Die Opern "Der Wildschütz" und "Undine" von Albert Lortzing, einst Publikumslieblinge, sind heute größtenteils von den Spielplänen verschwunden. Sogar sein bekanntestes Werk, die 1837 uraufgeführte Verwechslungskomödie "Zar und Zimmermann", wird nur noch selten gespielt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Zar Peter der Große, der inkognito auf einer niederländischen Werft arbeitet, um den Schiffbau zu erlernen. Dort begegnet er einem Deserteur aus seiner eigenen Armee, der zufällig denselben Namen trägt. Die aktuelle Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin stammt von Dirigent Antonello Manacorda und Regisseur Martin G. Berger. Unser Opernkritiker Kai Luehrs-Kaiser hat die Aufführung besucht.