Mr. Oskos Gedankenwelt - Kindheit, Erinnerungen und Geschichten seit 1979

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Mr. Oskos Gedankenwelt - Kindheit, Erinnerungen und Geschichten seit 1979 episodes

  • Top Gun in der Sandkiste – so sahen unsere Sommer aus

    Was habt ihr als Kinder gemacht, sobald draußen die Sonne schien? Bei uns wurde die Sandkiste zum Cockpit, das Gebüsch zum Geheimversteck und der nächste freie Platz zum Fußballfeld.

    In dieser Folge von Mr. Oskos Gedankenwelt nehme ich euch mit in die Sommer meiner Kindheit und Jugend. Mein alter Freund Thomas hat mich daran erinnert, wie wir Top Gun gespielt haben: mit selbst gegrabenen Sitzen, einem Stock als Steuerknüppel und Instrumenten, die wir in den Sand gezeichnet haben. Mehr brauchte es nicht, um auf Einsatz zu fliegen.

    Wir bauten Höhlen unter Balkonen, verschwanden in Hecken und rollten eine riesige Holzkabeltrommel durch den Stadtteil, um daraus ein Versteck zu machen. Natürlich streng geheim. Denn wenn der falsche Mensch davon wusste, war unser kleines Reich schnell besetzt, geplündert oder zerstört. Und auch unsere vermeintlichen „Fundstücke“ waren rückblickend nicht ganz so harmlos, wie wir uns das damals eingeredet haben.

    Später bestimmte vor allem Fußball unsere Tage. Ich erzähle von meiner Zeit als Verteidiger, von Straßenturnieren und den älteren Jugendlichen, die sich für uns Kleine eingesetzt haben. Ich war selten der große Draufgänger – eher der verlässliche Kumpel, mit dem andere länger draußen bleiben durften.

    Eine Folge über Fantasie, Freundschaft, kleine Dummheiten und die Abenteuer direkt vor unserer Haustür.

    Was gehörte für dich zu einem perfekten Sommertag – und wo war euer geheimes Versteck?

    19 min
  • Mein Stadtteil – eine persönliche Reise

    Kannst du dich noch an deinen alten Schulweg erinnern? An jede Abzweigung, die vertrauten Haltestellen und die Abkürzungen, von denen deine Eltern besser nichts wissen sollten?

    In dieser Folge nehme ich euch mit nach Bremen-Huchting – in den Stadtteil, in dem ich groß geworden bin. Von der Nimweger Straße aus geht es zu meinen alten Schulen, zur Bibliothek, zum Hallenbad und zum Roland-Center. Orte, die damals ganz selbstverständlich zu meinem Alltag gehörten und an die ich mich heute noch erstaunlich gut erinnere.

    Mit den Buslinien 57 und 58 konnte man herrlich „Pudding fahren“. Irgendwann ging es dann ohne Mutti mit dem Bus zur Schule und mit der Straßenbahn weiter in die Bremer Innenstadt. Besonders im Kopf geblieben ist mir der Blick aus dem Fenster auf dem Weg Richtung Grolland. Später führten mich die Wege bis nach Bremen-Walle – zur Schule, zur Ausbildung und zur ersten Arbeitsstelle.

    Und dann waren da noch unsere Schleichwege: Trampelpfade, ein alter Industriegleisstrang, ein Tunnel und Lücken im Zaun. Abkürzungen, die sich ein bisschen nach „Stand by Me“ anfühlten. Mutti hatte natürlich gesagt, wir sollten nicht auf den Schienen laufen. Wir hatten trotzdem unsere eigenen Vorstellungen davon, welcher Weg der beste war.

    Eine persönliche Reise durch die Wege meiner Kindheit und Jugend. Nicht jede Einzelheit ist noch ganz klar – aber vieles kommt beim Erzählen wieder zurück.

    Wie sah dein Schulweg aus? Gab es eine unheimliche Ecke, eine heimliche Abkürzung oder einen Abschnitt, auf den du dich jeden Tag gefreut hast?

    19 min
  • Die Hits, die wir liebten – und hassten – Teil 2

    Welchen Song hast du damals geliebt – und bei welchem wolltest du sofort die Party verlassen?

