Musik-Interviews

Musik-Interviews

By radioeins (rbb)Society & Culture
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Musik-Interviews episodes

  • Mike Rauss
    Falafel Pop – so nennt Mike Rauss scherzhaft seine eigene Musik. Der in Israel geborene Musiker mixt israelischer Folklore mit arabischer Musik. Dazu kommen Elemente aus Jazz, Funk und Afrobeat. Mit seiner neuen Single "Low Budget Dream" hat Mike Rauss einen atmosphärischen und eingängigen Song geschaffen, der die Stimmung des Sommers einfängt. Durch mehrere Umzüge in der Kindheit wächst Mike Rauss in vielen unterschiedlichen Kulturen auf, die auch die eigene Musik beeinflussen. Er macht Station in England und landet schließlich in Deutschland. In Köln studiert er Jazzgitarre, die Improvisation ist dabei ein wichtiger Bestand seiner Ausbildung und bis heute Teil seiner Live-Performances. Für seine Songs nutzt Mike Rauss seine Gitarre, eine Loopstation und die eigene Stimme. Seit ein paar Jahren bildet er zusammen mit seiner Schwester Kim das Duo KAYAM. Kim singt und spielt keltische Harfe, Mike begleitet sie auf der Gitarre, singt und beatboxt dazu.
    40 min
  • Spilif
    HipHop ist für Spilif kein Genre, sondern eine Lebenseinstellung. Trotzdem grenzt sich die Tiroler Rapperin von dem Mainstream ab: mit ihrer leicht kratzigen Stimme rappt sie nicht über Autos, Designerklamotten und Drogen, sondern über Themen wie das Älterwerden und Freundschaft. Diese Woche ist sie beim Reeperbahnfestival zu Gast, vorher kommt sie im studioeins vorbei. Spilif heißt eigentlich Bettina Filips und kommt aus Innsbruck. Bereits im Deutschunterricht entwickelt sich ihre Liebe zum gesprochenen und geschriebenen Wort. Seit über zehn Jahren schreibt sie eigene Texte, die sie seit ein paar Jahren auch live als Rapperin performt. 2020 hat sie ihre erste eigene EP rausgebracht, im letzten Jahr ist das Album "irgendetwas das du liebst" erschienen. Gemeinsam mit ihrem DJ und Beatproduzenten Rudi Montaire hat sie bereits über 100 Shows gespielt. Ihre philosophischen, gesellschafts- und selbstkritischen Texte rappt Spilif meist zu einer Soundmischung aus Boom Bap, Indie und Jazz. Der Spaß an Sprache steckt übrigens auch in ihrem Künstlernamen, Spilif ist nämlich ihr Nachname rückwärts geschrieben.
    24 min
  • Anne Will


    Eine halbe Ewigkeit ist es her, da war Anne Will schon einmal zu Gast in der Hörbar Rust, am 2. April 2008 war das. Die tagesaktuellen Nachrichten damals klingen einerseits irre weit weg: eine BBC-Umfrage verkündete, "Deutschland habe weltweit das beste Image" und Barack Obama gab bekannt, Al Gore in sein Kabinett holen zu wollen. Andererseits klingen sie erschreckend gegenwärtig: Neukölln weitet Wachschutz an Schulen aus, überhaupt: Grundschulen fürchten um Ausstattung mit Lehrern. Vor 16 Jahren bereits? Vor 16 Jahren bereits!

    Die 1966 in Köln geborene Moderatorin und Journalistin Anne Will kennt die großen und kleinen Geschehnisse, die sich politisch zugetragen haben, und kann sie hervorragend einordnen, schließlich gehörte und gehört das zu ihrem Beruf. Sechs Jahre lang moderierte sie die Tagesthemen. Über 550 Folgen lang dann die politische Talkshow, die ihren Namen trug. Im Dezember 2023 machte Will einen Cut. Zeit für was Neues. Aber was? Na, einen Podcast, zum Beispiel. Das war übrigens keineswegs das Aufnahmekriterium für ihre Teilnahme heute beim Podcast-Festival, aber schaden tut es auch nicht.

