Hörbar Rust

Hörbar Rust

By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
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Hörbar Rust episodes

  • Weesby
    Nach Sorin, Fink und Jenobi wird diese studioeins-Woche der Künstler:innen und Bands mit "Einwortnamen" würdig beschlossen von Dorothee Müller alias Weesby. Die Hamburgerin, die ihr musikalisches Projekt nach einer kleinen Gemeinde im deutsch-dänischen Grenzgebiet benannte, erteilt in ihren detailreichen, verspielten Pop-Songs mit viel Wortwitz und Herz beispielsweise der allgegenwärtigen "Selbstopti" eine Absage. Stattdessen singt sie lieber das Loblied auf die "Prokrastination". "Ich prokrastinier' leidenschaftlich / denn was ich nicht schaff', das schafft mich", erklärt sie in letztgenanntem Stück, womit ihr in gewisser Weise ein so sanftes wie bedenkenswertes Update des bekannten Ton Steine Scherben-Schlachtrufs "Macht kaputt, was euch kaputt macht" gelingt. Zwar heißt es im selben Lied auch: "Ich fang besser erst mal gar nicht an / weil ich so auch nichts falsch machen kann", aber zum Glück scheint das nicht (immer) für die Musik zu gelten – denn da hat sie so einiges richtig gemacht! Drei Singles hat Weesby bisher veröffentlicht, durch die sich thematisch der nicht immer leichte liebevolle Umgang mit den eigenen Schwächen im Kontrast zum ständigen Druck von außen zieht. Dabei gelingt ihr bei aller inhaltlichen Schwere stets, diese mit musikalischer Leichtigkeit und originellen Textideen umzusetzen. Wir freuen uns auf Weesby, die uns heute im studioeins besucht, um den ein oder anderen Song live vorzustellen und von sich und ihren Zukunftsplänen zu erzählen.
    25 min
  • Betterov
    Am 15.11. wird das Album "Wolf Biermann Re:Imagined – Lieder für Jetzt" erschienen. Damit zelebrieren diverse Künstler:innen durch Neuinterpretationen das Werk des bedeutenden Liedermachers, der an jenem Tag zudem seinen 88. Geburtstag feiert. Neben beispielsweise Alligatoah, Bonaparte oder Ina Müller ist auch Manuel Bittorf alias Betterov einer der ehrenden Gratulanten. Mit ihm sprechen wir über Wolf Biermann und mehr – und hören einen Tag vor dessen offizieller Veröffentlichung schon mal exklusiv in seinen Beitrag, das "Lied vom donnernden Leben", rein. "Wolf Biermann ist für mich nicht nur Musiker, sondern auch Zeitgeschichte", schwärmt der 30-Jährige. "Seine Musik und seine Texte begleiten mich schon sehr lange, und ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut, eines seiner Lieder neu interpretieren zu dürfen." Neben der Biermann-Ehrung hat Betterov übrigens auch einige Festival-Shows für den Sommer geplant. Mehr erfahren wir im Interview, denn er ist heute unser Lokalmatador.
    7 min
  • Thelma Malar

    Die Berliner Singer-Songwriterin Thelma Malar teilt ihre „bedroom thoughts“, ihr ungefilterten Gedanken, in so sanften wie spannenden Liedern mit ihren Zuhörer:innen. Kürzlich erschien ihre neue EP "Head Against The Bookshelf". Das ist natürlich ein Titel, der Fragen aufwirft – traf der Kopf unfallbedingt auf das Bücherregal, wurde er aus Frustration dagegengeschlagen? Wie gut also, dass Thelma Malar heute zu Gast bei uns im studioeins ist, denn so können wir uns direkt bei ihr danach erkundigen. Bei der Gelegenheit sprechen wir dann gleich auch noch mit ihr über ihren werdegang, ihre Zukunftspläne und andere Dinge, die ihr wichtig sind, als da wären: "Schlaflose Nächte, Upright Pianos und Bilder, die bleiben." Und nachdem wir die 21-Jährige dann im Interview ein bisschen besser kennengelernt haben, wird sie auf der kleinen Bühne im studioeins selbstverständlich auch noch den ein oder anderen Song live vorstellen – schließlich dreht sich bei ihr alles um "Beziehungen, 'graue Gefühle' und all die Dinge, die schwer zu beschreiben sind, so ganz ohne Musik dahinter."

