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Reaktionen auf die Ferrari-Folge: gemischte Rückmeldungen, die wir als Kompliment verstehen. Und eine tolle Mail aus Belgien von Frederic, dessen YouTube-Kanal PuroDino überhaupt erst den Anstoß gegeben hat – ohne Fredericks Videos kein Fioravanti-Buch, ohne das Buch keine Folge 118. Kanalempfehlung, Link folgt.
Dann: Der neue Jaguar. Type 01. Wir waren damals schon nicht in dem Chor derer, die das Konzept zerrissen haben – und jetzt, wo er in Produktionsform zu sehen ist, bleiben wir dabei. Die Seitenlinie ist gut. Die Messing-Akzente im Kotflügel sind gut. Und alle, die jetzt plötzlich Jaguar-Traditionalisten sind: wenn es so toll lief, warum hat dann kaum jemand einen gekauft?
Plastikmodellbau ist zurück. Sascha hat sich einen Modellbaumarkt in der Nähe erschlossen und kommt mit einer Mitsubishi Zero und einem BMW 630 CS von Heller nach Hause. Benni hat seit der DDR nicht mehr gebaut – damals Flugzeuge, damals VEB Plasticart – und fragt sich jetzt, ob man einen Copen-Bausatz mit dem Originallack aus der Sprühdose lackiert. Antwort: grundieren, dann ja. Ein zweiter Motorcultur-Podcast über Modellbau bleibt vorläufig auf der Projektliste.
Die Sammlung Sonderklasse wird am 6. und 7. November in Österreich versteigert, veranstaltet von Hummel & Granner in Kooperation mit Metropole Druten aus Holland. Schwerpunkt: W116, W126, W140 – aber nicht in Schwarz-Schwarz. Sondern: Citrusgrün, Ikonengold, Beryll Metallic, Byzantiumgold, Apricot Orange, Malachitgrün, Mahagonibraun.
Und dann: das Hauptthema. Isuzu. Ältere Marke als Toyota und Nissan. Erster japanischer Diesel-PKW. Erste GT-R-Bezeichnung im japanischen Serienauto. Die Geschichte wird nach der Pause weitergehen.
Parkung: Benni parkt einen Daihatsu Terios mit 56.000 km für 12.000 Euro – kein Kaufinteresse, aber irgendwie doch geparkt. Sascha parkt einen Opel Admiral/Kapitän KAD-Schrägheck, umgebaut für ZDF-Fernsehteams, Baujahr 1970, weiß, ZDF-Kennzeichen noch dran, steht in den Niederlanden, 3.500 Euro, Zustand wie erwartet.
Wer weiß, was Gemini-Kroketten sind, schreibt uns. Es gibt einen Prospekt zu gewinnen.
Nächste Woche keine neue Folge – Benni macht Urlaub. Danach: Isuzu Part 2, Piazza und alles was folgt.
PuroDino auf YouTube – unbedingt anschauen für alle, die mehr zum Ferrari 308 GT4 wissen wollen. https://www.youtube.com/@PuroDino-74
Sammlung Sonderklasse – Auktion 6./7. November, Hummel & Granner, Österreich. https://hg.auction/auktionen/auktion-november-2026/
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Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast
Titelbild: Toyota Collection
Lutz aus dem Bergkanton Wallis hat uns zwei handgemachte Holz-Flaschenöffner mit Motorcultur-Logo geschickt. Der Tacker ist offiziell in Rente. Herzlichen Dank.
Die Saison neigt sich dem Ende zu. Der Vanden Plas kommt in die Tiefgarage, das Falltdach braucht Aufmerksamkeit, der Midget muss gehen – das steht fest. Und der Daihatsu Copen ist inzwischen so sehr zum bevorzugten Fortbewegungsmittel geworden, dass der Prius beim Umsteigen wirkt wie ein Airbus A380.
Dazu die Verlosungsautos der Kinderkrebshilfe – darunter ein Jaguar XJ-S V12 in Grün, ein Adler Trumpf Junior Cabriolimousine von 1936 und ein Opel Ascona von 1986, der in Brasilien als Chevrolet Monza vom Band lief. Kreis geschlossen.
