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Kniearthrose betrifft Millionen Menschen und führt zu anhaltenden Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Seit Jahren versuchen Forscher, krankheitsmodifizierende Arthrose-Medikamente, sogenannte DMOADs, zu entwickeln. Doch trotz vieler Kandidaten hat weder die FDA noch die EMA bislang ein solches Medikament zugelassen. Der Hauptgrund ist, dass den Behörden überzeugende Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit fehlen. Ein Kernproblem entsteht schon bei der Auswahl der Studienteilnehmer. Radiographien zur Diagnosestellung sind hier bisher Standard. Diese sind jedoch unempfindlich gegenüber wichtigen strukturellen Pathologien, die den Behandlungserfolg verhindern oder Komplikationen begünstigen können. Dazu zählen Meniskuswurzelrisse, subchondrale Insuffizienzfrakturen oder Osteonekrosen. Das MRT-gestützte ROAMES-System versucht, diese Lücke zu schließen und solche Ausschlusskriterien systematisch zu erfassen. So sollen diese Pathologien bei Patienten quantifiziert werden, die nach konventionellen Kriterien eigentlich für DMOAD-Studien ungeeignet wären. Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass jede zehnte Person, die auf Basis von Röntgenaufnahmen und klinischen Kriterien eingeschlossen würde, im MRT strukturelle Befunde aufweist, die den Nutzen einer DMOAD-Therapie infrage stellen könnten.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40913839
Guermazi A et al. MRI versus radiography as eligibility screening tool for knee osteoarthritis clinical trials: Data from the osteoarthritis initiative. Semin Arthritis Rheum 2025; 74:152818
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
By Thieme GruppeKniearthrose betrifft Millionen Menschen und führt zu anhaltenden Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Seit Jahren versuchen Forscher, krankheitsmodifizierende Arthrose-Medikamente, sogenannte DMOADs, zu entwickeln. Doch trotz vieler Kandidaten hat weder die FDA noch die EMA bislang ein solches Medikament zugelassen. Der Hauptgrund ist, dass den Behörden überzeugende Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit fehlen. Ein Kernproblem entsteht schon bei der Auswahl der Studienteilnehmer. Radiographien zur Diagnosestellung sind hier bisher Standard. Diese sind jedoch unempfindlich gegenüber wichtigen strukturellen Pathologien, die den Behandlungserfolg verhindern oder Komplikationen begünstigen können. Dazu zählen Meniskuswurzelrisse, subchondrale Insuffizienzfrakturen oder Osteonekrosen. Das MRT-gestützte ROAMES-System versucht, diese Lücke zu schließen und solche Ausschlusskriterien systematisch zu erfassen. So sollen diese Pathologien bei Patienten quantifiziert werden, die nach konventionellen Kriterien eigentlich für DMOAD-Studien ungeeignet wären. Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass jede zehnte Person, die auf Basis von Röntgenaufnahmen und klinischen Kriterien eingeschlossen würde, im MRT strukturelle Befunde aufweist, die den Nutzen einer DMOAD-Therapie infrage stellen könnten.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40913839
Guermazi A et al. MRI versus radiography as eligibility screening tool for knee osteoarthritis clinical trials: Data from the osteoarthritis initiative. Semin Arthritis Rheum 2025; 74:152818
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].