    18 min
  • Fink
    Nach Anfängen mit elektronischer Musik und als DJ hat sich Fin Greenall inzwischen zu einem Meister des melancholischen Pop-Songs gemausert. Als einen solchen zeigt ihn auch das neueste Album seiner Band Fink, "Beauty In Your Wake", das kommende Woche erscheint. Das belegen bereits die Vorab-Singles wie "What Would You Call Yourself " oder "One Last Gift", die oft und gerne beispielsweise auch im radioeins-Tagesprogramm zu hören sind. Sie reihen sich damit nahtlos ein in eine lange Liste toller Songs, die spätestens seit Mitte der Nullerjahre und dem ersten Fink-Hit "This Is The Thing" ihren Weg in die Herzen und Playlisten unzähliger Fans authentischer, emotionaler Pop-Musik gefunden haben. Mittlerweile lebt der Brite Greenall in Berlin und hat mit Bassist Guy Whittaker und Schlagzeuger Tim Thornton eine kongeniale Band (wieder) um sich geschart. Mit der wird er übrigens auch am 7. November ein Konzert in seiner nicht mehr ganz so neuen Heimatstadt geben. Da das aber noch eine ganze Weile hin ist, und um mit ihm über sein neues Album und so manches mehr zu plaudern sowie natürlich einen ersten Live-Höreindruck zu erhalten, haben wir ihn heute zu uns ins studioeins gebeten.
    35 min
  • Sorin
    "Liebeskummer, Lebenslektionen und die Sehnsucht nach Harmonie" – das sind die Quellen, aus denen sich die Musik des Singer-Songwriters Sorin speist. Kürzlich erschien sein Debütalbum "While The Tides Turn", heute ist er zu Besuch im studioeins. "Ich liebe es, vor euren Augen emotional zu werden", bedankte sich Sorin Stanciu unlängst in einem Social-Media-Post beim Publikum eines seiner Konzerte in Berlin. Und tatsächlich scheint eine der Lieblingsbeschäftigungen des in Rumänien geborenen und in Berlin lebenden Musikers zu sein, sein Herzblut in intime Songs zu gießen, ob nun im Studio oder auf der Bühne. Diese Mischung aus akustischen Gitarren, elektronischen Elementen und seiner sanften Stimme funktioniert nicht nur "auf Platte" beim Genuss im stillen Kämmerlein oder bei seinen Solo-Shows hervorragend. Auch im größeren Rahmen des Vorprogramms von beispielsweise Khruangbin oder Charlie Cunningham konnten die Songs von "While The Tides Turn" bereits live überzeugen. Heute Abend stellt er ein paar davon und natürlich sich selbst im Bikini vor.
    28 min
  • Jutta Speidel

    Anlässlich des 70. Geburtstages unseres heutigen Gasts schrieb die süddeutsche zeitung, diese Schauspielerin entziehe sich souverän allen Erwartungen, ihre Figuren seien niemals so ganz kalkulierbar. Was kann es Schöneres geben für Menschen, die Rollen zu Menschen werden lassen, durch Talent und Können. Jutta Speidel kann das und sie weiß es. 1954 kam sie im Münchner Stadtteil Schwabing zur Welt, steht schon mit 9 Jahren auf der Bühne und lässt sich auch durch sowas wie Schule nicht von ihrem Wunsch abbringen, Schauspielerin zu werden. Wer es 10 Jahre vor Einführung des Privatfernsehens schaffte, bekannt zu werden, der blieb es oft, schließlich gab es nur eine handvoll Sender und das einflußreiche Kino. Jutta Speidel hatte das Glück, in Filmen und Serien mitzuspielen, die letztlich auch durch ihr Zutun ganz besonders und besonders erfolgreich wurden: 3 sind einer zuviel, Fleisch, Um Himmels Willen, Forsthaus Falkenau, Alle meine Töchter. Töchter hat Speidel auch, zwei, und ein Herzensprojekt, das längst zu einem Unternehmen wurde: Horizont e.V., einen Verein, der sich für obdachlose Kinder und deren Mütter stark macht. Und einen ersten Roman hat sie geschrieben, es gibt also viel zu besprechen.