    Christian und ich setzen unsere musikalische Reise fort. Wir sprechen über Konzertbesuche, Boybands und die Hits der 90er: von Herzschmerz mit Bryan Adams bis zu Dauerbrennern wie „Macarena“ und „Mambo No. 5“, bei denen unsere Begeisterung ziemlich klare Grenzen hat.

    Dazwischen landen wir beim Schulchor, einem erstaunlich oft vorgestellten Lieblingslied im Musikunterricht und meiner Flucht vor einem Liebesgeständnis auf Klassenfahrt.

    Manche Songs bleiben, weil sie uns berühren. Andere, weil sie einfach überall liefen.

    Welchen Song hast du damals geliebt – und bei welchem wolltest du sofort die Party verlassen?

    Christian und ich setzen unsere musikalische Reise fort. Wir sprechen über Konzertbesuche, Boybands und die Hits der 90er: von Herzschmerz mit Bryan Adams bis zu Dauerbrennern wie „Macarena“ und „Mambo No. 5“, bei denen unsere Begeisterung ziemlich klare Grenzen hat.

    Dazwischen landen wir beim Schulchor, einem erstaunlich oft vorgestellten Lieblingslied im Musikunterricht und meiner Flucht vor einem Liebesgeständnis auf Klassenfahrt.

    Manche Songs bleiben, weil sie uns berühren. Andere, weil sie einfach überall liefen.

    Welche Hits gehören für dich unbedingt dazu – und welche kannst du bis heute nicht leiden?

    46 min
  • Ein Lied und alles ist wieder da – Teil 1

    Kennst du das? Ein Lied läuft – und plötzlich bist du wieder mittendrin. Im Wohnzimmer deiner Eltern, im Zeltlager oder auf der Tanzfläche von damals.

    In Teil 1 unserer musikalischen Erinnerungsreise sprechen Christian und ich über die ersten Schallplatten, Musik aus dem Elternhaus und den Moment, in dem wir unseren eigenen Geschmack entdeckt haben. Von Schlager über Eurodance bis Hip-Hop ist einiges dabei – genauso wie erste Herzschmerzsongs und ziemlich unbeholfene Tanzversuche.

    Wir lachen über das, was wir damals cool fanden. Und sprechen darüber, warum manche Lieder bis heute mehr auslösen als andere: weil sie uns an Menschen und Momente erinnern, die uns geprägt haben.

    Welcher Song bringt dich sofort in eine bestimmte Zeit deines Lebens zurück?

    39 min
  • Unsere Clique und die Partys im Fahrradkeller

    Erst Inliner auf dem Wendekreis, dann Schlittschuhlaufen in der Bremer Eishalle – und irgendwann wurden aus unseren Geburtstagen richtige Partys im Fahrradkeller. Dafür mussten erst die Räder raus, dann kamen CDs, Mischpult und Licht hinein.

    In dieser Folge denke ich an meine Clique zwischen etwa 13 und 16 zurück: an die Stürze, die Fahrten durch Bremen und an Abende, an denen unsere DJ-Übergänge niemanden interessiert haben.

    Wo habt ihr damals eure ersten Partys gefeiert?

    18 min
  • Willi, Ricardo und der Mann mit den Büchern

    Wer gehörte in deiner Kindheit einfach dazu, obwohl ihr nie eng befreundet wart?

    Mir sind drei Menschen wieder eingefallen: Willi, der jeden freudig begrüßte, Ricardo mit seinen Brettspielen und seinen ziemlich gruseligen Masken – und der Mann, der einen Einkaufswagen voller Bücher durch unser Viertel schob.

    Ich erzähle, was mir von ihnen geblieben ist, und frage mich, warum solche Wegbegleiter in unseren Erinnerungen manchmal erst spät wieder auftauchen.

    An wen aus deiner Kindheit denkst du gerade?


    18 min
  • Unsere erste Clique – als der ganze Stadtteil unser Spielplatz war

    Was habt ihr als Kinder gespielt, wenn ihr mit eurer Clique draußen unterwegs wart?

    In dieser Folge nehme ich euch mit in die Zeit meiner ersten richtigen Freundesgruppe. Wir gruben eine Sandkiste so tief aus, dass man kaum noch herauskam, verwandelten Fahrräder mit Ästen in Polizeimotorräder und eine einfache Parkbank in die Brücke eines U-Boots.