Dann das Hauptthema ist ausgerechet ein Ferrari. Aber einer, der sich hier trotzdem nicht falsch anfühlt. Der Ferrari 308 GT4, vorgestellt im Oktober 1973 auf dem Pariser Salon, mitten in der Ölkrise: kantig, viereckig, Bertone-Design, V8 quer eingebaut, vier Sitze, kein Pininfarina, kein Cavallino beim ersten Auftritt – zunächst nur als Dino verkauft.
Parkung: Sascha parkt einen Renault Twingo Elektro-Werksprototypen – 30 Jahre Twingo Edition, aus der Renault Museumsauflösung, vollbeledert, hellblaue Sonderfarbe mit Kontrastspoiler, 30 PS, nicht zulassungsfähig, 19.890 Euro bei der Garage Blanc. Benni parkt einen Mercedes 450 SE W116 in Aqua Blau – eine Farbe, die auf den Fotos kaum von Weiß zu unterscheiden ist, mit Radkappen, Lenkradautomatik, Schiebedach und Klimaanlage.
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Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast
Wir haben eine Datenbank. Bastian, ein Hörer von uns, hat aus den YouTube-Transkripten aller Folgen eine durchsuchbare Motorkultur Car Search Engine gebaut: https://motorcultur.19inch.org – und die hat uns ein bisschen erschüttert. Das meistgenannte Auto im Motorcultur-Podcast ist nämlich nicht der Nissan Micra! Skandal!
Benni hat letzter Woche einen frühen Opel Manta B GT/E von www.mondaenmobil.com gefahren. Das führt direkt ins Hauptthema – denn der GT/E erinnert formal an den Chevrolet Monza von 1975. Und wer anfängt, dem Monza-Badge durch die General-Motors-Geschichte zu folgen, kommt so schnell nicht mehr raus.
Außerdem: Warum der Manta CC der Monza für Arme ist, was Karl Dall mit Porsche zu tun haben soll (Mockumentary-Empfehlung: „Projekt 1450 – Die Manta-Verschwörung"), und ob Seat als Marke noch existiert. Kurze Antwort: Ja, aber Cupra hat längst übernommen.
Und in den Parkungen machen wir eine Reise zu den ersten Folgen des Podcasts.
🔗 Die Car Search Engine findet ihr unter motorcultur.19inch.org – danke, Bastian.
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Folge 116, also natürlich die W116-Folge. Welcher wäre eurer? Der 6.9 natürlich. Sascha hat ihn gefahren, Benni war einmal fast eine Woche in einem 350 SE unterwegs – blau außen, beiges Velour, Colorglas, Stahlfelgen mit Radkappe. Nicht gekauft. Bereut bis heute.
Vorher: Bennis Porsche 924 ist wieder da. Tacho-Welle rausgerutscht, Sprengring fehlte, Ersatzteil kostet 60 Cent. Riecht nicht mehr nach Benzin. Herzlichen Dank ans Classic Wheels Team in Einbeck. Und Texels Tripel aus dem Philipp-Paket macht diese Folge zu einer etwas lustigeren als üblich.
Aus dem Postfach: Ivica korrigiert die Aussprache von Suzuki. Was folgt, ist ein kleiner Exkurs durch japanische Markennamen. Mr. X meldet sich: Sein Vater hatte einen Phaeton W12, nicht abgeriegelt, 290 km/h, kein Espresso gereicht. Außerdem: Gibt es in Deutschland eigentlich Oldtimer-Auktionen? Kurze Antwort: selten, durchwachsen, Retro Klassik hat es probiert.
PS-Speicher #KaffeeUndKarossen Einbeck im Regen: Nissan Skyline R32 GTST mit Mine-Dekor, Mazda 323 BG GT-R mit der wilden Frontverschürzung und drei Hutzen auf der Haube, Mitsubishi Lancer Evo IV, VW Quantum dreitürig – oder zweitürig? Besitzer Jörg besteht auf zwei Türen, weil hinten eine Klappe ist, kein Türe. Und ein Citroën HY, Wellblech-Transporter nach Junkers-Vorbild, 1947 bis 1981 gebaut, 473.289 Stück – und Louis de Funès lässt grüßen.