    Playlist:

    AIR - Surfin on a rocket
    Pink feat. Indigo Girls - Dear Mr. President
    Wencke Myhre - Er hat ein Knallrotes Gummiboot
    Barbra Streisand - Send in the Clowns
    Gene Kelly & Judy Garland - Be a Clown, be a clown
    Nino Rota - OST LA STRADA
    Stefan Noelle feat. Vera Klima - Wie es mich zieht
    Simply Red - It woudln't be me

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 24 min
  • ARD | RBB-UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS | SLAPP | SLOWAKEI | ÖRR | VIERTE GEWALT

    (00:00) INTRO: “ARD 2.0 wird Realität” - Kai Gniffke | (04:40) LANDTAG: Untersuchungsausschuss zum rbb beendete Tätigkeit - Debatte | (12:35) LANDTAG: Untersuchungsausschuss (2) - Petra Budke | (23:12) LANDTAG: Untersuchungsausschuss (3) - Péter Vida | (35:27) SLAPP: Wie Einflussnahme die Pressefreiheit bedroht - Vera Linß | (46:30) BONUS: Slowakisches Parlament löst öffentlich-rechtlichen Rundfunk RTVS auf - Volker Wieprecht - Michal Hvorecký - Kay Zeisberg | (58:52) BONUS: "Ist der ÖRR noch zu retten?" - Harald Geywitz | (1:31:54) BONUS: "Welchen Medien können wir vertrauen? - Lasst uns reden!“ | (3:59:05) BONUS: "Journalismus unter Druck – Wie stärken und schützen wir die vierte Gewalt?" | (5:38:18) BONUS: ARD-Pressegespräch nach der ARD-Tagung in Saarbrücken, 20.06.2024 | (6:12:32) BONUS: Landtagsdebatte zum UA, 20.06.2024 || Jörg Wagner

    7 hr 5 min
  • Warum sich Paare so ähnlich sehen

    In den sozialen Netzwerken werden immer wieder Videos mit der Frage "Siblings or dating?" veröffentlicht. Man wird also aufgefordert, in kurzer Zeit zu entscheiden, ob die beiden Personen in dem gezeigten Video Geschwister oder ein Paar sind. Häufig liegt man mit seiner Vermutung falsch. Besonders ist das darauf zurückzuführen, dass sich häufig nicht nur Geschwister, sondern auch Paare ähnlich sehen. Inwieweit sich die Gesichter von Menschen in Liebesbeziehungen wirklich ähneln, erklärt Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    6 min
  • Foundling
    Foundling ist das musikalische Projekt der Kanadierin Erin Lang, das sich in seiner aktuellen Inkarnation als international besetzte Band in Berlin zusammengefunden hat. Auf ihrem neuen Album "Equilibria" laden Lang und ihre Mitmusiker zu einer entschleunigten Experimental-Pop-Reise durch Traumlandschaften ein. Nehmen wir also Platz auf diesem "fliegenden Klangteppich", gewoben aus sanften Percussion-Elementen, mitunter verfremdeten Flötentönen, Saxofonmelodien und Vintage-Synthesizer-Sounds, und folgen der beruhigenden Stimme Erin Langs. Mit ihrer geschmeidig perlenden Harfe sorgt diese hier und da für zusätzliche Entrückung, während die Songs die Hörer:innen an die Hand nehmen, und durch "Verluste, Tragödien und Begegnungen mit geisterhaften Erscheinungen geleiten, derweil Palmen sich im Winde wiegen und die Sonnenuntergänge aus einer sich unendlich verändernden, wunderschönen Abfolge von Purpur-Schattierungen gemacht sind." Dieser Selbstbeschreibung zufolge verspricht es eine überaus willkommene Pause vom Alltagsstress zu werden, wenn Foundling heute auf der Bühne des studioeins den ein oder anderen Song präsentieren, und sich im Interview vorstellen.
    35 min
  • LIOBA
    Die Magnolie ist oft besungen worden; mal als solche, häufiger noch als Metapher: von Tom Petty oder Salvatore Adamo ebenso wie von Laufey, The Grateful Dead oder Gang of Youths. Mit dem Titelsong ihres im Februar erschienenen Debütalbums "Magnolia" reiht sich auch die aus Norddeutschland stammende Sängerin und Pianistin Lioba in diese Liste ein – und geht dahin, wo es wehtut. Nicht weniger als das Ende einer Beziehung, "das aufgrund ihrer Lügen und des Betrugs unausweichlich" war, verarbeitet sie nämlich autobiografisch auf diesem Konzeptalbum. Dessen elf Songs bilden beinahe eine Art Soundtrack der Geschehnisse, empfinden Atmosphären und Gefühlswelten der verschiedenen Kapitel der Geschichte nach. Von der getragenen Ballade, die das Album eröffnet und ihm seinen Namen gibt, über das melancholische, doch tanzbare "Smile", bis zu den wuchtigen Elektrobeats des klagenden "I Don't Deserve You", zeigt Lioba alle ihr wichtigen Facetten. Dementsprechend positiv wurde "Magnolia" auch aufgenommen – was die Musikerin offenbar beflügelt hat, denn bereits im April hat sie mit der Single "Paperthin" nachgelegt.
    25 min

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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.