht von Gewalt durch (Ex-)Partner bis hin zu institutioneller Gewalt, wenn ihre Anliegen nicht ernst genommen werden.
    Dort, wo staatliche Unterstützung oft nicht ausreicht, setzt FEM.A an. In dieser Folge sprechen wir mit der Gründerin und Obfrau Andrea Czak über Armut, fehlende Absicherung, strukturelle Hürden – und darüber, wie FEM.A genau hier ansetzt, damit Alleinerzieherinnen trotz allem nicht auf sich allein gestellt sind.
    1 hr 10 min
  • #63 - ShemA: "Weitermachen! (Man wird immer auf die Schnauze fallen.)"
    Was, wenn dein erster Hype verpufft, der Major-Deal nicht hält, was er verspricht – und du trotzdem nicht ans Aufhören kannst?

    ShemA war noch jung und ein bisschen naiv, als seine ersten lokalen Hits und Battle-Rap-Erfolge ihn davon träumen ließen, „der nächste Große“ zu werden. Ein Majorlabel-Deal, Castingshow-Erfahrungen und ein A&R, der voll an ihn glaubte (ich), schienen zu bestätigen: Die Karriere als Musiker ist nur noch eine Frage der Zeit.
    Die Realität war anders: kaum Playlist-Platzierungen, wechselnde A&Rs, Corona, fehlende Vision im Team, enttäuschte Erwartungen und Zahlen, die nicht das widerspiegeln, was im Herzen brennt. Das alles hat Spuren hinterlassen – aber eines hat ShemA nie wirklich ernsthaft geschafft: mit der Musik aufzuhören. Und das hat sich ausgezahlt. 

    1 hr 23 min
  • #62 - "Dieser Herzschmerz wird dich nicht killen. Oder?": Lika Doss über Liebeskummer, Dating und Neuanfänge
    „Hast du gerade Stress mit deiner Freundin? Ruf mich an, ich bin Paartherapeutin“, singt Lika Doss auf ihrem Debütalbum „Ein bisschen Heartbreak killt mich nicht“ – und liegt damit näher an der Realität, als man denkt.

    Denn Lika ist nicht nur Deutschpop‑Künstlerin, sondern auch klinische Psychologin. Ihre eigenen Dating‑Muster und Trennungserfahrungen aus den 20ern – von Lovebombing über Kopf‑gegen‑Herz‑Kämpfe bis zu Nächten voller Gedankenkarussell – hat sie in Songs gepackt, die einen einmal quer durch den Break‑up führen und wieder Hoffnung auf einen Neuanfang machen.

    Im Podcast sprechen wir darüber, welche vergangene Trennung sie heute noch manchmal in sich spürt, warum es so schwer ist, sich aus ungesunden Mustern zu lösen, und wieso genau diese Erfahrungen dazu geführt haben, dass sie sich neu in sich selbst verliebt hat.

    49 min
  • #61 - Autounfall, Autopilot, Comeback: Warum aufgeben für Nathalie Oberkofler keine Option war.
    Der Autounfall am 18. Oktober 2022 verändert alles: Nathalies Welt steht plötzlich Kopf.
    Die junge Musikerin und Studentin denkt jedoch nicht daran, ihre Träume aufzugeben. Sie schaltet zunächst auf Autopilot und funktioniert einfach weiter. „Es gibt gerade keinen anderen Weg. Ich muss darauf vertrauen, dass mir die Menschen um mich herum helfen“, sagt sie über diese schwierige Zeit, in der vor allem ihre Familie – allen voran ihre Mutter – ihr immer wieder einen Grund gab, weiterzukämpfen.

    In dieser Folge geht es um ihren Weg von der Reha zurück auf die Bühne – und darum, wie sie ihre Geschichte in starken Popsongs verarbeitet, die von Taubheit, Mut und Neubeginn erzählen. 
    40 min
  • #60 - „Dann gehe ich“: Ke’rem über den Mut, sich selbst zu wählen
    Ke’rem hätte sich beinahe für seinen Vater und gegen die Musik entschieden. Doch die Musik ließ ihn nie los.
    In dieser Folge erzählt Ke’rem von einem jungen Mann, dem über Jahre hinweg eingeredet wurde, er sei nicht gut genug – und der irgendwann selbst zu glauben begann, dass daran etwas dran sein könnte. Es ist die Geschichte von Anpassung, Angst, einem Leben im Versteckten und dem langen Weg hinaus aus dem Doppelleben. Bis zu dem Moment, in dem er sich traut, für sich selbst einzustehen.

    1 hr 10 min

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In MoTalkz lädt Mohit spannende Persönlichkeiten aus Österreich ein, um gesellschaftlich relevante Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten – mal seicht, mal kontrovers, aber immer ehrlich.