Parkung: Sascha parkt einen Opel Vectra i500 – schwarz, 2,5 Liter Sechszylinder, Handschalter, 195 PS, 2.500 Stück gebaut, BBS-Felgen, schwarzes Leder, 215.000 km, 5.000 Euro. Benni parkt eine Alfa Romeo Giulietta Tipo 116 von Zender – Dreifarblackierung in der Garage aufgetragen, AR-Tellerfelgen, 2-Liter-Doppelnocken, Zylinderkopfdichtung neu, 7.200 Euro. Beide schön. Beide kompliziert.
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Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast
Benni hat wieder einen Copen. Das Blech ist tadellos – und das Kofferraumdeckel-Schloss hat in den ersten Stunden für erhebliche Aufregung gesorgt. War am Ende ein falsch eingeklinkter Bowdenzug. Egal, der Podcast ist um ein Fahrzeug reicher.
Kurz davor: ATU. Bennis Prius-Scheinwerfer wurden halb eingestellt. Der Ford Focus eines Freundes kam mit einer frisch rausgebrochenen Rückleuchte zurück. ATU argumentierte, der Kunde sei selber dagegen gefahren. An einer Stelle, an die man schlicht nicht fahren kann. Würdeloser geht’s nicht, ATU!
Dann: Mr. X. Der Hörer, der einen tadellos beschriebenen Suchauftrag auf dem Tisch hat – 300 km Autobahn, 160 km/h Dauergeschwindigkeit, wintertauglich, stilvoll, nicht protzig – bekommt heute eine vollständige Beratungsrunde.
Zum Schluss blättert Benni durch das Oldtimer-Inserate-Magazin vom April/Mai 2005. Alfa GTV Alfetta 2000, 49.000 km: 4.600 Euro. Porsche 356B 1600S, restauriert: 29.800 Euro. Audi 100 Typ 43 Avant: 1.599 Euro. Volvo 262C Bertone, V6, Automatik: 3.500 Euro. Früher war nicht alles besser. Die Autopreise schon.
Keine Parkungen diese Woche. Mr. X entscheidet sich.
Einsendungen gerne an:
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Musik (Intro und Outro) vonMotorcultur Podcast
Hörerpost, ein Witz auf Kosten von Bugatti und ein Suchauftrag von Mr. X. Gesucht wird ein zuverlässiger, gut verarbeiteter Reisebegleiter für 300 km Autobahn, 160 km/h Dauergeschwindigkeit, wintertauglich, stilvoll ohne protzig zu sein – als Nachfolger eines 23 Jahre alten Audi A6 3.0 TDI mit exakt zwei Extras. Antwort folgt in der nächsten Folge. Wer mitsuchen möchte: [email protected].
Dann das Hauptthema: Suzuki Swift – von den Webstühlen aus Hamamatsu über den Suzulight von 1955 bis zum Swift GTI, dem ersten Kleinwagen weltweit mit 1,3 Liter, 16V, Einspritzung und zwei oben liegenden Nockenwellen. VW wollte den Namen GTI für sich aber ein Gericht in Luxemburg urteilte keine Verwechslungsgefahr.
Parkung: Benni parkt einen Porsche 928 – frühes Modell, Handschalter, 14.928 Euro, brauner Nachlederbezug den er entfernen würde. Sascha parkt einen Aston Martin DB9 aus Finnland, Baujahr 2006, 5,9 Liter, 457 PS, Sommer-only, 23.000 Euro. Beides schöne Groschengräber. Der DB9 ist einen Ticken schöner.
Nächste Folge: ATU-Geschichten, die Benni noch nie so frech erlebt hat. Cliffhanger gesetzt.
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Begleitet Benni auf einem Rundgang durch das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.
Polnische Biere, eine Bücherkiste aus Göttingen und ein Abschied.
Alf Kremers hört auf. Der Youngtimer-Redakteur, dem wir unsere Kiesplatz-Appreciation-Tour auf YouTube gewidmet haben, verabschiedet sich. Vier Seiten Best-of in der aktuellen Ausgabe. Wir verneigen uns!