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 25 min
  • taz in Zukunft papierlos | PUBLIX | Hörspielfestival | Media Ownership Monitor
    Die taz plant als erste überregionale Zeitung ab Mitte Oktober 2025 werktags den Druck ihrer täglichen Ausgabe einzustellen und nur digital zu erscheinen. Außerdem wird Publix der Öffentlichkeit mit einem "Open House" vorgestellt. Das Haus des gemeinnützigen Journalismus öffnet in Berlin-Neukölln. Dann feiert am Wochenende das 15. Berliner Hörspielfestival in der Akademie der Künste am Hanseatenweg die hundertjährige Geschichte dieser originären Radiokunstform. Wie hat alles angefangen? Wie hörten sich die ersten Hörspiele an? Wie hat sich das Hörspiel über die Jahrzehnte entwickelt? Weiter geht es um den "Media Ownership Monitor" (MOM) - ein weltweit etabliertes Instrument, Transparenz von Medienbesitz und Meinungsmacht herzustellen. Der MOM wurde 2015 von "Reporter ohne Grenzen" ins Leben gerufen und bereits in 27 Ländern der Welt veröffentlicht – erstmals nun auch in Deutschland. Monatelang hat ein Team dafür die Eigentümerstrukturen der wichtigsten Medien des Landes recherchiert. Die Ergebnisse wurden am 11.09.2024 in Berlin präsentiert.
    44 min
  • Aka Kelzz
    Als Aka Kelzz vor einigen Jahren nach Berlin gezogen ist, war schnell klar: Die Soul- und RnB-Szene hier ist zwar überschaubar, aber voller unglaublicher und talentierter Menschen. Das hat Aka Kelzz uns das letzte Mal im Interview verraten. Jetzt kehrt die Sänger*in zurück ins studioeins und bringt einige neue Songs mit. Aka Kelzz ist in Großbritannien aufgewachsen und stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Doch immer wieder bekommt Aka zu hören, dass Singen nicht die eigene Stärke sei. Das bleibt hängen, die Musik wird erstmal hintenangestellt. Erst mit einem spontanen Umzug nach Berlin kommt durch die richtigen Bekanntschaften die Freude an der Musik wieder. Akas moderner, teils sehr gefühlvoller Soul handelt unter anderem von Themen wie Mental Health oder Traumabewältigung. Inspiration für die eigene Musik sind dabei Sängerinnen wie Erykah Badu oder Jill Scott. Zuletzt hat Aka Kelzz mit der ghanaischen Musikerin Ria Boss zusammengearbeitet. Dabei ist der Song "Mango" entstanden, eine empowernde RnB Hymne über Selbstliebe.
    21 min
  • Friedberg
    Schon im Kindesalter prägen Platten von Alanis Morissette bis Led Zeppelin die junge Anna Wappel. Sie fängt selbst an, Musik zu machen. Unter dem Namen Anna F(riedberg) macht sie lange als Solo-Musikerin Karriere. 2019 hat sie die Band Friedberg gegründet, die Anfang November ihr Debütalbum "Hardcore Workout Queen" rausbringt. Das Quartett lernt sich in London kennen, neben Frontfrau Anna sind noch Laura Williams, Cheryl Pinero und Emily Linden dabei. Der Name Friedberg ist übrigens inspiriert von dem gleichnamigen Ort in der Steiermark, in dem Anna F aufgewachsen ist. Mit der Single "Go Wild" veröffentlichen Friedberg ihren ersten großen Hit – der Song wird Soundtrack für das Videospiel FIFA 2020 und die BBC-Serie "Normal People". Der Sound der Band ist eine Mischung aus Alternative Pop und Rock, getragen von treibenden Beats und der fesselnden Stimme von Anna F. Friedbergs erstes Album "Hardcore Workout Queen" erscheint diesen November. Die Frontsängerin beschreibt es als einen "endlosen Roadtrip ohne Ziel". Eine Kostprobe davon gibt’s heute Abend live im studioeins!
    25 min
  • Kid Simius
    "José" – das ist nicht nur der eigentliche Vorname von DJ und Produzent Kid Simius, sondern auch der Titel seines neuen Albums. Er setzt sich darin mit allem auseinander, was er in den letzten Jahren erlebt hat, sowohl musikalisch als auch persönlich. Mit seiner Neuerscheinung geht er Ende Oktober auf Europatour. Schon als Teenager sammelt José Antonio García Soler alias Kid Simius in seiner Heimatstadt Granada erste Erfahrungen als DJ und Live-Act. Im Alter von 22 Jahren bricht Kid Simius sein Psychologiestudium ab und zieht nach Berlin, um seiner Musikkarriere nachzugehen. Seine Entscheidung zahlt sich schnell aus: Noch im selben Jahr wird er Teil von Marterias Crew und unterstützt den Rapper bei seinen Shows. 2010 erscheint Kid Simius‘ erste eigene EP „Who The Fuck is Kid Simius?“. Seitdem wird er immer wieder als Support- und Club-Act gebucht. Seine Musik durchbricht Genregrenzen und verbindet die unterschiedlichsten Stile von Jazz, Disco bis elektronischer Dancemusik. Mittlerweile ist Kid Simius als DJ in Berliner und internationalen Partykreisen unterwegs.
    15 min
  • Siggi
    Dorfleben, toxische Männlichkeit oder der Alltag im Pflegeberuf: Das sind die Themen, die Simon Günther alias Siggi in seinen Songs verarbeitet. Der Musiker aus dem kleinen Ort Beierstedt bei Braunschweig kombiniert deutschen Indiepop mit ehrlichen Texten, Rap-Elementen und einer melancholischen Grundstimmung. Bereits als Frontmann der Post-Punk-Band Wolkenkratzer und später unter dem Namen "Siggi The Kid" sammelt Simon Günther schon früh Bühnenerfahrungen. Seit 2023 ist er nur noch als Siggi unterwegs und das alles neben seinem eigentlichen Beruf als Krankenpfleger in der Psychiatrie. Mit seiner ersten EP "blum" gelang ihm letztes Jahr ein erfolgreicher Start. Seine Songs wurden auf zahlreichen Radiosendern und Playlisten gefeatured. Live konnte er bereits als Support für Bands wie Jeremias, Philipp Dittberner und sogar Herbert Grönemeyer überzeugen. Ende August ist seine aktuelle EP "Wovon träumst du eigentlich" erschienen.
    26 min
  • Anke Engelke & Bastian Pastewka

