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Angeblich liegt Schönheit im Auge des Betrachters bzw. der Betrachterin. Ist ja auch so. Aber darüber hinaus gibt es zahlreiche Definitionen dessen, was Gesellschaften oder Kulturen als schön empfinden, ob uns das nun gefällt oder nicht. Wären wir ohne all das besser dran? Mit Sicherheit. Immerhin ist der Wettbewerb „Miss Germany“, in dem es Jahrzehnte um sehr junge, schöne, unverheiratete Frauen ging, inzwischen zu einer Veranstaltung geworden, die couragierte, engagierte Frauen auszeichnet.
Die aktuelle Miss Germany 2024 ist heute zu Gast, Apameh Schönauer, die 1984 in Teheran zur Welt kam. Mit 6 lernte sie Deutschland kennen und studierte später in Stuttgart Architektur und Städtebau. Heute ist die Diplom-Ingenieurin Mutter zweiter Kinder, lebt mit ihrem Mann in Berlin und engagiert sich für die „Töchter Irans“, von denen sie ja selbst eine ist, nutzt also ihren Titel, um die Aufmerksamkeit immer wieder auf die mutigen Frauen im Iran zu richten.
Playlist
Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
(00:00) INTRO: 01.06.1954 - Sendestart SFB | (01:52) RE:PUBLICA: „Who cares?“ - Vera Linß | (10:48) TINCON: Was beschäftigt die digitale Jugend im Jahr 2024? - Philipp Nitzsche | (18:02) EU-WAHL: Wie berichten über die EU? - Michael Meyer | (26:53) SFB: Vor 70 Jahren Sender Freies Berlin nimmt Sendebetrieb auf - Historischen Töne und Hinweis Podcast-Bonus Marion Hänel | (37:49) DIALOGWOCHE - Diane Arapovic | (39:13) BONUS: Radiolegende Marion Hanel - Philipp Nitzsche | (1:43:07) BONUS: Alexander Kulpok, “SFB. Mon amour. Die Geschichte des Senders Freies Berlin 1954–2003” - Jürgen M. Edelmann | (2:01:52) BONUS: re:publica24 - ARD Perspective Lab: “Die Sportschau 2030 – Transformation einer Traditionsmarke” | (2:52:11) BONUS: “Immer investigativer: Podcasts als journalistisches Medium – Recherche, Storytelling, Produktion” | (3:42:28) BONUS: “Who cares for general news – I want personal ones!” | (4:22:55) BONUS: “Ask me anything” – Intendantinnen-Talk mit rbb-Chefin Ulrike Demmer || Jörg Wagner
Die Fähigkeit zu Empathie wird von Eltern an ihren Nachwuchs weitergegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie aus den USA. Hierfür hat ein Forschungsteam der University of Virginia seit 25 Jahren 184 Menschen vom Jugend- bis ins Erwachsenenalter begleitet. Das Ergebnis zeigt deutlich: Jugendliche, die empathische Mütter hatten, waren im Umgang mit ihren Freund:innen, aber später auch im Umgang mit ihrem eigenen Nachwuchs empathischer. Dabei ist wichtig: Auch Freundschaften hatten einen erheblichen Einfluss auf die Empathie der Proband:innen. Sie sind eine Art “Trainigsgelände” für soziale Fähigkeiten. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Der wandelbare Singer-Songwriter mit Forscherdrang und Faible fürs Extraterrestrische lädt auf seinem neuen Album zu "Weltraumspäßchen im Zeitalter der spirituellen MaschinenEigentlich heißt er ja Florian Kreier. Doch wenn er nicht gerade unter seinem eigenen Namen beispielsweise an einer "Tatort"-Filmmusik mitarbeitet oder unter dem Alias Heiner Hendrix das Poesie-Performance-Potential seiner Schreibmaschine erkundet, schlüpft er gerne in die Rolle seines wohl produktivsten Alter Egos. Dann wird aus dem 1983 in Traunstein geborenen Bayer Kreier ein Singer-Songwriter aus Bilbao namens Angela Aux. Mal mit blonder Langhaarperücke und Kleid, dann wieder in einen reptiloiden Ganzkörperlatexanzug gewandet – oder leger mit Flauschmantel und Käppi unterwegs. Immer aber mit einem einnehmenden Sound zwischen Folk und Pop im Angebot, an Harmonien ebenso reich wie an Brüchen und Klangexperimenten, der seinem Urheber bereits Vergleiche mit Brian Wilson, Beck, Tame Impala oder The Notwist eingebracht hat. Am Freitag erscheint sein neues, sechstes Album "Spacelarking In The Age of Spiritual Machines". Wie der Titel schon andeutet fungiert hier der Künstler als augenzwinkernder Mittler zwischen des Menschen Innerem und (vielleicht nur vermeintlich) Außerweltlichem, bereist den eigenen Geist ("Traveler Of The Mind") oder lauscht den Selbstgesprächen von möglichen Außerirdischen ("Alien Monolgoue").
Es gibt wohl mehrere Wege, um als Schauspielerin oder Schauspieler in Erinnerung zu bleiben. Interessante Rollen und gute Drehbücher helfen dabei natürlich enorm, aber die Darstellenden selbst müssen noch etwas Besonderes mitbringen. Das kann eine Wandelbarkeit sein, die bis zur Unkenntlichkeit der spielenden Person geht, es kann aber auch eine Eindrücklichkeit sein, die man nicht vergisst und sofort wiedererkennt. "Diese Person habe ich schon mal gesehen, ich erinnere mich genau". Aaron Altaras ist so ein Schauspieler, dessen bisherige Einsätze in Serien wie "Unorthodox" oder "Deutsches Haus" oder dem Film "Mario" einen bleibenden Eindruck hinterließen. Aaron kam 1995 als Sohn der Schauspielerin Adriana Altaras zur Welt, auch sein Bruder Lenny arbeitet vor der Kamera und gemeinsam durften sie sich neulich mit dem Rest der Crew in Cannes als beste deutsche Serie feiern lassen - die Auszeichnung ging an "Die Zweiflers". Glückwunsch!
Playlist
(00:00) INTRO: Polizeigewalt | (03:36) STUDIE 1: “Reklame für Klimakiller - Wie Fernseh- und YouTube-Werbung den Medienstaatsvertrag verletzt” - Dr. Uwe Krüger | (11:42) STUDIE 2: “Viel Kraft – wenig Biss, Wirtschaftsberichterstattung in ARD und ZDF” - Prof. Dr. Henrik Müller | (26:24) PODCAST 1: Tipps aus dem Pool der Nachrichtenanalyse-Podcasts - Zinnoberette | (37:49) PODCAST 2: Die Independent-Podcast-Szene im Jahr 2024 - Philipp Nitzsche | (46:29) BONUS: Nachbesprechung | (55:28) BONUS: Die Independent-Podcast-Szene im Jahr 2024 - Sophia Wetzke, Studio Soma - Philipp Nitzsche | (1:16:07) BONUS: Statement Spotify | (1:18:29) BONUS: Zur Person: Günter Gaus, MM 14.07.2001 || Jörg Wagner
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