Ali hat eine Kiste Bücher und Zeitschriften vorbeigebracht – darunter die Veritas-Story, ein AMS-Archivheft vom 26. August 1994 mit Zeichnungen von Z3, SLK und Boxster noch als Prototypen, das große Buch vom Siebten Sinn, da ist die Freude groß.
Das Buch-Highlight der Folge ist aber der gerade erschienene zweite Band der Wartburg-Trilogie von Lars Leonhardt über den 353, bzw. die Jahre 1966.1988. Einer der besten Bände, die Benni dieses Jahr in den Händen hatte.
Außerdem: Bei der Monterey-Auktion von Broad Arrow wurde ein Citroën GS Birotor von 1973 aus dem Mullen Automotive Museum für 5.600 Dollar versteigert – Estimate war 20.000 bis 30.000. Champagner-Metallic, Bronze-Dach, 1.740 km. Ein Stehzeug, das einfach niemand gesehen hat.
Dann das Hauptthema: Die Dauerparkung. Was landet eigentlich immer wieder auf dem Parkplatz, ohne dass es je zum Kauf kommt – und warum? Bei Sascha: Jaguar. Alle Varianten, XK8 bevorzugt, Sechszylinder, Schalter, weiß. Beim Kauf hält die Angst vor dem Zwölfzylinder zurück. Dazu: Bischofberger-Wohnmobile, ein Ford Ka Lufthansa-Edition und ein Borgward Caravano – falls je einer auftaucht. Bei Benni: Triumph, Daihatsu, MG bis 1990, Rover bis 1994, Nissan Figaro, Maserati Biturbo, Ferrari bis Dezember 1990. Und wer immer dabei ist: ein Fiat 131 Mirafiori, ein Wartburg 353 (ohne Kaufabsicht, nur wegen der Geschichte), und der Rover 827 Coupé – Vollausstattung, Honda-V6, nie gekauft. Wegen Angst.
Außerdem: sieben Ferrari 456 GT-Kombis für den Sultan von Brunei, der 456 als Traumauto für rund 60.000 Euro, und ein Reverse-Replica-Gedankenexperiment, das uns alle betrifft.
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Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast
Neues Schnittprogramm. Neue Cola – Hansebrause aus Einbeck, Zero-Variante, klar empfohlen. Saschas Bier von Gunnar kommt heute endlich weg. Dill-Chips bleiben im Keller, wegen laut. Und wir freuen uns über Hörerpost!
Shoutout geht raus an die Kollegen vom Future Classics Podcast und ihre Folge zum Borgward BX7 – was bei Motorcultur dazu führt, dass Benni einen kleinen Ausflug in die Geschichte der chinesischen Automobilindustrie wagt. Keine vollständige Abhandlung, aber ein Phasenmodell.
Empfehlung: „China, mein Vater und ich" von Felix Lee und der Alte Schule Podcast dazu.
Parkung: Benni parkt einen Lamborghini LM002, Baujahr 1987, Nürnberg, 749.900 Euro. 301 Exemplare gebaut, V12 aus dem Countach, Urvater des Hochleistungs-SUV – und laut Marktspiegel in Note 2 irgendwo zwischen 288.000 und 410.000 wert, je nach Ausgabe. Uday Hussein hatte auch einen. Sascha parkt einen Ford Granada Mercury, V8, 5,8 Liter, 330 PS laut Inserat, 1978, 10.900 Euro, gerade reduziert, drei Stunden von Bad Waldsee entfernt. Das Trittbrett ist breit. Passt.
Und am Ende noch das: Sascha war mal Rückleuchtenhändler. Hunderte von Stück. Für Autos der 60er bis 80er. Zehn hat er noch im Keller. Es sind Audi-Rückleuchten. Verlosung angekündigt. Wann: unbekannt.
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Da sind wir wieder! Wir steigen untypisch ein, denn die Auktionsergebnisse der Monterey Car Week lassen aufhorchen. Und so reden wir erstaunlich viel über Ferrari, und eine Boeing 747SP als Alternativanschaffung.
Keine Bange, wir erden den Podcast – wir reden über die Vantage Camper Days am Erwin-Hymer-Museum, das Festival of the Unexceptional…und vieles mehr.
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