    Wir bauten Höhlen, kletterten auf Bäume, erkundeten Wälder und machten mit unseren selbst erfundenen Missionen gefühlt den halben Stadtteil unsicher. Manchmal wurden dabei die Hosen dreckig, ein heiß ersehnter Pilotenanzug vollständig ruiniert und unsere Mütter vermutlich an den Rand der Verzweiflung gebracht.

    Eine Erinnerung an eine Zeit, in der ein Stock zur Funkantenne wurde und die Welt direkt hinter dem eigenen Häuserblock begann.

    Was habt ihr damals mit eurer ersten Clique gespielt?

    23 min
  • Erinnerst du dich an deinen ersten Kuss?

    Kannst du dich noch an deinen ersten richtigen Kuss erinnern – an die Nervosität, das Herzklopfen und die Frage, was man dabei eigentlich machen soll?

    Mein erster Hochzeitskuss in der dritten Klasse zählt nur bedingt. Der erste richtige Kuss kam mit 16. Ich verbrachte immer mehr Zeit mit meiner ersten Freundin, während unsere Clique längst erkannt hatte, was zwischen uns passierte – nur wir beide brauchten etwas länger, es tatsächlich auszusprechen.

    Dann kam der Tag, an dem ich durch ein geöffnetes Fenster in einen Mädchentreff einstieg, wir uns vor der Betreuerin versteckten und uns schließlich mit zitternden Händen gegenübersaßen.

    In dieser Folge erzähle ich von Schüchternheit, Gruppendruck, großen Gefühlen und einem Kuss, nach dem ich glaubte, Bäume ausreißen zu können.

    Wie alt warst du bei deinem ersten Kuss? Erinnerst du dich noch an den Menschen – und hat er oder sie diesen Kuss im Nachhinein eigentlich verdient?

    15 min
  • Wovor hat dich dein Kuscheltier beschützt?

    Erinnerst du dich noch an dein erstes Kuscheltier? An den treuen Begleiter, der überall dabei war und nachts vielleicht sogar über dich gewacht hat?

    Mein Begleiter hieß Ratty. Er war Ritter, Cowboy, Pirat und mein persönlicher Bodyguard. Jahrzehnte später habe ich ihn an einem unerwarteten Ort wiedergefunden: im Nachlass meiner Mutter, die ihn all die Jahre für mich aufbewahrt hatte.

    Doch in meinem Kinderzimmer gab es nicht nur treue Gefährten. Dort lebte auch ein beinahe lebensgroßer Clown, der mir irgendwann nicht mehr geheuer war. Seit der Nacht, in der ich glaubte, dass er sich bewegt hatte, musste Ratty mich vor ihm beschützen.

    In dieser Folge geht es um geliebte Kuscheltiere, kindliche Fantasie und die Dinge, vor denen wir uns früher gefürchtet haben.

    Hast du dein erstes Kuscheltier noch? Und welcher Gegenstand hat dir als Kind richtig Angst gemacht?

    Vielleicht wartet irgendwo in einer alten Kiste noch ein Stück deiner Kindheit auf dich.

    18 min
  • Weißt du noch, wer dein bester Freund war?

    Weißt du noch, wer dein erster bester Freund oder deine erste beste Freundin war? Und weißt du auch noch, warum ausgerechnet ihr zwei so unzertrennlich wart?

    In dieser Folge gehe ich meinen eigenen Freundschaften nach: vom besten Freund in der Grundschule über die Freunde aus der Nachbarschaft bis zu Menschen, die mich viele Jahre begleitet haben.

    Manche Freundschaften enden mit einem großen Knall. Andere verschwinden einfach, weil die Schule wechselt, man umzieht oder das Leben irgendwann in unterschiedliche Richtungen läuft.

    Und manche Menschen sind noch da – irgendwo in unserer Freundesliste bei Facebook oder Instagram. Aber wann haben wir ihnen eigentlich das letzte Mal geschrieben?

    Denk an einen Menschen, der früher einmal richtig wichtig für dich war. Wann habt ihr zuletzt miteinander gesprochen? Vielleicht ist heute ein guter Tag, einfach mal zu fragen: Wie geht es dir eigentlich?

    20 min

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Erinnerst du dich noch an dein erstes Fahrrad, deine erste Liebe oder die Namen aus deiner Grundschulzeit?