    Es kommt wirklich selten vor, sehr selten, aber manchmal machen wir eine Ausnahme und laden Paare ein. Also Paare im Sinne von Duos, Siegfried & Roy, Villeroy & Boch, Boss Hoss oder die Getty Zwillinge. Unsere heutigen Gäste kennen und mögen sich seit inzwischen fast 30 Jahren. 1996 wurden Anke Engelke und Bastian Pastewka feste Ensemblemitglieder in der Sat1 Wochenshow. Der Rest, Sie wissen es, ist Geschichte. Besonders biografisch kann es in dieser Folge nicht werden, also nicht im Sinne einer Chronologie. Aber hier ein, zwei Hardfacts: Anke Engelke wird 1965 in Montreal geboren, lebt seit 1971 in Köln und trinkt ihre erste Cola mit 20. Bastian Pastewka kommt 1972 in Bochum zur Welt, wächst in Bonn-Ippendorf heran und konnte früher mittwochs nicht schlafen aus Angst, Donnerstag "Sindbad der Seefahrer" zu verpassen. Über das Tempo, die Themen und Inhalte der heutigen Hörbar lassen sich schlecht Prognosen erstellen, aber wir halten es in dem Fall mal mit einem alten, weißen Mann namens Aristoteles: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Und außerdem gibt's ja noch ihre neue gemeinsame Serie "Perfekt Verpasst". | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 28 min
  • 100 Jahre IFA | M100: Democracy under Attack | in memoriam: Lutz Hachmeister

    1924 wurde sie als Große Deutsche Funkausstellung gegründet und ist vor allem seit den 1970er Jahren als Internationale Funkausstellung unter dem Kürzel IFA vermarktet. Treiber der ersten 80 Jahre waren die neu entstehenden Medien: Radio und Fernsehen. Ab 2006 wird die sogenannte "Weiße Ware" mit einbezogen. Mit der 2023 gegründeten IFA Management GmbH will man nun die Messe neu ausrichten, zwar weiter mit dem Kürzel IFA, aber mit neuer Bedeutung: Innovation Für Alle. Weitere Themen: M100 "Democracy under Attack" und der plötzliche Wechsel an der Spitze im rbb-Verwaltungsrat. || Jörg Wagner

    Hinweis: Der Podcast wurde aus rechtlichen Gründen bearbeitet.

    43 min

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